Schuljahr 2020/21

Das Kollegium

Kollegium 2020/21

Spendenaktion für Indien erfolgreich abgeschlossen

Spendenaktion Indien
Spendenaktion Indien

Unsere Spendenaktion für Indien war unglaublich erfolgreich. Über 4000 Euro sind insgesamt auf das Spendenkonto von Herrn Singh eingegangen. Allein die Sammlung von unseren Schüler*innen am GymBay hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen: 719,46 Euro sind in den beiden Spendenboxen zusammengekommen, die im Hauptgebäude in der Bayreuther Straße und in der Zweigniederlassung in der Hufschmiedstraße aufgestellt wurden. Der Ehemaligenverein der Schule ExGymBay hat diesen gesammelten Betrag sogar noch um weitere 500,00 Euro aufgestockt.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Spender*innen für ihre lebensrettenden Geldbeiträge.
Dass diese Spendenaktion so erfolgreich war, hat insbesondere damit zu tun, dass wir engagierte Schüler*innen haben, die sich für diese Sache stark gemacht haben.
Herzlichen Dank an Charlotte Ueberholz, Erik Propach, Hanna Melody Lenz, Ronja Klimke, Ida Pendleder und Hanna Baums.

Birgit Gößmann

Herr Rajvinder Singh richtet seinerseits persönliche Worte des Dankes an alle Spender*innen.

Email Singh:

Liebe Schüler*innen,

liebe Eltern der Schüler*innen,

liebe Lehrer*innen,

die Corona-Pandemie, die 2020-21 weltweit unzähligen Menschen Tod und Leid zufügte, hat in Indien ab Ende April 2021 einen besonders schlimmen Verlauf genommen. Sie hat überall im Land, ausdrücklich aber den Provinzen Delhi und UP, unvorhersehbare Todesszenarien bereitet. Die Regierung war nach erfolgreicher Meisterung der ersten Welle für die zweite Welle nicht genügend vorbereitet. Es fehlte an Krankenhausbetten, Beatmungsgeräten, insbesondere aber an Sauerstoff. Viele Sikh-Temples, bekannt für ihre legendären karitativen Dienste, haben sofort die Sauerstoff-Dienste eingerichtet und vielen tausend Menschen das Leben gerettet. Hierüber wurde in BBC, CNN, DW, New York Times, The Washington Post und vielen anderen Medien ausführlich berichtet. Da sind auch wir von der Punjabi Gemeinde Berlin aktiv geworden und haben der Khalsa Help International vom Sikh-Temple Ghaziabad, die führend tätig war, dreimal unter die Arme gegriffen, damit sie ihre lebensrettende Arbeit fortsetzen konnten. Auch wenn es nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein war, konnte es, laut deren Dankesbriefs, wichtige Hilfe leisten. Ebenfalls haben wir der Stiftung SBSSD, die sich um die Feuerbestattung der Corona-Toten kümmerten, eine große Summe zukommen lassen.

Als Ihr, liebe Wuppertaler Schüler*innen und Schulen, es mitbekamt, seid Ihr auch aktiv geworden, habt Eure eigene Hilfsaktion gestartet und bislang Euro 4078,29 gesammelt. Für Eures Engagement danke ich Euch besonderes. Da ich weiß, dass darin auch die Spenden vom Verein ExGymBay sowie von dem Rotary Club Velbert enthalten sind, gilt mein Dank ebenfalls den beiden für ihre Hilfe

Eure Hilfe wird, gemeinsam mit einem ähnlichen Betrag von der Punjabi Gemeinde Berlin, in ein größeres Projekt einfließen, damit den Menschen vor Ort dauerhaft geholfen wird. Ich bin mit einem Rotary Club in Berlin und einem in Neu-Delhi im Gespräch, aus dieser Hilfe ein Global-Grant-Projekt zu machen und dem Khalsa Help International einen Ambulanz- Wagen zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Arbeit, in den nahliegenden Dörfern, in denen sie Menschen mit gesundheitsfördernden Diensten sowie Medikamenten versorgen, fortsetzen bzw. ausbreiten können. Hierzu setze ich mich auch mit dem Rotary Club Velbert in Verbindung und danke den Mitgliedern, dem Sekretär sowie dem Präsidenten jetzt schon.

Rajvinder Singh

Autor, Synchronsprecher, Kulturvermittler

Präsident, Punjabi Gemeinde, Berlin


Erfolgreiche Teilnahme an der IJSO

Teilnahme Ijso

Auch in einem durch verschiedenste Corona-Maßnahmen beschwerlichen Schuljahr finden am GymBay naturwissenschaftliche Wettbewerbe statt.

Schon vor einigen Monaten haben zwei Teams bestehend aus Mara Wichert und Nele Schlagmann (beide Klasse 8d) sowie Ellen Streich, Tim Luca David und Lukas Loerzer (alle Klasse 9b) im Rahmen der internationalen Juniorscience Olympiade (IJSO) experimentiert und sich auch von der Protokollierung der ihrer Ergebnisse nicht abschrecken lassen. Einige Schüler*innen nahmen bereits zum zweiten Mal am Wettbewerb teil!

Betreut wurden die Schüler*innen von Frau Bouchard, Herrn Chacha und Herrn Gehrmann

Mit Wiederbeginn des Präsenzunterrichts wurden die Leistungen und das Engagement aller Schüler*innen durch Schulleiterin Britta Jesinghaus-Eickelbaum mit einer Urkunde gewürdigt. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Schüler*innen!

Die IJSO ist ein Nachwuchswettbewerb für im MINT-Bereich besonders begabte Schüler*innen. Weitere Informationen zum jährlich stattfindenden Wettbewerb sind im Wettbewerbskasten vor der Biologie und bei IServ zu finden.

Text: M. Gehrmann

Bild: B. Gaca


In Wuppertal Platz 3 und 4 beim Deutschen Gründerpreis für Schüler*innen

Die digitale Siegerehrung brachte am Mittwochnachmittag den diesjährigen Gründerpreis-Wettbewerb zu einem feierlichen Ende. Die Gymnasien Wilhelm Dörpfeld, Am Kothen und Bayreuther Straße teilten sich die Plätze 1 bis 4. Sieben weitere Teams anderer Schulen, die mit angetreten waren, haben nicht bis zum Schluss durchgehalten…

Den sensationellen Erfolg des Vorjahres (1. in Wuppertal und Rheinland, 3. bundesweit) konnte unsere Schule zwar leider nicht wiederholen, wir freuen uns aber diesmal über die Plätze 3 und 4 in Wuppertal.

Platz 4 belegt Team „BeeThere“ mit der Idee die Bienenzucht populärer zu machen, indem man die entsprechende Ausrüstung und Beratung anbietet – Ein schöner Erfolg für Can Ceyran mit Sude Özmen, Aashisha Kapoor, Datis Ghaderi (Gewinn: € 250,00)

Platz 3 erreichte Team „SticknTools“ mit platzsparenden nachhaltigen Küchenhelfern, bei denen sich wenige Griffe aus Naturmaterialien per Klick mit diversen Aufsätzen kombinieren lassen, was Material und Platz spart – Die Jury fand, eine tolle Idee mit Zukunft! Luis-Finley Schütz mit Friedrich Brune, Kenan Sentürk und Dilara Boga (Gewinn: € 300,00)

Gratulation! Ihr habt Durchhaltevermögen und Teamgeist bewiesen.

Leider bedeutet das aber auch: Den Wanderpokal, der noch einen Ehrenplatz im Schulleitungsbüro einnimmt, konnten wir in diesem Jahr nicht verteidigen…

Davon lassen wir uns aber nur kurz beeindrucken, denn: Nach dem Gründerpreis ist vor dem Gründerpreis! Wo sind die Gründer*innen von morgen, die mithelfen, unseren Pokal im nächsten Jahr zurückzuholen??

An alle von euch mit Unternehmer*innengeist: Bitte meldet euch bei Frau Zetzsche, ihr seid höchst willkommen!


Das Gymbay trauert

Trauer
Trauertisch Christa

„Schöne Tage … nicht weinen, dass sie vergangen, sondern lächeln, dass sie gewesen sind.“
R. Tagore

Wir sind bestürzt und trauern um unsere liebe ehemalige Lehrerin und Kollegin, die vielen auch eine Freundin war.



Christa Wiegers

19.06.1956 – 12.05.2021

Plötzlich aus dem Leben gerissen.

Wir erinnern uns gerne an viele schöne gemeinsame Tage.

Wir vermissen sie und bewahren ihr Lächeln und ihre immer wieder positive Ausstrahlung in dankbarer Erinnerung.

Den Angehörigen und Freund*innen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus.

Die Schulgemeinde des GymBay:

Schülerschaft, Elternschaft und Kollegium


Das Gymbay trauert – Ein weiterer Mensch geht nun von uns

Schon wieder müssen wir um eine Kollegin trauern:



Carola Boecker

26.6.1958 – 27.5.2021

Sie hat uns jahrelang als Sonderpädagogin begleitet und sich im Rahmen des Gemeinsamen Lernens von ganzem Herzen für „ihre Förderschüler*innen“ eingesetzt.

Sie hatte einen exzellenten Blick auf die Kinder und war stets daran interessiert,
pädagogisch – im wahrsten Sinne des Wortes – zu arbeiten.
Ihre kollegiale und freundschaftliche Art machten sie zu einer wertgeschätzten Kollegin,
im Team des Gemeinsamen Lernens war sie ein beliebter, integraler Bestandteil.
Leider ist sie nun nach Höhen und Tiefen im Kampf gegen den Krebs diesem erlegen.
Den Angehörigen sprechen wir unser aufrichtiges Mitgefühl aus. Ihr Andenken werden wir ehrenvoll bewahren.

Die Schulgemeinde des GymBay:

Schülerschaft, Elternschaft und Kollegium


Geschafft: Ein Studienplatz in Harvard

Studienplatz Harvard

Anfang April erhielt Amélie Jülicher, Schülerin der Jahrgangsstufe Q2, eine völlig unerwartete Nachricht – und befindet sich seitdem in einer Art „positivem Schockzustand“, der gar nicht enden will.

Kann man das so sagen, Amélie?

Ja, das beschreibt es sehr gut, würde ich sagen! Ich kann es einfach immer noch nicht glauben, dass ich wirklich ab August in Harvard studieren werde. Ich weiß noch genau, dass ich die Mail mit der Zusage drei Mal lesen musste, um sicher zu gehen, dass dort wirklich “Congratulations!“ stand. Dann habe ich natürlich erstmal meine Eltern geweckt, schließlich war es schon 1:30 nachts. Die waren auch total überrumpelt. An Schlaf war da natürlich nicht mehr zu denken. Erstmal Champagner! Das ist jetzt schon einen Monat her und während immer mehr Welcome-Pakete von Harvard bei mir zuhause eintrudeln, muss ich mich immer wieder selbst daran erinnern, dass das alles wirklich gerade passiert.

Warum hast du dich für Harvard entschieden?

Also Harvard ist ja so ziemlich DIE Universität. Ich habe mich natürlich auch noch an anderen Unis beworben, aber als ich dann in Harvard angenommen wurde, war für mich ganz klar, dass Harvard für mich die richtige Wahl ist. Nicht nur wegen des Rufs, der einem natürlich zahlreiche Türen öffnet, sondern auch aufgrund der zahlreichen Clubs und Organisationen. Harvard arbeitet beispielsweise sehr eng mit dem renommierten American Repertory Theater zusammen, in dem viele Broadway Shows ihr Debut gefeiert haben. Das ist für mich als Theaterbegeisterte natürlich perfekt! Auch die Harvard Kennedy School und die Kooperation mit MIT (Massachusetts Institute of Technology, C.Z.) waren für mich sehr wichtig! Vor allem überzeugte mich jedoch, was ich bezüglich der Atmosphäre auf dem Campus von Alumni erfahren habe. Ich freue mich schon, so viele motivierte und interessante Menschen kennenzulernen.

Nun hört man ja immer, dass ein Studium in den USA, und ganz besonders in Harvard, unfassbar teuer sein soll. Stimmt das? Was ist dein Plan?

Das stimmt auf jeden Fall! Das Tolle an Harvard ist jedoch natürlich, dass solch eine Uni ein unfassbares Budget zur Verfügung hat. Harvard hat ein sehr umfangreiches Financial Aid Program, im Zuge dessen Scholarships nicht nur an Amerikaner, sondern eben auch an ausländische Studenten vergeben werden.

Du musstest dich gegen unfassbar viele Mitbewerber durchsetzen. Warum, glaubst du, war gerade deine Bewerbung erfolgreich?

Naja, ich habe mich natürlich lange informiert, wonach eine Uni wie Harvard sucht. Der Knackpunkt jedoch ist, denke ich, nicht das Gefühl zu vermitteln, dass du Harvard brauchst, sondern dass Harvard dich braucht! Harvard möchte selbstverständlich Studenten annehmen, die den Ruf der Uni weiter ausbauen. Sich selbst so zu bewerben, fand ich anfangs ziemlich schwierig, jedoch lernt man bei diesem Bewerbungsprozess auch unglaublich viel. Gute Noten sind natürlich das Minimum, jedoch geht es eben auch um Soziales Engagement, außerschulische Aktivitäten, Persönlichkeit und die Essays, welche man im Zuge der Bewerbung schreibt. Was meine Bewerbung am Ende erfolgreich gemacht hat, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Es war, glaube ich, jedoch wichtig, einfach man selbst zu sein und das Gefühl zu vermitteln, dass man all die Sachen in der Bewerbung nicht gemacht hat, um diese dann in seinen Lebenslauf schreiben zu können, sondern weil man wirklich Spaß daran hat. Man sollte eine Vision vermitteln, das bin ich, das kann ich und das will ich machen. Bei mir waren das beispielsweise Internationale Beziehungen und der diplomatische Einfluss, den gerade die Künste in diesem Sinne haben.

Es kommt also nicht nur auf die Abi-Note und ganz viel Glück an?

Nein, das würde ich definitiv nicht sagen! Ich hatte zum Beispiel das Glück, im Jugendchor der Oper Wuppertal, im Kinder- und Jugendtheater und im Tanzhaus Wuppertal zu sein. Sprachzertifikate wie Cambridge Advanced (C1) oder DELF, natürlich der Sieg beim Gründerpreis, soziales Engagement und ehrenamtliche Arbeit waren vermutlich bei mir mindestens genauso ausschlaggebend wie die Noten. Schließlich muss man bedenken, dass alle Bewerber, die sich an einer Uni wie Harvard bewerben, sehr gute schulische Leistungen vorweisen können. Trotzdem gehört definitiv eine große Portion Glück dazu! Ich bin mir sicher, dass tausend andere Bewerber, die nicht angenommen wurden, es genauso sehr verdient hätten. Glück spielt am Ende im Leben immer eine Rolle. Ich bin einfach unfassbar dankbar, dass ich mich jetzt so glücklich schätzen kann.

Worauf freust du dich am meisten?
Die Menschen! Ich habe bereits mit ein paar Leuten geschrieben und verstehe mich mit denen super! Ich freue mich außerdem unglaublich, endlich mal in die USA zu reisen und neue Städte wie New York, Boston und natürlich Cambridge zu erkunden. Das legendäre Harvard-Yale-Game mitzuerleben, wird bestimmt einzigartig. Und natürlich freue ich mich schon, die ganzen Möglichkeiten und Aktivitäten auf dem Campus zu erkunden.

Gibt es auch etwas, das dich beunruhigt?

Aber sicher! Für vier Jahre in ein neues Land ziehen, ist definitiv mit Nervosität verbunden. Besonders, wenn man noch keinen persönlich kennt, da ist man immer ein bisschen aufgeregt. Aber es ist definitiv eine sehr positive Aufregung und vor allem Neugierde.

Was sagen deine Eltern und Freunde dazu?

Meine Eltern und mein Bruder sind natürlich stolz und freuen sich sehr für mich. Selbstverständlich ist meine Familie aber auch ein bisschen aufgeregt und traurig, dass ich jetzt erstmal weg bin. Aber ich komme auf jeden Fall im Jahr öfter auch wieder nach Deutschland, um meine Familie und Freunde hier zu besuchen. Meine Freunde freuen sich schon alle darauf, mich in Harvard zu besuchen und auf college parties zugehen.

Dass unsere Schule sehr stolz auf dich ist, nicht nur wegen des Stipendiums, ist ja klar… Was, glaubst du, wird dir vom GymBay in Erinnerung bleiben?

Ich würde sagen, die Menschen. Manche Freunde kenne ich bereits seit achtzehn Jahren und die, die ich noch nicht so lange kenne, sind mir ebenfalls sehr wichtig geworden. Ich mag meine beiden LKs sehr gerne und fühle mich hier sehr wohl. Auch die Lehrer haben mich über meine Jahre hier am GymBay sehr stark unterstützt, wofür ich unglaublich dankbar bin. Der Abschied wird mir also definitiv nicht leichtfallen, aber ich freue mich auf das, was kommt.

Planst du, mit unserer Schule in Kontakt zu bleiben?

Ja, auf jeden Fall! Ich finde, die Idee, in 10 Jahren mal zu sehen, was aus allen geworden ist, sehr cool! Das stelle ich mir sehr interessant vor. Aber natürlich auch im Ehemaligenverein aktiv zu sein, kann ich mir vorstellen. Besonders das neue Netzwerk Alumni Gründerpreis GymBay finde ich sehr interessant. Insgesamt möchte ich aber gerne Menschen hier am GymBay dazu motivieren, auch hinter die Grenzen Deutschlands zu gucken und so die internationalen Beziehungen stärken, da mir dies sehr am Herzen liegt. Gerade Reisen hat eine unglaubliche Auswirkung auf die Akzeptanz der Menschen und hilft Rassismus zu bekämpfen. Gerade dafür steht ja auch unsere Schule!

Liebe Amélie, danke für deine ausführlichen Antworten und die hilfreichen Tipps – aber vor allem für die Inspiration, die hoffentlich vielen GymBay-Schüler*innen Mut machen wird, sich hohe Ziele zu stecken und sich etwas zuzutrauen. Über kurze Erfahrungsberichte aus Boston würden sich bestimmt alle hier freuen. Wir wünschen dir viel Glück und Erfolg für deine letzten Abi-Prüfungen und für alles, was danach kommt!

(Das Interview mit Amélie führte Claudia Zetzsche.)


Studieren im Ausland – Wie geht das? Und ist das eine gute Idee?

Auslandsstudium

Antworten auf diese Fragen sowie viele nützliche Tipps rund um Studienmöglichkeiten im europäischen Ausland gab’s von unseren Ehemaligen aus Frankreich, England und Maastricht bei der gestrigen Infoveranstaltung „Im Ausland studieren“

Interessenten von verschiedenen Wuppertaler Gymnasien konnten auf Zoom ihre Fragen loswerden, die geduldig und umfassend beantwortet wurden. Das Fazit der verschiedenen Präsentationen: Raus aus Deutschland – so schnell es geht. Fabian Dreifert (derzeit Studium Politics & Sociology, University of Cambridge) empfiehlt vor dem Studium unbedingt ein gap year zum Arbeiten und Lernen im Ausland, etwa in sozialen Projekten und Praktika; auch Max-Luca Luhn (derzeit Maastricht University) nahm sich Zeit für ausgedehnte Reisen und ein interessantes Praktikum, bevor die Lernerei wieder losging. Beide sind sich einig: Eine einmalige Lebensphase, die man nutzen sollte. Inzwischen studieren alle drei in verschiedenen europäischen Ländern und sind begeistert von ihrem neuen Lernumfeld.

Vorteil: Eine andere Welt, internationale Studentenschaft und gute Betreuung

Übereinstimmend berichten Lulu, Fabian und Max-Luca, dass sie an ihren Universitäten neben der internationalen Atmosphäre besonders das intensive Lernen in Kleingruppen und die gute Betreuung schätzen: Während bei Lulu Alfes (derzeit Studium der Chemie, Université Haute Alsace/ Universität Freiburg) der ganze Jahrgang ihres bi-nationalen Studiengangs gerade mal 18 Studenten umfasst und die Universität auch das Zimmer stellt, profitiert Max-Luca vom Lernen in kleinen englischsprachigen Teams beim Problem-based Learning. Fabian lebt und arbeitet in seinem College mit nur 7 weiteren Studenten und schätzt die exzellente Betreuung in Cambridge sowie das Sportangebot (Rudern, Rugby). Für Lulu ist der Auslandsaufenthalt von 2-3 Semestern normaler Bestandteil ihres Studiums – ihre Studienzeit verlängert sich dadurch nicht. Für den Fall anfänglicher Sprachprobleme ist man Teil eines deutsch-französischen Sprachtandems, das sich gegenseitig die Sprache beibringt.

Auslandsstudium: Frühzeitig bewerben und Englischkenntnisse nachweisen

Wer überlegt, evtl. einmal im Ausland zu studieren, sollte vorausschauend planen, sich am besten schon in der EF gut informieren und spätestens in der Q1 aktiv werden. Fabian erzählt, dass er ca. 6 Monate gebraucht hat, um alle erforderlichen Unterlagen zusammenzutragen, die ca. 1 Jahr vor Studienbeginn eingereicht werden müssen.

Ein großes Plus am GymBay: Die lebenslang gültigen Cambridge English Certificates, die für ein Studium im Ausland erforderlich sind, können bereits hier an der Schule durch die Beteiligung an AGs (B2, C1, Business) erworben werden. Das spart Kosten und späteren Aufwand.

Die Voraussetzungen – jetzt wird es ernst

Die gute Nachricht: Es ist für alle etwas dabei, es muss ja nicht unbedingt Cambridge sein. Man kann komplett an einer ausländischen Universität studieren, es gibt aber auch bi-nationale Studiengänge, die nur zum Teil im Ausland stattfinden (Vorteil: Lulu wird z.B. gleichzeitig den deutschen und den französischen Abschluss machen).

Mit einem NC muss man sich in Maastricht in den meisten Fächern nicht herumschlagen und die Kosten sind vergleichsweise moderat. Um einen Studienplatz in Cambridge zu ergattern, liegt die Latte natürlich besonders hoch: Der Abi-Schnitt darf nicht schlechter als 1,3 sein (besser 1,0). Fabians Tipp: Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes (Schulleitung ansprechen!) hilft dabei, den Aufnahmetest zu umgehen – denn der hat es in sich – und die Kosten zu stemmen. Sollte die Note nicht ganz so gut sein, gibt es aber auch noch viele andere interessante Universitäten in England. Allerdings ist das Studium dort durch den Brexit teurer geworden…

gez. C. Zetzsche


Für noch mehr Sicherheit am Gymbay

FFP2-Masken

Wir freuen uns 500 besonders sichere FFP2 Masken, die uns ein Wuppertaler Start-up heute gespendet hat.

Text/ Bild: C. Zetzsche


Premiere am GymBay: Q2 Schüler besteht Cambridge C2 Proficiency Exam

Herausragende Englischkenntnisse, die dem Niveau eines Muttersprachlers entsprechen und üblicherweise erst an Universitäten erworben werden, stellte Tim Ludwigs aus der Q1 unter Beweis. Er bestand die anspruchsvolle Prüfung ohne Schwierigkeiten und verfehlte nur knapp die Bestbewertung. Eine beeindruckende Leistung, zu der wir ihm herzlich gratulieren.

Mit dem Erreichen der Stufe C2 hat er das höchste Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens Sprachen (GER) erreicht. Diese Qualifikation bescheinigt die Fähigkeit zu ungezwungener und fließender Kommunikation, zum Studium vielfältiger Themenbereiche auf hohem Expertenniveau wie in Master- und Doktoratsprogrammen und zur verhandlungssicheren Kommunikation in internationalem Umfeld. Auch komplexe, schwierige Themen können differenziert dargestellt werden. Das Diplom kann bei der Bewerbung an Universitäten im In- und Ausland oder bei internationalen Unternehmen und Organisationen hilfreich sein. Für die Zeit nach Corona stehen damit alle Türen offen.

Tipp für Interessenten: AGs zur Vorbereitung auf verschiedene Cambridge Prüfungen bieten zurzeit Maike Flasdick, Florian Wiebel und Claudia Zetzsche an.

gez. C. Zetzsche


Weihnachtliche Grüße von der Fachschaft Musik

Die Musikensembles des Gymbay und die Fachschaft Musik wünschen allen ruhige und besinnliche Tage und schicken folgenden Videogruß zur Weihnachtseinstimmung

https://youtu.be/2Upzd0WquRA


Neue Schulhofmöbel

Moebel

Als der Sponsorenlauf anlässlich des 111-jährigen Schuljubiläums abgeschlossen und die Spendenbeträge ausgezählt waren, stellte sich in der Schulkonferenz die Frage, wofür das Geld denn nun verwendet werden solle. Auf Anregung der Schülerverteter*innen wurde entschieden, einen Teil des Geldes für die Aufwertung des Schulhofes zu nutzen und dringend benötigte Sitzgelegenheiten anzuschaffen. So nahm das Projekt „Schulhofliegen“ seinen Anfang.

Wir hatten in der Folgezeit dann das große Glück, mit der Wuppertaler Firma FKW-Metallbau einen überaus kompetenten und hilfsbereiten Partner für die Planung und Umsetzung des Projekts ins Boot holen zu können. Dank der fachkundigen und großzügigen Unterstützung von Stephan Freund-König und Regina Freund konnten so letztlich vier großformatige Sitzgelegenheiten angeschafft werden.

Den Aufbau der Möbel übernahm Frau Henschen mit ihren beiden Technikkursen aus der Jahrgangsstufe 10. Über mehrere Wochen arbeiteten die Schüler*innen äußerst engagiert und zum Teil bei Wind und Wetter an dem Projekt: Sie entwickelten auf der Grundlage der vorhandenen Konstruktionszeichnungen Bohrschablonen, montierten die Metallgestelle und beplankten diese mit Lärchenbohlen aus heimischer Forstwirtschaft. Unser Dank geht an dieser Stelle auch an die Baumgarter GmbH aus Hattingen für die freundliche Beratung und Lieferung des Holzes.

Und das Ergebnis des sehr anwendungsbezogenen Unterrichts kann sich sehen lassen! Die Liegen laden nun in den Pausen bzw. Freistunden zum Chillen ein, und sicherlich wird bei schönem Wetter auch so manche Gruppenarbeit dort erledigt werden…

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement, freuen uns auf den nächsten Sponsorenlauf – und auf weitere Ideen für die Um- und Ausgestaltung unserer Schule!

Text: Sven Schmolke

Fotos: Elke Henschen


Endlich: Mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit durch ausleihbare Schüler*innen-Tablets

Tablets

150 IPads aus dem Digitalpakt der NRW-Landesregierung sind eingetroffen.

Sobald alle 150 IPads registriert sind, können sich Schüler*innen ohne eigenes Endgerät so ein Apple Tablet ausleihen. Das gilt also auch für Kinder aus Familien, in denen sich mehrere Geschwister ein Gerät teilen müssen oder das Smartphone das einzige digitale Gerät ist. Dadurch soll gewährleistet werden, dass das konzentrierte und unkomplizierte Bearbeiten von Aufgaben sowie die Teilnahme an Videokonferenzen jederzeit möglich sind und das verwendete Gerät in puncto Schnelligkeit und Funktionsfähigkeit den neuesten Standards entspricht. Kein Kind soll aufgrund seiner technischen Ausstattung benachteiligt sein.

Wir freuen uns sehr und bedanken uns bei Schuldezernent Dr. Stefan Kühn, Stadtkämmerer Johannes Slawig und ihren Mitarbeitern. Für möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Hybridunterricht und Homeschooling sind wir damit jetzt besser gerüstet. Kinder aus der 6b zeigten den Gästen unsere Lernplattform IServ und wie das Videokonferenz-Tool und der neu eingerichtete Schulmanager von Schüler*innen genutzt werden können. Eine weitere gute Nachricht: Auch um die Wartung der Geräte will sich die Stadt Wuppertal kümmern.

Zum Schluss noch ein Hinweis: Immer wieder gibt es gebrauchte, aber gut erhaltene moderne Rechner auch zu verschenken. Bei Interesse bitte eine kurze Nachricht ans Sekretariat, die die Anfrage entsprechend weiterleiten werden.


International AG

AG International

Hallo! Hello! Salut! Namste! Ni Hao! Ciao! Shalom! Gamarjoba!

Wir sind die AG International des GymBays bestehend aus Schüler*innen der neunten und zehnten Stufe.
Seit den Sommerferien treffen wir uns regelmäßig und arbeiten gemeinsam an internationalen Projekten.

Diese Idee entstand, weil wir dieses Jahr aufgrund des Corona-Virus keine Austausche machen können, aber trotzdem unbedingt den Kontakt zu unseren Partnerschulen in Italien, Frankreich, Indien, Israel, China und Georgien halten möchten.

Zum Beispiel haben wir den Film „Gruß in die Welt“ gedreht, den wir an unsere Partnerschulen schicken. In dem Video geht es um unsere Schule an sich, aber auch um die Austausche hier am GymBay. Wir interviewen verschiedene Menschen unserer Schule, um über alle Angebote des internationalen Bereiches zu informieren. Außerdem zeigen wir, wie der Unterricht abläuft und Besonderheiten unserer Schule, wie z.B. die bunte Wand an der Hufschmiedstraße.

Und nun Film ab!

Viel Spaß beim Schauen wünschen dir

Erik Propach, Charlotte Ueberholz, Erblina Syla, Ronja Klimke, Hannah Lenz.


Ein Besuch des Erfolgsautors Andreas Steinhöfel

Andreas Steinhöfel

Wer kennt sie nicht: Rico und Oskar, die besten Freunde, die als clevere und erfolgreiche Detektive unterwegs sind? Entweder in Buchform oder auf DVD sind sie in vielen Kinderzimmern vorhanden. Wer wollte da nicht einmal den Erfolgsautor näher kennenlernen und etwas über den neuesten Band mit dem Titel „Rico, Oskar und das Mistverständnis“ erfahren?
Den Klassenraum der 5a besuchte der Autor Andreas Steinhöfel am 2. Oktober 2020 – natürlich nur gestreamt in diesen Zeiten: Der Carlsen Verlag, der die Jügendbücher über Rico und Oskar herausgibt, hatte zu einer Online-Lesung mit dem Schriftsteller eingeladen, die im Berliner Literaturhaus stattfand.

Dazu hatte sich die Musikklasse fristgerecht per Mail bei dem Verlag angemeldet und die Lesung mit Fragen intensiv vorbereitet. Als weitere Vorbereitung hörte die Klasse aufmerksam zu, als im Deutschunterricht gemeinsam aus dem 1. Band der Reihe gelesen wurde: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“. Hier zeigte sich wieder einmal, dass gemeinsames Lesen ein gemeinsames Abenteuer und ein großer Gewinn für alle bedeutet: Die Figuren und ihre Abenteuer entstehen vor dem geistigen Auge und es ist einfach nur total schön, bei den klugen Wortspielen des Andreas Steinhöfel gemeinsam zu lachen. Herrlich!

Als alle Kinder der Klasse im Deutschunterricht die Fragen für die Online-Lesung vorbereiteten, überwogen vor allem die folgenden Fragen: Wie der Jugendbuchautor auf die beiden Figuren gekommen ist und wie man als Schriftsteller so den Tag verbringt – ohne auf der Straße erkannt zu werden. Auch andere Fragen zum Privatleben formulierten wir und schickten den Fragenkatalog per Mail an den Carlsen Verlag. Denn damit war auch ein Gewinnspiel verbunden, und alle hofften natürlich, dass die Fragen der Klasse vorgelesen würden. Aber bei 400 teilnehmenden Schulen kann man sich die geringen Gewinnchancen natürlich ausmalen.

Vor allem wollten wir ja die Premiere des neuen Bandes über Rico und Oskar genießen. Schließlich war es endlich soweit: Am 02. Oktober um 10 Uhr sollte sich die Klasse mit einem Link einwählen, der allen Lehrkräften per Mail zugesandt worden war. Mit Beamer und Tablet sowie stabilem WLAN in der Klasse an der Hufschmiedstraße war alles kein Problem: Die Leitung stand und alle wurden live begrüßt: über 400 Schulen weltweit haben teilgenommen. Das war ein irres Gefühl – auch wir waren dabei.

Die Moderatorin begann damit, die häufigsten Fragen der Schülerinnen und Schüler aus aller Welt vorzulesen und Andreas Steinhöfel antwortete sehr persönlich und privat (auch wenn er viel zu oft viel zu leise sprach und man sich anstrengen musste, ihn zu verstehen). Selbstverständlich las er dann auch Passagen aus dem neu erschienenen 5. Band vor: Das waren die Höhepunkte der Online-Lesung, darin waren sich die Kinder der 5a einig: „Am liebsten würde ich sofort wissen, wie es weitergeht.“ und „Total spannend, was wohl die `rote Frau` machen wird.“, sagen alle anschließend.

Dazu wurden ganz groß noch einige Illustrationen aus dem Jugendbuch eingeblendet und so konnte man sich die vom Autor vorgelesenen Passagen noch viel besser vorstellen. Auch wenn wir nicht selber im Literaturhaus in Berlin sein konnten, so brachte die Online-Lesung uns eine Stunde lang die Helden des Jugendbuches sowie den Autor ganz nahe.

Zwar wurde unsere Klasse nicht namentlich bei den Fragen erwähnt, aber es war einfach toll dabeizusein. Außerdem hatten die anderen Kinder der vielen anderen Schulen ja ähnliche Fragen.
Natürlich kommt das Beste zum Schluss: Mit den gemeinsam erarbeiteten Fragen haben wir tatsächlich gewonnen! Riesiger Jubel brach eine Woche später aus: Denn die Musikklasse hat einen kompletten Satz aller Bände von Rico und Oskar gewonnen: 5 Hardcover-Ausgaben stehen nun der Klasse zur Verfügung. Damit wurde die Idee geboren, diesen Gewinn als Grundlage für eine Klassenbibliothek zu nehmen und weitere Bücher aus den heimischen Regalen in die Klasse zu stellen, damit alle noch mehr zum Lesen motiviert werden. Das ist unser gemeinsamer Schatz: Denn was wäre die Welt ohne Bücher?

https://www.youtube.com/watch?

Text/ Bilder: P. Balsliemke/ C. Zetzsche


„Tüten-Engel“ am GymBay

Aktion Tütenengel

Die Wuppertaler Aktion „Weihnachten findet Stadt“ für einsame und alleinstehende Menschen hatte dazu aufgerufen, Tüten mit einigen feinen Sachen zu füllen, die diese Menschen vor Weihnachten als Botschaften der Freude erhalten sollen.
Nun haben sich Schüler*innen der Religionsgruppen der 5. und 6. Jahrgangsstufe, durch eine besondere Weihnachtsgeschichte im Unterricht motiviert, auf den Weg gemacht. Sie haben einige Tüten gepackt und im Stadthaus Laurentius bei der CARITAS abgegeben.
Dieses kleine Zeichen der Solidarität soll die Botschaft der Engel „Fürchtet Euch nicht!“ in schwierigen Zeiten lebendig werden lassen und Kraft und Hoffnung schenken.

Text/ Bild: Elisabeth Ahlrichs


Fünf Business English Certificates 2020 von Cambridge Assessment English verliehen

BEC

Congratulations!! Your Certificate opens up another door into the world…

Laureen Spielker, Luai Sarsour, Hanna Wörmer, Hanna Charlotte Kölker and Finn Konermann have shown great determination and stamina.

Wozu Business English schon am Gymnasium lernen?

Mit dem Zertifkat Business English Vantage, der B2 Sprachqualifikation für internationales Wirtschaftsenglisch, erhalten unsere Schüler*innen eine international anerkannte und lebenslang gültige Bescheinigung, dass sie über genau die Englischkenntnisse verfügen, die Arbeitgeber erwarten und die im Berufsalltag hilfreich sind.

Sie werden damit optimal vorbereitet auf die Arbeit bei einem international tätigen Unternehmen in Deutschland oder im Ausland, aber auch auf ein Wirtschaftsstudium, das heute in weiten Teilen englischsprachig angelegt ist.

Bei einer Teilnahme am Projektkurs Business Starters (Q1) üben sie zusätzlich im Team professionelle Präsentationen zu erstellen und durchzuführen. Zum Abschluss des Kurses erstellen die Teams jeweils einen englischsprachigen Geschäftsplan zu einer eigenen Geschäftsidee (Teilnahme am Deutschen Gründerpreis Schüler) und simulieren einen Pitch vor einem potenziellen Investor.

Kontakt: Claudia Zetzsche


Adventliches am GymBay – Große Überraschung !

Adventliches

Seit Montag, direkt nach dem 1. Advent, steht auf einmal ein wunderschön geschmückter Tannenbaum im Altbau an der Bayreuther Straße. Mit viel Freude und Engagement wurde dieser Tannenbaum von Kindern und Eltern der 6a und 6b geschmückt. Er vermittelt Licht und setzt Zeichen für Vertrautes und Hoffnungsstiftendes – gerade in Corona-Zeiten.
Auch in unserer Dependance an der Hufschmiedstraße ist Adventliches zu finden: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!…“ mag so manche/r beim Anblick dessen denken! Wie lautet das Lösungswort?Es fängt mit A an und hört mit Z auf!;)
Überall, an der Hufschmiedstraße und an der Bayreuther Straße, sind Sterne zu entdecken, liebevoll aus Transparentpapier erstellt, schimmern sie im Tageslicht und erhellen uns den Alltag!

Die Schulgemeinde dankt dem Förderverein ganz herzlich für das Sponsoring, den Aktiven für ihren Einsatz und den Fachschaften Ev. und Kath. Religion für die Initiative!

Einen schönen Advent allerseits!

Text: Birgit Koch-Dannert


Entscheidungen der Bundes- und Landesregierungen vom 25.11.2020 und allgemeine Informationen

Liebe Eltern,

die Bundes- und Landesregierungen haben gestern die für Dezember gültigen Maßnahmen beschlossen.

Für das GymBay ergibt sich laut den bisherigen Pressemitteilungen (Stand 26.11.2020, 09:40 – offizielle Schulmail der Landesregierung NRW steht noch aus) folgendes:

  • Wenn die Inzidenzzahl (also die Zahl der positiv getesteten Personen je 100.000 Einwohner) 200 übersteigt, kann der Unterricht auf Hybrid- oder Distanzunterricht umgestellt werden. Wir warten noch auf Angaben zur genauen Regelung, wer genau wann die Entscheidung dazu trifft bzw. treffen kann. Zurzeit (Stand 26.11. 08:10) liegt der Inzidenzwert in Wuppertal laut Pressemeldung der Stadt bei 198,31.
    Wir bereiten uns seit Beginn des Schuljahres auf beide Szenarien vor, so dass wir kurzfristig in Absprache mit Schulträger und oberer Schulaufsichtsbehörde auf diese Situation reagieren könnten. Wie immer, wenn Umstellungen erfolgen, sind an der ein oder anderen Stelle dabei Schwierigkeiten zu erwarten. Wir werden intensiv daran arbeiten, Lösungen für auftretende Probleme zu finden und hoffen dabei auf die tatkräftige Unterstützung durch Feedback von Schüler*innen, Lehrkräften und Ihnen, so dass trotz allem qualitativ guter Unterricht stattfinden wird.
  • Liegt die Inzidenzzahl unter 200 wird weiterhin Präsenzunterricht nach dem jetzt geltenden Hygienekonzept erteilt. Wir haben jetzt seit den Herbstferien Erfahrung mit Corona-Fällen an der Schule unter diesen Bedingungen gemacht. Unsere Beobachtung ist, dass von den uns gemeldeten positiv getesteten Schüler*innen und Lehrkräften es nur einen Fall einer nachweisbaren Ansteckung in der Schule gab. Die überwiegende Mehrheit hat sich im häuslichen Umfeld angesteckt. Da die Zahl der Fälle insgesamt prozentual gering ist und der Beobachtungszeitraum vergleichsweise kurz, kann man daraus keine sicheren Schlüsse der Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen ziehen. Dennoch ist es ein Stück weit beruhigend, dass die Tests der Personen, die nur im Unterricht mit Maske direkten Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, bisher negativ waren – bis auf die oben angesprochene Ausnahme, bei der aber auch nicht sicher ist, ob die Regeln durchgängig eingehalten wurden.
    Ich bitte darum, dass diese Darstellung nicht falsch aufgefasst wird als Versuch einer „Verharmlosung“. Jeder Fall einer Ansteckung ist ein Fall zu viel und das Optimum an Vorsichtsmaßnahmen schließt ausreichend Abstand ein, da sind sich alle Experten einig.
    Aber die befürchteten Super-Spreader-Ereignisse – verursacht durch die großen Schülergruppen ohne Abstand in geschlossenen Räumen – gibt es am GymBay bisher nicht.
    Wir werden am GymBay im Rahmen der Vorgaben weiterhin konsequent vorsichtig vorgehen und die Mindestmaßnahmen konsequent verfolgen, damit es dabei bleibt.
  • Der Beginn der Weihnachtsferien wird um zwei Tage vorgezogen. Am 21. und 22. Dezember findet somit kein Unterricht mehr statt. Es wurde jedoch per Erlass verfügt, dass die Schule im Bedarfsfall für die Oberstufenschüler*innen an diesen Tagen Klausuren / mündliche Prüfungen stattfinden lassen kann. Wir werden sorgfältig prüfen, ob wir auf den Erlass zurückgreifen und die betroffenen Schüler*innen rechtzeitig informieren.
  • Es wird für die beiden Tage „vorgezogener Weihnachtsferien“ eine Notbetreuung für Schüler*innen der Klasse 5 und 6 angeboten. Zu Ihrer Information und Inanspruchnahme erhalten Sie separat einen Elternbrief und das Anmeldeformular per Schulmanager.

Soweit zur gestrigen Entscheidung der Bundes- und Landesregierungen.

Die Baumaßnahmen am K-Trakt haben begonnen. Der Schulhof ist teilweise gesperrt und es werden jetzt zunächst die Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Leider haben wir manchmal unter Baustellenlärm zu leiden, aber es müssen riesige Mengen Bauschutt abtransportiert werden. Wir hoffen, dass dieser Teil der Arbeiten bald beendet ist.

Im Laufe eines Schuljahres lassen Ihre Kinder dies und das in der Schule liegen. Wir sammeln die Fundstücke und der Hausmeister ist Ansprechpartner für die Rückgabe. Ein erheblicher Teil (Mützen, Anoraks, Sporttasche) bleibt jedoch liegen. In der kommenden Woche können Ihre Kinder in den großen (20-Minuten-) Pausen nach Vermisstem suchen. Was dann nicht abgeholt worden ist, werden wir an die Wuppertaler Tafel spenden.

Sobald wir nähere Informationen und Vorgaben erhalten, werden wir uns erneut an Sie wenden.

Herzliche Grüße

Britta Jesinghaus-Eickelbaum
Dr. Helga Schmidt


Kreatives Willkommen am neuen Schulgebäude Hufschmiedstraße –
Gymbay-Schüler*innen beleben Eingangsbereich mit aussagekräftigen Schattenrissen

Schattenrisse

Es sollte mehr werden als eine beliebige farbige Wandgestaltung, darin waren sich die Schulleitung mit den Kunstlehrerinnen Meike Giese, Vivien Osgood, Sarah Cragg sowie Yalda Towfighnia einig: Die vielen Meter Betonwand am Schulhof der frisch renovierten Gebäude sollten von möglichst vielen Schüler*innen der Sekundarstufe 1 gemeinsam gestaltet werden, um zu zeigen, was hier passiert und ein lebendiger Willkommensgruß werden. Gemeinsam wollte man auf künstlerische Art und Weise etwas von den vielfältigen Aktivitäten unserer Schüler*innen zeigen und gleichzeitg einen Eindruck vermitteln, wofür das Gymbay steht bzw. schon beim Näherkommen Lust machen auf unsere Schule.

Drei Arbeitsschritte waren dafür nötig: Zuerst wurden Fotos einzelner Schüler*innen in typischen Körperhaltungen und Bewegungen gemacht. Einige davon stehen in Bezug zu verschiedenen Unterrichtsfächern, aber auch Pausenaktivitäten fanden Platz, eine Weltkarte erinnert nicht nur an das Fach Geographie, sondern auch an unser Austauschprogramm „Gymbay International“. Mithilfe einer speziellen Software wurden diese Fotos dann in Schattenrisse umgewandelt und auf Folie gezogen. Und dann begann die eigentliche Arbeit: Die Umrisse wurden mittels Projektion auf die Wand übertragen, von den Kindern an mehreren Nachmittagen mit großer Sorgfalt schwarz ausgemalt und mit farbigen Details versehen.

Inzwischen sind sich alle einig: Das Konzept von Meike Giese wurde mit großem Erfolg umgesetzt. Sie selbst freut sich über das Ergebnis und lobt: „Wir sind rundum zufrieden, die Schüler*innen hatten sehr viel Spaß – und es sieht toll aus.“

Auch das Gymbay-Motto „Eine Schule – eine Gemeinschaft – ein Ziel. Vielfalt gemeinsam leben“ wurde mit dieser Aktion zu neuem Leben erweckt, freut sich die Schulleitung.

gez. C. Zetzsche


Sicher zur Schule

Sicherheitstraining

In den letzten Wochen gab es für alle Gymbay-Schüler*innen der Jahrgangstufen 5 bis 9 ein umfangreiches Verkehrstraining. Mit Unterstützung der Polizei Wuppertal wurde insbesondere auch der Schulweg zwischen der Bayreuther Straße und der neuen Dependance der Sekundarstufe I in der Hufschmiedstraße eingeübt. Dabei wurde auch über gefährliche Situationen, die bei An- und Abfahrtverkehr besonders am Morgen entstehen könnten, gesprochen. Wo lässt sich am besten die Straße überqueren, wo ist es eher unübersichtlich? Wo muss man besonders aufmerksam sein und welche ernsten Folgen kann z.B. die Ablenkung durch laute Musik oder Handys haben?

Besonders beeindruckt waren die Kinder von einem auf dem Schulhof simulierten Auffahrunfall: Die Polizei demonstrierte mit Hilfe eines Dummys, dass es schon bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h zu schweren Kopfverletzungen mit bleibenden Schäden bei Fußgängern kommen kann. Dadurch wurde den Schüler*innen unmittelbar klar, warum es für sie so wichtig ist, im dichten Verkehr rund um beide Schulgebäude nicht zu eilig, konzentriert und mit offenen Augen und Ohren unterwegs zu sein – auch wenn man dann möglicherweise in der Pause nicht als Erste(r) am Büdchen ist…

Viele weitere Fragen der Kinder wurden geduldig und ausführlich beantwortet. Wir bedanken uns bei der Polizei Wuppertal für die tolle Unterstützung.

Text/ Bilder: C. Zetzsche


Félicitations! Verleihung der DELF-Zertifikate

DELF 20

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule den DELF-Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen unterzogen. Alle Teilnehmenden haben bestanden. Lotta Ulbricht aus Jahrgangsstufe 8 erzielte insgesamt das beste Ergebnis mit 92 von 100 Punkten.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Diese Prüfungen werden jedes Jahr vom Institut français angeboten und an unserer Schule in Form von AGs vorbereitet.

Text: C. Heinrichs


Make America Great Again?
Showdown in der Aula – Erstes Speech Battle am GymBay

US Wahlen

Dass das Jahr 2020 bisher auf vielfältige Weise unvorhersehbar ist und zu überraschen weiß, ist hinlänglich bekannt, schaut man jedoch einmal über den „big pond“ in die Vereinigten Staaten Amerikas, steht noch eine wichtige und vor allem zukunftsweisende Entscheidung aus, deren Ausgang bisher unklar ist: die Präsidentschaftswahl Biden vs. Trump.
Laut aktuellen Umfragen liegt der Demokrat Biden mit seinem running mate Kamala Harris knapp vor dem republikanischem Amtsinhaber Donald J. Trump, doch bis zu den Wahlen am 3. November kann noch so Einiges geschehen.

Grund genug für die Englisch Leistungskurse der Q2 von Frau Gößmann, Frau Tillmann und Frau Bunse, sich intensiver mit den rivalisierenden Präsidentschaftskandidaten, den durch sie repräsentierten Parteien sowie dem Wahlsystem der USA zu beschäftigen. In den letzten Wochen sahen und lasen die Schüler*innen Reden verschiedener Präsidenten der USA, darunter auch die Amtsantrittsreden von Barack Obama sowie Donald Trump, untersuchten deren Argumente und inhaltliche Schwerpunkte, aber auch ihre Körpersprache und Rhetorik. Darüber hinaus setzten sie sich mit aktuellen Diskursen und Problem der amerikanischen Gesellschaft auseinander und erschlossen die Positionen der Democrats und der Republicans zu brennenden Themen wie Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, Chancengleichheit, Rassismus, Klimawandel sowie dem Umgang mit der Corona-Pandemie.

Das im Unterricht gewonnene Wissen nutzten die Schüler*innen der drei Leistungskurse schließlich, um eigene Reden – als Repräsentanten der Democrats oder der Republicans – zu verfassen. Nach Präsentation und Vorauswahl der bestgelungensten Reden in den jeweiligen Leistungskursen, kam es schließlich zum kursübergreifenden Showdown in der Aula.

In der Tradition der bekannten TV-Duelle, denen sich die Präsidentschaftsanwärter kampflustig stellen und mitunter auch gegenseitig verbal angreifen, traten drei Republikaner und drei Demokraten im 1 zu 1-Duell auf der in den Farben der USA geschmückten Bühne an. Ihrem Präsidenten Donald Trump Tribut zollend fanden sich für die Republikaner Tringa Voca, Hanna Wörmer und Emil Behringer auf der Bühne ein. Sie traten gegen die demokratischen Anhänger Bidens Sina Martini, Amelie Jülicher und Viyasan Aravindan an.

Milan Jerinic führte das Publikum durch die drei erbitterten Zweikämpfe Martini – Voca, Jülicher – Wörmer und Aravindan – Behringer. Die Schüler*innen präsentierten ihre Präsidentschaftsreden mit Entschlossenheit und Bravour, teils sogar trotz bewundernswerter Länge und Komplexität frei. Sie bestachen durch inhaltlich anspruchsvolle und kraftvolle Argumente für die Wahl ihrer Partei bzw. ihres Präsidentschaftskandidaten, sie nutzen geschickt rhetorische Stilmittel, um das Publikum zu überzeugen, und gaben sich angriffslustig, was sich z.B. durch schlaue Sticheleien in Richtung der gegnerischen Partei zeigte.

Schnell wurde deutlich, dass sie es der Fachjury, bestehend aus Englischlehrer*innen des GymBay, nicht leicht machen würden, Gewinner zu küren. Diese kam nach intensiver Diskussion zu einer Entscheidung, welche letztlich durch Frau Dr. Schmidt als Vertreterin der Schulleitung verkündet wurde: Gewinnerinnen des ersten Speech Battles wurden Amelie Jülicher für die Demokraten und Hannah Wörmer für die Republikaner. Die tollen Reden der beiden Siegerinnen können hier ( Speech Jülicher,
Speech Wörmer) nachgelesen werden. Ein herzlicher Glückwunsch geht aber an alle sechs Redner*innen, die sich getraut haben, in den Speech Battles „in den Ring zu treten“.

Nun bleibt nur noch die Frage offen, wie es am 3. November ausgehen wird. Einen Eindruck von den Präsidentschaftskandidaten Biden und Trump kann man sich in den kommenden Wochen machen, denn dann werden die Kontrahenten in TV-Duellen im amerikanischen Fernsehen gegeneinander antreten. Es wird sicherlich spannend!

Und für das GymBay wird nach dieser beeindruckenden Auftaktveranstaltung hoffentlich nicht erst in vier Jahren wieder heißen: „Yes, we can (battle it out for the presidency).“

Text: Florian Wiebel

Fotos: Vincent Henning