Schuljahr 2022/23

“It’s time to say goodbye”

Verabschiedung 2023

Marius Czinczoll und Isabelle Dziuba verlassen das GymBay und Wuppertal.
Herr Czinczoll wird in Aachen ein neues Zuhause und eine neue Schule haben.
Frau Dziuba wird ihren Schulweg nun von Mülheim nach Oberhausen um einige Minuten verkürzen können.
Dr. Helga Schmidt und Birgit Koch-Dannert verabschieden sich und gehen in den Ruhestand.
Nach langen Jahren ihres Berufslebens wurden sie mit Kolleg*innen anderer Schulen im Rathaus von OB Schneidewind feierlich verabschiedet.

Am Ende des Schuljahres haben sie sich auch von Schüler*innen, von den letzten Klassen und Lerngruppen, von der Elternschaft und schließlich im Rahmen einer großen und wertschätzenden Verabschiedungsfeier von den Kolleg*innen verabschiedet.
“Wir blicken zufrieden und voller vielfältiger Erinnerungen auf unsere Zeit am GymBay zurück und wünschen der gesamten Schulgemeinde alles Gute und einen guten Start ins neue Schuljahr. Für uns heißt es:
„It’s time to say : “Goodbye – GymBay!!!”

  


Was für ein erfolgreiches Schuljahr für die 6d – Geldpreisgewinn beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

Unsere Klasse 6d hat einen Geldpreis in Höhe von 150€ beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung gewonnen. Bei diesem von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgeschriebenen Wettbewerb werden jedes Jahr 350 Preise an Schulklassen aus ganz Deutschland und der Welt vergeben. Bereits zum 52. Mal hatten alle deutschsprachigen Schulen weltweit die Möglichkeit, ein kreatives Projekt zu einem der Wettbewerbsthemen einzureichen und einen der Preise zu gewinnen. Im Rahmen des Wirtschaft – Politik – Unterrichts haben die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Podcast zum Thema „Wenn Kinder keine Kindheit haben“ erstellt und damit die Jury begeistern können. Ziel des Wettbewerbes ist es, einen Anreiz zu schaffen, politisch relevante Themen auch außerhalb des klassischen Lehrplanes kennenzulernen. Jährlich erreicht der Wettbewerb rund 60.000 junge Menschen. Durch die große Themenauswahl können sich Schulklassen mit einem Thema beschäftigen, dass sie auch wirklich begeistert. Vor allem Eigeninitiative und Kreativität sollen mit dem Erstellen des Projektes unter Beweis gestellt und gefördert werden.
Text: BpB

 


Gratulamur vobis!

Latinum

Am 21.06.2023 haben bei uns am GymBay elf SchülerInnen der zehnten Jahrgangsstufe nicht nur ihr Zeugnis, sondern auch den Nachweis über den erfolgreichen Erwerb des Latinum erhalten. Fünf Lernjahre haben sich die SchülerInnen im Lateinunterricht und in Exkursionen die antike Welt erschlossen. Im Laufe des letzten Schuljahres wurden anspruchsvollere Originaltexte von Caesar, Cicero (Prosaische Literatur) und Ovid (Poesie) übersetzt, die auch heute noch im Hinblick auf unsere Gegenwart (Alltag und Medien, Politik, Wirtschaft, Kunst, Religion und Philosophie) von Bedeutung sind.

Wir freuen uns sehr darüber, den SchülerInnen die lateinischen Kenntnisse zu bescheinigen. Noch mehr freuen wir uns aber, dass eine große Mehrheit sich auch dazu entscheiden konnte, Latein in der Qualifikationsphase weiterzuwählen und sich dann Texten von Seneca, Livius, Augustinus und den Metamorphosen des Ovid zu widmen!

Text: Malte Kläser (stellvertretend für die Fachschaft Latein)

  


Exkursion nach Colonia Ulpia Traiana

Exkursion Xanten

Am 19. Juni 2023 sind die Lateinkurse der Jahrgangsstufen sieben und neun zusammen mit Frau Seifert, Herrn Kläser und Herrn Decker in den archäologischen Park nach Colonia Ulpia Troiana (heutiges Xanten) gefahren.

Vor Ort lernten wir Petra Kunst kennen, die uns durch die antike Kolonie führen sollte. Zunächst lernten wir etwas über diesen Ort kennen, wie und warum zum Beispiel die Römer zum Niederrhein gekommen sind, wo sich welche Gebäude befanden und welche bedeutsame Rolle diese spielten. Nicht alle Gebäude waren dort von früher, aber dadurch, dass die Mauern und Fundamente noch erhalten waren, konnten die Gebäude relativ genau rekonstruiert werden, damit wir uns diese besser vorstellen konnten.
Nach dieser Einleitung ging es zum Amphitheater. Dort nahmen wir Platz und Petra Kunst erzählte uns, wer hier alles gekämpft hat und wo beispielsweise welche Personen in antiker Zeit im Amphitheater saßen. Besonders interessant fanden viele, dass hier nicht nur Menschen gekämpft haben, sondern auch Tiere aus der Region (Bären, Wildschweine, Luchse etc.). Allgemein war dieses Amphitheater sehr beeindruckend- ein echtes Stadion aus der Antike!

Xanten römischer Krahn

Im Anschluss daran erfuhren wir alles Wissenwerte über die Trinkwasserversorgung und wie wichtig Brunnen dort waren, z.B. bei Bränden. Auch hier konnten wir schnell erkennen, dass unsere heutige Wasserversorgung ihre Grundlage bei den Römern hat.
Schließlich gingen wir zum Badehaus. Dort betraten wir die verschiedenen Räume, (den kalten, warmen und heißen Raum). So konnten wir uns in die damalige Zeit gut hineinversetzen. Von innen sah das Badehaus echt schön aus, die Wände waren bemalt. Uns wurde erklärt, dass Thermen mit unseren heutigen Wellness- Oasen zu vergleichen sind, die man kostenlos betreten durfte, in denen man Leute treffen konnte und die der Entspannung dienten.

So verlief die Führung. Danach bekamen wir ein bisschen mehr als eine Stunde Zeit, um alleine diesen Ort zu erkunden. Wir konnten beispielsweise typische Wohnräume der Römer besichtigen, die dort nachgebaut worden sind. In den Katakomben des Amphitheaters gab es auch noch eine eindrucksvolle Ausstellung zu Gladiatoren.

Xanten am römischen Theater

Wir finden, dass dieser Ausflug nach Xanten sich sehr gelohnt hat. Xanten ist ein sehr schönes Ausflugsziel für Schulausflüge, aber auch für Leute, die Interesse daran haben, etwas über den Lebensstil der Römer zu erfahren. Besonders beeindruckend fanden wir, dass wir immer wieder Gemeinsamkeiten zu unserer heutigen Lebensweise finden konnten.

Text: Sofya Ringelmann

  


15.758 km von zu Hause und zwei Mal Sommer in einem Jahr

Australien-Aufenthalt

Vor ungefähr 30 Jahren hat meine Mutter für ein halbes Jahr in Adelaide in Australien gelebt. Sie erzählte und berichtete mir von ihrer Zeit dort als Austauschschülerin. Aus diesem Grund war mir schon immer klar, dass ich dies auch machen möchte, sobald ich alt genug bin. Durch den damaligen Aufenthalt hat meine Mutter immer noch Freunde und Kontakte in Adelaide. Durch deren Hilfe konnte mir eine Gastfamilie und Schule in Adelaide vermittelt werden. Als der Flug im Januar losging war ich sehr aufgeregt, allerdings hatte ich etwa 27 Stunden Zeit um mich auf die Ankunft vorzubereiten.

Meine Ankunft

Am Flughafen in Adelaide empfingen mich morgens meine Gasteltern Peter und Effie mit ihren beiden Söhnen. Statt Winter und Schnee waren hier nun 30 Grad. Aber nicht nur das war eine große Veränderung. Auch die Zeitumstellung war schwierig. Da ich morgens ankam, musste ich eigentlich den ganzen Tag wach bleiben, um mich an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Bei dem Haus meiner Gastfamilie angekommen wollte ich mich kurz ausruhen, bin dann allerdings am Abend erst wieder aufgewacht. Glücklicherweise waren in Adelaide noch 4 Tage Ferien, somit konnte ich mich noch an die Zeitverschiebung gewöhnen. In diesen 4 Tagen haben wir schon viele Ausflüge gemacht und ich konnte meine Gastfamilie kennenlernen. Zum Beispiel waren wir im Cleland Nationalpark, wo ich Koalas und Kängurus streicheln und füttern konnte.

Meine Schule

Ich war an der Privatschule „Portside Christian College“, welche etwas kleiner war. In Australien trägt man in der Schule eine Schuluniform, die ich schon vorher besorgen musste. Es gibt eine normale Schuluniform, die aus einem Kleid, weißen Socken, schwarzen Schuhen und einem Blazer besteht. Dazu gibt es noch eine Sportuniform, welche aus einer Sporthose (kurz oder lang), einem Sportshirt, einer Sportjacke, Sportsocken und selbst ausgewählten Sportschuhen besteht. Es ist vorgeschrieben wann man welche Uniform trägt. Wenn man Sport oder ein Fach hat, bei welchem es erlaubt ist die Sportuniform zu tragen muss man mit der Sportuniform zur Schule kommen. Wenn nicht, muss man die normale Uniform tragen. Außerdem war jeglicher Schmuck außer unauffällige Ohrringe verboten und das Handy musste am Anfang des Tages abgegeben werden. Die Haare der Mädchen mussten zusammengebunden werden und Jungs mussten ihren Bart rasieren. Als erstes kam ich mir komisch in der Uniform vor, allerdings gewöhnte ich mich schnell daran, da jeder diese Uniform trägt. Jeder konnte sich für zwei Wahlfächer („Electives“) entscheiden. Es gab eine sehr große Auswahl. Ich entschied mich für Graphik Design und Kochen. Kochen wurde später zu meinem Lieblingsfach. Dort haben wir uns jede Stunde in 4 Gruppen aufgeteilt und bekamen ein Rezept, welches wir in den Gruppen kochen sollten. Am Ende der Stunde durften wir das essen, was wir gekocht haben, oder nahmen es mit nach Hause. Der Schultag begann immer um 8:30 Uhr im „Homeroom“ und endete um 15:15 Uhr. Es gab 4 verschiedene „Homerooms“, die nach Farben sortiert waren. Dazu gehörten rot (in welchem ich war), gelb, grün und blau. Homeroom dauerte jeden Morgen etwa eine halbe Stunde und dort wurden Sachen besprochen, vom Wochenende erzählt etc. Insgesamt waren alle Lehrer und Schüler sehr nett und freundlich.

Alltagsleben

Nicht nur die Lehrer und Schüler waren sehr nett, auch die Menschen generell dort waren immer sehr freundlich. Zum Beispiel wurde an der Kasse beim Kassieren immer gefragt wie es mir geht, was man jetzt nicht so von Deutschland kennt. Mir ist auch aufgefallen, dass die meisten Schüler ab 14 einen Job haben. Sie arbeiteten im Café, bei McDonald‘s, im Supermarkt oder Ähnliches. Es gab im Alltagsleben noch mehr Unterschiede. Alle Geschäfte hatten auch Sonntags auf, allerdings hatten sie dafür unter der Woche verkürzte Öffnungszeiten. Das Essen war eigentlich nicht sehr anders. Natürlich gab es dort nicht alles, was es hier gibt, und auch dort gab es ein paar „typisch australisches Essen“ wie zum Beispiel Vegemite (ein sehr salziger Aufstrich). Aber das beste Essen dort war Sushi. Sushi gab es dort viel mehr, es war billiger und drei Mal leckerer als in Deutschland.

„Spinnenland“

Bevor ich nach Australien kam haben mir immer alle Leute gesagt, dass ich dort Riesenspinnen und Schlangen jeden Tag in meinem Zimmer finden werde. Wenn man an Australien denkt, denkt man oft als erstes an Spinnen, Schlangen und andere gefährliche Tiere und ich muss zugeben, darüber habe ich mir auch viele Gedanken gemacht. Ich selber habe sehr viel Angst vor diesen Tieren und diese waren auch eine meiner größten Sorgen bevor ich nach Adelaide kam. Aber ich kann jeden beruhigen, weil ich in meinen ganzen drei Monaten keine einzige Spinne, Schlange, etc. gesehen habe. Obwohl ich später sogar in Queensland im Regenwald war habe ich diese Tiere nirgendwo anders als im Zoo gesehen. Also solche Sätze wie „Du hast da täglich Vogelspinnen im Zimmer“ oder „Man muss jeden Morgen in seine Schuhe gucken“ sind meiner Meinung nach nur Gerüchte.

Durch Australien reisen

Am Ende meiner Zeit, als die Herbstferien für die Australier begannen, kam meine Familie von Deutschland nach Australien. Sie lernten meine Gastfamilie kennen und am ersten Tag der Herbstferien flogen wir nach Queensland. Hier besuchten wir das Great Barrier Reef und den Regenwald in der Nähe von Cairns. Nach etwa 3 Tagen ging es zum Abschluss noch weiter nach Sydney. So hatte ich die Chance noch andere Facetten von Australien kennenzulernen. Das war sehr beeindruckend.

Abschluss

Insgesamt haben mich die 3 Monate Austausch sehr geprägt, ich habe viele Menschen kennengelernt und Freunde gefunden. Vor allem werde ich meine Gastfamilie, die wie eine zweite Familie geworden ist, vermissen, und auch meine Freunde. Sobald ich die Chance habe, werde ich zurückkehren.

Text/ Bilder: Emma Mühlenweg

  


Sommerspaß mit dem Deutschen Skiverband (DSV)

Ski-inline

Der Transporter des DSV besuchte das GymBay am 13. und 14. Juni 2023

Im Rahmem des Kooperationsprojektes Schule und Verein unterstützt der DSV mit seinem Programm „DSV on tour“ aktiv Schulen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für vielfältige Bewegung im Schnee zu motivieren. Hierzu kooperiert der DSV auch mit der ARGE Ski-Inline des WSV (Westdeutscher Skiverband). Im Sommer läuft dieses Programm eben ohne Schnee ab und mit einem genauso vielfältigen Bewegunsangebot für die Heranwachsenden.
Der Transporter des „DSV on tour“ kam dazu am Dienstag, den 13. Juni, von der Geschäftsstelle des DSV in der Nähe von München bei sommerlichen Temperaturen und wolkenklos sonnigem Himmel direkt zu uns nach Wuppertal ans GymBay. Im Gepäck befanden sich viele Inliner, passende Schutzausrüstung sowie zahlreiche kleinere und größere Sportgeräte, um Beweglichkeit, Koordination und das Gleichgewicht zu trainieren. (Im Winter tourt der Multivan dann mit Langlaufski ausgerüstet durch Deutschland.)
Insgesamt haben fünf Klassen des 7. und 8. Jahrganges an zwei Tagen auf dem Schulhof am Standort Bayreuther Straße zahlreiche Übungen unter Anleitung der Teamer des DSV sowie der erfahrenen Sportlehrkräfte absolviert, z.B. einen Parcours mit Inlinern durchfahren, einen Sommer-Biathlon veranstaltet, in Vierer-Gruppen Team-Ski ausprobiert und Gleichgewichts- sowie
Koordinationsübungen durchgeführt. Alle diese Übungen sind nicht nur, aber auch für das Skifahren elementar. Denn für die jetzigen Achtklässler kann für die kommende Wintersaison wieder eine Skifahrt als Abschlussfahrt infrage kommen, wo sie dann das Skifahren ausprobieren können.
Aber ist das denn überhaupt noch nachhaltig, mag man sich fragen. Auch hier ist der DSV für Schulen der richtige Partner, der sich bereits seit einigen Jahren für mehr Nachhaltigkeit im Skisport zusammen mit aktiven und ehemaligen DSV-Athletinnen und DSV-Athleten engagiert. Ideen für mehr Nachhaltigkeit sollen auch die Schülerinnen und Schüler vermittelt bekommen – neben der Freude an der Bewegung. Dass das Bewegungsprogramm, egal, ob mit Schneeschuhen oder im Geschicklichkeitsparcours, auf Alpinski oder mit Inlinern, stets mit Rücksicht auf die Natur geschehen soll, ist inzwischen allgemeiner Konsens auf ganz vielen Ebenen der Skiverbände und darin sind sich sowohl die Teamer des DSV als auch die Ski fahrenden Lehrkräfte und die Jugendlichen einig.
Nach dieser Vorbereitung bei sommerlichem Wetter freuen sich ja vielleicht doch schon manche wieder auf den ersten Schnee. Wer außerdem Lust bekommen hat, sich regelmäßig mit dem Thema Skifahren zu befassen, kann sich auch gerne an den Ski-Club Cronenberg in Wuppertal wenden (www.ski-club-cronenberg.de), der unser Projekt initiativ mit unterstützt hat.

Text/ Bilder: P. Balsliemke

  


An exciting, colourful, and nice class trip to England

On 26 March our class, 7a, 7c and 7d went to England. Our class and 7a drove off to Hastings, while classes 7d and 7c went to Eastborne. We were all assigned to certain host families for the trip, which lasted five days. We all had a lot of fun and we would all do it again.

On the first day, Sunday 27 March, we went to Canterbury. We drove with the same bus we have driven with on our way to Hastings. It‘s called Donell. We arrived, but had a bit of an issue. Originally, it was planned to go on a boat tour. We couldn’t do it though, because it rained too much the night before, the water rose too high in the end. In the end, it was completely fine because we were able to do an interesting town tour instead.

The next day we drove to Brighton. We did a city rallye that was really interesting. We had teams of four, because those questions were really hard to answer on your own. After all that, we went inside the Royal Pavillion. It was a really delightful sight to see.

On Wednesday we went to both, the Seven Sisters Cliffs and to Eastborne. We went to the Seven Sisters cliffs first. It was a bit foggy, but it was fine. We walked for a really long time. Walking along there was really calming though. The sight that we saw in the end was really worth it, anyway. After that, I suppose a few hours later, we went to Eastborne Pier. There were many shops to go to, which was interesting. We really liked it there, too. We all had a lot of fun. When we arrived at our host families, we packed our things.

One day later we said goodbye to our host families and were picked up by the bus. We had the permission to walk around the city in Hastings. We were in a group of at least three people. We also went to Hastings Castle and explored around the ruins. We drove for a bit, then arrived at the ferry terminal. Most of the people got seasick, but it was really exciting.

In conclusion, we really had a lot of fun even though it was exciting. We enjoyed the chaos too, though.

By Latifa Walgenbach and Rim Hajbat (7b)

  


Muskeln trainieren für die Qualifikationsstufe beim Grammatik – Workout

Schülerlabor Bochum

Gemäß der bekannten Redensart „exercitatio magister optimus“ („Übung macht den Meister) führten wir als Lateinkurs von Herrn Kläser am 06.06.2023 einen außerschulischen Unterrichtsgang zum renommierten Schülerlabor an der Ruhr- Universität Bochum durch. Die auf unsere Bedürfnisse angepasste und abwechslungsreiche Lernumgebung bot uns die Gelegenheit, die wichtigsten Grammatikphänomene (z. B. den Abl. abs. oder die Verwendung des Konjunktivs) zu wiederholen bzw. unsere „Muskeln“ für die Qualifiktaionsphase zu stärken. Denn für die meisten von uns geht es auch nach dem Erwerb des Latinums und der Trierfahrt zum Abschluss der Jahrgangsstufe 10 weiter! Wir freuen uns darauf auch künftig in Kontakt zu antiken Texten zu treten, die immer auch wieder die Perspektive auf unsere Gegenwart erweitern.

Text: Nele Schlagmann

  


Cambridge English B2 Zertifikate 2022/23

Cambridge Zertifikate 22/23

Well done, indeed!

Having shown a lot of diligence, determination and perseverance you have successfully passed a difficult exam.

Congratulations to

Sven Götz (EF), Anton Monsarrat (Q1), Clara Marie Monsarrat (EF), Liam Osgood (EF) and Maya Wiederhold (EF).

*** NEW C1 COURSE STARTING AFTER THE SUMMER HOLIDAYS! JOIN US! ***

Text: Claudia Zetzsche

  


Shakespeare workshop am GymBay – “All the World’s a Stage”. . .

Workshop Shakespeare

Die Schüler*innen der beiden Englisch GKs durften sich einmal ganz anders dem großen Dramatiker nähern, denn William Shakespeare hat seine 38 Stücke ursprünglich geschrieben, um sie auf die Bühne zu bringen. Das bereits vorhandene Wissen aus dem Unterricht nutzten die Teilnehmer*innen des Shakespeare Workshops für ihre eigenen Interpretationen und szenischen Darstellungen zu einem seiner wohl bekanntesten Stücke: Romeo & Julia. Rosie Thorpe, professionelle Schauspielerin und Mitbegründerin des English Theatre Düsseldorf, brachte den Schüler*innen das populäre Werk auf so lebendige Weise näher, wie es im Unterricht kaum möglich ist. Denn machen wir uns nichts vor, Shakespeares dramatische und lyrische Werke sind für die meisten keine leichte Kost. Anders als Romeo und Julia, kommunizieren Jugendliche heutzutage doch eher mit Emojis als in Metaphern. Und dennoch scheint Shakespeares kraftvolle, poetische Sprache eine besondere Anziehungskraft zu haben und die universellen Themen wie Hass und Gewalt, Leidenschaft und Liebe, Eifersucht und Gier, einen hohen Reiz bei jungen Menschen auszuüben.
Die Umsetzung der zentralen Themen des Stückes Romeo & Julia – verfeindete Familien, Fremdbestimmtsein der Liebenden, Tod, setzten die Teilnehmer*innen mit großem Engagement und Leidenschaft szenisch in eindrucksvollen Standbildern um.

Am Ende des dreistündigen Workshops stellte sich daher natürlich abschließend die Frage, ob Shakespeare auch nach 450 Jahren immer noch, insbesondere für das junge Publikum, von Bedeutung ist. Für viele der Teilnehmer*innen steht fest, dass Shakespeare, der nun seinen Platz im Lehrplan räumen muss, auch heute noch durchaus sehr einprägsam verdeutlichen kann, was Menschsein in allen Facetten bedeutet. Die Schüler*innen der beiden Kurse dürfen daher auf eine ganz besondere, hoffentlich nicht letzte, Begegnung, mit “The Bard” zurückblicken.

Text/ Bild: B. Gößmann

 
 


Exkursion des Bio-LKs in das BeLL-Bio-Schülerlabor

Exkursion des Bio-LK

Für die, die sich schon immer gefragt haben, wie unser Gehirn funktioniert liefert die Wissenschaft im Laufe der Zeit immer bessere Erkenntnisse. Im Rahmen unseres Biologie Leistungskurses durften wir im Bereich der Neurowissenschaften auch einmal selbst Erfahrungen sammeln. Dafür haben wir am 20.4.2023 ein Labor für Neurowissenschaften in der Uni Wuppertal besucht.

Als ich gehört habe, dass wir im Biologie-Unterricht einmal sezieren würden, hätte ich nie gedacht, dass wir irgendwann Schweinegehirne auf der Suche nach dem Hippocampus sezieren dürften. Der Hippocampus ist der Teil des Gehirns, der für uns Menschen eine zentrale Rolle für das Gedächtnis fungiert. Unter Anleitung eines Videos machten wir uns an die Arbeit. Am Ende haben es einige geschafft, einen wirklich gut erhaltenen Hippocampus heraus zu präparieren.

Zur gleichen Zeit, im selben Labor, nur zwei Tische weiter war es uns möglich ein mikroskopisches Quetschpräparat anzufertigen, auf dem die Pyramidenzellen eines Schweinegehirns zusehen waren. Dabei wurde von einem Gehirn ein Teil der Großhirnrinde entnommen und auf einen Objektträger gegeben, dort glattgestrichen und eingefärbt, war es möglich einen genaueren Blick darauf zu werfen, wie unser Gehirn funktioniert.

Wer sich aber mehr für den technischen Bereich der Biologie interessiert, für den ist allerdings das EEG deutlich interessanter. Damit war es möglich, die Gehirnwellen eines Menschen sichtbar zu machen. Nachdem also die drei Elektroden angebracht waren, wurden einige Tests durchgeführt und die verschiedenen Ergebnisse analysiert.

Zu guter Letzt wurde uns anhand des Cup-Stackings gezeigt, wie unser Gehirn lernt, nämlich indem wir unsere Strategien weiterentwickeln und unsere Bewegungen entsprechend der Zeit beschleunigen oder verlangsamen, so haben es einige sogar in unter acht Sekunden geschafft die Pyramiden aufzubauen und direkt danach wieder einzureißen.

Von unseren Erfahrungen zu hören und den Erkenntnissen zu profitieren kann zwar schön sein, aber es ist immer besser, Dinge in der Praxis auszuprobieren, daher solltet ihr wenn euch die Themen in diesem Text interessiert haben überlegen, ob der Biologie LK nicht die richtige Entscheidung für euch wäre.

Von Lukas Loerzer

 
 


Unsere Schülerfirma Print-Tal

Print-Tal

Wir sind Print-Tal, die Schülerfirma des Gymnasium Bayreuther Straße. Wir elf haben uns entschlossen euch die Stadt Wuppertal noch näher zu bringen.
Wie unser Name bereits verrät, dreht sich bei uns alles ums Drucken von Wuppertal.
Neben Puzzles stellen wir auch stadtbezogene Hoodies sowie Lithophanes her.
Wer Wuppertal nicht im Wohnzimmer will kann seinen Urlaub oder seine wertvollsten Erinnerungen unter neuem Licht aufleuchten lassen.
Dabei bleibt es aber nicht, denn wir entwickeln unsere Produkte immer weiter. In Arbeit stehen ein neues 360° Lithophane und neue T-Shirts.
Text/ Bilder: Vince Sannen

  


Exkursion des Chemie-LKs zu Bayer

Exkursion Chemie-LK

Am Freitag den 21.4 konnte der Chemie LK des Jahrgangs Q1 das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Bayer in Wuppertal besuchen. Neben einer thematischen Einführung in die Medikamentenforschung und die chemischen Abläufe hinter dieser bekamen wir Schüler auch direkte Einblicke in das Berufsleben bei Bayer, Karrieremöglichkeiten und die persönliche Motivation der Mitarbeiter. Beim gemeinsamen Mittagessen bekamen wir zudem die Chance im Gespräch mehr über das Berufsleben in der Chemieindustrie und das Studium selbst zu erfahren, was im Anbetracht der vorausgegangenen Praxistage an der Uni eine sinnvolle Ergänzung zur zukünftigen Orientierung war. Abgerundet wurde die Exkursion durch eine Führung durch das Labor, in dem uns das zuvor theoretisch erklärte noch einmal visuell und praktisch nähergebracht wurde, beispielsweise durch einen Geruchstest zweier Aromastoffe mit einer fast identischen Molekülstruktur aber völlig unterschiedlichem Geruch. Insgesamt bekamen wir durch diesen Hauch des beruflichen Alltags in der chemischen Industrie so einen Eindruck über die Zukunftsperspektive Chemie selbst und können diesen beeindruckt vom Spaß der Mitarbeiter am Arbeitsplatz für unseren zukünftigen Weg mitnehmen.

Text/ Bild: M. Gehrmann

 
 


Mara Wichert, drei Monate Vancouver Island..

Aufenthalt in Kanada

Seit ich auf der Infoveranstaltung des GymBays war, war für mich klar: Ich möchte an dem Australienaustausch teilnehmen. Jahr für Jahr habe ich die Fahrten dorthin verfolgt – dann kam Corona und der Austausch wurde eingestellt. Also fing ich an, Alternativen im Internet zu recherchieren – und fand ein neues Traumziel: Auf Vancouver Island in Kanada gibt es einen winzigen Ort – Gold River, der hat so viele Einwohner wie das GymBay Schülerinnen und Schüler. Es ist der letzte Ort an einer langen Straße, bevor der Urwald beginnt. Die dortige Schule nimmt Austauschschüler auch für drei Monate – aber das Beste: Es wird ein sogenanntes „Outdoor Educational Program“ für die Schüler angeboten. Und das umfasst etliche spannende Aktivitäten wie Surfen, Kajak fahren, Schwimmen mit Lachsen, Skiing, Hiking usw. …
Nachdem der ganze Papierkram erledigt war, ging es Ende August 2022 für mich los, denn das Schuljahr beginnt in Kanada immer im September. Zuvor hatte ich meine Gasteltern und meinen sechs-jährigen Gastbruder Max schon via Skype kennengelernt und dort erfahren, dass ich auch noch eine gleichaltrige Gastschwester, aus Japan, haben werde, die gleichzeitig mit mir ankommen sollte.
Mein Flug startete in Frankfurt, wo ich schon weitere Austauschschüler traf, mit denen ich dann gemeinsam nach Vancouver flog – und mit einigen wenigen dann weiter nach Comox, einem kleinen Flughafen, der etwa drei Stunden Autofahrt von Gold River entfernt lag. Nach 20 Stunden Anreise war ich dann endlich in meinem neuen Zuhause…

Am nächsten Tag fing die Schule an, wo wir als aller erstes eine Bären-Einweisung erhielten, also wie wir uns im Falle einer Bärenbegegnung, beziehungsweise eines Bärenangriffs, zu verhalten haben. Dazu gehörte u.a., dass nie der Rücken zugekehrt und keine hektischen Bewegungen gemacht werden sollten. Aber auch, dass wenn der Bär wirklich angreift, ums Leben gekämpft werden müsse und wir dazu jedes Hilfsmittel nutzen sollten, dass wir in dem Moment greifen können – wie Steine, Stöcke etc.. Viele meiner kanadischen Mitschüler hatten aus diesem Grund auch Messer dabei.
Bären sieht man auch wirklich oft und viele. Meine naheste Bären-Begegnung hatte ich, als ich mit Freunden im Fluss schwimmen war. Wir haben ihn erst nicht bemerkt und er ist uns unbemerkt immer nähergekommen. Als wir ihn bemerkten, war er nur noch etwa 20 Meter entfernt und wir haben uns langsam rückwärts entfernt, sind zu unseren Sachen gelaufen und schnell zu einer anderen Badestelle gegangen. Insgesamt passieren dort kaum Unfälle mit Bären – es ist einfach ausreichend Platz und viel Nahrung vorhanden. Leider hat man dann nie eine Kamera dabei… sonst hätte ich hier gerne ein Bären-Foto gezeigt.
Neben Bären sind wohl auch Pumas häufig zu sehen – leider hatte ich kein Glück und habe nie einen gesehen. Eine Zeit lang trieben sich aber einige in der Nähe rum, weshalb wir in dieser Zeit in der Dämmerung bis Dunkelheit nicht alleine unterwegs seien durften.

Wovor man übrigens auch wirklich aufpassen muss, sind Waschbären… die sehen nur niedlich aus, sind aber unglaublich frech… wir haben einen Surf-Ausflug gemacht, und diese kleinen niedlichen Tierchen haben unseren Bus komplett geräubert…

Im möglichst viele verschiedene Sachen ausprobieren zu können, habe ich mich direkt zu Anfang überall angemeldet, wo man sich anmelden konnte. Nur ist es schlicht so: Wer zuhause nicht gerne joggt, tut es woanders auch nicht. Ich hatte mich zum Beispiel im Wettkampfteam „Cross Country“ angemeldet, weil ich gerne in die Hauptstadt von Vancouver Island – nach Victoria – wollte, wo ein Wettkampf stattfinden sollte. Also trainierte ich mit laufbegeisterten Mitschülern, rannte ohne viel Spaß Berge rauf und runter – um schließlich doch nicht nach Victoria zu kommen, da Waldbrände den dortigen Wettkampf verhinderten. Ganz neu waren die Erfahrungen bei den Rangern – dort habe ich sogar gelernt, mit einem Gewehr zu schießen und kenne nun viele militärische Formationen, Befehle und Begriffe. Schlussendlich stand ich vor einem Denkmal aus dem 2. Weltkrieg Mahnwache – über Stunden in Uniform mit Holzgewehr. Nun ja…

Das am Anfang erwähnte Educational Program hat dafür sämtliche Erwartungen übererfüllt – Surfen, Scuba Diving, Kayaking – alles, was ich gerne mal ausprobieren wollte, konnte ich dort machen. Schwimmen mit den Lachsen fand ich persönlich spannend, aber auch ein bisschen ekelig… plötzlich war man in einem Getümmel von riesigen Fischen… die Kanadier können diese Fische sogar mit den Händen fangen…

Besonders begeistert war ich von dem Sternenhimmel in Kanada. Da der Himmel generell nur seltenst bewölkt war und ich dazu noch in einem sehr kleinen Dorf lebte, war er nochmal besser zu erkennen. Ich habe dort auch meine erste Sternschnuppe gesehen, diese waren dort nicht selten, an manchen Abenden sah man fast alle fünf Minuten eine.

Gold River Secondary School (GRSS)
Der Schulunterricht läuft in Kanada ganz anders ab als bei uns. Ich bin in die 10. Klasse gegangen, aber den Schulstoff würde ich eher in der 8.-9. Klasse ansiedeln. Unterrichtet werden die ganz normalen Hauptfächer wie bei uns – und die Nebenfächer sind dann ganz andere. Ich hatte z.B. Cooking, da ging es nicht ausschließlich um kochen, sondern auch um Lebensmittelkunde, Infektionsschutz etc. Tests fanden in diesem Fach so statt: wir erhielten mehrere verschiedene Zutaten mithilfe derer wir eine Vorspeise, ein Hauptgericht und ein Dessert kreieren sollten. Daraus konnte man natürlich nicht nur ein Gericht machen, sondern unterschiedliche, Kreativität war also gefragt.
Oder Careers, da gab es Trainings zu Themen wie gewinnendes Auftreten, oder wie man andere für seine Idee überzeugen kann.
Was mich wirklich beeindruckt hat ist das wertschätzende Miteinander zwischen Lehrern und Schülern. Zum einen schien es den Lehrern wirklich wichtig zu sein, dass alle den Stoff verstehen – und es haben auch alle mitgezogen. Zum anderen war es aber auch völlig ok, zu sagen, wenn der Unterricht nicht gut gestaltet ist – man konnte dann zum Beispiel in die Bibliothek gehen und sich ein Buch nehmen, auch, wenn man den Schulstoff schon kannte.

Generell wurde sich sehr um die Mental Health aller Schüler gekümmert; war jemand besonders müde, gab es einen Raum wo man sich hinsetzten und schlafen konnte, es gab immer einen Korb mit Snacks, für wenn man Hunger hatte und die Klassen waren generell stärker nach Können/Leistung und nicht nach Alter aufgeteilt.

Halloween und Thanksgiving
Ich hatte das große Glück, Halloween mitzuerleben – hier in Deutschland ist es ja eher wie eine Motto-Party an einem Abend… aber dort fingen die Menschen Tage bis Wochen vorher an, ihre Häuser und Vorgärten zu schmücken. Meterhohe Skelette stehen in den Gärten, riesige Grabsteine und auch die gesamte Schule wird umgestaltet. Ich hatte mich im Planungscommitee der Schule engagiert und konnte somit das Motto mitentscheiden, helfen zu dekorieren, etc.. Wir teilten die Schule in verschiedene Räume mit unterschiedlichen Themen ein: Wir hatten das Puppenhaus, die Psychiatrie, das Krankenhaus und einen größeren Raum mit verschiedenem wie zum Beispiel Clowns. Die Aufgabe der Mitglieder des Planungscommitees während der Öffnungszeit unseres Horrorhauses war das Erschrecken der Besucher.
Auch Thanksgiving durfte ich miterleben – ich habe noch nie einen so riesigen Truthahn gesehen. Meine Gastmutter und ich standen den ganzen Tag in der Küche um alles vorzubereiten. Die ganze Familie kommt zusammen, und man isst, bis man platzt.

Kurz vor meiner Abreise bin ich mit meinen Freunden noch für ein paar Tage nach Vancouver gefahren – eine unfassbar tolle Stadt und ein schöner Abschluss meiner Zeit in Kanada.
Drei Monate können so schnell vergehen – und ich werde diese Zeit immer in guter Erinnerung behalten. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe und kann nur jedem, der die Chance hat ins Ausland zu gehen, sagen: Macht es – egal wie lange! Und probiert alles aus, was neu und anders ist!

Text/ Bild: M. Wichert

  


Die Unterstufenparty am GymBay

Unterstufenparty

Gestern konnte eine Tradition am GymBay wiederbelebt werden: es fand endlich wieder eine Unterstufenparty statt! Es war ein schöner Nachmittag mit viel Spaß und Tanz und für uns als SV ist klar: Das werden wir noch häufiger machen. Wir freuen uns aufs nächste Mal!

Text & Fotos: Hannah Melody Lenz

 
 


Wie aus Spuren unterschiedlichster Art Kunstwerke entstehen – Jugendliche des Gymnasiums an der Bayreuther Straße stellen in der Stadtbibliothek aus

Ausstellung Stadtbibliothek

Brill. Spuren des Alltags umgeben uns überall, sei es als Abnutzung, des Alterns, der Jahreszeiten, der Tiere, der Menschen. Die Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse am Gymnasium Bayreuther Straße haben sich im vergangenen Halbjahr auf Spurensuche begeben. Nun zeigen sie in einer vielfältigen Ausstellung in der Wuppertaler Stadtbibliothek die Ergebnisse und lenken mit ihren Beiträgen den Blick auf die Vielfältigkeit von Spuren in unserer Umgebung.

Von der Klasse sechs bis zur Oberstufe wurde an dem Thema gearbeitet, und die Kunstwerke sind in einer Mischung aus grafischen Arbeiten, Malereien, Collagen, Mischtechniken, Illustrationen, Drucken und Fotografien in der Bücherei zu sehen. „Das Thema Spuren ist sehr breit gefächert und bietet viele Ausdrucksmöglichkeiten“, erklärt Kunstlehrerin Meike Giese. Und das ist in den Arbeiten zu erkennen.Mia (Klasse 10) deutet auf ihren Beitrag, ein Schwarz-Weiß-Bild eines Holzstückes. „Wir sollten ein Fundstück aus der Natur detailgetreu nachzeichnen. Dann wurde es kopiert und mit anderen Zeichnungen zu einer neuen Landschaft zusammengesetzt“, erzählt sie. Sie findet es spannend, dass die Arbeiten hier einem größeren Publikum gezeigt werden können. Das sieht Nina ebenso. Auch ihr Thema ist die Landschaft. Sie hat in ihrem mit bunten Farben gestalteten Bild Aspekte einer Landschaft zu einem neuen Bild zusammengesetzt.In den einzelnen Kursen wurde überlegt, wie man sich dem Thema der Spuren nähern könnte. Der Kunstkurs von Elke Henschen gestaltete mit Finelinern surrealistische Landschaften. Die gefallen Odile Liron-Schlechtriemen gut. Die Wuppertaler Künstlerin ist extra zur Vernissage gekommen und freut sich über die unkonventionelle und spontane Art der Jugendlichen. „Hier sind viele gute Arbeiten der jungen Leute dabei, die man erleben muss“, stellt sie fest und weist auf Bilder von Unterwasserwelten. „Die Aufteilung und Zentrierung ist prima.“Die Motive der zahlreichen Arbeiten sind vielfältig. Fotos zeigen Spuren in der Stadt, sei es Graffiti, Verfall oder die Spuren der Jahreszeiten. Mohamed (Klasse 10) hat für sich einen anderen Zugang gefunden. Die Farben sind ihm wichtig und sein Bild zeigt eine bunte Malerpalette und Malertuben. Cordula Nötzelmann, Leiterin der Stadtbibliothek, begrüßte zur Ausstellungseröffnung Schüler, Lehrer und Eltern und freute sich über die Zusammenarbeit mit der Schule. Das findet auch Schulleiterin Britta Jesinghaus-Eickelbaum, die hier einen guten Raum für eine Ausstellung sieht. Gleichzeitig könne die Bibliothek den Kindern und Jugendlichen nahegebracht werden. Mitarbeiterin Kornelia Blechert und Kunstlehrerin Meike Giese können sich eine weitere Zusammenarbeit, vielleicht in einem Zweijahresrhythmus, gut vorstellen. „Dann haben auch die Klassen, die jetzt nicht dabei waren, die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. So eine Ausstellung ist eine schöne Wertschätzung der Werke der beteiligten Schüler.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 27. April zu den regulären Öffnungszeiten im Treppenhaus der Zentralbibliothek, Kolpingstraße 8, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Von Bernadette Brutscheid
Foto: Andreas Fischer

 
 


„Gemeinsam können wir viel erreichen – gemeinsam sind wir stark!“

Erdbeben-Hilfe

In diesem Sinne wollen wir als bunte internationale Schulgemeinschaft am Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal den Menschen in den Erdbebengebieten in Syrien und in der Türkei zeigen, dass sie nicht alleine sind und sie mit unserer Geldspende finanziell unterstützen.

Insbesondere den Schüler*innen unserer Schule, die von der Erdbebenkatastrophe betroffen sind – sei es wegen der Herkunft oder ihrer Familie vor Ort – möchten wir Hoffnung in dieser schweren Zeit geben. Als Pädagog*innen ist es unumstritten, dass wir eine große Rolle dabei spielen, diese Kinder aufzufangen. Wenn wir zusammenhalten, solidarisch sind und soziales Engagement zeigen, sind wir stark und können viel erreichen. Wir können das Licht in der Dunkelheit sein.

Deshalb riefen wir, Seda Beyenal und Ahmet Terzi, Vertretungslehrkärfte am Gymnasium Bayreuther Straße, eine Spendenaktion ins Leben.

Nach zwei erfolgreichen Spendentagen organisierten wir zusätzlich einen Spendenverkauf mit internationalen Speisen, die von der Elternschaft zahlreich zubereitet und gespendet wurden.

Der Erlös (inkl. freiwilliger Spenden) in Höhe von knapp 5700,00 € wird an die Betroffenen Erdbebenopfer in Syrien und in der Türkei gespendet. Da uns politische Neutralität wichtig ist und es sich bei der Aktion um humanitäre Hilfe handelt, haben wir uns für offiziell anerkannte Hilfsorganisationen entschieden.

Die Spendenaktion unterstützten die Vorsitzende der Schulpflegschaft (Frau Alexandra Teichert), Claudia Burth und Birgit Gößmann aus dem Kollegium, die Schülervertretung, die Klassen 7C, 8D und die internationale Klasse sowie viele Eltern mit internationalem Speisenbüffet oder beim Verkauf.

Herzlichen Dank – wir sind überwältigt von dem Zusammenhalt und dem Engagement!

Auch unserer Schulleitung, Britta Jesinghaus-Eickelbaum und Dr. Helga Schmidt, gilt besonderer Dank.

In Gedanken bei den Betroffenen und Helfenden vor Ort

Text/ Bilder: Seda Neriman Beyenal und Ahmet Cevat Terzi

  


Spuren

Spuren

SPUREN – Spuren des Alltags, der Abnutzung und des Alterns, Spuren der Jahreszeiten, der Tiere, der
Menschen – überall sind wir davon umgeben. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bayreuther Straße gehen diesem Thema in unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten nach und lenken mit ihren Beiträgen den Blick auf die Vielfältigkeit von Spuren, die uns täglich umgeben.

In einer Mischung aus grafischen Arbeiten, Malereien, Collagen, Mischtechniken, Illustrationen,
Drucken und Fotografien präsentieren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 ihre
Ergebnisse im Treppenhaus der Zentralbibliothek.

  


Zu Gast bei Freunden

Italienaustausch

Wir haben eine wunderbare Zeit bei unserer jüngsten Partnerschule, dem Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ in Bozen/Bolzano (Südtirol) verbracht. Eine gemischte Gruppe aus verschiedenen Jahrgängen im Alter von 14-18 Jahren sowie aus den Fachbereichen Musik und Latein machte sich vom 09. – 14. Februar 2023 mit dem Zug auf den Weg nach Südtirol. Diese Gruppe des GymBay bildete den Auftakt zu einer Partnerschaft zwischen dem Bozener Gymnasium, welches sowohl einen Schwerpunkt bei den klassischen Sprachen als auch im Bereich Musik besitzt und hier sogar einen Landesschwerpunkt für das Fach Musik. Bereits in den Vorgesprächen in den Videokonferenzen fanden sich beide Schulen – hier das GymBay, dort das Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ – so sympathisch, dass alle den Austausch einfach beginnen lassen wollten. Dass diese Kombination hervorragend zusammenpasst, hat sich bereits vom ersten Moment am Bahnhof in Bozen gezeigt, nachdem unser Zugwaggon direkt vor der Gruppe der Bozener Schülerinnen anhielt und wir jubelnd empfangen wurden. Schnell kamen bei einem gemütlichen Zusammensein am Nachmittag unserer Ankunft mit Gebäck alle direkt ins Gespräch. Auch in den darauffolgenden Tagen haben wir eine tolle Gastfreundschaft erfahren dürfen: beim gemeinsamen Singen und Musizieren, bei den Tagesausflügen auf den Ritten (auf den Bozener Hausberg) für die Musiker bzw. nach Trient/Trento ins archäologische Museum für die Lateingruppe und beim Hospitieren im Fachunterricht. Wir haben stets eine überaus herzliche Partnerschaft erleben dürfen. Die Gastfamilien haben sogar an dem Wochenende für die Wuppertaler Schülerinnen und Schüler unvergessene Momente organisiert, z.B. in den nahe gelegenen Dolomiten oder auch nach Meran. Das Hospitieren im Unterricht am Montag und Dienstag ließ uns erleben, wie Unterricht in Südtirol so gleich und doch ganz verschieden zu unserem Unterricht am GymBay ablaufen kann.
Nach mehreren gemeinsamen Mahlzeiten im Foyer der Schule „Walther von der Vogelweide“ weiß die ganze Bozener Schulgemeinde von dem Austausch, und wir freuen uns, wenn wir unsere neuen Freunde aus Südtirol zwischen den Sommer- und Herbstferien 2023 hier in Wuppertal wiedersehen können.

Text/ Bild: P. Balsliemke

 
 


Sophie Schlörscheidt (6b) ist die beste Vorleserin in Wuppertal (West)

Beste Vorleserin

Am 12. Februar 2023 war es soweit: Die Schulsieger*innen der 6. Klassen aus 18 Wuppertaler Schulen kamen zusammen, um gegeneinander anzutreten und die besten Vorleser*innen zu ermitteln.

Sophie Schlörscheidt, unsere GymBay-Schulsiegerin aus der 6b, las einen Auszug aus einem ihrer Lieblingsbücher („Greenglass House“ von Kate Milford) und danach einen unbekannten Text vor – und gewann!

Als Anerkennung für ihre großartigen Leistung erhielt Sophie eine Urkunde und einen Buchpreis – und natürlich eine Einladung für die nächste Runde des Wettbewerbs, den Bezirksentscheid für Düsseldorf Süd.

Wir gratulieren und drücken ihr weiterhin die Daumen!

Text/ Bild: C. Zetzsche

  


„Bunt ist schön“ – Eine literarische Wundertüte

Literarische Wundertüte

In den Projekttagen vom 20.11. bis 02.12.22 haben Schüler*innen aus EF, Q1 und Q2 am kreativen Schreibprojekt „Bunt ist schön“ zum Thema „Vielfalt“ teilgenommen. Hier findet sich eine Auswahl der entstandenen Texte.

Text: C. Bangert

 

 


Besuch der Partnerschule in Indien – Schulleiterin kehrt mit vielen positiven Eindrücken zurück

Besuch in Indien

Schulleiterin Frau Jesinghaus-Eickelbaum ist wieder zurück aus Indien mit vielen
positiven Eindrücken. Zusammen mit ihrem Kollegen, Schulleiter des Gymnasiums Am Kothen, Claus Wyneken, besuchte sie die GD Goenka Public School in Ghaziabad, wo sie von der Schulleiterin Dr. Neha Sharma und ihren Kolleg*innen und Schüler*innen sehr herzlich empfangen wurden. Beide Schulleiter*innen hatten ein strammes Programm, denn es gab nicht nur viel zu besprechen hinsichtlich der Austauschpläne im nächsten Schuljahr 23/24. Sie hatten die Gelegenheit, verschiedene Sehenswürdigkeiten in Delhi sowie zwei weitere Attraktionen außerhalb der Hauptstadt zu sehen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen: Die prächtige Festungs- und Palastanlage, das Rote Fort, und das imposante Mausoleum, Taj Mahal, in Agra.

Von diesen geschichtlichen und kulturellen Stätten werden sich unsere Schüler*innen im kommenden Herbst natürlich selbst ein Bild machen können, denn der Indienaustausch wird wieder in der Präsenz stattfinden. Ein wichtiger Baustein dieser deutsch-indischen Begegnung ist u.a. die interkulturelle Projektarbeit, mit der die Austauscherfahrungen dieser jungen Menschen entscheidend vertieft werden. Für den kommenden Austausch wird es wieder ein spannendes Thema geben, an dem sowohl indische und deutsche Schüler*innen gemeinsam arbeiten werden.

Hinweis:
In den nächsten Wochen wird ein erster Info-Abend zur Austauschfahrt nach Indien (Schuljahr 2023/24) stattfinden. Weitere Infos dazu folgen in Kürze.
Allgemeine Infos zum Indienaustausch und zum derzeit angebotenen Indienworkshop (AG) sind auf der Homepage unter Schwerpunkte/ International/Austauschfahrten/Indien zu finden.

Text/ Bild: B. Gößmann

  


Das Bayreuther zu Besuch an der Bergischen Universität Wuppertal

an der Bergischen Universität

Unsere Schüler*innen des Sozialwissenschaften Zusatzkurs aus der Q2 haben anlässlich des Unterrichtsthemas „Die Europäische Union als globaler Akteur“ an dem Workshop „Future Learning: EU-Integration and Digital Modernization in the Age of Climate Change Policy“ in der Bergischen Universität Wuppertal teilgenommen. Der Workshop ist Teil eines von der EU geförderten Erasmus+ Programms.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Leiter des Projekts und Dekan der Fakultät startete der Vortrag der drei wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen. Wir erhielten einen Einblick in den menschengemachten Klimawandel und in die Aufgaben, Ziele sowie die Umsetzung europäischer Klimapolitik. Zudem wurden der Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Umwelt sowie Maßnahmen für eine nachhaltige Politik durch Digitalisierung vorgestellt.
Der sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorgetragene Beitrag sorgte dafür, dass bisher besprochene Inhalte gefestigt werden konnten, wie z.B. die Strukturen der Europäischen Union und Gesetzgebungsverfahren.
Außerdem führten die Referent*innen verschiedenste Modelle der Wirtschaftswissenschaften ein und gaben damit uns Schüler*innen eine völlig neue Perspektive auf aktuelle Themen wie den Ukraine-Krieg und der einhergehenden Energiekrise.

„Auch wenn die Klimapolitik ein omnipräsentes Thema in der Öffentlichkeit ist, erfährt man selten Genaues über Pläne und Beschlussmechanismen. In den Vorträgen wurden uns die aktuelle Situation und die nötigen Maßnahmen für die Zukunft näher gebracht. Darüberhinaus wurden wichtige, mir bis dahin unbekannte Systeme zur Strompreiszusammensetzung, wie das Merit-Order-Modell, erläutert.“ (Charlotte Baum)

Neben dem Workshop wurden zusätzlich die verschiedenen Fakultäten der Universität Wuppertal und das vielseitige Angebot der Uni vorgestellt. Bei der anschließenden Führung über den Campus Grifflenberg bestaunten wir die verschiedenen Kunstinstallationen, Gebäude und Aktivitäten in der BUW und konnten den Uni-Alltag hautnah miterleben.

Wir bedanken uns herzlich bei der Bergischen Universität für die gewonnenen Einblicke und freuen uns auf eine fortschreitende enge Zusammenarbeit mit der Universität.

Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der BUW, der Schumpeter School of Business and Economics

Professor Dr. Nils Crasselt
Professor Dr. Christian Bredemeier

Julia Bahlmann M. Sc.
David Hanrahan M.A.
Tobias Zander M.Sc.

Text: Bastian Busch
Bild: B. Gößmann

 
 


Musikfahrt nach Bad Fredeburg

Musikfahrt

Am 31.01.2023 war es wieder soweit. Wie im vergangenen Jahr ging es mit über 100 Schülern aus der 5er-6er-Band, dem 5er-6er-Chor und dem 7er-12er-Chor in das Musikbildungszentrum Westfalen nach Bad Fredeburg. Nach der pünktlichen Ankunft konnten die Proben direkt starten. In der Akademie fanden wir wieder hervorragende Bedingungen zum Proben und Üben vor. Neben der Vorbereitung für unser Jahreskonzert im Mai, blieb auch Zeit für Freizeitaktivitäten wie Tischfußball oder Brettspiele. Nach zwei Tagen intensiver Probenarbeit mit der Stimmbildnerin der Kurrende, Rebecca Hagen, den ChorleiterInnen Herrn Löw und Frau Tillmann, Petra Balsliemke für szenische Proben, sowie der Bandleitung Herrn Czinczoll, ist diese Vorbereitung auf die anstehenden Aufführungen im Mai ein gutes Stück weiter gekommen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das gute Gelingen der Fahrt und freuen uns auf die nächsten Proben.

Text: M. Czinczoll & C. Löw

 


Projektkurs „Georgisches Kräutersalz“ hilft durch Spendenaktion in Georgien

Kräutersalz

Der Kurs zum Thema „Georgisches Kräutersalz für Kulturkompetenz“, geleitet von Herrn
Chkhetiani und Herrn Weier, hat an den Projekttagen unserer Schule, vom 30.11.- 3.12. 2022
Kräutersalz aus der traditionellen georgischen Küche hergestellt.

Dadurch konnten wir auch viel über die Kultur des Landes lernen. Wir haben spannende
Präsentationen angeschaut und georgisch gekocht. Außerdem erstellten wir einen Businessplan
und haben im Rahmen dessen ebenfalls Etiketten für unser georgisches Kräutersalz entworfen.
Im Laufe des Projektes sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir den aus dem Kräutersalz
erwirtschafteten Erlös beim Tag der offenen Tür, spenden möchten.

Allerdings wollten wir dies nicht über eine Hilfsorganisation machen, sondern einen persönlichen
Rahmen hierfür finden. Dies haben wir über eine in Georgien lebende Frau Irma Kezchoveli getan.
Sie ist 73 Jahre alt und lebt in der Hauptstadt Georgiens Tbilisi. Vor einem Jahr erkrankte sie an
Covid 19 und erlitt infolgedessen einen Schlaganfall. Seit dem sitzt sie im Rollstuhl und lebt alleine
in ihrer Einzimmerwohnung. Obwohl sie eine ehemalige Professorin für Ethnologie und Geschichte
ist, beträgt ihre monatliche Rente umgerechnet 110 Euro. Sie hat früher neben ihrer beruflichen
Tätigkeit ehrenamtlich Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen unterstützt und hat dafür
eigenst eine Hilfsorganisation gegründet. Jetzt braucht sie eine Unterstützung!

Kräutersalz

Unsere Spendenaktion am Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg, unser Kräutersalz war der
absolute Renner und innerhalb kürzer Zeit ausverkauft. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des
Kräutersalzes wollen wir Frau Kezchoveli finanziell unterstützen und dadurch zu ihrer
Wiedergenesung beitragen. Wir hoffen, dass wir durch die Spende in Höhe von 400 Euro helfen
und ihr neue Hoffnung geben können.

Die Übergabe der Spende erfolgte zu Weihnachten durch SchülerInnen und Lehrkräfte unserer
georgischen Partnerschule, Robert Schuman European School, in Tbilisi.

Text: Mia Ewert
Fotos: Mevlud Chkhetiani

  


Besuch aus Down Under am Gym Bay

Australien

Auf seiner 20-tägigen Europatour machte Deutschlehrer Michael Goh, von der Parafield Gardens High School in Adelaide, Australien, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Khanh Ta eine Stippvisite in Wuppertal.

Seit April 2022 besteht der Kontakt zwischen beiden Schulen, wodurch bereits gemeinsame digitale Unterrichtsprojekte in verschiedenen Jahrgangstufen entstanden sind. Auch während der Projekttage Ende vergangenen Jahres hat sich eine Gruppe intensiv mit der Kunst der Eingeborenen, den Aborigonals, befasst und die Technik des Dot-Painting angewandt.
Unsere australischen Gäste hatten nun Gelegenheit, die Kunstwerke unserer Schüler*innen zu bestaunen, bevor sie uns selbst mehr in der Aula sehr anschaulich über ihre Heimat auf der anderen Seite der Erde berichteten.

Unsere Schüler*innen erhielten Informationen und Einblicke aus erster Hand: spektakuläre Landschaften, eine einzigartige Tierwelt, eine uralte Eingeborenen-Kultur und natürlich den australischen Schulalltag an der Parafield Gardens High School in Adelaide. Die Begeisterung der Schüler*innen war groß und spiegelt sich in ihren Kommentaren wieder:

“I think the presentation was very interesting and enjoyable. I specifically found the story about Aborignals, the stolen generation, very sad. To learn about the more than 300 native languages was very exciting.“ Sienna (7c)

“I was shocked that there are such huge spiders. I find it interesting that there are so many languages.” Moritz (7c)

“We think the presentation was very interesting and we learned that Australia has very dangerous animals, but it is still a life experience to live there. We would love to go on an exchange to Australia and see how our schools differ.” Ena & Luna (7c)

“In Zeiten der Globalisierung war es äußert spannend einen informativen und aufschlussreichen Vortrag über Australiens, Tier-, Pflanzen und Lebenswelt aus erster Hand zu hören.” Bastian (Q2)

Wir bedanken uns und hoffen natürlich, dass wir uns bald von der faszinierenden Vielseitigkeit Australiens selbst überzeugen können.

Text/ Bilder: B. Gößmann

  


Digitaler Besuch aus Sumatra (Indonesien)

Besuch aus Sumatra

Im Rahmen unser Unterrichtsreihe „Weit weg und doch ganz nah“ in Wirtschaft – Politik bei Herrn Kläser nehmen wir (die Klasse 6d) am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Nach einer Einführung zu einer verlässlichen Internetrecherche & zur Herstellung von einem Podcast – Beitrag führten wir in der Schule und zuhause zum Thema „Kinderarbeit“ Recherchen durch.
Dazu organiserten wir Treffen mit verschiedenen Experten (Matthias Schmid von der Vereinigten Evangelischen Mission, Anne Reiner von der Organisation Save the children und Mercedes Opodo – Eigentümerin des Weltladens in Wuppertal – Elberfeld), um sie zu diesem Thema zu befragen und ihre Sicht kennenzulernen.

Durch Herrn Schmid geang es uns sogar, einen Kontakt zu dem Pfarrer Favor Bancin herzustellen, der in Sumatra (Indonesien) lebt und täglich mit Kinderarbeit konfrontiert wird. Favor Bancin erzählte uns eine Menge interessanter Details aus seinem Leben und dem Leben seiner Mitmenschen. Anschließend stand er für unsere vielen Fragen zur Verfügung.

Ich finde, dass es insgesamt eine sehr interessante Stunde war, da unser Unterrichtshema so veranschaulicht wurde. Alle in unserer Klasse hatten viel Spaß dabei. Gleichzeitig motivierte das Gespräch uns, unseren Wettbwerbsbeitrag fertigzustellen und beim Schülerwettbewerb einzureichen. Wir hoffen nun, dass auch der Jury unser Beitrag gefallen wird.

Den fertigen Podcast findet man hier:

Text: Benno Fromme (6d)

 
 


Félicitations! – Verleihung der DELF-Zertifikate

Delf 2022

Im Mai 2022 haben wieder einige SchülerInnen des GymBay an den alljährlichen DELF-Prüfungen teilgenommen und konnten unter Beweis stellen, dass sie der französischen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind. Nach langer Wartezeit sind die Erfolgsbescheinigungen Ende des Jahres 2022 endlich in der Schule eingetroffen und wurden dort von Frau Jesinghaus-Eickelbaum überreicht.

Alle SchülerInnen haben bestanden. Félicitations! Von den insgesamt 100 möglichen Punkten hat Carl Raoul sensationelle 92 Punkte erreicht. Er hat die Prüfung der Niveaustufe B1 abgelegt. Auch Lilly Rauh und Jood Al Torki (beide Niveaustufe A1) haben mit 86 bzw. 82,5 von 100 Punkten hervorragende Ergebnisse erzielt.

Die DELF-Vorbereitungskurse der verschiedenen Niveaustufen werden in jedem Schuljahr in Form von AGs von den FranzösischlehrerInnen angeboten.
Herzlichen Glückwunsch an alle!

Text: C. Heinrichs

  


Stadtradeln 2022 – von Wuppertal bis zum Mond

Radeln

Am 13. Dezember luden Susanne Varnhorst und Frank Meyer vom Städtischen Ressort Umweltschutz sowie das Klima-Bündnis zur Verleihung der Anerkennungs- und Siegerurkunden für das Stadtradeln 2022 in das Barmer Rathaus ein. Zusammen mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind würdigten die Organisatoren des diesjährigen Stadtradelns so die Leistungen der teilnehmenden Wuppertaler Teams, die in drei Aktionswochen zusammen eine Strecke zurücklegten, die von der Erde bis zum Mond reichen würde. Der Beitrag des Gymbay-Teams daran beträgt stolze 7.390 km, was zugleich bedeutet, dass durch das kräftige Treten in die Pedale ganze 1.138kg CO2 vermieden worden sind. Team-Kapitän Sven Schmolke nahm stellvertretend für die Schulgemeinde die Auszeichnung entgegen und freute sich über den dritten Platz in der Kategorie der weiterführenden Schulen.

Frau Varnhorst lud zum Schluss der Veranstaltung bereits zum Stadtradeln 2023 ein, das mit einer gemeinsamen Radtour der teilnehmenden Teams eingeläutet werden soll. Eine tolle Idee und Aktion, auf die sich das Gymbay schon freut!

Text: Sven Schmolke
Foto: Stadt Wuppertal

 
 


Benefiz-Konzert anlässlich des Welt-Aids-Tages 2022

Programm Konzert Welt-Aids-TagPlakat Konzert Welt-Aids-Tag

Der alljährliche Welt-Aids-Tag soll über die Erkrankung Aids aufklären, Vorurteilen entgegenwirken und die Solidarität mit Betroffenen fördern.

Daher fand am 07.12. um 18:30 Uhr in der Aula das mittlerweile traditionelle Benefizkonzert zugunsten der Aids-Hilfe Wuppertal mit einem bunten Programm aus der Mitte unserer Schule statt.

Text und Bild: von der SV

  


Für FRAU*. LEBEN. FREIHEIT.

Frauenrechte

Für FRAU*. LEBEN. FREIHEIT.
Wir Schüler_innen des Gymnasium Bayreuther Straße sind solidarisch mit den Schüler_innen und Studierenden in Iran, welche gewaltigen Mut zeigen und ihr Leben riskieren, um friedlich für ihre Menschenrechte, ihre Freiheit und Gleichheit zu protestieren.

‎برای
‎زن زندگی آزادی
‎ما دانش آموزان دبیرستان بایروتر شهر ووپرتال در آلمان مراتب همبستگی خود را با دانش آموزان و دانشجویان ایرانی که در مقابل خشونت عریان رژیم حاکم در ایران شجاعانه زندگی خود را به
خطر می اندازند تا به حقوق انسانی آزادی و برابری دست یابند اعلام می داریم

Text: Y. Towfighnia

 
 


Besuch am GymBay aus dem Land, in dem die Berge den Himmel berühren

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Drei Wochen war die Deutschlehrerin Frau Elmira Dikanbaeva aus Kirgisistan bei uns. Der lange Weg von über 6000 km von Zentralasien bis zu uns hat sich gelohnt, denn sie konnte das deutsche Schulsystem näher kennenlernen, Unterricht besuchen und ihre Deutschkenntnisse weiter verfeinern. Die Teilnahme an diesem Hospitationsprogramm, das ihr einen Einblick in den deutschen Schulalltag ermöglicht, ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes.

Zugleich war sie auch selbst im Einsatz und unterstützte mit ihren Erfahrungen als Deutschlehrerin in der internationalen Klasse. In anderen Klassen hat Frau Dikanbaeva über Kirgisistan erzählt und beeindruckende Bilder gezeigt. Viele unserer Schüler*innen zeigten sich erstaunt über große Unterschiede – und zugleich über die vielen Gemeinsamkeiten.

An der First School in Tokmok sind Klassengrößen von 45 Kindern normal und das Tragen einer formalen Schulkleidung ist Pflicht. Temperaturen von minus 15 Grad im Winter und 45 Grad im Sommer sind nicht ungewöhnlich.

Die Vielfalt des kleinen Landes an der Grenze zu China, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan zeigt sich nicht nur in der abwechslungsreichen Natur mit seiner atemberaubenden und extremen Hochgebirgslandschaft und den zahlreichen Seen, sondern auch in den vielen ethnischen Kulturen. Die Bevölkerung Kirgisistans setzt sich aus den einheimischen Turkvölkern und verschiedenen eingewanderten Volksgruppen zusammen. So haben die 2200 Schüler*innen der First School u.a. russische, uigurische, usbekische, kasachische oder tadschikische Wurzeln.

„Was ich besonders interessant fand war, wie die Kinder in Kirgisistan Deutsch lernen.“ (Maja, 7c)

Das Lernen der Fremdsprache Deutsch ist für viele Schüler*innen dort besonders wichtig, denn einige sehen darin eine die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss in Deutschland zu studieren oder eine Ausbildung zu machen. Ehemalige Schüler*innen von Frau Dikanbaeva nutzen derzeit diese Chance und leben hier. Davon konnte sie sich sogar selbst ein Bild machen, als sie von Schüler*innen ihrer ehemaligen Deutschklasse hier in Wuppertal während ihres Aufenthaltes besucht wurde.

Frau Dikanbaeva sagte zum Abschied, dass sie nicht nur über die vielen Eindrücke und über neue Ideen für den Unterricht in ihrer Schule berichten wird, sondern insbesondere über ihre Erfahrungen mit der aufgeschlossenen Schülerschaft und dem unterstützenden Kollegium am GymBay.
Von der Einladung, sie in ihrem Land einmal zu besuchen, waren die Schüler*innen der 7c ganz angetan: „Ich bin davon überzeugt, dass es eine tolle Gelegenheit für uns wäre, mehr über die Menschen, das Land und die Kultur Kirgisistans zu erfahren, da den meisten hier in Europa dieser Teil Asiens noch recht unbekannt ist.“ (Maja, 7c)
Das muss ja nicht so bleiben, oder?

Text: B. Gößmann

 
 


Auftritt des GymBay in der Düsseldorfer Tonhalle

Tonhalle

Am 13.11.2022 gestaltete der 7-12er Chor unserer Schule gemeinsam mit dem Düsseldorfer Mädchenchor e.V. und dem Jungenchor das Familienkonzert in der Tonhalle Düsseldorf.

Begleitet wurden wir vom Orchester der Landesregierung unter der Leitung von Christian Ludwig. Das frühe Aufstehen am Konzerttag hat sich gelohnt – die Tonhalle war ausverkauft!

Text/ Bild: A. Tillmann

  


Cambridge B2 First Zertifkate

Cambridge Zertifikate

Das B2 First ist das beliebteste Englisch-Zertifikat und weist nach, dass Lernende die Sprachkenntnisse haben, um in einem Englisch-sprachigen Land zu leben und zu arbeiten. Wer im Ausland studieren möchte, kann sich mit dem Folgekurs C1 Advanced noch weiter qualifizieren (Start nach den Sommerferien). Als Vorbereitung auf Beruf und Studium kann auch Cambridge Business English im Rahmen unseres Projektkurses Englisch „Business Starters“ in der Q1 angewählt werden.
Zuletzt hatten Julika Koltermann, Hannah Lenz, Emilia Macdonald, Antonia Müller, Laurin Oppermann, Stella Pohl, Kristina Radumilo und Carolin Scherber (s. Foto) ihre B2 First-Prüfung erfolgreich bestanden.

Text/ Bild: C. Zetzsche

 
 


Die Klasse 6b auf abenteuerlicher Reise in der Eifel

Klassenfahrt nach Monschau

Unsere 5-tägige Klassenfahrt nach Monschau begann damit, dass wir uns am Montag, den 15.08.2022 um 7:45 Uhr in der Empfangshalle im Wuppertaler Hauptbahnhof trafen. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern. Nach einer kurzen Wartezeit auf dem Bahnsteig bestiegen wir Kinder mit den Lehrern Frau Zetzsche und Herr Schmöe sowie Frau Wefers und Herr Follmann den Zug nach Köln. Wir mussten zweimal umsteigen: Um 8:47 Uhr am Kölner Hbf und um 9:45 Uhr in Aachen Rothe Erde. Hier stiegen wir in den Bus nach Monschau. Vom dortigen Busbahnhof war unsere letzte Etappe ein 10-minütiger Fußweg bis zur Jugendherberge, die sich in einer Burg befindet. Nach der Ankunft bezogen wir unsere Betten und packten die Reisetaschen und Rucksäcke aus. Am Abend machten wir dann noch ein Ballspiel im Burghof.

Klassenfahrt nach Monschau

Am Dienstag waren wir in einem Erlebnismuseum mit ausgestopften Tieren, dort bekamen wir eine interessante und etwas gruselige Führung. Die Klasse wurde dazu in zwei Hälften geteilt, weil das Museum nicht so groß war. Es war sehr lehrreich, wir erfuhren viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und wir durften die ausgestellten Tiere sogar anfassen. Die Zeit verging sehr schnell und am Mittag liefen wir zur Jugendherberge zurück. Nach einer kurzen Pause machten wir eine Wanderung in den Wald. An einem Bach sollten wir Kinder zusammen einen Staudamm bauen, was wir auch schafften. Außerdem gab es ein Rennen mit kleinen Booten. Nach dem Bootrennen badeten noch einige Jungen im Bach und danach ging es wieder zurück zur Jugendherberge. Am Abend bei Kerzenschein las uns Frau Zetzsche die Geschichte „Der Flaschengeist“ vor.

Klassenfahrt nach Monschau

Am Mittwoch ging der Tag mit einem Würfel-Action-Spiel los, dem sogenannten Chaosspiel, bei dem wir in Teams viele lustige und verrückte Aufgaben lösen mussten. Natürlich haben wir das geschafft! Danach hatten wir dann zwei Stunden Pause. Am Nachmittag nahmen wir an einer Stadtführung teil, bei der wir viel über Monschau erfuhren, z.B. dass es früher in Monschau nur Flachdächer gab, damit die Burg sich besser verteidigen ließ, Pfeile und Kanonenkugeln freie Bahn hatten. Danach konnten wir noch alleine durch die Stadt bummeln. Am Abend hatten wir im Burghof viel Spaß mit dem großen Schwungtuch und es wurden die Ergebnisse vom Chaosspiel vorgestellt. Vor dem Schlafengehen gab es noch unser Gute-Nacht-Ritual: Frau Wefers las uns noch die Geschichte vom einsamen Fuchs vor.

Klassenfahrt Hohes Venn

Am Donnerstag ging es für uns nach dem Frühstück (in zwei Gruppen aufgeteilt) ins Hohe Venn. Unser Wanderführer vom Erlebnismuseum erzählte uns sehr viel über das Moor, wir konnten Brennnesselblätter probieren* und es gab einen kleinen Wettbewerb über Moorpflanzen, bei dem man etwas gewinnen konnte. Um 15 Uhr fuhren wir zurück in die Stadt und bekamen ein leckeres Eis ausgegeben. Danach war es Zeit für‘s Abendessen. Nach dem Essen feierten wir Kinderdisco mit Liedern für jeden Musikgeschmack wie z.B. Shake it off von Taylor Swift oder Macarena von Los Del Rio.

Freitag war der letzte Tag und es ging zurück nach Hause. Nach dem Frühstück machten wir unsere Betten und brachten das Gepäck nach unten in den Eingangsbereich. Danach liefen wir mit unseren Koffern und Taschen zum Bus um nach Aachen Rothe Erde zu fahren. Von dort ging es mit dem Zug weiter nach Köln und dann nach Wuppertal. Als wir am Wuppertaler Hauptbahnhof ankamen, wurden die meisten Kinder schon von ihren Eltern erwartet. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und alle konnten noch mal sagen, was sie besonders schön fanden. Dann waren wir trotzdem froh, dass wir wieder zurück nach Hause konnten.

Mir persönlich hat die Klassenfahrt gut gefallen, am besten fand ich die Moorwanderung im Hohen Venn. Besonders toll war auch unsere Kinderdisco! Im nächsten Schuljahr werden wir zusammen mit den anderen 7ern nach England fahren – darauf sind wir jetzt bestens vorbereitet!

*Nicht zu Hause nachmachen!

von Sophie Schlörscheidt, 6b

  


Helmut Großer
*05.12.1937 – †05.09.2022

ehemaliger Schulleiter verstorben

Schulleiter 1974-2001

Zum Tode von Helmut Großer sprechen wir seiner Frau und Familie
unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

Helmut Großer war von 1974 bis 2001 Schulleiter des GymBay. Bereits im Alter von 36 Jahren übernahm er im Mai 1974 dieses Amt und wurde im Januar 2001 würdig verabschiedet.
Sein Schulleitungshandeln zeichnete sich durch Organisationsgeschick und eine verantwortungsbewusste, korrekte Amtsführung aus. Gewissenhaft, der Schüler- und Elternschaft zugewandt und das Kollegium unterstützend leitete er die Geschicke der Schule. Er hielt an Bewährtem fest und sah auch neuen, gut begründeten Konzepten und Perspektiven aufgeschlossen und mit zunehmender Gelassenheit und Altersweisheit entgegen.
Mit seinen Fächern Latein und Geschichte stand er persönlich für eine humanistische Bildung und spiegelte im täglichen Miteinander und in der Repräsentanz nach außen ein hohes Maß gelebter Menschlichkeit wider.

Wir wünschen seiner Frau und seiner Familie alles Gute und hoffen für sie, dass sie sich weiterhin gerne an viele schulbezogenen und außerschulischen Ereignisse und Erlebnisse erinnern mögen und dafür dankbar sein können.

Die Schulgemeinde des GymBay

Ehemalige und Aktive:

Die Schülerschaft – Die Elternschaft – Das Kollegium

  


Auszeichnung zur „MINT-freundlichen Schule“ in Nordrhein-Westfalen erneuert

Mint-freundliche Schule

Das Gymnasium Bayreuther Straße hat es erneut geschafft, mit dem Titel „Mint-freundliche Schule“ ausgezeichnet zu werden!

166 Schulen aus Nordrhein-Westfalen wurden am 08.09.2022 in einer Onlineveranstaltung von der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller und vom Geschäftsführer und Vorstand von MINT Zukunft e.V., Harald Fisch als „Mint-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sind drei Jahre gültig.

Das GymBay bietet in der Sekundarstufe I naturwissenschaftliche Profilklassen an, d.h. eine Stunde in der Woche findet zusätzlich naturwissenschaftlicher Unterricht statt. Das Fach Informatik startet in Klasse 5 und ist später auch als Leistungskurs wählbar. Als einzige Schule in NRW bieten wir regelmäßig einen Leistungskurs Technik an. Unsere Mitarbeit bei der Junior-Ingenieur-Akademie und die erfolgreiche Teilnahme an vielen naturwissenschaftlichen Wettbewerben in allen Jahrgangsstufen haben bestimmt das Ihre dazu beigetragen, dass unsere Bewerbung auch dieses Mal wieder erfolgreich war.

  


Nachruf

Trauer um ehemaligen Hausmeister

Wir trauern um unseren ehemaligen Hausmeister Herrn Horst Fromen. Er verstarb am 23. Juli 2022.
Lange Jahre war er an unserer Schule, dem GymBay, tätig. 2015 ging er in Rente. Mit seiner Frau Resi Visnjic wohnte er noch bis 2020 in der Hausmeisterwohnung auf dem Schulgelände.

Herrn Fromen behalten wir in aufrichtiger, wertschätzender Erinnerung. Seinen Dienst als Hausmeister nahm er gewissenhaft, pflichtbewusst und zuverlässig wahr. Ordnung zu halten und zu bewahren, waren ihm ein ernsthaftes Anliegen. Mit dem ernsthaften Blick auf einen achtsamen und respektvollen Umgang innerhalb der kompletten Schulgemeinde leisteten er und seine Frau einen maßgeblichen Teil an Erziehungsarbeit. Seine Zuverlässigkeit und sein manchmal etwas verschmitzter Humor sind uns in sehr guter Erinnerung.

Wir wünschen seiner Frau viel Kraft und viele positive Erinnerungen an die gemeinsame Etappe hier am GymBay.

Die Schulgemeinde des GymBay