Schuljahr 2021/22

Kollegium 2021/22

Kollegium 2021/22

Fortschritte bei der räumlichen Erweiterung der Schule

Fundamente des Erweiterungsbaus
Rohbau C-Trakt

Der Rohbau für den neuen C-Bau unserer Schule ist weit fortgeschritten. Zwischen dem naturwissenschaftlichen Trakt und der Mensa
entsteht eine Erweiterung in Clusterbauweise, die voraussichtlich ab Sommer 2023 Klassenräume für 12 Klassen bereithalten wird, die den
aktuellen pädagogischen Ansprüchen entsprechen.



Rohbau C-Trakt
K-Trakt im Umbau

Gleichzeitig findet auch im K-Trakt an der Richard-Wagner-Straße eine Kernsanierung statt.

Text / Bilder: A. Greven


Austausch China – China erleben in Heidelberg
Ida vom Gym Bay war dabei.

Tage Chinaaustausch 2022

Da physische Reisen nach China derzeit nicht möglich sind, lud der „Schulpartnerschaftsfonds Deutschland – China“ interessierte ausgewählte Schüler*innen aus ganz Deutschland nach Heidelberg ein.
In einem hybriden Format begegneten sich ganz persönlich Chinainteressierte Jugendliche, um den Ausbau globaler Kompetenzen, Chinakenntnisse sowie virtuelle Projektarbeit mit chinesischen Peers voranzubringen.

Unsere Schülerin und China-Workshop Teilnehmerin Ida Pendleder (EF) besuchte dieses außergewöhnliche Seminar und berichtet hier über ihre Erfahrungen und Eindrücke von den vielen Chinabezogenen Aktionen in Heidelberg.

Deutschland trifft China – Tage des deutsch-chinesischen Austauschs

Vom 13.05.2022 bis zum 15.05.2022 war ich gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen auf einem Seminar in Heidelberg, in welchem wir uns mit China beschäftigt haben. Dabei waren alle möglichen Aktivitäten geplant. Nach einer längeren Anreise haben wir uns zunächst untereinander vorgestellt und uns kennengelernt. Dabei haben wir uns zum Beispiel über unsere China Erfahrungen ausgetauscht und auch die Betreuerinnen kennengelernt. Außerdem haben wir Fragen an unsere chinesischen Partner*innen vorbereitet.

Am Nachmittag fuhren wir dann gemeinsam in die Altstadt von Heidelberg, wo wir in Gruppen einige Aufgaben erfüllen sollten – natürlich mit China Bezug. Wir sollten zum Beispiel bestimmte Produkte in einem asiatischen Supermarkt suchen und in der Stadt chinesische Schriftzeichen fotografieren. Dabei haben wir uns noch einmal besser kennengelernt und unsere Gruppe hat sogar gewonnen. Nach einer Stunde, in welcher wir uns in der Stadt umschauen durften, haben wir alle noch chinesisch gegessen. Dabei wurde uns von den Betreuerinnen noch etwas über das Essen erzählt. Wir waren alle ein bisschen schockiert über die Menge des Essens, die schließlich auf dem Tisch stand. Nach dem Essen sind wir zurück in die Jugendherberge gefahren und durften schlafen.

Am Morgen wurden wir nach dem Frühstück direkt aufgeteilt. Eine Gruppe ging in die oberen Räume für eine Videokonferenz nach China, die andere, in welcher auch ich war, hatte einen Workshop zum Thema „chinesisches Essen“. Dort haben wir zunächst chinesische Gewürze kennengelernt und auch gelernt, dass es in China unglaublich viele verschiedene Küchen gibt. Danach haben wir selber einen chinesischen Gurkensalat hergestellt, welcher im übrigen sehr lecker und, meiner Meinung nach, sehr scharf war. Als die anderen wieder da waren haben wir uns ein wenig über unsere Erfahrungen ausgetauscht, aber nicht so lange, um den anderen nicht zu viel zu verraten.

Am Nachmittag waren wir in der Universität von Heidelberg, wo wir mit Plakaten viel über China gelernt haben und außerdem einen Teil der eindrucksvollen Universitätsbibliothek besichtigen durften. Nach einiger freier Zeit haben wir am Abend die Möglichkeit bekommen, die Betreuerinnen alles Mögliche über das Leben in China und ihre Erfahrungen bei Austauschen dorthin zu fragen, was sehr interessant war.

Am Sonntag wurden die Gruppen vom Samstag dann getauscht, sodass meine Gruppe mit den chinesischen Schüler*innen gesprochen hat. Nach einigen technischen Startschwierigkeiten hat am Ende alles gut funktioniert. Zunächst haben wir uns vorgestellt und unsere Fragen gestellt, dann bekamen wir die Gelegenheit uns in Kleingruppen über unsere Interessen auszutauschen und uns auch so zu unterhalten. Das war sehr schön, weil wir alle sehr viele Gemeinsamkeiten hatten. Zum Schluss gab es noch einen weitern Austausch in der großen Gruppe. Danach sind wir alle aufgebrochen.

Ich finde, das Wochenende in Heidelberg war sehr spannend und erfahrungsreich. Ich habe nicht nur viel Neues über China gelernt sondern viele neue Menschen aus Deutschland und China kennengelernt.

Text/ Bilder: B. Gößmann


The Queen live am Bay – CHOGM 2022

Queen - Simulationsspiel

Das erste Gym Bay Model Commonwealth ging in dieser Woche an den Start. Schüler*innen der LKs Englisch haben das alle zwei Jahre stattfindende Commonwealth Heads of Government Meeting (CHOGM) nach Wochen intensiver Vorbereitung simuliert. Zufälligerweise finden sich tatsächlich in dieser Woche die Regierungschef*innen der 54 Länder des Commonwealth in Ruanda zusammen, um die Zukunft dieses Bündnisses zu stärken, und globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

In unserer Aula war die Queen live zugeschaltet, bevor einzelne Schüler*innen in ihren Rollen als Vertreter*innen ihres Landes flammende Reden hielten und somit ihrer Verbundenheit zur Krone Englands Ausdruck verliehen (mitreißend und zugleich unerwartet nachdenklich stimmend war die Rede von Boris Johnson a.k.a Laurin Oppermann). Sie unterstrichen die wirtschaftlichen Errungenschaften durch das Bündnis oder wiesen deutlich auf Probleme ihres Landes in Hinblick auf Klimawandel, Menschenrechte sowie Armut hin. Auch kritische Stimmen wurden laut gegenüber der Queen hinsichtlich ihrer Rolle als Staatschefin, denn Länder des Commonwealth, in denen die Monarchin diese Rolle formal ausübt, distanzieren sich mittlerweile zunehmend von ihr.

Das Simulationsspiel bot unseren Schüler*innen die Möglichkeit, globale Themen spielerisch in englischer Sprache zu diskutieren, Lösungsstrategien zu entwickeln und vor einem gebannten Publikum zu präsentieren. Am Ende waren sich die Schüler*innen einig, das Model Commonwealth hat Potential und ganz klar eine Zukunft am Gym Bay.

Text/ Bilder: B. Gößmann


England Ersatzprogramm: Ein Bericht der Klasse 7c

Breakfast

Leider konnte die Englandfahrt in der Woche vor den Osterferien nicht stattfinden, weswegen es ein Ersatzprogramm gab. Am Montag wurde in der Aula der Schule ein Theater auf Englisch aufgeführt. Nach dem Theater sind wir in unsere Klasse zurückgegangen und haben einzelne Szenen von dem Theater besprochen.

Am Dienstag ging es für uns in die Zeche Zollverein in Essen, dort gab es eine Führung durch die Zeche, wo man etwas über den Kohleabbau erfahren hat. Nach der Zeche ging es noch weiter in die Phänomania Erfahrungswelt, wo man unter anderem gesehen hat, wie Feuer sich zu einem kleinen Tornado formt, aber auch selbst Experimente machen konnte.

Mittwochs waren wir dann wieder in der Schule und haben ein Englisches Frühstück gemacht und später alle zusammen gegessen. Als wir fertig waren, sind ein paar aus der Klasse auch noch auf den Schulhof gegangen und haben Rundlauf gespielt.

Das Kino stand am Donnerstag auf dem Programm. Wir haben den Film Spider-Man „No Way Home“ auf Englisch im Kino in Mettmann geschaut.
Zum Abschluss dem letzten Tag vor den Osterferien ging es für die ganze Stufe in den Movie Park. Im Move Park angekommen durften wir uns in kleine Gruppen aufteilen und so weiter gehen. Es gab viele Fahrgeschäfte, aber auch Essensstände und kleine Shows. Man konnte auch Gewinnspiele machen und alle Bereiche erkunden. Die Rückfahrt vom Movie Park war aber auch bemerkenswert, denn wir saßen mehrere Stunden in Essen-Steele in der Bahn, weil sie nicht weiterfuhr. Am Ende ging es dann doch weiter und wir sind in Wuppertal angekommen.
Es war ein sehr tolles Ersatzprogramm!

Autorin: Maybritt Arera (7c)


Neues Verfahren zur Schulbuchausleihe

Liebe Eltern,

die Durchführung und Verwaltung der Ausleihe von Lernmitteln wird ab sofort online über das IServ-Modul „Schulbücher“ abgewickelt. Die Teilnahme am Verfahren der Schulbuchausleihe setzt eine verbindliche Anmeldung voraus, die für jedes Kind vor Beginn eines neuen Schuljahres wiederholt werden muss.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße
Matthias Plenz


Abschied nach 38 Jahren am Gymbay

Verabschiedung Alexander Greven

Am 21. Juni wurde Alexander Greven im Rahmen eines Grillfestes in den Ruhestand verabschiedet. Kölsche Musik und das typische „Kölsch“ vom Fass durften dabei für den „Kölschen Jung“ natürlich nicht fehlen und trugen zu einer sehr heiteren Stimmung am Ende des Schuljahres bei allen Gästen bei, worunter sich auch eine Reihe ehemaliger Kollegen und Kolleginnen befanden.

Neben ganz viel Mathematik-Unterricht begeisterte Alexander Greven sich seit seiner Einführung für den Schüleraustausch mit Frankreich, pflegte die Website und bastelte über viele Jahre tagein tagaus an Vertretungs- und Stundenplänen. Bei aller Belastung hat ihm die Erstellung von Plänen auch Freude gemacht. „Man kann diese Tätigkeit mit einem Puzzle vergleichen: Wenn alle Teilchen eingefügt sind, ist man immer sehr zufrieden.“

Das Fahrrad, das ihn all die Jahre vom Hauptbahnhof zur Richard-Wagner-Straße getragen hatte, wollte er aber nicht zurücklassen; es bekommt zu Hause einen Ehrenplatz.


Das GymBay ist erneut bei Deutschlands größtem Existenzgründungs-Planspiel erfolgreich

Gründerpreis 2022

Wo sind die Gründer*innen von morgen?
Am GymBay findet man auf jeden Fall ein paar von ihnen. Die Q1-Schüler*innen Bastian Busch, Frida Stiefeling, Eagi Uthayarajah, Carlotta Weber, Amelie Werner und Romy Wilhelmi haben im Rahmen des Projektkurses „Business Starters“ als Team NoStrings erfolgreich am Deutschen Gründerpreis für Schüler 2022 teilgenommen.
Ihre Unternehmensidee: Ein Paket, das mit einer Produktpalette aus Mundhygieneartikeln und nachhaltigen Masken ausgestattet ist. Enthalten sind zum Beispiel Lollis und Bonbons, die den Mundraum desinfizieren und dafür sorgen, dass eine mögliche Viruslast (z. B. von Covid-19) in der Ausatemluft hochsignifikant gesenkt wird.
Zum Erfolgsrezept des fiktiven Schülerunternehmens gehört also eine Idee, die den Nerv der Zeit trifft, nachhaltig ist und für künftige Pandemien von Nutzen sein wird.
Von Januar bis Mai hat das Team mit Unterstützung von Coach Claudia Zetzsche und dem Unternehmenspaten Volker Wefers intensiv am Projekt gearbeitet und nun einen tollen dritten Platz in Wuppertal erreicht. Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt Durchhaltevermögen bewiesen und gezeigt, wie viel Gründergeist in Euch steckt!
Neben einer sehr nützlichen Urkunde für Bewerbungsunterlagen wurde dem Team NoStrings bei der Siegerehrung in der Realschule Leimbach auch noch ein Preisgeld (300 Euro) überreicht.
Das Team konnte im Wettbewerbsprozess hautnah miterleben, was es heißt, ein Unternehmen zu gründen. Durch gelungene Teamarbeit haben sie ein Produkt zur Marktreife gebracht und ganz nebenbei auch noch wertvolle Fähigkeiten erworben. Wie gelingt eine gute Kommunikation im Team? Was sind gute Arbeitsstrategien, um Abgabefristen einzuhalten? Und wie laufen geschäftliche Korrespondenzen ab? In diesen Fragen sind die Teilnehmer*innen des Projektkurses jetzt Experten.
Wenn Ihr innovative Ideen habt und einen einmaligen Einblick ins Gründen bekommen möchtet, seid Ihr im Projektkurs „Business Starters“ genau an der richtigen Adresse.
Wer ist im nächsten Jahr daBay – bei einem neuen Versuch, den Siegerpokal des Gründerpreises wieder heim ans GymBay zu holen?

Ansprechpartnerin „Business Starters”: Frau Zetzsche
Text/Bild: Patricia Wefers


Exkursion der beiden Erdkunde LKs zum Düsseldorfer Flughafen

Erdkunde LK Exkursion Flughafen

Am 24.05.2022 haben die beiden Erdkunde Leistungskurse der Q1 unter Begleitung von
Herrn Spira und Frau Felderhoff den Düsseldorfer Flughafen besucht.
Die Exkursion fand im Rahmen der Unterrichtsreihe ,,Tourismus“ statt.

Angefangen hat der Ausflug mit der Besichtigung der Abflughalle. An diesem Standort fiel
besonders die Gestaltung der Halle auf, welche sich durch hohe Decken, Bäumen und viel
Lichteinfall kennzeichnete. Die Angebote begrenzten sich überwiegend auf einzelne Shops,
darunter der Verkauf Koffer- und Kleidungsbedarf, Bäckereien, Cafés und Kioske. Ebenso
hing des Öfteren die Tabelle der Abflüge an den Wänden, welche vor allem internationale
Flüge aufweiste. Darüber hinaus bot die Abflughalle viele Aufenthaltsbereiche an, wie zum
Beispiel die großflächigen Sitzmöglichkeiten, welche sich in der Nähe der verschiedenen
Check-In Schalter befinden. Zusätzlich haben differenzierte und größere Airlines, wie die
Eurowings ihren eigenen Check-In Bereich sowie Automaten für einen ,,Self Check-In“ .

Als zweite bedeutsame Lokalität des Ausfluges wurde die sogenannte Airport-City besucht,
welche ein positives Beispiel für die wirtschaftliche Bedeutung eines Flughafens darstellt. Da
sich der Standort, aufgrund des Lärms welcher der Flughafen erzeugt, kaum als Wohnraum
nutzen lässtl, waren dafür einzelne Standorte von internationalen Firmen vertreten.
Resultierend daraus ist hier eine geeignete Vorlage zu einer Clusterbildung gegeben. Das
gebildete Cluster beinhaltet die Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmen, wobei
sie wirtschaftlich voneinander profitieren. Dadurch zeigte sich, dass neben dem
Personenverkehr, ebenso der Warenverkehr von Bedeutung am Düsseldorfer Flughafen ist.

Zuletzt haben die beiden Leistungskurse die Ankunftshalle besichtigt, wobei auffällig war,
dass besonders konkurrierende Autovermietungen und Versorgungseinrichtungen
vorzufinden waren. Zusätzlich war die Ankunftshalle im Vergleich zur Abflughalle geringer
ausgebaut, was darauf zurückzuführen ist, dass Reisende zunehmend mehr Zeit in der
Abflughalle verbringen.

Bericht: Hanna AL Hamidawi
Bilder: J. Felderhoff, B. Spira


Klassenfahrt nach Willingen

Exkursion Willingen

Am 26. April sind wir als Klasse (9b) nach Willingen als Ersatzfahrt für die ausgefallene Skifahrt für
drei Tage gefahren. Wir hatten ein relativ strammes Zeitfenster, um möglichst viel zu erleben.

Klettern Willingen

Am ersten Tag traten wir gegen 8:30 Uhr unsere zweistündige Busfahrt an. Das Wetter stellte sich
am Anfang gegen unsere Pläne. Jedoch verbesserte es sich mit der Zeit, sodass wir bei
angenehmen Temperaturen eine Adventure Tour durch den Wald unternehmen konnten. Unsere
erste Aufgabe war es, einen Mitschüler von uns blind und ohne Worte durch den Wald zu führen.
Für einige von uns war es am Anfang eine große Herausforderung, sich nur mit Geräuschen zu
verständigen. Bei dieser Aufgabe kam es nämlich nicht nur auf das Vertrauen zum Partner an,
sondern auch auf die Verantwortung, die man für denjenigen, der gerade blind ist, trägt. Mit der
Zeit merkte man aber, wie das Vertrauen zueinander stieg und man hat deutliche Verbesserungen
im Vergleich zum Anfang gesehen. Nach dieser herausfordernden Aufgabe befanden wir uns
bereits vor der zweiten Hürde, der Seilbahn. Viele trauten sich am Anfang nicht und wollten es gar
nicht erst versuchen. Wir motivierten uns aber gegenseitig, sodass es fast jeder am Ende versucht
hat.

Bogenschießen Willingen

Am zweiten Tag stand für uns Klettern in der Kletterhalle und Bogenschießen an. Alle haben
sich bei beiden Aktivitäten sehr angestrengt und sind sowohl beim Klettern, als auch beim
Bogenschießen über sich hinausgewachsen. Danach konnten wir als Klasse in kleinen Gruppen
Willingen erkundigen, bis es für uns dann zurück auf die Anlage ging. Wir veranstalten dort noch
ein Lagerfeuer, um den letzten Abend noch schön ausklingen zu lassen. Alle haben sich
unterhalten und haben sich wirklich sehr amüsiert.

Am letzten Tag stand für uns auch schon
wieder die Heimreise an, aber davor hatten wir noch die Chance, im Seilgarten uns von
Hindernis zu Hindernis zu arbeiten. Auch hier bewiesen wir alle Mut, um unsere Ängste zu
überwinden. Diese Klassenfahrt ermöglichte uns nicht nur über uns hinauszuwachsen, sondern
auch viel voneinander zu lernen und uns alle außerhalb der Schulzeit nochmal näher
kennenzulernen. Wir hatten alle wirklich sehr viel Spaß und haben uns ordentlich amüsiert. Aber
am wichtigsten ist, dass wir als Klassengemeinschaft nochmal richtig zusammengewachsen sind.

Text/ Bild: M. Treki


Die Schüler des Gymnasiums Bayreuther Straße begeistern mit dem „Zirkus Bayoso“

Kunststücke, ein dressiertes Kamel und freche Clowns

Zirkus Bayoso4

„Hereinspaziert in unser Zirkuszelt“ ertönte es am Donnerstagabend in der Aula des Gymnasiums Bayreuther Straße. Die Musikklassen,
Chöre und Bands der Schule verwandelten sich im „Zirkus Bayoso“ in waschechte Zirkusartisten und überzeugten durch ein professionelles
musikalisches Programm. Als „spannendstes Zirkusmusical unter der Sonne“ hatte es die Schule im Vorfeld angekündigt.

Das Musical führte das gespannte Publikum über mehrere Kontinente. Zum Beispiel beeindruckte in Afrika der Chor 7 bis 12 mit einem Medley,
das etwa Lieder aus König der Löwen beinhaltete. In der Manege präsentierten sich auch die Line-Dance-AG, Fakire, die auf Scherben Kunststücke
ausführten, ein dressiertes Kamel, freche Clowns und auch graziöse Seiltänzerinnen. Die Darbietungen wurden musikalisch von den 5er- und 6er-Bands
und dem ebenso aus diesen Jahrgangsstufen bestehenden Chor begleitet. Das Publikum wurde aktiv in das Musical einbezogen, indem es zum Beispiel
aufgefordert war, das Wetter durch Bewegungen nachzuahmen.

Zirkus Bayoso2

Auch Wuppertal war Teil der Handlung, hinter deren Ausarbeitung die Musiklehrer Anke Tillmann, Christoph Löw und Marius Czinczoll stehen.
So wartete das Publikum vergeblich auf den Zirkuselefanten, der scheinbar gerade in der Schwebebahn gesichtet wurde. Der ehemalige
Schüler Timon Figge war als Zirkusdirektor mit von der Partie und verlieh dem Musical durch seine humorvolle Moderation das gewisse Extra.

„Wir haben überlegt, wie wir alle Musikensembles unserer Schule zusammenbringen können und haben passende Stücke ausgesucht,“ erklärt
Anke Tillmann die Idee zum Musical. Seit Januar haben die rund 100 Beteiligten an dem Musical geübt, auch eine intensive Musikfahrt
ins Sauerland hatte stattgefunden. In zwei Vorstellungen ließen sich 360 Grundschüler aus acht Schulen und in einer Abendvorstellung
200 Zuschauer von der Zirkuswelt des Gymnasiums begeistern. Die Schule sei sehr glücklich, dass so ein Auftritt nach zwei Jahren
coronabedingter Pause wieder möglich war. „Es stärkt auch einfach das Miteinander an der Schule“, ist Anke Tillmann überzeugt.

Zirkus Bayoso3

Musiklehrer Christoph Löw ist stolz auf die Aufführungen: „Wenn man die Schüler wachsen sieht, da geht einem das Herz auf.
Da ist man dann Feuer und Flamme.“ Er beschreibt, dass so ein Musical total wichtig für die Schüler sei, weil sie sich dabei
öffnen und präsentieren. Er berichtet außerdem, dass die Kinder in dem Projekt sehr vielschichtig auf verschiedenen Ebenen
lernen und gefördert werden. „Es ist nicht nur ein Frontalkonzert, sondern sie müssen auch szenisch etwas darstellen und mit
der Musik zusammenbringen.“

Zirkus Bayoso1

Die beiden Sängerinnen Marlena und Roya aus der siebten Klasse freuen sich über den schönen Klang beim Chorsingen und
„dass die Schule so viel mit Musik zu tun hat.“
Auch in der Oberstufe kann das Musikprofil aus der Unterstufe im vokalpraktischen Grundkurs, in dem es um Chorgesang geht,
weiterverfolgt werden. Kursmitglied Anouk Hedemann (17) ist vom Projekt begeistert: „Es war sehr schön, die Entwicklung des
Chors im Musical-Projekt mitzubekommen.“

Im nächsten Schuljahr soll die Musikklasse mit einem neuartigen Konzept starten: Auf dem Programm stehen dann für jeden
Schüler das Erlernen der Ukulele und Gesang. Später können die Schüler dann andere Instrumente hinzuwählen.

Text: Patricia Wefers
Bilder: Anna Schwartz, Patricia Wefers


Exkursion zu „Gut Hixholz“

Gut Hixholz1
Gut Hixholz2
Gut Hixholz3
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Am 16.05.2022 machte sich der Wahlpflichtkurs Biologie-Chemie der Jahrgangsstufe 9 unter Begleitung von Herrn Gehrmann sowie Frau Kost auf den Weg zu „Gut Hixholz“ in Velbert.

Im Rahmen des Unterrichts wurde die landwirtschaftliche Produktion von Lebensmitteln thematisiert, die nun auch vor Ort erkundet werden sollte. Auf dem Hof hatten die Schüler*innen die Möglichkeit einen Milchviehbetrieb kennen zu lernen und einer Expertin ihre Fragen zu stellen. Außerdem wird auf Gut Hixholz Gemüse produziert, das lokal vermarktet wird. Abgerundet wurde die Exkursion mit einem Besuch im Lernbauernhof, der auch Teil von Gut Hixholz ist. Hier konnten Kaninchen, Hühner, Schweine, Gänse, Esel und Ziegen beobachtet und gestreichelt werden.

Die Exkursion wurde sowohl von den Schüler*innen, als auch vom Kurslehrer als sehr lohnenswert wahrgenommen und bot eine sehr gute Ergänzung zum Unterricht.

Text: M. Gehrmann

Bilder: N. Kost


Welttag des Buches – Eine ganz besondere Aktion zur Leseförderung am GymBay

Welttag des Buches1
Welttag des Buches2
Welttag des Buches3

Am 23.04.2022 fand der diesjährige Welttag des Buches statt, welcher von einer 5. Klasse des GymBay auf ganz besondere Art und Weise zelebriert wurde – und zwar mit einer interaktiven Lesung des Romans „Iva, Samo und der geheime Hexensee“.

„Welttag des Buches“ – was ist das überhaupt?

In ganz Deutschland feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Die regionale Tradition ist mit den Jahren sogar zu einem internationalen Ereignis geworden, denn 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Der Tag hat in literarischer Hinsicht allerdings eine weitere besondere Bedeutung, denn er ist der Todestag von zwei literarischen Giganten: William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Die 5d bekommt eine Geschichte geschenkt

Da Lesen bekanntlich nicht nur Spaß macht, die Fantasie beflügelt und ganz nebenbei auch noch bildet, sollte der Welttag des Buches auch am GymBay nicht unbemerkt vorbeiziehen – und so nahm die Klasse 5d an der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ teil, einer bundesweiten Kampagne zur Leseförderung, die sich gezielt an 4. und 5. Klassen richtet. In Zusammenarbeit mit lokalen Buchhandlungen bekommen die Kinder eine spannende Geschichte geschenkt, die Lust aufs Lesen und Eintauchen in literarische Welten macht.
Ziel der Aktion ist es, Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken. Darüber hinaus soll Kindern, die noch nicht gut Deutsch sprechen oder nicht gerne lesen, Lesespaß vermittelt werden.

Das großzügige Buchgeschenk verdankt die 5d dem Glücksbuchladen in der Elberfelder City und der Inhaber Kerstin Hardenburg, die die Aktion schon seit vielen Jahren unterstützt und der die Förderung von Leselust bei Kindern sehr am Herzen liegt.

Eine Hexenlesung am GymBay

Die Übergabe des Romans „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ von Bettina Obrecht mit Illustrationen von Timo Grobinger an die Schüler*innen der 5d erfolge im am 29.04. in der Deutschstunde im Rahmen einer Lesung durch die professionelle Schauspielerin Michele Connah, die mit den Kindern nicht nur über ihre Lieblingsbücher und die Lust am Lesen sprach, sondern das Buch, in dem es um zwei junge Hexen und ihre Abenteuer am geheimen Hexensee geht, mit viel Witz, Charme, den passenden Requisiten und einer tollen Vorleserstimme präsentierte. Die Kinder hörten Michele gespannt zu und rätselten mit, welche Herausforderungen wohl auf die Nachwuchshexen Iva und Samo zukommen. Die Antworten auf ihre Fragen werden sie jedoch selbst herausfinden müssen, indem sie den Roman zuhause (oder vielleicht auch im Unterricht) weiterlesen.

Die 5d bedankt sich ganz herzlich für die spannende und unterhaltsame Lesestunde sowie das tolle Buchgeschenk bei Michele Connah, Kerstin Hardenburg und dem Azubi Gabriel vom Glücksbuchladen.

Text/ Bild: Florian Wiebel


GymBay goes Hollywood

?GymBay goes Hollywood?

Am Freitag enterten die 7er den Movie Park in Bottrop. Sie gingen als Weltraumabenteurer von Star Trek auf spannende Mission, flogen als Vampire mit einer Achterbahn durch die Dunkelheit und waren todesmutig bereit für einen freien Fall aus 60 Metern Höhe. Für alle vier 7. Klassen war der Tag ein gewinnbringendes Erlebnis für die Klassengemeinschaft. Viele Kinder sind mithilfe ihrer Klassenkamerad*innen über sich hinausgewachsen und haben sich heldenhaft auf den Achterbahnen geschlagen.

Auch die Lehrer*innen hatten ihren Spaß beim Testen der Attraktionen.
Nach fünf Stunden Filmabenteuern hieß es „Cut“ und Klappe auf für die Osterferien.

Text/ Bild: P. Wefers


Austausch lohnt sich – Interkulturelle Unterrichtsprojekte am GymBay

Chinaaustausch
Chinaaustausch - virtuell

Schüler*innen der Oberstufe begegneten virtuell chinesische Schüler*innen der Chengdu Experimental Foreign Languages School (CEFLS). Es war die abschließende Sitzung der Unterrichtsreihe „China – Weltmacht des 21. Jahrhunderts?“, in der sich die Schüler*innen des Sowi-Zusatzkurses 2 mit Themen zur Geschichte, Wirtschaft, Politik und Kultur des Landes befassten. Die Gastvorträge und ganz persönlichen China-Erfahrungen von Frau Ahlrichs und Frau Emde rundeten die Themenreihe ab, um auch gut vorbereitet in den direkten Austausch zu gehen. Denn zeitgleich bauten die Schüler*innen Kontakte zu ihren chinesischen Partner*innen auf und nutzten diese, um auch persönliche Fragen stellen und individuelle Einblicke in den Alltag der/des Anderen gewinnen zu können.

Für die am Projekt beteiligten deutschen und chinesischen jungen Menschen steht jetzt schon fest, dass diese Begegnung durchaus der Beginn einer Freundschaft werden kann.

Die in den Unterricht integrierte, virtuelle Austauschbegegnung mit unseren Partnerschulen ist bisher in einigen Fächern erfolgreich ausprobiert worden. Schüler*innen des Leistungskurses Erdkunde 2 in der Q1 freuen sich bereits auf das anstehende deutsch-chinesische Unterrichtsprojekt im kommenden Schuljahr. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Text/ Bild: B. Gößmann


Friedensaktion am Gymbay

„Zusammenstehen gegen den Krieg“

Friedensdemo
Friedensdemo

Elberfeld: Es herrscht Stille auf dem sonst sehr belebten Schulhof des Gymnasiums Bayreuther Straße. Betroffen stehen die Schüler angeordnet in einem großen Friedenszeichen aneinander.
„Lasst uns gemeinsam einstehen für Frieden und gegen Krieg – in Europa und überall auf der Welt“, bekräftigt Schülersprecher Eagalaivan.
Die Idee zur Friedensaktion sei aus der Schulgemeinschaft heraus entstanden und dann zur Planung in die Schülervertretung gekommen,
erklärt der 16-Jährige. Schüler und Lehrer hätten immer wieder den Wunsch geäußert, sich solidarisch zu zeigen.
Lehrerin Claudia Zetzsche sagt: „Uns ist es wichtig, gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Freiheit zu setzen und zu zeigen, dass wir in diesen schwierigen Zeiten zusammenstehen gegen Krieg und Vertreibung.“

Da die Schule durch einen Umbau im Moment in zwei Standorte aufgeteilt ist, fand auch eine Friedensaktion in der Dependance Hufschmiedstraße statt.
Dort stellten sich die Schüler in einer Menschenkette auf und zeigten das Friedenszeichen mit ihren Händen. „Es beeindruckt mich, dass die Schüler das für beide Standorte hingekriegt haben“, lobt Claudia Zetzsche das Engagement der Schüler.
Schülersprecher Eagalaivan hebt den offenen Umgang mit der aktuellen politischen Lage an der Schule positiv hervor: „Die meisten Lehrer bieten uns an, im Unterricht darüber und über unsere Sorgen zu sprechen.“

Bestürzung über die Kriegsopfer in der Ukraine

Für die Opfer der Aggression gibt es in der Friedensformation eine Schweigeminute. Die zwölfjährige Sophia sagt: „Ich finde es schön, dass wir an die verstorbenen und leidenden Menschen im Krieg denken.“
Ihre Mitschülerin Ida (12) ist entsetzt darüber, dass so viele Menschen ohne Grund sterben und möchte allen, die gerade ihr Zuhause verlieren, ein solidarisches Zeichen senden.
Schulsprecher Eagalaivan möchte sich durch die Aktion nicht nur mit den ukrainischen Menschen solidarisieren: „Ich möchte auch Rücksicht auf die russischen Menschen nehmen, die in Russland leben und gegen den Krieg sind.“
Auch die jüngsten Schüler beschäftigt der Ukraine-Krieg: „Ich hoffe, dass die Ukrainer unsere Aktion sehen. Ich finde es toll, dass so viele Länder den Menschen vor Ort und den Geflüchteten helfen“, sagt der zehnjährige Noah.
Lehrerin Claudia Zetzsche ist sich sicher: „Es stärkt uns als Schulgemeinschaft, wenn wir wie heute einen Weg finden, um mit der Situation umzugehen.“
An einem Glasgang, der zwei Gebäudetrakte am Standort Bayreuther Straße miteinander verbindet, prangt nun in großen Lettern die Bitte „Make Love, Not War“.


WZ-Artikel vom 05.03.2022

von Patricia Wefers


Jeckes Treiben am GymBay

Kostüme
Weiberfastnacht

An Weiberfastnacht war es so weit: Die große Karnevalsparty für die Betreuung fand statt.
Der Betreuungsraum war in bunte Dekoration gehüllt und voller Leben. Es standen Spiele wie ,,Reise nach Jerusalem“ und Stopptanz auf dem Programm. Die Stimmung war ausgelassen und bei manchen Spielen von einem gegenseitigen Anfeuern der Kinder geprägt.
Viele Kinder haben sich großartig und kreativ kostümiert: So traf man auf der Party etwa das Krümelmonster, freche Hexen und gefährliche Raubkatzen.
Die Mühe, die die Kinder sich beim Verkleiden gegeben haben, sollte natürlich nicht unbelohnt bleiben:
In einem spannenden Kostümwettbewerb wurden die drei schönsten Kostüme ausgezeichnet. Auf dem Siegerpodest waren die 5. Klassen sehr stark vertreten.
Platz 3 ging an Mohamed aus der 5b, knapp davor platzierte sich Timm aus der 5a. Tilla, ebenfalls aus der 5a, staubte mit ihrem Krümelmonster-Kostüm die Siegerkrone ab. Herzlichen Glückwunsch an alle!
Auf der Karnevalsfeier kam das Kulinarische nicht zu kurz: Viele leckere Speisen im ,,Karneval-Stil“ waren im Angebot. Von lustigen Clown-Muffins über einen Piraten-Kuchen und Gurkenkrokodile bis hin zu einem Rohkost-Clown war alles auf dem Buffet zu finden.
Die Feier war für alle eine willkommene Ablenkung vom Alltag und den schrecklichen politischen Ereignissen.


Gymbarrels – Upcycling für zu Hause

Projekt Nachhaltige Fässer

Die Umwelt schonen, nachhaltig handeln. Schlagworte, die in der heutigen Zeit nicht nur in aller Munde sind, sondern auch nicht selten auf Unverständnis stoßen. Viele Menschen fragen sich, was ist Nachhaltigkeit und wie handle ich nachhaltig?
Es gibt eine einfache Antwort: nachhaltiges Handeln ist, wenn man sich umweltbewusst nur solcher Ressourcen bedient, welche regenerationsfähig sind. Aber wie verpackt man dieses Prinzip in eine wettbewerbsfähige Geschäftsidee?

Genau diese Frage haben wir, 14 Schüler*innen des Projektkurses Sozialwissenschaften in der Q1, uns auch gestellt. Unsere Lösung ist unserem Firmennamen leicht zu entnehmen: ,,Gymbarrels“. Die Idee dahinter ist es, mithilfe von Upcycling gebrauchte Ölfässer in Möbelstücke zu verwandeln und ihnen einen industriellen Style zu geben. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern sieht auch gut aus – und inspiriert hoffentlich viele andere zu nachhaltigerem Konsum …

Ebenso führen wir viele Arbeitsschritte selber durch und lernen neben der handwerklichen Komponente auch viele unternehmenstechnische Feinheiten kennen. Zur Verarbeitung des Fasses gehört neben dem Lackieren und Einsetzen von Holzplatten auf Wunsch auch die Ausstattung mit Beleuchtung.

Erhältlich ist unser Produkt auf unserer Website, die einem unter dem Schlagwort ,,Gymbarrels“ sofort angezeigt wird. Wichtig bei unserem Projekt ist unser grüner Grundgedanke, der auch im grünen Logo zum Ausdruck kommt, und dass wir uns der bergischen Region verbunden fühlen.

In Zukunft fokussieren wir uns auf die Weiterentwicklung unserer Idee und auf eine verbesserte Berücksichtigung von Kundenwünschen. Ebenso streben wir eine gesteigerte Produktion der Fässer an und bereiten uns auf einen landesweiten Wettbewerb vor, um unser Schülerunternehmen und unsere Schule, das Gymnasium Bayreuther Straße, zu repräsentieren. Bei Interesse an weiteren Informationen zu unserer Geschäftsidee oder dem Produkt selbst, findet ihr sowohl auf unserer Website, als auch in Artikeln oder Beiträgen mehr darüber.

Eure Gymbarrels


Félicitations! – Verleihung der DELF-Zertifikate

Delf

Auch im Schuljahr 2020/21 haben wieder einige SchülerInnen an den DELF-Prüfungen teilgenommen.
Lange mussten sie auf den Prüfungstag warten, weil das Datum sowohl für die schriftliche als auch
für die mündliche Prüfung coronabedingt mehrfach verschoben werden musste. Letztendlich fand
die mündliche Prüfung sogar fast fünf Monate später als geplant per Zoom-Konferenz statt. Nach
langer Wartezeit sind die Zertifikate nun endlich in der Schule angekommen und konnten den
SchülerInnen von unserer Schulleiterin Frau Jesinghaus-Eickelbaum überreicht werden.

Alle TeilnehmerInnen haben die Prüfung bestanden. Félicitations! Die SchülerInnen haben nicht nur
gezeigt, dass sie hervorragende Leistungen in allen Bereichen der französischen Sprache erbringen
können, sondern sie haben sich auch nicht durch sich wiederholt ändernde Prüfungsdaten
entmutigen lassen.

Von den insgesamt 100 möglichen Punkten hat Carl Raoul aus Klasse 8d sogar sagenhafte 98 Punkte
erreicht. Er hat die Prüfung der Niveaustufe A2 abgelegt. Ein besonderer Glückwunsch an Carl!

Die DELF-Vorbereitungskurse werden in jedem Schuljahr in Form von AGs von den
FranzösischlehrerInnen angeboten.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Text: C. Heinrichs


Das GymBay sagt ¡Adiós!

Adios Andrea
Adios Andrea

Nach ihren dreimonatigen Aufenthalt in Wuppertal und bei uns am GymBay, fliegt unsere Gastschülerin Andrea wieder zurück in ihr Heimatland Mexiko, wo ihre Familie und ihre Freunde bereits sehnlichst auf sie warten. Was hat sie alles in ihrem Gepäck? Viele gute lehrreiche Erfahrungen in der Schule sowie im Praktikum, schöne Erlebnisse in ihrer Gastfamilie und mit ihren Freund*innen.

Von ihren Erfahrungen erzählt sie in einem Interview mit Ida Pendleder von GymBay International.

Zur Info: Andrea ist Schülerin der Deutschen Schule in Guadalajara, Mexiko, und besucht dort die 10 Klasse. Seit vielen Jahren pflegt das GymBay freundschaftliche Beziehungen zu der Schule, wo durch es bereits unzähligen jungen Menschen ermöglicht wurde, an dem deutsch-mexikanischen Austausch teilzunehmen. Seit dem vergangenen Jahr nehmen wir wieder mexikanische Gastschüler*innen bei uns auf und senden Schüler*innen unserer Schule in die zweitgrößte Stadt Mexikos.

Mehr Infos zur Schule: Colegio Alemán de Guadalajara,

Mexiko.
http://alemangdl.edu.mx/

Ansprechpartnerin ist Frau Gößmann


Bolyai-Wettbewerb am Gymbay:

Erste Plätze in Wuppertal für unsere Mathe-Teams

Bolyai-Wettbewerb
Wir gratulieren zu den vielen tollen Platzierungen bei großen und kleinen Mathe-Fans!
Und hier die Ergebnisse des Wettbewerbs am 13. Januar 2022:

Klasse/Stufe Punkte Rang in Wuppertal
5b:Platz 74 (von 262) mit 86 Punkten
(Sieger: 132)
Platz 3 (von 10) in Wuppertal
6:Platz 40 (von 259) mit 104 Punkten
(Sieger: 145)
Platz 1 (von 6) in Wuppertal
7b:Platz 12 (von 171) mit 122 Punkten
(Sieger: 160)
Kein anderes Wuppertaler Team dabei
9d:Platz 50 (von 109) mit 99 Punkten
(Sieger: 138)
Platz 1 (von 2) in Wuppertal
Q1:Platz 13 (von 62) mit 106 Punkten
(Sieger: 150)
Team Eagalaivan, Malek, Finn, Jannik
Platz 2 (von 4) in Wuppertal
Q1:Platz 45 (von 62) mit 86 Punkten
(Sieger: 150)
Team Charlotte, Marla, Fiona
Platz 4 von 4 in Wuppertal
Q2:Platz 23 (von 53) mit 96 Punkten
(Sieger: 143 )
Platz 2 (von 4) in Wuppertal

Was ist der Bolyai-Wettbewerb?

Der Internationale Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ ist ein jährlich stattfindender Schülerwettbewerb im Fach Mathematik.
Der Wettbewerb wurde nach den beiden ungarischen Mathematikern János und Farkas Bolyai benannt.
2004 entstand der Wettbewerb als Initiative einiger Mathematik-Lehrer in Ungarn.
Inzwischen nehmen in Ungarn jährlich 100.000 Schüler am Wettbewerb teil, in Deutschland wird der Bolyai-Wettbewerb seit 2014 mit inzwischen über 20.000 Teilnehmern durchgeführt.
Das Besondere: Zusammen bearbeiten die Teams innerhalb von 60 Minuten 14 Aufgaben, davon 13 Multiple-Choice-Aufgaben – was schwieriger ist, als es scheint, denn mehrere Antwortmöglichkeiten können richtig oder alle falsch sein…

Text: Stefan Schmöe


Schülerfirma der Q2

Kartenspiel
Kartenspiel

Eine Stadt mit Historie, mitreißender Kultur, Berühmtheiten und vielen Gesichtern.

Als Projektkurs der Q2 am GymBay haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Merkmale und Gestalten Wuppertals zu erhalten. Als Hommage an die Stadt haben wir ein Kartenspiel designt, bei dem wir die klassischen Farben durch Gebäude, wie z.B. die Stadthalle, ersetzt haben.

Zusätzlich wurden die gängigen Bildkarten durch Persönlichkeiten wie u.a. August von der Heydt, Rudolf Brockhaus und Pina Bausch ausgetauscht.

Unser Ziel ist es, die geschichtliche und kulturelle Bedeutung Wuppertals für die Allgemeinheit greifbar zu machen, was wir mit unserem Spiel wortwörtlich erreicht haben.

Wer Interesse an dem Kartenspiel hat, wende sich bitte an:
Valleyvintagewuppertal.

Bilder/ Text: Schüler*innen des Projektkurses Sowi


Das GymBay verliert einen engagierten Freund und Förderer:
Rajvinder Singh starb unerwartet im Alter von nur 66 Jahren

Rajvinder Singh

Der deutsch-indische Autor, Dichter und langjähriger Freund des GymBay verstarb unerwartet am 17. Dezember in Berlin. Aufgewachsen in Indien zog er 1981 nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod lebte. Neben seiner Tätigkeit als erfolgreicher Autor war er Teil eines literarischen Zirkels in Berlin und Freund namhafter Persönlichkeiten, unter ihnen Günter Grass und Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er lieh dem Charakter “Raj” aus der Serie Big Bang Theory seine deutsche Stimme als Synchronsprecher.

“Ein Fremder ist mir ein Freund den du noch nicht kennst”
Die Arbeit als Autor und Dichter war seine Leidenschaft, die Arbeit mit jungen Menschen in Schulen seine Herzensangelegenheit. Als Mitbegründer der Initiative “Courage gegen Fremdenhass” engagierte es sich Zeit seines Lebens politisch und trug in Schreibprojekten an Schulen dazu bei, Ängste gegenüber dem Fremden abzubauen und zum interkulturellen Verständnis beizutragen. Mit der Kraft des Schreibens erweiterte er die Horizonte unserer Schüler*innen. “Über den Horizont hinaus”- Nicht zufällig ist das der Titel einer publizierten Sammlung von Kurzgeschichten, die von unseren Schüler*innen mit ihm zusammen auf der Frankfurter Buchmesse 2006 vorgetragen wurde.

“Alles, was man über Indien sagt ist wahr – aber das Gegenteil stimmt auch”
Als enger Freund unseres ehemaligen Schulleiters Detlef Appenzeller initiierte er erste schulpartnerschaftliche Kontakte zu Schulen in Indien. Auf den vielen Austauschfahrten war er uns ein wertvoller Begleiter, der uns das Land, seine Kultur und seine Menschen erfahrbar machte. Indien verstehen lernen konnten wir mit Rajvinder Singh, der uns mitnahm auf seine vielen Reisen durch dieses faszinierende und zugleich gegensätzliche Land.

Bis zuletzt setze er sich für die hilfebedürftigen Menschen in seinem Heimatland ein, die besonders stark unter der Pandemie litten. Mit seiner umfangreichen Spendenaktion im Frühjahr dieses Jahres, an der sich unsere Schule sowie weitere Wuppertaler Schulen maßgeblich beteiligten, machte er auf die bedrohliche Lage dort aufmerksam.

Die Welt verliert
einen Meister im kreativen Umgang mit Sprache,
einen Kämpfer gegen Rassismus und für Toleranz,
einen großartigen Menschen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Tochter.

Britta Jesinghaus-Eickelbaum

Schulleiterin

Dr. Helga Schmidt

Ständige Vertreterin der Schulleiterin

Birgit Gößmann

GymBay International

Claudia Zetzsche

Öffentlichkeitsarbeit


Gym Bay SOMA Awards 2021 – Brave New World

Brave New World
Englisch-Kurse Q1

Schüler*innen der drei LK Englisch Kurse in der Q1 haben sich in diesem Jahr über Wochen mit dem dystopischen Klassiker Brave New World von Aldous Huxley intensiv befasst. Somit konnten die legendären Gym Bay SOMA Awards in diesem Jahr wieder stattfinden, allerdings nur im kleinen Rahmen und ohne Publikum.

Das brachte die Schüler*innen allerdings nicht davon ab, das vielschichtige und komplexe Werk szenisch umzusetzen. Drei Teams bewiesen überzeugend in ihren szenischen Interpretationen, dass sie Huxleys Botschaften durchdrungen und verstanden haben.

Und selbst 90 Jahre nach Erscheinungsjahr haben seine Botschaften immer noch Relevanz: die Warnung vor Massenkonsum und Technologien, vor einer lieblosen Spaßgesellschaft, vor dem verlockenden Tausch von Freiheit gegen Sicherheit und Stabilität.

„The perfect dictatorship would have the appearance of a democracy, but would basically be a prison without walls in which the prisoners would not even dream of escaping. It would essentially be a system of slavery where, through consumption and entertainment, the slaves would love their servitudes.“

Aldous Huxley (1894-1963)


ALLE JAHRE WIEDER

Tütenspende

laden die Wuppertaler Diakonie, die Caritas und der CVJM-Elberfeld alleinstehende und bedürftige Menschen in die Stadthalle ein, um mit ihnen den Heiligen Abend in Gemeinschaft zu feiern. Leider musste die Feier auch in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden.

Deshalb haben die Organisationen wie im letzten Jahr wieder eine Tütenspenden-Aktion ins Leben gerufen. Mit den Tüten möchten sie ihren Gästen wenigstens eine kleine Entschädigungsfreude bereiten.

Insgesamt sind in einer Woche 800 Tüten abgegeben worden.

„Tüten-Engel“ auch am Gymbay:

Einige Religionsgruppen haben sich sofort bereits erklärt zu „Das packen wir! “ und haben 27 Tüten, gut befüllt mit genau vorgegebenen Leckereien von Kaffee bis Pralinen, zusammengetragen. Diese wurden nun von einigen Schüler*innen als Tütenengel der Diakonie übergeben und werden ab nächster Woche vielen Menschen zugutekommen.
Herzlichen Dank an alle Spender*innen und Helfer*innen. Die Menschen werden sich freuen.

Damit erlebten die Schüler*innen im Alltag, wo und wie Diakonie (altgriechisch diakonia – Dienst am Menschen) und Caritas (lateinisch caritas – Nächstenliebe, Wohltätigkeit) im wahren Leben umgesetzt und erlebbar gemacht werden kann.
Ein Beispiel, das Schule machen und im nächsten Jahr vielleicht „ansteckend“ sein könnte.

Text/ Bild: E. Ahlrichs


61. Mathematik-Olympiade ein großer Erfolg fürs GYMBAY

Mathe-Olympiade

Sieben Schüler*innen haben sich am 11. November den anspruchsvollen Aufgaben der 2. Runde der 61. Mathematik-Olympiade gestellt: Nina Jeyaraj und Tim Schuck aus der Jahrgangsstufe 5, David Würth aus der Jahrgangsstufe 6, Lucia Köblitz und Gabriel Ucar aus der Jahrgangsstufe 7, Amaryllis Compes und Mara Faßbeck aus der Jahrgangsstufe 8.

Die große Siegerehrung im WDG wurde coronabedingt leider abgesagt und so fand am Montag, 06.12.2021, eine Siegerehrung im kleinen Kreis mit Frau Jesinghaus-Eickelbaum statt. Besondere Achtung verdienen David Würth und Lucia Köblitz. Denn sie haben in ihrer Jahrgangsstufe jeweils den ersten Platz belegt und werden nun im Februar die Stadt Wuppertal in der Landesrunde in Bielefeld vertreten. Wir sind sehr stolz auf die beiden und wünschen ihnen viel Erfolg!

Ellen Voigt
Mathematiklehrerin am GYMBAY und Regionalkoordinatorin des Landesverbandes für Mathematikwettbewerbe e.V. der Stadt Wuppertal.


Vorlesewettbewerb 2021

Vorlesewettbewerb

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ (Heinrich Heine)

Eine ungeheure Spannung lag in der Luft, als am 4. Dezember 2021, dem Tag der offenen Tür, der alljährliche Vorlesewettbewerb stattfand. Am Standort Hufschmiedstraße präsentierten die Klassensieger*innen der Jahrgangsstufe sechs ihr Lieblingsbuch, lasen eine Textstelle ihrer Wahl vor und nahmen die Zuhörer*innen so mit auf eine Reise in verschiedene Welten. In der zweiten Runde wurde es besonders aufregend, denn die Teilnehmer*innen mussten nun ihre Vorlesekompetenz unter Beweis stellen, indem sie aus einem Fremdtext (Andreas Steinhöfel: „Paul Vier und die Schröders“) vorlasen.

Am Ende konnte die Jury, bestehend aus Herrn Gönnemann, Herrn Tomazin und aus zwei Schülerinnen der Q1, Amelie Werner und Mira Karimi, eine Schulsiegerin küren. Alle Teilnehmer*innen bekamen ihre wohlverdienten Urkunden sowie Sachpreise überreicht, die der Förderverein des GymBay dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte. Denkbar knapp setzte sich Ida aus der 6d gegen Noah (6b) und Nele (6b) durch.

Wir gratulieren Ida Urner herzlich zum Gewinn des schulinternen Vorlesewettbewerbs 2021 und wünschen ihr viel Erfolg auf der nächsten Ebene, beim Stadtentscheid. Darüber hinaus gratulieren wir allen Klassensieger*innen zur erfolgreichen Teilnahme.

Bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: ,,Wer ist der/die beste Vorleser/in?“

Text und Foto: Seda-Neriman Beyenal, Julia Schimming, Patricia Wefers und Raphael Tomazin


Gym Bay Ghost Story Night

Ghost-Story

Die Klasse 6c erweckte Geister, Monster und Hexen mit ihren gruseligen englischsprachigen Geschichten zum Leben. Die legendäre Gym Bay Ghost Story Night, die Abschlussveranstaltung eines kreativen Schreibprojektes im Englischunterricht, konnte in diesem Jahr endlich wieder stattfinden. Trotz strengerer Einlassbestimmungen und einer begrenzten Zahl an Gästen, war die Stimmung großartig und natürlich unfassbar gruselig.

Die mit Spinnweben und Fledermäusen dekorierte Bühne im ‘Bunker’ der Schule war perfekt für die Präsentation der 30 Geschichten. Zudem konnten die Beiträge von den nicht anwesenden Schüler*innen als Videoclips mit einer ausgefeilten Technik geschickt in das abwechslungsreiche Programm eingebaut werden. Iserv ermöglichte es sogar denjenigen Schüler*innen und Eltern, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, trotzdem die Ghost Story Night live mitzuerleben.

Fazit: Es war einfach ein rundum gelungener Abend für die Klasse 6c, an dem sich alle noch nach Jahren bestimmt gerne zurückerinnern werden.

Text/ Bild: B. Gößmann


50 Jahre Abitur – Ehemalige des Abi-Jahrgangs 1971 feierten am GymBay

Ehemaligen-Treffen 1971

Nachdem das eigentlich für den Mai geplante Treffen corona-bedingt verschoben werden musste, trafen sich am Anfang Oktober sieben ehemalige Schüler der 13a des Abiturjahrgangs 1971 am Gymnasium Bayreuther Straße. Die Führung durch ihre alte Schule (damals noch ein reines Jungen-Gymnasium) unter Leitung von Frau Dr. Schmidt, der stellvertretenden Schulleiterin, rief die unterschiedlichsten, mehr oder weniger guten Erinnerungen hervor.

Angesichts der modernen Lehrmaterialien und der vorgestellten Zukunftspläne für die weitere Entwicklung der Schule entstand bei den Teilnehmern der Eindruck, dass die Förderung von Talenten und Neigungen der einzelnen Schüler jetzt deutlich in den Vordergrund gestellt wird, weit weg von dem Drill der Vergangenheit mit ihrem starren Fächerkanon und den kaum flexiblen Lehrplänen, geschweige denn einer individuellen Förderung.

Da der alte Fluchtort aus Schülerzeiten und Treffpunkt zum 25-jährigen Abitur, das Lokal im Ottenbrucher Bahnhof, immer noch renoviert wird, klang der Abend feucht-fröhlich in den ja ebenso traditionsreichen Karpathen aus.

Text: H. Steffen


China und das Social Credit System

China Workshop

Mit diesem spannenden Thema beschäftigten sich die Schüler*innen des
Chinaworkshops 21 im Rahmen eines Vortrags von Frau Christine Emde*, Schülermutter
am Gym Bay und Geschäftsfrau in einem mittelständischem Unternehmen mit Kontakten
zu China.

In diesem Vortrag ging es um das in China eingeführte Social Credit System – ein Projekt,
dass der größte Versuch digitaler Sozialkontrolle aller Zeiten zu sein scheint. Mittels eines
Punktesystems soll wünschenswertes Verhalten belohnt und Fehlverhalten bestraft
werden. Für die dafür nötige Datenerfassung werden traditionelle Quellen benutzt, z.B.
Kreditbewertungen, Meldedaten, Schulzeugnisse sowie digitale Quellen, wie das Internet.
Außerdem wird der öffentliche Raum mit Kameras überwacht. Einfach bei rot über die
Ampel gehen bleibt durch Kameras mit Gesichtserkennung nicht unentdeckt, sondern
wird stattdessen direkt aufgedeckt: Das Vergehen wird sofort angeprangert, das Bild und
der Name des Verkehrssünders erscheinen öffentlich auf einem Bildschirm. Es ist eine
Vorgehensweise, die für die jungen Zuhörer*innen äußerst befremdlich schien. Hingegen
werden beispielsweise das Loben der Regierung in sozialen Medien und wohltätiges
Engagement durchaus hoch bepunktet und kann beispielsweise die Zulassung zur Uni
oder den Zugang zu Krediten erleichtern.
Was ist das Ziel? Das Verhalten der Bürger*innen, Organisationen, Behörden und
Unternehmen wirtschaftlich, politisch, moralisch und sozial zu erfassen und zu steuern.
Die Schüler*innen diskutierten angeregt: Das System verspricht erhöhte Sicherheit und
Harmonie, aber zu welchem Preis? Gibt es bereits ähnliche Kontrollsysteme hier? Was
passiert mit unseren Daten, die wir jetzt schon freiwillig auf Plattformen wie Facebook,
Instagram und TikTok abgeben? Wie gläsern sind wir Menschen hier im Westen? Bei dem
ein oder anderen ‚Klick’ im Internet, lohnt es sich doch kurz bewusst abzuwägen, was wir
von uns wirklich preisgeben möchten.

*Seit vielen Jahren hält Frau Emde Vorträge schwerpunktmäßig über Chinas Kultur und
Gesellschaft zur Vorbereitung der Schüler*innen, die am deutsch-chinesischen Schüleraustausch
teilnehmen.


Bio-logisch: Schülerwettbewerb

GymBay Preisträgerin gewinnt Platz bei Schülerakademie

Preisträgerin Schülerakademie

„Nicht auf den Kopf gefallen!“
lautete das Thema des diesjährigen Schülerwettbewerbs bio-logisch!,
der sich an Schüler*innen der Sekundarstufe I in NRW richtet,
die sich über den Unterricht hinaus mit biologischen Fragestellungen und Phänomenen beschäftigen möchten.

In diesem Jahr waren z.B. verschiedene Lernstrategien und günstige Lernbedingungen zu recherchieren und in einem Selbstexperiment zu überprüfen.
Die Teilnehmer*innen mussten sich aber auch ein Experiment überlegen, mit dem sie beweisen können, dass die gewölbte Form des Schädels im Vergleich zu anderen Formen sehr stabil ist.

Nicht auf den Kopf gefallen ist aber auch unsere Schülerin Svea Langner (6c)!
Aus Salzteig hat sie unterschiedlich geformte Modelle gebaut und mit immer größeren Gewichten beschwert und so beweisen können, dass die gewölbte Form besonders stabil ist.

Ihre Ausarbeitungen waren so überzeugend, dass sie zu den diesjährigen Preisträgerinnen in ihrer Altersklasse von bio-logisch! gehört. Gemeinsam mit den anderen Siegerinnen und Siegern darf sie im November an einer dreitägigen Schülerakademie teilnehmen,
bei der u.a. der Besuch des Schülerlabors der Ruhruniversität Bochum, des Zeiss Planetariums und der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen auf dem Programm steht.

Die Schülerakademie schließt mit einer Feierstunde, bei der Svea im Rahmen der Siegerehrung neben Sachpreisen auch eine Urkunde überreicht bekommen wird
– und die hat sie sich auch redlich verdient.

Wir sind stolz auf die besonders gute Leistung unserer Schülerin Svea Langner!

Text: Benjamin Gaca


Gründerpreis Experience 2021 – Eine einmalige Chance für die Gründer/innen von morgen

Gründerpreis 2021

Niemals hätte ich, als ich den Projektkurs ,,Business Starters“ gewählt habe, gedacht, dass ich aufgrund des Deutschen Gründerpreises für Schüler eine Reise nach Berlin gewinnen werde.
Diese Gründerpreis Experience ist der Hauptgewinn, welcher im Rahmen des Deutschen Gründerpreises für Schüler an die bundesweit 5 erfolgreichsten Teams des Wettbewerbs verliehen wird. Am Wettbewerb kann man bei Wahl des Projektkurses ,,Business Starters“ teilnehmen.
Zum ersten Mal hat es ein Team vom GymBay so weit geschafft: Der dritte Platz von insgesamt 800 Teams aus ganz Deutschland ging 2020 an das Team vProtect. Unsere Unternehmensidee war ein höchstwirksamer Mikroplastikfilter für Waschmaschinen, welcher den Eintritt des sich beim Waschen freisetzenden Mikroplastiks in die Meere verhindert. Leider musste die Experience letztes Jahr Corona weichen, fand dann aber dieses Jahr für die Jahrgänge 2020/21 zusammen statt.

Gründerpreis 2021

Der 5-tägige Work Marathon startete im VW Drive in Berlin. Dort wurden wir mit unserer großen Challenge für die nächsten Tage konfrontiert: Echte Start-ups brauchten unsere Hilfe und Verbesserungsideen! Sie baten uns, Lösungsansätze für ihre Engpässe zu erarbeiten.
In die Arbeit stürzten wir uns in der Uckermark auf dem uns mit seinem Charme bestechenden Schloss Kröchlendorff. Prompt verwandelten wir diese ehrwürdigen Mauern durch coole Scheinwerfer, bunte Sitzsäcke, schallende Beats und eine ausgelassene Stimmung in einen Ort der kreativen Arbeit.

In diesen Tagen lernten wir auch die Partner des Gründerpreises kennen: Porsche, die Sparkassen, stern und ZDF. Eine Probefahrt im Porsche war hier natürlich inklusive, oder auch ein nettes Pläuschchen mit dem Chefredakteur vom stern. Aber auch darüber hinaus konnten wir wertvolle Kontakte zu den Partnern knüpfen, die beispielsweise für zukünftige Praktika nochmal wichtig werden können.

Daneben hatten wir auch die Gelegenheit, in spannenden Workshops etwas über das wohl drängendste Thema unserer Zeit, Nachhaltigkeit, und wie sich diese in Unternehmen mit einbringen lässt, zu erfahren. Menschlichkeit in der Unternehmenswelt war ein weiterer wichtiger Pfeiler der ganzen Veranstaltung.

Natürlich gab es im Schloss nicht nur hilfreiche Seminare, sondern auch jede Menge Spaß, Partys und Zeit zum Freundschaften schließen.
Die Experience endete für uns in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin mit dem Vorstellen der erarbeiteten Ergebnisse vor den Start-ups und einem ausgewählten Fachpublikum.

Mit viel neuem Input und einem frisch beseelten, neu erweckten Gründergeist ging es für uns sehr zufrieden und dankbar für die einmalige Erfahrung zurück in die Heimatorte in ganz Deutschland. Nach dieser Gründerpreis Experience ist es für uns einmal mehr eine Überlegung wert, irgendwann ein echtes Start-up aus der Taufe zu heben.
Der Schülerschaft kann ich nur sagen: Meldet Euch schon jetzt für den Gründerpreis 2022 an! Ihr werdet Erfahrungen fürs Leben sammeln und so manche Türen werden sich für Euch öffnen – das steht fest!

Text: Patricia Wefers

Fotos: Maximilian Gödecke Photography

Ansprechpartnerin Deutscher Gründerpreis für Schüler: Claudia Zetzsche


GymBay Science Talk mit US Molekularbiologin Anne L. Schubert: Genetic Engineering – Threat or saviour?

Gentechnologie als Bedrohung oder Rettung der Menschheit?

Science Talk

Am Mittwoch, den 22.9., hatte der Englisch LK von Frau Gössmann eine Expertin zum Thema Gentechnik eingeladen:
Die zurzeit in Deutschland lebende US Molekularbiologin Anne L. Schubert stellte Chancen und Gefahren der Gentechnik
vor und ging insbesondere auf die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema in den USA und hierzulande ein. Es folgte
eine lebhafte (natürlich englischsprachige) Diskussion, bei der deutlich wurde, dass die Schüler*innen des LK schon
über ein breites Fachwissen und Vokabular zum Thema verfügten und trotz der Komplexität der Probleme ihre eigenen
Sichtweisen differenziert vertreten konnten. Die vielen Nachfragen reflektierten das Interesse der Kursteilnehmer*innen
an diesem Zukunftsthema.

Science Talk

Im Mittelpunkt der angeregten Debatte stand das Thema „Genetisch veränderte
Lebensmittel
(GM food)“. In Deutschland habe die Idee eines bewussten Umgangs
mit Lebensmitteln eine lange Tradition.
Auch in den USA seien die Verbraucher
geteilter Meinung über GM food, viele sähen es sogar kritisch.
Genetisch veränderte Lebensmittel seien aber oftmals deutlich billiger und böten enorme Chance wie weniger
Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln oder höhere Ernteerträge in von Hunger bedrohten Regionen der Welt.
Dem gegenüber stünde allerdings eine nachhaltige Reduktion der Artenvielfalt durch eine Art Verdrängungswettbewerb:
Von unzähligen Reisvarianten würde künftig überwiegend diejenige mit Widerstandskraft gegen Überflutung,
extreme Hitze und Dürre angebaut, andere Varianten drohten verloren zu gehen und späteren Generationen
mit ihrem Genpool nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Von bisher unbekannten Gefahren genetisch veränderter
Lebensmittel für Mensch und Umwelt ganz zu schweigen.

In Hinblick auf den Chemiekonzern Bayer mit seinem US Einkauf Monsanto mahnte Ms.
Schubert zur Ehrlichkeit: Hier machten es sich viele Deutsche zu einfach. Deutschland profitiere von den Erkenntnissen der
US Gentechnik bei Saatgut und Unkrautvernichter, stehe aber nicht zum Einsatz von Gentechnik im eigenen Land. Finanzielle
Interessen der Global Player setzen sich wieder gegen alle anderen Bedenken durch.

Insgesamt befände sich die Gentechnik weltweit auf dem Vormarsch, ist Schubert überzeugt,
die kurzfristigen Vorteile seien einfach zu groß. Die Möglichkeit des Missbrauchs sei im Übrigen bei jeder neuen Technologie gegeben.

Gleichzeitig lobte sie die Tatsache, dass Philosophie und Politik an deutschen Schulen Teil
des normalen Lehrplans sind (in den USA nur Wahlfächer), das kritische Bewusstsein im Allgemeinen in Deutschland deshalb ausgeprägter sei.
Dies führe zu bewussteren Kaufentscheidungen als in den USA und beeinflusse auch das Wahlverhalten hierzulande. Selbst zu denken und zu einem
qualifizierten Urteil zu kommen sei in Deutschland einfach weiter verbreitet, noch immer würde die Macht der Konsumenten aber von Vielen unterschätzt.

Am Schluss waren sich die Teilnehmer einig:
Der GymBay Science Talk sollte unbedingt in die nächste Runde gehen…

Text: C. Zetzsche


Cambridge Business English Certificates

Business English

Congrats to:
Friedrich Brune, Can Ceyran, Datis Ghaderi, Aashisha Kapoor, Sude Özmen, Luis-Finley Schütz, Kenan Sentürk

All seven participants have passed their Business English Vantage exams (B2) and have proven that they can communicate successfully in international business settings.
Furthermore, they developed ideas for their own start up-companies:
Not only did they prepare a complete business plan in English,
they also gave a professional presentation of their ideas. Well done!


Das GymBay ist das einzige Gymnasium in Wuppertal, an dem das Cambridge Business English Certificate erworben werden kann.

Es hat sich als wertvolle Zusatzqualifikation bei Bewerbungen im In- und Ausland erwiesen
und gilt als ideale Vorbereitung auf das Studium wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge.
Dies gilt ganz besonders in Kombination mit einer Teilnahme am Deutschen Gründerpreis Schüler*innen,
Bestandteil des Projektkurses Englisch – Business Starters Q1.

Ansprechpartnerin für Interessierte: Claudia Zetzsche