Schuljahr 2018/19

Das Kollegium

Kollegium 2018/19


Gymbay stellt erneut Siegerteam beim Deutschen-Gründerpreis Schüler 2019

RSGV

Im Rahmen des Projektkurses Business Starters der Jahrgangsstufe Q1 beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder ein Team unserer Schule am Deutschen-Gründerpreis Schüler 2019 und war dabei ganz besonders erfolgreich.

Das Team Bubble up belegte mit seinem Getränkesprudler für unterwegs nicht nur Platz 1 in Wuppertal, sondern erreichte unter über 200 teilnehmenden Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen einen hervorragenden 9. Platz.

Mit ihrer Produktidee eines Wasseraufbereiters, der auf gängige Wasserflaschen aufschraubbar gewöhnlichem Leitungswasser je nach Geschmack und persönlichem Bedarf Kohlensäure, Geschmack, Mineralien und Vitamine zusetzt, konnten sie die Gründerpreis-Jury überzeugen. Die Vereinbarkeit von Abfallvermeidung und modernem, mobilem Lifestyle verhalf der Idee zum Erfolg.

Bei der feierlichen Preisverleihung auf Schloss Eller wurden die zehn erfolgreichsten Teams aus NRW für ihre Business-Pläne auszeichnet. Nach der Vorstellung ihrer Start-up Ideen, erhielten alle Teams neben der offiziellen Urkunde auch Geldpreise und Geschenke.

Für diesen Erfolg hatte das gesamte Gymbay-Team über Monate gemeinsam hart gearbeitet: Er war nur möglich, weil alle Teammitglieder zuverlässig an den regelmäßigen Arbeitstreffen teilnahmen, die phasenweise auch mehrmals pro Woche stattfanden und die vereinbarten Abgabe-Termine einhielten, auch wenn Klausurvorbereitungen, Führerscheinprüfungen etc. ebenfalls viel Zeit beanspruchten. In der Schlussphase waren das ein oder andere durchgearbeitete Wochenende nötig, bis sämtliche Teile des Business-Plans mit Vertriebsplanung, Marketingkonzept, Presseerklärung, Homepage und Finanzplanung endlich perfekt waren. Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch ihren außerordentlich engagierten Unternehmerpaten, der als Branchenkenner von Anfang an von der Idee überzeugt war und neben dem Coach das Team tatkräftig förderte, blieb die Motivation bis zum Ende erhalten.

gez. C. Zetzsche


Der letzte Auftritt

Letzter Auftritt

Beim Begrüßungsnachmittag der neuen 5. Klassen am 08. Juli hatte die 5er- und 6er Band das letzte Mal die Möglichkeit zu zeigen, was sie drauf hat. Dabei setzten sie einen musikalischen Schlusspunkt ans Ende des Schuljahres. Sie präsentierten dabei das Rhythmusarrangement „African Beat“, „Should I stay or should I go“ von The Clash und „These Days“ von Rudimental feat. Macklemore und konnten dabei beweisen, welche stilistische Bandbreite sie mittlerweile bedienen können. Für die 6er war es der letzte Auftritt dieser Art. Für einige Musiker*innen der Band geht es in den nächsten Jahren dann in anderen Ensembles auf die Bühne. Die zukünftigen 6er (die Klarinetten- und Saxophonschüler*innen) freuen sich schon auf die kommende Musikklasse und natürlich besonder die neuen Bandkinder.

Text und Bild: M. Czinczoll


Theateraufführungen am Gymbay

Letzter Auftritt

Anna, Nele, Marvin, Tobias und Vanessa müssen ein Referat vorbereiten, als plötzlich eine seltsame Frau in der Schule erscheint und die
Jugendlichen plötzlich in das Märchen „Schneewittchen“ zaubert – dort sorgen sie für allerlei Aufregung…

Die Theater-AG führte am Ende des Schuljahres den Schneewittchenfluch auf.

Text/Bild: T. Potthast


Besuch im Schülerlabor

Schülerlabor

Am Montag, den 27.05.2019 waren wir, der Chemie-Lk, zu Gast im Schülerlabor
der Uni-Wuppertal. Ab 9 Uhr beschäftigten wir uns in Kleingruppen unter
Aufsicht von Chemie-Student_innen mit verschiedenen Experimenten zur
Photogalvanik. Die Photogalvanik ist eine Technik, mit der man durch
Lichtenergie elektrischen Strom erzeugen kann. Anwendung findet diese
Technik zum Beispiel in den herkömmlichen Solarzellen. Nach der ca.
einstündigen Experimentier-Phase, arbeiteten wir an der Präsentation unserer
Ergebnisse. Im Anschluss an die Mittagspause, die wir unter Speis
vorzüglichen Mensa- bzw. Cafeteriaessens gemeinsam verbrachten,
präsentierten wir die erarbeiteten Ergebnisse dem Plenum gegenüberstehend.

Text/Bild: Jakob Dühr


Hip Hop Workshop

Hip Hop

Am 14. Juni 2019 besuchte uns Profimusiker MR. SHIRAZY, um mit fünf Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 im Rahmen eines Hip-Hop-Workshops einen eigenen Song zu produzieren.
Um diesen überhaupt produzieren zu können, musste natürlich erst einmal der Songtext verfasst werden. Wir haben uns zwei Wochen lang viel Mühe gegeben, einen möglichst guten und mit Reimen ausgeschmückten Rap-Text zu verfassen und das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen. Als der Freitag dann gekommen war, waren wir alles andere als gelassen, da wir den Songtext noch nicht vollständig hatten: Eine Strophe fehlte noch.

Zu Gast waren eine Mitarbeiterin der Fachstelle für Suchtvorbeugung, auf deren Initiative der Workshop in Kooperation mit der ginko Stiftung für Prävention stattfand, und der Musiker Herr Shirazy, welcher in einer Band namens „The Exile Orchestra“ tätig ist und sogar ein eigenes Instrument, das FREEAK erfunden hat. Während wir einerseits gemeinsam mit Herrn Shirazy die instrumentalen Elemente unseres Liedes erstellten, tüftelten wir parallel mit unserem Musiklehrer Herrn Gsell an den letzten Zeilen des Textes.
Herr Shirazy zeigte uns mehrere Beats, woraufhin wir uns für einen entschieden und er ihn immer weiter ausschmückte. Während wir also am Tüfteln waren,
hörten wir die Fortschritte und die Ideen des Musikers und fanden, dass es immer besser wurde.

Es folgten die Aufnahmen des nun fertiggestellten Songtextes. Diese erwiesen sich als schwieriger als gedacht, da jede Strophe mehrfach aufgenommen werden musste, bis sie allen gefiel. Zum Schluss hörte sich der Song schon echt gut an und nun warten wir gespannt, wie das fertige, „abgemischte“ Endergebnis klingen wird.

Wir haben alle erkannt, dass es uns sehr viel Spaß gemacht hat und Herr Shirazy einen echt guten Job gemacht hat. Sängern und Produzenten gebührt Respekt für ihre Geduld, da professionelle Aufnahmen sehr anstrengend sein können. Herr Shirazy sagte noch, dass wir nach diesem Workshop die Musik anders hören werden. Und es stimmt: So keep it flowing!

Vielen Dank an MR. SHIRAZY, Frau Tertel und die Fachstelle für Suchtvorbeugung sowie die Ginko-Stiftung.

Text: S. Nöcker, E. Feige
Foto: Kasimir Bockskopf


Station Natur und Umwelt und Gym Bay

NaturUndUmwelt

Unterstützung beim Kampf gegen den Müll am Gym Bay erhalten wir von der Station Natur und Umwelt. Frau Wegmann (Station Natur und Umwelt) und Frau Jesinghaus-Eickelbaum unterzeichnen einen Kooperationsvertrag zum „Müllenium“, in dem vereinbart wird, dass die Schule Anstrengungen unternimmt, das Müllaufkommen zu reduzieren. Mit den Ergebnissen nimmt sie an einem Wettbewerb teil, den die Station Natur und Umwelt ausrichtet.


Schüler für mehr Bio: Das Nachhaltigkeitsfrühstück

Nachhaltiges Frühstück

Am Freitag den 24.05 (passend zur Fridays-for-future-Großdemo) fand in der Klasse 7b wie auch in der 7d unter Leitung von Frau Bieler ein großes, sogenanntes Nachhaltigkeitsfrühstück statt.

Die Klasse hatte zuvor an verschiedenen Projekten zu den Themen Tropischer Regenwald, Nachhaltigkeit und Fair Trade teilgenommen und gearbeitet.
Und der Aufwand lohnte sich:

Die Schüler waren mit vollem Herzen und großem Eifer an der Sache und Dank Engagement und guter Zusammenarbeit
wurde nicht nur ein gemeinsames Frühstück, nur bestehend aus Bio-und Fairtradeprodukten möglich, es wurden sogar ganze Kuchen(!) liebevoll nur aus Zutaten mit überprüft guter Herkunft gebacken.

Begleitet wurde das Frühstück zudem von Schülerreferaten zu verschiedenen Bio-Siegeln. So erfuhren die SchülerInnen nicht nur mehr über die verschiedenen Kennzeichnungen, sondern lernten auch viele gesunde Alternativen zum Essen kennen.

Text: Jonathan Grobel

Bild: Katharina Bieler


Helge Lindh zu Besuch am GymBay

Lindh

Am 14.06. besuchte der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Wuppertal I die Klasse 9c im Rahmen des Politikunterrichts. Der Besuch kam auf Initiative einiger Schüler der Klasse zustande.

Nachdem die Schüler_innen Herrn Lindh die Inhalte des Unterrichts in Stationen vorgestellt haben, stand er der Klasse Rede und Antwort zu der Arbeit im Bundestag, den Anfeindungen seiner Person im Internet, den drängendsten Themen der Gegenwart – u.a. Klimawandel und Fridays for Future, die Datenschutzverordnung der EU sowie Asyl- und Einwanderungspolitik – und dem politischen Umgang mit diesen sowie zu vielem mehr.

Text/ Bilder: V. Henn


Georgienaustausch 2019

Georgien

Um den 2-wöchigen Schüleraustausch nach Tbilisi (Tiflis), Georgien zu beschreiben, braucht es mehr als einen Bericht über unsere Zeit dort. Doch wir, die vier Schüler der JS 11versuchen Eindrücke und Erlebnisse auf diesem Weg zu teilen, um GymBay- Schüler dazu zu animieren den Austausch wahrzunehmen, da es eine unvergessliche Zeit war.

Angefangen mit unserer Ankunft und einem herzlichen Willkommen unserer Austauschschüler am Flughafen. Da wir ohne deutschen Lehrer gereist sind, fühlten wir uns anfangs unsicher. Doch dieses Gefühl verschwand als wir unsere Koffer in der Hand hatten und unsere Austauschpartner das erste Mal gesehen haben. Alle begrüßten uns auf herzlichste georgische Art. Auf unserem Weg vom Flughafen in Kutaissi nach Tbilisi hielten wir an einem Restaurant in wunderbarer Landschaft. Um uns war es alles grün und der Himmel strahlend blau. Hier wurde uns ein langer Tisch geboten, auf dem sich Teller voll georgischen Essens stapelten. Beim Essen ist es üblich, dass der gesamte Tisch mit Essen vollgestellt ist. Niemand hat seine eigene rationierte Portion denn alle essen immer von allem.

Das lässt jede Mahlzeit wie ein Festessen wirken. Die georgische Küche ist sehr vielfältig, was daher kommt, dass jede Region eine eigene Art zu kochen hat. In georgischen Gerichten findet man oft Wallnüsse und vor allem Käse. Das ein oder andere Gericht ist uns im Gedächtnis geblieben. Zum Beispiel Khachapuri oder Khinkali. Unaussprechlich, aber auch unaussprechlich lecker. Khachapuri ist ein Teig in Form einer Pizza und mit Käse gefüllt. Khinkali sind mit Fleisch gefüllte Teigtaschen die auch wie vieles andere in Georgien mit den Händen gegessen werden.

Angekommen in der Hauptstadt Georgiens sind wir in den Gastfamilien untergekommen. Vor unserer Ankunft hatten wir bereits von der Gastfreundlichkeit gehört und gelesen aber in den Gastfamilien haben wir es ganz direkt miterlebt. Unsere Gasteltern haben uns wie ihre eigenen Kinder behandelt und uns mit Essen nur so überhäuft (was bei georgischem Essen nichts schlimmes war).

Auch die Lehrer haben uns mit offenen Armen empfangen und uns als Gäste sehr geschätzt. Außerdem haben die georgischen Lehrer uns auf Ausflügen begleitet und diese geplant. Zum Beispiel besuchten wir den botanischen Garten in Tbilisi, die sogenannte Aleksandre Chavchavadze’s Villa oder auch eine alte Stadt im Felsen, Wardsia (Vardzia). Diese Höhlenstadt im Süden Georgiens wurde im 12. Jahrhundert von König Giorgi III erbaut, dem Vater der legendären Königin Tamar.

Wir besuchten außerdem an drei oder vier Tagen der Woche Vormittags die Schule. In unserer Partnerschule lernen jüngere Jahrgangsstufen deutsch und konnten, im Gespräch mit uns, gelerntes zeigen und vertiefen.
Von der Schule sind wir oft als Gruppe etwas essen gegangen, haben uns bei jemandem zu Hause getroffen oder uns verschiedene Aktivitäten überlegt. Dass wir so oft als Gruppe unterwegs waren, stärkte uns als diese.

Tbilisi wirkt unfassbar groß. Wie eine Großstadt umzingelt von Bergen und wunderschöner Landschaft. Auf den Straßen herrscht meist ein wildes Treiben. Volle Busse, viele Taxen, viele Menschen. Doch mithilfe unserer Austauschschüler haben wir uns schnell in den Großstadttrubel eingefunden und fühlten uns zu Ende der Reise selbst nicht mehr wie Touristen.

Wir haben uns ab dem ersten Tag wohl in Georgien gefühlt. Das mag an dem Land liegen, den Menschen oder auch dem Essen. Vielleicht alles drei zusammen. Aber uns ist der überaus gute Kontakt zu unseren Austauschschülern und auch unserer Gastfamilie sehr wichtig. Denn alle sind uns ans Herz gewachsen. Wir wurden immer wie Familie behandelt, was uns sehr viel bedeutet und uns die Zeit zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht hat. Also hier nochmal abschließend ein Dankeschön für eine tolle Zeit.

Wir können nur jedem Schüler ans Herz legen Georgien und seine Kultur selbst zu erkunden.



Text: Hannah Pawelt, Selin Kizilkaya, Jerome Kalisch, Philine Berger
Fotos: Hannah Pawelt, Philine Berger


Frankreichaustausch 2019 – Teil 1

 Frankreichaustausch2019

Nach aufregenden Wochen des Wartens war es am 02. April endlich soweit. 26 französische Schüler*innen machten sich auch in diesem Jahr begleitet von den französischen Lehrerinnen Mme Rizand und Mme Barbarin mit Bus und Zug auf den weiten Weg von Renaison nach Wuppertal und freuten sich auf das Kennenlernen und den Abend in den deutschen Gastfamilien.

Den ersten Tag starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück und einer herzlichen Begrüßung von Frau Jesinghaus-Eickelbaum in der Mensa. Anschließend besuchten die französischen Schüler*innen den Unterricht am GymBay und erlebten einige wichtige Unterschiede: Die Schule endet bei uns in der Regel viel früher, die Unterrichtsstunden dauern 65 Minuten und vor allem sind Handys am GymBay nicht (wie in Renaison) grundsätzlich verboten. Sprachbarrieren wurden schnell überwunden und der Austausch über kulturelle Unterschiede war äußerst spannend.

Geysir Andernach

Den Donnerstag verbrachten die deutschen und französischen Schüler/innen gemeinsam bei einem Besuch des Geysirs in Andernach. Das Motto des diesjährigen Austauschs – die vier Elemente – nahmen wir sehr ernst und wurden entsprechend nach einem interessanten Workshop über die physikalischen bzw. chemischen Grundlagen eines Geysirs und einer Bootsfahrt auf dem Rhein vom Regen überrascht und von allen Seiten ordentlich nass.

Umweltstation Wuppertal

Am Freitag erforschten die französischen SuS in der Wuppertaler Station Natur und Umwelt zunächst noch zögerlich und schließlich sehr begeistert verschiedene Land- und Wassertiere und verglichen das deutsche mit dem französischen Umweltbewusstsein.

 Arbeiten mit dem Mikroskop

Das Wochenende nutzten unsere französischen Gäste gemeinsam mit den Gastfamilien, um die Stadt Wuppertal zu erkunden oder weitere Großstädte wie Köln und Düsseldorf zu besuchen, bevor am Montag, begleitet von Frau Stapelkamp, ein Besuch in Essen in der Zeche Zollverein anstand. Am gemeinsamen Abschiedsabend mit leckerem Essen und unseren netten Gasteltern wurde dann schon ausgerechnet, dass es glücklicherweise nur wenige Wochen dauert, bis sich die deutschen Schüler*innen begleitet von Herrn Greven und Frau Siegenbrink Mitte Mai auf den Weg nach Frankreich machen.

Dank dieser netten Gruppe waren wir sehr gespannt und freuten uns auf das Wiedersehen nur wenige Wochen später in Renaison am Collège La Côte Roannaise und die vielen Erlebnisse und Entdeckungen, die wir vor Ort machen würden!

Text: C. Siegenbrink

Frankreichaustausch – Teil 2

 Frankreichaustausch2019
 Workshop Emaille auf Lava

Vom 14.05.2019 bis zum 21.05.2019 haben 26 Schüler der Jahrgangsstufe 9 in Begleitung von Frau Siegenbrink und Herrn Greven an dem Schüleraustausch mit Renaison teilgenommen. In dieser Zeit haben wir viel gelernt, Erfahrungen gesammelt und Freundschaften geschlossen. Nach einer langen Reise mit dem Zug wurden viele Programmpunkte abgearbeitet. Jeder Schüleraustausch steht unter einem Thema. Dieses Jahr wurden zu: „Die vier Elemente: Wasser – Luft – Feuer – Erde“ Exkursionen unternommen, Aufgaben gemacht und Spiele gespielt. Zu den Gemeinschaftsaktivitäten kommen noch Aktivitäten in den Gastfamilien sowie ein Schnuppertag in der französischen Austauschschule, dem Collège de la Côte Roannaise, hinzu. Wir haben die Volvic-Grotte besichtigt, ein Teichmuseum besucht, eine Bootsfahrt auf der Loire gemacht und ein Feuermuseum gesehen.

Emaille auf Lava

Doch bei diesem Austausch haben wir nicht nur etwas über die vier Elemente gelernt, wir konnten auch unsere Sprachkenntnisse nach fast vier Jahren Unterricht erproben und unter Beweis stellen. Da unsere Partnerschule in Renaison am Fuße des Zentralmassivs liegt, haben wir viel von der herrlichen Landschaft in unmittelbarer Nähe gesehen.
Ein Austausch kann dir helfen deine Schwächen in der französischen Sprache zu erkennen und zu verbessern. Wir hatten eine wunderschöne Woche, und ich würde immer wieder daran teilnehmen

Die französische Presse berichtete nach unserer Rückkehr ausführlich über den Austausch.

Text: S. Narres, A. Greven
Bilder: C. Siegenbrink


Fridays for Future – GymBay Schüler machen mit!

Fridays for Future 2

Das war ein außergewöhnlicher Lerntag am Freitag, den 24. Mai 2019 für die 28 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a. Auf dem Programm stand eine fächerübergreifende Exkursion zu zwei verschiedenen Orten des außerschulischen Lernens in Wuppertal.

Zuerst besuchten wir die Außenstelle des Historischen Zentrums (ausgelagert wegen Umbau) im „Kontor 91“ auf dem Werth in Barmen, wo uns um 9.00 Uhr eine Führung zum Thema „Industrialisierung und Folgen für die Umwelt“ erwartete. Trotz eingeschränkter Auswahl an ausgestellten Exponaten schaffte es der interaktiv agierende Museumsführer, ein Lehramtsstudent für Geschichte und Politik an der Wuppertaler Uni, das Interesse der Schülerinnen und Schüler während der ganzen 90- minütigen Führung aufrechtzuerhalten.

Nach der historischen Zeitreise ins Barmen des 19. Jahrhunderts begaben wir uns um 11.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein per Schwebebahn-Express nach Elberfeld zum Laurentiusplatz. Hier wollten wir im Rahmen des Politikunterrichts zum Thema „Ist die Erde noch zu retten? – Möglichkeiten und Chancen umweltgerechten Handelns“ an der internationalen Groß-Demo Fridays for Future teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler trugen die im Politikunterricht eigenst für diesen Aktionstag angefertigten Papp-Schilder und Transparente, die mit ihren eindeutigen Botschaften für den Klimaschutz die Inhalte der Podiumsredner auf den Punkt brachten.

Für die Demonstrationsteilnahme erfuhren unsere Schüler hier vor Ort viel Lob und Anerkennung nicht nur von den Organisatoren des Aktionstages und Vertretern des Wuppertaler Klimainstituts, sondern auch von unserem Bundestagsabgeordneten Helge Lindh und dem Wuppertaler Oberbürgermeister Herrn Andreas Mucke selbst persönlich, den wir hier antrafen. Das Staunen der Schüler war groß, als Herr Mucke die ganze Klasse für eine Politikstunde zu sich ins Rathaus einlädt.

Zum Schluss hatten wir noch interessante Begegnungen am Stand der Fair-Trade-Organisation GEPA, bevor dann dieser für unsere Schülerinnen und Schüler eindrucksvolle Tag am Nachmittag zu Ende ging. Zurück bleiben viele Erkenntnisse und Eindrücke, die die Schülerinnen und Schüler sammeln konnten, und die spannenden Auseinandersetzungen werden in den nächsten Unterrichtsstunden weitergehen.

Text: Giese/Chkhetiani
Fotos: Mevlud Chkhetiani


Kooperations-Anbahnung mit dem Wuppertal Institut

Das Wuppertal Institut ist eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des ökologisch nachhaltigen Handelns – und ggfs. ein neuer Kooperationspartner unserer Schule.

Zu einem ersten Gedankenaustausch über mögliche Formen einer Zusammenarbeit hat sich Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Leiter des Wuppertal Instituts, mit Frau Jesinghaus-Eickelbaum und Lehrerinnen und Lehrern verschiedener Fachgruppen getroffen. Inspiriert von den Demonstrationen „Fridays for Future“, an denen auch Schülerinnen und Schüler des GymBay teilnehmen, wollen wir gemeinsam Projekte entwickeln, um der Forderung nach zu kommen, in Schule noch mehr über Klimawandel und klimaverträgliches Verhalten zu erfahren und zu diskutieren.

Zunächst gab uns Prof. Dr. Schneidewind einen Einblick in die Arbeit des Instituts. Im Anschluss sprachen wir über Möglichkeiten der Kooperation mit den verschiedenen Fachgruppen. Experten des Instituts, so die ersten Ideen, könnten als Referenten zu komplexen Themenfeldern wie etwa der Elektromobilität und deren Umweltfolgen in den Fachunterricht eingeladen werden. Weiterhin bot Prof. Dr. Schneidewind an, dass einzelne Klassen Exkursionen in das Wuppertal Institut machen könnten. Darüber hinaus könnte das Wuppertal Institut die Schule bei den anstehenden Umbaumaßnahmen beraten und unterstützen – etwa bei der Prüfung, ob Solarzellen auf den Dächern der Schulgebäude zur nachhaltigen Energiegewinnung beitragen können und gegenfinanziert werden können.

Diese ersten Schritte könnten eventuell dann zukünftig in ein größer angelegtes Projekt mit dem Wuppertal Institut münden.

Text: Stefan Schmöe, Britta Jesinghaus-Eickelbaum


Parisfahrt, 3.-5. Mai 2019

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Voller Vorfreude stiegen wir am 03. Mai am Düsseldorfer Hauptbahnhof in den Thalys nach Paris. Die Zugfahrt war sehr kurzweilig und so waren wir sehr überrascht, schon nach vier Stunden am Gare du Nord in Paris angekommen zu sein. Mit der Metro ging es dann auf direktem Wege zum Hostel, das sehr zentral im neunten Arrondissement nahe des exklusiven Kaufhauses Lafayette gelegen ist. Die ersten Eindrücke des U-Bahn Fahrens sind auf jeden Fall als interessant zu beschreiben. Wo kommt es schon mal vor, dass sich eine Frau komplett in der Metro umzieht? Ein lustiges Erlebnis war aber auch, als ein Straßenmusiker in die Bahn einstieg und uns auf äußerst amüsante Weise unterhielt.

Im Hostel angekommen offenbarte sich direkt der nächste Schreck. Für die Mädchen gab es ein 18-Bett-Zimmer mit nur drei funktionierenden Steckdosen und dreistöckigen Betten. Was zuerst als Katastrophe erschien, wurde durch die tollen Eindrücke von Paris erträglich gemacht.

Am Nachmittag durften wir unser Viertel erkunden und nahmen sogleich von den vielen niedlichen und einladend wirkenden Straßencafés Notiz. Gemeinsam fuhren wir im Anschluss zum L’Arc de Triomphe und durften die hochpreisige Champs-Élysées in Eigenregie erkunden. Wir waren sehr angetan von den vielen Geschäften dort und amüsiert über den fünfspurigen Kreisverkehr und die Fahrkünste von den Franzosen. Die französischen Fußgänger hielten offenbar auch nicht viel davon, sich Verkehrsegeln zu beugen. Fast immer gingen sie über Rot, sodass unsere große Reisegruppe (sogar auch die Lehrer) sich ihnen relativ schnell anpasste(n). Über die Shoppingmeile ging es zum Louvre, das wir von außen betrachteten. Unser aller Highlight war aber ganz gewiss der Eiffelturm by Night. Es war einfach unglaublich erhebend, das schöne von Lichtern durchflutete Paris von oben zu erleben. Der Ausblick- einfach nur zum Hinknien.

Paris2

Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserer Unterkunft, führte uns der Weg zuerst ins Lafayette. Leisten konnten wir uns dort zwar nichts, doch bot das Kaufhaus allerlei andere spannende Attraktionen für uns. In der Mitte einer wunderschönen Kuppel war zehn Meter über dem Boden eine Art begehbares Riesentrampolin gespannt. Besonders war aber auch ein Skywalk mit Glasboden in 16 Metern Höhe. Danach begaben wir uns zum Institut du monde arabe, von dessen Dach wir einen Blick auf die zerstörte Notre Dame erhaschen konnten. Für uns alle ging es an dem Tag auch noch zum Cimetière Montparnasse. Dort konnten wir die Gräber von dem französischen Schriftsteller Guy de Maupassant oder Jean Paul Sartre, das übrigens von Lippenstiftabdrücken übersät war, sehen. Ganz anders als in Deutschland, sind die Gräber nicht bepflanzt, sondern von großen Steinpatten bedeckt, deren Form stark an die von Särgen erinnert. Außerdem gibt es dort auf den Friedhöfen außergewöhnlich viele Mausoleen. Danach ging eine Gruppe shoppen, während die andere den Palais de Luxembourg besuchte.

Schnell war der letzte Tag gekommen und die Abreise nahte. Doch vorher besuchten wir den riesigen Flohmarkt Porte de Clingnancourt, der aus zwei Teilen bestand. Im ersten Teil gab es Gucci-Shirts zum Preis von 10 Euro, während auf dem anderen richtig schöne Antiquitäten zu finden waren. Als Nächstes stand Sacré Coeur auf dem Programm. Von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht auf Paris. Rund um die prachtvolle Kathedrale gab es unzählige Straßenkünstler.

Paris3

Schließlich am Gare du Nord angekommen, stiegen wir etwas wehmütig in den Zug. Denn der Trip hat uns großen Spaß gemacht und dem einen oder anderen vielleicht doch ein wenig geholfen, seine Französischkenntnisse zu verbessern. Paris ist eine Stadt, die man so schnell nicht wieder vergessen wird. Paris, nous reviendrons!

Text: P. Wefers
Bilder: S. Schulz


Gym Bay Air – Eine erlebnisreiche Flugreise rund um die Welt

Air

Das verspricht unser nächster Podcast „Gym Bay International – Wir sind international“.
Junge Menschen berichten ganz persönlich über ihre Austauscherfahrungen in Italien, Frankreich, Israel, Georgien, Indien, China, Australien und Mexiko und auch bei uns.
Spannend erzählen unsere Schüler*innen und die unserer Partnerschulen über Eindrücke und Erlebnisse in einer ihnen zunächst fremden Welt:

  • Sie besuchen geschichtsträchtige und religiöse Bauwerke wie die Gedenkstätte Yad Vashem, die Chinesische Mauer oder das Taj Mahal.

  • Sie machen sich auf in die steinige Negev-Wüste, zur Pilgerstätte Varanasi am Ganges, zu den weißen Kuppen des Kaukasus oder in die markanten Berge des Zentralmassivs.

  • Sie erleben das bunte Treiben und das Verkehrschaos in den Megastädten Beijing, Delhi oder Mexiko City.

  • Sie überwinden Sprachbarrieren und meistern unvorhergesehene Situationen.

  • Sie erleben militärisch ernste Zeremonien sowie eine unbeschwerte Feierkultur.

  • Sie entdecken einen ganz anderen Schulalltag und ungewöhnlich freie oder strenge Erziehungsstile.

  • Sie probieren koschere Speisen, indische Currys, georgische Khachapuri.

  • Sie erfahren die Herzlichkeit und außergewöhnliche Gastfreundschaft der Menschen in Lucca, Renaison, Be‘er Sheva, Tbilisi, Ghaziabad, Wuhan, Brisbane oder Guadalajara.

Vor allem aber erleben diese jungen Menschen, warum interkultureller Schüleraustausch wichtig ist und warum es sich lohnt teilzunehmen.

Podcast „Gym Bay International – Wir sind international.“

Das Team Gym Bay International bedankt sich herzlichst bei Max-Luca Luhn für die technische Unterstützung dieses Projektes sowie bei den folgenden Schüler*innen, die ihre Erfahrungen mit uns teilen:
Anuschka Alfes, Hannah Braverman, Fabian Dreifert, Pauline Emde, Paula Gerisch, Emma Grgurevic, Mariam Jincharadze, Lado Joel, Amelie Jülicher, Nicola Otto, Kim-Monique Peters, Paul Podeschwa, Isabeau Tietze, Delia Uhl, Elisabeth Vollmer, Lara Wagner und Patricia Wefers.

Text: B. Gößmann


Worte ohne Grenzen – Herausgeber Rajvinder Singh besucht das GymBay und präsentiert seine neue Publikation mit Geschichten unserer Schüler*innen

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Der gebürtig indische und mittlerweile in Berlin wohnhafte Autor und Synchronsprecher Rajvinder Singh, der unter anderem als Synchronsprecher der Figur Raj aus der Fernsehserie „The Big Bang Theory“ bekannt ist, besucht unser Gymnasium seit vielen Jahren und gehört laut Frau Jesinghaus-Eickelbaum schon zum festen Inventar unserer Schule. In Kooperation mit Frau Gößmann organisiert und begleitet er seit 2006 neben den jährlichen Schreibwerkstätten, die er mit interessierten Schüler*innen in englischer oder deutscher Sprache durchführt, auch gemeinsam mit Frau Gößmann und Frau Eulner den erfolgreichen Indienaustausch unserer Schule.

Wir freuen uns sehr, dass im März 2019 seine dritte Publikation mit Texten aus verschiedenen Schreibwerkstätten im Bergischen Verlag erschienen ist. Am vergangenen Montag, den 18. März 2019, hat Herr Singh unter Anwesenheit von Frau Jesinghaus-Eickelbaum sowie Herrn Wolfgang Luge, der die Schreibwerkstätten im Raum Remscheid und Wuppertal mit viel Engagement unterstützt und fördert, den beteiligten Schüler*innen sowie den Organisatorinnen jeweils ein Exemplar seiner Veröffentlichung überreicht und sich für das Engagement unserer Schülerschaft bedankt.

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Das Überthema seiner Arbeit bzw. dieser Publikation ist die Verbindung fremder Kulturen. Singh selbst schreibt in seinem Vorwort „Die Fremdheit ist nur dazu da, dass man sie sich aneignet, indem man sie überwindet, sich mit ihr vertraut macht“. Entsprechend erarbeitet er mit den SuS Schritt für Schritt die Geschichten, um sie allgemein an die Literatur und die Annäherung der deutschen und indischen Kulturen heranzuführen. Die Geschichten wurden jeweils an einem Leseabend den Eltern und Freunden unserer SuS vorgestellt und vorgetragen.

Im Jahr 2017 haben die folgenden Schüler*innen gemeinsam mit Herrn Singh und unter der Leitung von Frau Euler die Kurzgeschichte „Über Berlin nach Indien“ verfasst: Selin Arslan, Dina El Makrini, Jule Ernenputsch, Maja Gerke, Junis Abu Jawad, Ashish Kapoor, Selin Longo, Greta Sophie Meyer, Pia Samira Odenthal, Kim-Monic Peters und Caitlin Shillcock.

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Im letzten Jahr haben Max Blüggel, Amélie Jülicher, Jamie-Lee Kürten, Carla Lindner, Verena Orzelski, Piremika Pirabakaran, Abir Saghir und Luai Sarsour unter Leitung von Frau Maaß und Frau Siegenbrink mit Herrn Singh die englische Geschichte „Journey to Nostalgia“ geschrieben.

Wir hoffen und freuen uns auf noch viele weitere so erfolgreiche deutsch-indische Begegnungen.

Fotos: J. Hong, B. Gößmann

Text: C. Siegenbrink


Cambridge Advanced Certificate in English – CAE

Cae_2019

The crux with the English language is that you can speak it badly very fast; to be able to speak it properly takes a lot of effort, diligence and commitment.

The following candidates faced this tough task with success after an approximately one-year preparation time:

Amelie, Johanna Kesting and Luna Vassallo.

We wholeheartedly congratulate them on their success. Unfortunately Amelie could not be present when Mrs Eickelbaum handed them the certificate.

Text: E. Brackmann

Foto: C. Zetzsche


Farbenfrohe Betriebsbesichtigung

Politexkursion

Wir die Klasse 8c, haben am 30. Januar eine Exkursion zu dem Chemie-Unternehmen Karl Finke GmbH & Co. KG im Rahmen des Politikunterrichts unternommen. Finke Colors ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Wuppertal und einem europäischem Vertriebsnetz wo Präparationen zum Einfärben von Kunststoffen entwickelt und hergestellt werden.

Zu Beginn der Führung gingen wir zuerst in einen Raum, wo wir uns eine Präsentation vom Unternehmenschef höchstpersönlich über die Firmengeschichte, den Aufbau der Firma, die Produkte und über Produktionsverfahren anhörten. Herr Finke erzählte uns beispielsweise, dass seine Firma Pulver, Flüssigkeiten und Granulate zum Einfärben von Kunststoffen herstellt. Wir erfuhren, dass mit seinen Produkten unter anderem Wurstfolien und Shampooflaschen eingefärbt werden und, dass sie bei der Produktion darauf achten, dass keine giftigen Stoffe in die Produkte gelangen. Seine Firma produziert beispielsweise für große Firmen und Marken wie Playmobil, L`Oréal und Philadelphia.

Nach der Präsentation gingen wir in den Verwaltungsbereich, wo Mitarbeiter*innen in einem großen Büro mit mehreren Schreibtischen neue Aufträge Annahmen und weitere Verwaltungsaufgaben ausführten. Wir hielten wir uns jedoch nicht lange in diesem Raum auf, sondern gingen weiter in eine Art Labor, in welchem neue Farben entwickelt werden. Dort viel unser Blick auf ein großes, vielfältiges Sortiment an Farbpulvern, die nach ganz bestimmten Rezepturen genau abgewogen werden müssen, um neue Farben zu mischen. Die unfassbare Zahl 8000 hat uns überrascht: so viele Farbtöne werden dort pro Jahr entwickelt. Ein paar Meter weiter stand eine Maschine, welche kleine Flaschen als Farbmuster herstellt. Solche Flaschen erhält der Kunde, um zu sehen ob die Farbe seinen Vorstellungen entspricht.

Politexkursion2

Anschließend gingen wir in einen Pausenraum, wo wir weitere Fragen stellen konnten. Wir erfuhren beispielsweise mehr über Einstellungskriterien. So ist beispielsweise für die Tätigkeit als Kolorist*in ein chemisches und technische Verständnis sowie natürlich Farbensehen wesentlich, aber auch Schlüsselqualifikationen wie Kreativität und Teamfähigkeit.
Eine weitere Frage, die uns in Hinsicht auf den Politikunterricht interessiert hat, war: Wie kalkuliert eigentlich ein Unternehmer, um Gewinne zu erzielen?

Nachdem alle unsere Fragen beantwortet waren, wurden wir in eine Produktionshalle mit eindrucksvollen Mischmaschinen geführt. In diesem Raum gab es hohe Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. Lichtschranken vor den Maschinen, da sich bei manchen Maschinen die Flügel zum Rühren mit bis zu 30 Metern pro Sekunde bewegen und sie somit ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen.

Schlussendlich gingen wir noch in eine große Halle, wo unter anderem große Maschinen standen, mit denen sogenannte Kunststoffspaghetti durch Wasser gezogen und anschließend zu Kunststoffgranulaten zerkleinert wurden. Danach war unsere Exkursion leider auch schon zu Ende.

Wir bedanken uns bei dem Unternehmen Finke Colors, für den spannenden Einblick in das Unternehmen, bei Frau Gößmann sowie Herrn Zänker für die Organisation der Exkursion.

Text: Elise Immecke

Foto: Birgit Gößmann


Diercke Wissen 2019

Diercke

Maxime Spira (7d) hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Nun müssen nur noch zwei Hürden überwunden werden!

Nachdem Maxime den Klassensieg erreichte, konnte er sich danach als Sieger gegen seine Mitschülerinnen und Mitschüler durchsetzen und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid Ende März in NRW. Damit würde er sich einen Platz im großen Finale von Diercke Wissen am 7. Juni 2019 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschüler/innen Deutschlands gegeneinander antreten.

Dies war die erste Teilnahme unserer Schule am Diercke Wissen Wettbewerb. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7.


Dies waren die Klassensieger: Berkay Öztürk, Stella Pehl, Vanessa Soltmann, Maxime Spira und Robin Gercke.


Im nächsten Jahr sollen alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 bis 10 an den Start gehen. Die Geographie Fachschaft freut sich bereits jetzt über eine rege Teilnahme!

Bild/ Text: Katharina Bieler


What is a podcast?

Podcast

Das war eine der ersten Fragen, die es für zwei Klassen der 8. Jahrgangsstufe am Gym Bay herauszufinden galt, als sie im Englischunterricht ein Podcast-Projekt über Wuppertal für insbesondere junge, internationale Besucher*innen produzierten.

Dass Podcasting im Grunde die Erstellung von Mediendateien und deren Verbreitung im Internet ist, wurde spätestens klar, als die Schüler*innen der Klassen 8c und 8d den Begriff an sich auseinandernahmen (iPod+ broadcast = podcast).
Nach mehreren Stunden der Recherche zu Themen rund um Wuppertal und des Schreibens der Podcast-Skripts war es endlich soweit: Ausgestattet mit iPads und dem nötigem Know-how konnten die Schüler*innen mit den Audioaufnahmen der einzelnen Sendungen zu Themen wie Suspension Railway, Bicycle Tracks, Multicultural Wuppertal beginnen.
Herausgekommen ist dabei der erste, englischsprachige Podcast dieser Schule mit ingesamt dreizehn unterhaltsamen Clips über Wuppertal.

Text: B. Gößmann

Wir danken unserem ehemaligen Schüler Max-Luca Luhn für seine technische Unterstützung.


„Action speakz louder than wordz“ – Workshop

Workshop

Am 12.02.19 fand in der Schule ein Workshop unter dem Motto „Action speak louder than words“ zum Thema „Wie kann Rassismus und Vorurteilen wirkungsvoll entgegengetreten werden? – Engagement in Entwicklungsprojekten weltweit“ statt. Die Schreibweise des Titels ist der Aussprache des Englischen in Afrika nachempfunden. Der Workshop wurde vom Verein KiTma e.V. veranstaltet, der sich sich global für eine bessere Bildung einsetzt und eine Gesellschaft schaffen will, in der jeder die gleichen Chancen hat und die eigenen Ambitionen verwirklichen kann.

Der Workshop wendete sich an die Mittelstufe (8. und 9. Klasse) und an die Oberstufe (10. bis 12. Klasse).
Themenschwerpunkt Mittelstufe: Wie kann man nachhaltig auf der ganzen Welt etwas Gutes tun? Wie tritt man Vorurteilen und Rassismus entgegen?

Themenschwerpunkt Oberstufe: Nachhaltiges Engagement in Entwicklungsprojekten und Freiwilliges Soziales Jahr, Verhinderung von Diskriminierung und Gewalt


Weihnachtssingen 2018

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Das Jahr 2019 ist schon fast einen halben Monat alt und dennoch soll an dieser Stelle nochmal an das letzte Highlight des Jahres 2018 erinnert werden: Unter dem Thema „Licht“ gestalteten die Fachschaften Religion und Musik am 19.12.2018 um 19 Uhr das traditionelle Weihnachtssingen in der Friedhofskirche.

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Laut den Aussagen der Zuschauer war es ein rundum gelungener Abend. Vor allem die 5. Klässler der 5e zeigten sich beeindruckt über den 7er bis 12er-Chor unter der Leitung von Frau Tillmann.

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In eigenen Worten klingt das dann folgendermaßen:

„Also mir hat vor allem das Lied mit dem Klatschen am besten gefallen, … die Großen wirkten dabei alle so professionell.“ (Fenna, 5e)

„So ganz alleine da zu stehen und alleine zu singen … das muss man sich erst einmal trauen!“ (Miran, 5e)

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen 5. Klässlern, den SchülerInnen, die einen Wortbeitrag gestaltet haben, dem 5er und 6er-Chor und dem 7er bis 12er-Chor sowie natürlich der Technik-AG unter der Leitung von Frau Potthast bedanken, dass Ihr so einen tollen Abend ermöglicht habt.

Text: M. Czinczoll

Fotos: M. Tilly & R. Berkemeyer


Neu gestaltete Website

Website Gymbay

Die neugestaltete Website ist nun online. Ein ganz herzlicher Dank gilt hierfür in erster Linie den Schülern Jonas Winzer, Eike Petersen, Paul Podeschwa und Marc Renken für ihr großartiges Engagement in den letzten Monaten.
Einige Inhalte wurden neu angeordnet. An Stelle einer Menüführung über eine Sidebar gibt es nun eine Headbar unter dem neugestalteten Banner, das den neuen Schuleingang darstellt.

Text: Alexander Greven


Schüler im Abwasserkanal

köln

Dies sind keine erschreckenden Nachrichten aus dem Fernsehen, sondern schöne Erinnerungen und Erfahrungen unseres 9er Latein-Kurses.

Wir waren am 16.11.2018 in „Colonia“ und besuchten mit Frau Ahlrichs und Herrn Greven das Römisch-Germanische-Museum, danach besichtigten wir den römischen Abwasserkanal und das Prätorium.

Dort sahen wir viele Funde, die schon über 1500 Jahre alt sind: neben großen Grabsteinen, Mosaiken und Resten der erhaltenen Stadtmauer viele kostbare Gläser, Geschirr und sogar Schmuckstücke.

köln

Man kann sich kaum vorstellen, wie das Leben vor 2000 Jahren in Köln ausgesehen haben muss, aber dank dieses Ausfluges bekamen wir einen kleinen Einblick.

Und bevor Sie sich Sorgen machen, der Abwasserkanal war natürlich leer und sauber und zeigte uns Schülern, welch fantastische Baumeister die Römer waren.

Das war der spannendste und informativste Schultag, den wir je hatten.

Text: Carina Micheleti + Ronja Vesper


Benefizkonzert zum Welt-AIDS-Tag

Benefiz

Wie in den vergangenen Jahren, wurde wieder anlässlich des internationalen Welt-AIDS-Tages ein Benefizkonzert bei uns in der Aula veranstaltet.

Am 05. Dezember präsentierten Schüler_innen und Lehrkräften ein vielseitiges Programm. Von Theater über Musik bis hin zu Poetry Slams, alles war dabei!

Alle Einnahmen gingen an die AIDS-Hilfe Wuppertal, um diese bei ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen.


Schüleraustausch in die Toskana 2018

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Der von uns schon seit Monaten herbeigesehnte Schüleraustausch nach Lucca, in die Toskana, begann für uns 31 Schüler/innen am vierten Oktober schon zu einer eher gewöhnungsbedürftigen Zeit: Um 4:35 Uhr sollten wir nämlich bereits am Flughafen Köln/Bonn eingetroffen sein.

Die anfängliche Müdigkeit war jedoch schnell verflogen und die pure Freude auf Italien, das sommerliche Wetter und unsere Gastfamilien überwog spürbar.

Unsere Fahrt nach Lucca stand wohl anfangs unter keinem guten Stern, da wir unglücklicherweise den Bus vom Flughafen Pisa nach Lucca verpassten. Nach einer kurzweiligen Wartezeit saßen wir dann endlich mit unseren Koffern im Bus. Schon bald erreichten wir den Busbahnhof von Lucca, an dem wir sehr herzlich von einigen italienischen Austauschschülern und -schülerinnen und ihrer Deutschlehrerin in Empfang genommen wurden. Sie führten uns auf direktem Wege zu einem Haus in der Innenstadt, in dessen Flur wir unser Gepäck deponieren konnten. Auf diesen kurzen Zwischenstopp folgte eine von unseren Austauschschülern/innen organisierte kurze Stadtführung. Im Zuge dieser erfuhren wir schon viel über die Dinge, die Lucca ausmachen wie z. B. die Stadtmauer, die Kirchen, den Piazza dell‘ Anfiteatro, Giacomo Puccini und die Festivals und Messen, die dort jährlich stattfinden.

Gegen 13 Uhr war es dann endlich soweit und die Aufregung stieg: An einer Bushaltestelle trafen wir alle auf unsere Austauschpartner/innen. Die Begrüßung fiel überaus warmherzig aus und schon nach dem ersten Smalltalk hatten die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Gefühl, sich schon ewig zu kennen.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann in unseren Gastfamilien, die uns alle ganz freundlich aufnahmen und uns mit italienischen Spezialitäten verwöhnten. Einen Fehler, den ein Großteil der Gruppe begang, war, sich von dem üblichen ersten Gang, der Pasta, zu viel auf den Teller zu tun, sodass man diese Portion nur mit aller größter Mühe und Not herunterbekam. ,,Leider“ folgten danach noch eine Hauptspeise und ein kleines Dessert… Am Nachmittag haben wir fast jeder noch die Innenstadt mit unseren Italienern und Italienerinnen ein wenig erkundet oder kamen in den Genuss von bestem italienischen Eis.

Am nächsten Tag trafen wir uns gut ausgeruht und mit reichlich Proviant von unseren Gastfamilien ausgestattet an der Schule, um dann gemeinsam mit den Italienern/innen mit dem Bus nach Levanto aufzubrechen. Dort angekommen wussten wir noch nicht, dass wir gleich zu der wahrscheinlich anstrengendsten Wanderung unseres Lebens aufbrechen würden… Wir wanderten etwa drei Stunden von Levanto nach Monterosso. Dabei hatten wir etliche Höhenmeter zu überwinden, sowie einige Passagen des Weges beinahe kletternd zurückzulegen. Unsere Anstrengungen wurden aber dafür mit einer atemberaubenden Aussicht auf das tiefblaue Meer belohnt. In Levanto angekommen, fuhren wir mittels Zug wieder zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, um von dort nach Porto Venere, einer kleinen Gemeinde mit einem Hafen und einer Burg zu fahren. Nach unserer Ankunft um 20 Uhr fielen wir alle erschöpft ins Bett.

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Dann war das Wochenende gekommen, welches wir in unseren Familien verbrachten. Doch bevor der Spaß und die Unternehmungen endlich losgingen, besuchten wir mit unseren Austauschpartnern/innen die Schule. Zu unserem Entsetzen findet in den meisten italienischen Schulen der Unterricht auch samstags statt; dafür haben die Schüler/innen aber keinen Nachmittagsunterricht. In den Schulstunden wurden uns von verschiedenen Schulklassen viele Fragen über Deutschland und unsere Kultur gestellt, die wir gerne beantworteten. Beendet wurde der Schultag dann durch Kurzvorträge der Italiener/innen über Lucca, seine Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten.

Nach der Schule haben wir allerhand verschiedene Dinge erlebt: Manche gingen mit ihren Austauschpartnern essen, andere zog es in die Innenstadt und wieder andere in nahegelegene Städte. Am Abend trafen wir uns dann fast alle zum gemeinsamen Pizzaessen und nächtlichem Bummeln durch die Stadt. Man kann wirklich sagen, dass mit den Italienern/innen immer Stimmung am Tisch ist!

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Viareggio, einer Stadt, die nicht nur einen Strand, sondern auch eine riesige Shoppingmeile zu bieten hat. Wir flanierten an den Geschäften vorbei, spielten Ballspiele am Strand und genossen das fabelhafte Wetter. Bevor es am Abend zurückging, konnten wir noch einen wahnsinnig schönen Sonnenuntergang am Meer genießen und dann auf die leckerste kulinarische Versorgung in den Gastfamilien hoffen.

Am Montag stand der Ausflug nach Pisa an. Während unsere Austauschpartner/innen in der Schule waren, besichtigten wir alle Sehenswürdigkeiten des Piazza dei Miracoli, zu Deutsch: ,,Platz der Wunder“. Wir waren im prachtvollen Dom, im Baptisterium, der größten Taufkirche der Welt, der Friedhofsanlage mit Kreuzgängen und das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt, den schiefen Turm von Pisa, bestaunten wir von außen. Die ganzen Eindrücke wurden durch kleine Referate unsererseits umrahmt. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, die typischen Touristenbilder mit dem Turm zu schießen, worauf es dann so aussieht, als würde man den Turm umstoßen oder auffangen. Danach bummelten wir noch durch die Geschäftsstraßen und trafen abends in Lucca ein.

Einen Ausflug nach Florenz, der Stadt, die auch als Wiege der Renaissance bezeichnet wird, unternahmen wir am folgenden Tag. Unser erster Gang führte uns zu einer prächtigen Kirche und von dort aus zum gigantischen Dom mit Baptisterium, dessen Baukunst wir bei einem Rundgang sehr bewunderten. Weiter ging es zum naturwissenschaftlichen Museum Galileo Galilei, welches wir besichtigten. Danach hatten wir eine kleine Mittagspause, um dann anschließend über die berühmte Handelsbrücke Ponte Vecchio, auf der heutzutage hauptsächlich Juweliere ihre Geschäfte haben, zum Palazzo Pitti zu gehen. Er war die Residenz der toskanischen Herzöge. In der nach Florentina, der römischen Göttin der Blumen benannten Stadt, konnten wir auch eine Kopie von Michelangelos David auf einem Platz bewundern. Die Originalstatue steht in den Uffizien in Florenz. Nach Freizeit zum Shoppen, fuhren wir abends wieder zurück nach Lucca.

An unserem letzten Tag in der uns schon vertrauten Stadt Lucca, klapperten wir mit Frau Dr. Schmidt und Frau Gößmann allerhand Sehenswürdigkeiten ab, unter anderem besichtigten wir in zwei Gruppen Puccinis Geburtshaus, in dem wir sogar seinen Original-Flügel sehen konnten. Ferner machten wir auch in diesen zwei Gruppen eine Radtour über die Stadtmauer, was uns nochmal eine andere Sicht auf Lucca bot. Eine Gruppe schaffte es noch, den Torre Guinigi zu besteigen, von dem man einen atemberaubenden Blick über die Stadt hat. Die andere Gruppe kam leider aus Zeitgründen nicht in den Genuss dieser wunderschönen Aussicht. Am Abend stieg dann die Abschiedsparty in dem Restaurant eines Austauschschülers. Obwohl der Abschied nahte, war die Stimmung auf der Party recht ausgelassen und wir hatten einen echt schönen Abend, der mit dem gemeinsamen Singen unseres Austauschsongs ,,Applaus, Applaus“ beendet wurde.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen, welcher sehr emotional ausfiel. Doch wir können uns mit dem Gedanken trösten, dass die Italiener/innen nächstes Jahr Jahres zu einem Gegenbesuch nach Wuppertal kommen werden.

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Abschließend lässt sich sagen, dass dieser Austausch eine fantastische Gelegenheit war/ist, um echte Freunde zu finden und die italienische Kultur kennenzulernen. Von den Italienern können wir uns ganz gewiss den Mut zur Spontanität, ihre grenzenlose Gastfreundschaft und das Wertschätzen der eigenen Familie, besonders der Großeltern abschauen. Die durch die Reise entstandenen Freundschaften, haben bestimmt Potential ein Leben lang zu halten. Einige von uns wurden von ihren Partnern/innen auch schon eingeladen, sie nochmal in Lucca zu besuchen.

Wir sind dankbar für so eine tolle Erfahrung -ich glaube, da spreche ich im Namen aller- und freuen uns schon, den Italienern/innen im nächsten Jahr Wuppertal zu zeigen.

Text: Patricia Wefers

Fotos: Patricia Wefers und Tobias Kleinlauf


Romfahrt 2018

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,,Eine Welt zwar bist du, o Rom, doch ohne die Liebe wäre die Welt nicht die Welt, wäre Rom denn auch nicht Rom“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Am Freitag, dem zwölften Oktober, startete unsere Fahrt der Lateinkurse am Flughafen Köln/Bonn zu einer recht angenehmen Zeit, um halb neun. Voller Vorfreude auf ,,La Dolce Vita“ und sommerliche Temperaturen, warteten wir darauf, endlich in das Flugzeug steigen zu können, was für uns den Startschuss unserer Reise symbolisieren sollte. Doch erst folgte ein Schreckmoment: Ein Junge aus unserer Gruppe konnte seine Boarding-Card nicht mehr finden, was ihm den Einstieg ins Flugzeug nicht möglich gemacht hätte. Also musste er sich schnellstmöglich durch den Sicherheitscheck zurück zum Check-In begeben, um sich ein neues Ticket drucken zu lassen, was letztendlich auch noch rechtzeitig geklappt hat. Dann konnte es also endlich losgehen…

Rom2

Nach einem ruhigen Flug von einer Stunde und 45 Min. Dauer, landeten wir schließlich um halb eins in Rom. Die Sonne lachte bei angenehmen 24 Grad. Mit einem Transfer-Bus wurden wir zu unserem Hotel gebracht. Auf der Fahrt kamen wir sogleich mit dem italienischen Fahrstil in Berührung, der sich nicht sonderlich an den gängigen Verkehrsregeln orientiert.

Im Hotel angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, bevor es dann mit dem ersten Sightseeing-Programm losging. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Piazza del Popolo, von dem die drei Hauptstraßen Roms ausgehen. Den Platz betraten wir durch das Nordtor, wodurch uns ein Blick auf den in der Mitte des Platzes stehenden Obelisken und auf zwei symmetrisch zueinander angelegten Kirchen geboten wurde. Von einer Aussichtsplattform konnten wir einen Blick über den ganzen Platz genießen.

Durch den Pinchio Park gingen wir anschließend vorbei an der Kirche Santissima Trinita die Monti bis hin zur Spanischen Treppe, auf deren Vorplatz sich Menschenmassen drängten. Dann hatten wir die Gelegenheit, durch die Via Condotti, die teuerste Einkaufsstraße Roms, zu schlendern.

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Nach dem üppigen italienischen Abendessen, bestehend aus drei Gängen, zogen wir noch einmal los. Vorbei an den Diokletians-Thermen zum Quirinalspalast, dem Dienstsitz des italienischen Präsidenten. Dann führte uns der Weg zum hell beleuchteten Trevi-Brunnen, der eine große Menge Touristen anlockte. Natürlich wollte jeder von uns, wie es sich gehört, kopfüber eine Münze in den Brunnen werfen und sich etwas wünschen.

Geschafft von unserem ersten Tag in Rom, begaben wir uns im Hotel in unsere Betten.

Am Samstag besuchten wir nach einem ausgiebigen Frühstück das Wahrzeichen Roms, das Kolosseum. Doch bevor wir dieses besichtigten, schauten wir uns erst den Konstantins-Bogen an und zogen weiter auf den Palatin, welcher einer der sieben Hügel Roms ist. Von diesem hatte man einen grandiosen Blick auf den Circus Maximus, dessen Tribünen man noch erahnen kann. Man konnte sich richtig vorstellen, wie dort früher echte Wagenrennen stattgefunden haben. Auf einer Aussichtsplattform freundeten wir uns dann mit einer Möwe an, die wir fütterten und Kasimir nannten.

Weiter ging es auf das Forum Romanum, auf dem wir zwar nur noch Ruinen von Tempeln und Häusern sehen konnten, aber trotzdem war es sehr interessant, sich auszumalen, wie es dort früher aussah. Den gänzlich erhaltenen Titus-Bogen konnten wir dort auch bestaunen, sowie einen Punkt, den die Römer für sich als ,,Nabel der Welt“ ausmachten.

Mittags traten wir schließlich unseren Besuch im Kolosseum an und waren schwer beeindruckt, zu welchen Bauten die Römer fähig waren. Auch hier war es wieder irre, sich die Gladiatorenkämpfe vorzustellen.

Danach stolzierten wir über das Kapitol bis hin zum Victor Emmanuel Denkmal, welches von den Römern liebevoll aufgrund seiner Form ,,Schreibmaschine“ genannt wird.

Nach dem Abendessen streiften wir durch die Straßen und konnten Rom bei Nacht erleben.

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zu der Kirche Sankt Paul vor den Mauern, vor der uns eine lange Schlange und ein Sicherheitscheck erwartete. Schon von außen bewunderten wir die Schönheit der Kirche, innen kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus… An den Wänden ist ein Band abgebildet, welches alle Päpste bis jetzt zeigt. Die Leute dachten eine Zeit lang, die Welt würde untergehen, wenn die Wände der Kirche für die Päpste nicht mehr ausreichen würden. In der Kirche konnten wir zu fröhlichem italienischen Tanz und Gesang mitwippen und uns an der schönen Atmosphäre erfreuen. Die nächste Station unserer Tour war das Pantheon, dessen gewaltige Kuppel uns in den Bann zog. Besonders interessant ist, dass sich in der Kuppel ein großes Loch befindet, durch welches der Regen aber durch die warme, aufsteigende Luft zurückgehalten wird. Nach dem Pantheon führte uns unsere Reise zum Piazza Navona, auf dem gerade ein Sportwettbewerb die Massen begeisterte. Auch wir schauten den Sportlern ein wenig zu, ehe wir dann nochmal zur ,,Schreibmaschine“ gingen, um die fabelhafte Aussicht über ganz Rom zu genießen.

Nach dem Abendessen hatten wir wieder ,,Freigang“.

Der Montag stand für uns ganz im Zeichen des Vatikans. Wir passierten den Friedensaltar und die Engelsburg, bis auf einmal der prachtvolle Petersdom vor uns auftauchte. Sich dem Petersdom zu näheren, war schon echt ein erbauendes und berührendes Gefühl. Nach seiner Besichtigung waren wir voller Bewunderung. Interessant zu sehen, waren die Bühne für den Papst und Bestuhlung auf dem Petersplatz. Am Vortag hat dort nämlich eine Heiligsprechung stattgefunden.

Die Vatikanischen Museen besichtigten wir nach einer kleinen Mittagspause. Leider konnten wir den Besuch dort nicht so ganz genießen, aufgrund der Menschenmassen, die einem das Verweilen an einem Kunstwerk unmöglich machten. Überall wurde man einfach nur so hindurchgeschleust. Besonders schade war dies in der Sixtinischen Kapelle, so blieb einem eine längere Bewunderung der zahlreichen Fresken Michelangelos verwehrt.

Unseren letzten Abend verbrachten wir im Circus Maximus mit Ballspielen und netten Unterhaltungen. An diesem Tag durften wir bis 23:30 Uhr das nächtliche Rom durchstreifen.

An unserem letzten Tag stand die Besichtigung der Santa Maria Maggiore auf dem Programm, wieder mal eine der architektonisch beeindruckenden Kirchen. Danach bekamen wir Freizeit, um letzte Mitbringsel zu erwerben oder die Diokletians-Thermen zu besuchen.

Unser Rückflug fand dann wie geplant statt und wir landeten nach fünf ereignisreichen Tagen in Deutschland.

Fazit: Rom ist wirklich mehr als eine Reise wert. Es gibt so viele kulturelle Highlights zu bestaunen, wobei uns Rom bei Nacht besser gefallen, weil die Straßen einfach leerer sind und man den ganzen Dreck der Metropole nicht so wahrnimmt.

Besonders hervorzuheben ist, dass wir in der Gruppe immer eine tolle, ausgelassene Stimmung hatten, was nicht zuletzt auch unseren beiden Begleiterinnen Frau Ahlrichs und Frau Giese zu verdanken ist, die sehr lustig und locker waren.

Frau Ahlrichs möchten wir auf diesem Wege nochmal einen Dank für ihre exzellente Reiseleitung und die fachkundigen Erklärungen vor den Sehenswürdigkeiten aussprechen.

Text/ Bilder: Patricia Wefers


Foto-AG

Die Foto-AG des Gymnasium Bayreuther Strasse, bestehend aus Lisa Gäfke, Katrin Fridson, Tatjana Fridson, Nico Sammito und Lena Mobers hat sich unter der Leitung von Peter Frese an dem Wettbewerb „Wuppertal gestern, heute und morgen“ beteiligt.

Wettbewerb


Israelaustausch 2018: Absolut eine Reise wert!

Israel ist ein Land voller Gegensätze. Ein Land, in dem die uralten Traditionen der noch immer existierenden Nomadenvölker auf den jungen Lifestyle der modernen Metropolen trifft. Beide dieser Seiten konnten wir während unseres einwöchigen Aufenthaltes in Israel kennenlernen.

Am 16. März ging es los – Nach gut viereinhalb Stunden Flug kamen wir sicher in Tel Aviv an, von wo aus wir noch etwa eine weitere Stunde mit dem Reisebus nach Beer Sheva gefahren sind. Dort wurden wir dann von unseren Gastgeschwistern herzlich empfangen und konnten zuhause auch den Rest der Familien kennenlernen und mit ihnen den Sabbatbeginn feiern. Die traditionelle jüdische Sabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Sabbatsegen (Kiddusch) und einem Festmahl. Am Samstag, dem Tag des Sabbats, war kein Programm geplant, weswegen wir in Kleingruppen unterschiedliche Dinge, wie zum Beispiel Kamelreiten, unternommen haben.

Am Sonntag, der in Israel der erste Werktag nach dem Wochenende ist, sind wir mit unseren Gastgeschwistern in die Schule gegangen und haben uns dort ihren Unterricht angesehen. Anschließend haben wir eine Ralley durch die Altstadt Beer Shevas gemacht, bei der wir viel gesehen und erlebt haben. An den darauffolgenden Tagen haben wir Tagesausflüge, sowohl nach Jerusalem, als auch nach Tel Aviv/Jaffa gemacht, bei denen wir die beeindruckenden, durch die Geschichte geprägten Städte gut kennenlernen konnten. Außerdem durften im Programm auch ein Besuch eines Nomadendorfes, das Erklimmen des eindrucksvollen Messada- Berges in der israelischen Wüste und ein Ausflug ans Tote Meer nicht fehlen.

Am Mittwoch wurden wir offiziell im Rathaus begrüßt, wo unter anderem auch eine Rede gehalten wurde, in der es um die bereits vergangenen Austauschprogramme zwischen Deutschland und Israel ging. Es war schön zu hören, wie sich durch diese die Beziehung der einst verfeindeten Länder mehr und mehr gestärkt hat.

Während des gesamten Aufenthaltes haben sich die Schüler untereinander, trotz der doch unterschiedlichen Kulturen, super verstanden und alle hatten viel Spaß. Umso trauriger waren dann alle als es hieß, die Koffer für die Rückreise müssten gepackt werden. Wir haben die tolle Zeit mit einer Abschlussfeier in der Schule beendet, bei der wir noch einmal alle zusammen etwas unternommen haben. Gegen Mitternacht wurden wir dann von einem Reisebus abgeholt und zum Flughafen gebracht, von wo aus der Flug nach Hause ohne Probleme verlief.

Wir alle konnten schöne Erinnerungen mitnehmen, die uns noch lange miteinander verbinden, doch schon bald konnten wir neue sammeln denn am 28. Juni war es endlich soweit. Dann konnten wir die Israelis hier in Wuppertal empfangen und ihnen Einblicke in unser Land und die dazugehörige Kultur verschaffen.

Text: Lina Schürmann und Karina Fromm EF

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Die teilnehmenden Schülerinnen des GymBay mit ihrem Lehrer, Herrn Wiebel

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Die eindrucksvolle Wüste Israels / Messada

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Jerusalem, die Stadt der drei Religionen


Jubiläumswoche – ein Rückblick

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Liebe Schulgemeinde,
wir haben eine tolle Jubiläumswoche hinter uns mit vielen tollen Erlebnissen, Ergebnissen und Ereignissen.
Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und Kolleginnen und Kollegen für ihre Beiträge und ihren Einsatz bedanken. Wer im Vorfeld Zweifel hatte, dass die Schulgemeinde am Gymbay “ I Gemeinschaft“ darstellt, ist letzte Woche eines Besseren belehrt worden! Ich bin sehr froh, Teil dieser Gemeinschaft zu sein!
Viele Grüße
Britta Jesinghaus-Eickelbaum
Ständige Vertreterin des Schulleiters

Die Schülervertretung blickt auf die Jubiläumwoche zurück

Schülervertretung

Hier die Rede unserer SV-Sprecher, die im Rahmen der Feierlichkeiten in der Historischen Stadthalle Wuppertal gehalten worden ist:

„Und nochmal ein herzliches ‚Willkommen‘ auch von uns!

Wir haben uns heute Abend hier versammelt, um das 111jährige Bestehen unserer Schule zu feiern.
Stellen Sie sich mal vor, dass GymBay hätte es nie gegeben – dann hätten wir so manche Geschichten nicht zu erzählen. Zum Beispiel nicht die Anekdoten, die uns Herr Mucke gerade erzählt hat.
Es würde ein Teil unserer Vergangenheit fehlen. Ein Teil, den wir nicht erzählen könnten – von Klassenfahrten bis hin zu Austauschen oder einfachen Situationen aus dem Alltag.

Zudem wäre es nie zu dieser fantastischen Projektwoche gekommen, in der Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Projekten, wie z.B. einem insektenfreudlichen Schulhof, Sorbet aus Blut, welches nicht gegessen wurde, gearbeitet oder auch einfach ‚Go‘ gespielt haben. Es haben Lehrerinnen und Lehrer mit Schülerinnen und Schülern als Gemeinschaft zusammen gearbeitet.

Ich bedanke mich im Namen aller Schülerinnen und Schüler für diese fantastische Projektwoche.

Und vor allem hat sich das Motto, unter dem diese Woche stand, mehr als nur bestätigt. Wir alle haben als große Gemeinschaft viel zusammen geschafft, wie man ja auch schon am Freitag gesehen hat, bei unserem Schulfest, an dem wir, d.h. alle Schülerinnen und Schüler mit den Lehrerinnen und Lehrern zusammen Projekte vorgestellt haben.

Vielen Dank an Frau Jesinghaus-Eickelbaum, unsere stellvertretende Schulleiterin!

Vielen Dank an alle Lehrerinnen und Lehrer, dass sie uns so etwas ermöglicht haben.

In der Zeit des GymBays haben wir alle gesehen, dass Schulleben Spaß machen kann. Zum Glück gibt es das GymBay schon seit 111 Jahren und hoffentlich noch viel länger!

Mit freundlichen Grüßen

Junis Abu Jawad

Delia Uhl

111 Jahre GymBay – Der Film

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Das GymBay wird 111 Jahre und von Anfang an stand für uns, die Medien AG,
fest, dass wir die Festwoche bildlich festhalten wollen. Denn in der heutigen
Zeit werden solche Ereignisse leider schnell vergessen und der Schulalltag hat
uns alle wieder.

Das Ergebnis können jetzt alle auf unserem schuleigenen YouTube Kanal sehen:

Film zum Jubiläum
<— einfach anklicken

Wir hoffen, dass der Film allen gefällt.

Wir würden uns auch freuen, wenn ihr euch die anderen Videos, die wir bisher schon
hochgeladen haben anschaut. Hierbei handelt es sich um Videos über Veranstaltungen
der Schule und unser eigenes Format ‚Fragenhagel‘ indem ihr Lehrerinnen und Lehrer aus
einer anderen Perspektive kennenlernt.

GymBay TV (ganzer Kanal)

Viele Grüße

Eure Medien AG