Schuljahr 2017/18

Das Kollegium

Kollegium 2017/18

Austausch lohnt sich!

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„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“
Alexander von Humboldt

Als unsere Tochter eines nachmittags von der Schule nach Hause kam und uns fragte, ob wir eine Austauschschülerin für ein halbes Jahr aus
Mexiko aufnehmen würden, waren unsere Gefühle eher gespalten. Da wir selber gerne reisen und es lieben, uns mit anderen Kulturen auseinander
zu setzen, war da auch der Respekt vor der Verantwortung, ein weiteres Kind – oh, Entschuldigung – einen weiteren Jugendlichen aufzunehmen.
Haben wir doch selbst zwei „Pubertiere“ zu Hause, erschreckte uns die Vorstellung, ein weiteres dieser Spezies durch diese herausfordernde
Zeit zu begleiten. Was, wenn wir eine Partymaus bekommen, die sich nur schwer an Regeln halten kann oder alkoholtechnisch über die Stränge schlägt.
Also haben wir Frau Gößmann (Lehrerin am Gymbay und Koordinatorin der Austauschprogramme) zunächst die Zusage für drei Monate gegeben.

Nachdem die Kontaktdaten zu unserer Gastschülerin Ivana ausgetauscht waren, haben wir im Vorfeld mehrfach mit der Familie geskypt. Sowohl Ivana
als auch die gesamte Familie waren hierbei sehr offen, herzlich und lustig, so dass unser anfänglich skeptisches Gefühl umschlug. Wir freuten uns
nun sehr über die Ankunft von Ivana und richteten unser Gästezimmer alle gemeinsam für sie her. Die kulturellen Unterschiede traten erstmals bei
der Terminplanung zu Tage. Buchen wir solche weiten Reisen monatelang im Voraus, wurde der Ankunftstermin von Ivnan öfters verschoben. Fast bis
zum Schluss wussten wir nicht, wann genau und mit welchem Flug Ivana eintreffen würde – frei nach dem Motto: „mañana, mañana“.

Am 29.01.2018 war es dann soweit. Um 9.50 Uhr sollte Ivana am Düsseldorfer Flughafen landen. Wir begrüßten ein sehr offenes und freundliches aber
auch müdes Mädchen.

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Zur gleichen Zeit wohnte ein weiteres mexikanisches Mädchen, Fernanda, die die gleiche „Deutsche Schule“ in Guadalajara besucht, hier in Wuppertal.
Wir luden Fernanda zum Abendessen ein, so dass Ivana der Einstieg etwas leichter fiel.

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Am nächsten Tag wollte Fernanda mit Ivana mit dem Zug nach Düsseldorf fahren, was für Ivana den ersten „Kulturschock“ bedeutete. Ist es in Mexiko
viel zu gefährlich alleine oder mit einer Freundin in die Stadt zu fahren und dann auch noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist dies für uns hier
selbstverständlich. Auch im weiteren Verlauf des Austauschs hat Ivana diese Freiheit, sich alleine mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen, sehr
genossen.

In gut situierten Familien, wie der von Ivana, ist es üblich, dass Hausangestellte sich ganztags um Haus und Garten kümmern. So war Ivana anfangs
verwundert, dass hier alles selbst erledigt wird. Zum Beispiel: Das Kochen, den Tisch decken und abräumen und das Geschirr in und aus der Spülmaschine
räumen, wobei sie dann aber auch direkt und gerne mithalf. In dem Zusammenhang machten wir sie dann auch mit einer weiteren sehr deutschen
Eigenschaft vertraut – dem Handwerken! Da mittlerweile unsere Schildkröten aus der Winterstarre erwacht waren, brauchten wir ein Schlafhaus,
welches wir gemeinsam mit Ivana gebaut haben.

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Ivana wurde hier recht schnell heimisch und baute sich neben dem Freundeskreis unserer Tochter
auch eigene Bekanntschaften auf.

Außerdem spielt Ivana sehr gut Tennis, so dass wir sie gleich in zwei Clubs angemeldet hatten. Zu ihrem Training fuhr sie stets mit dem Fahrrad (nach anfänglicher Verunsicherung).
Eines Mittags rief sie mich im Büro an, dass sie nicht zum Training könne. Als ich nach dem Grund fragte, meinte sie: „Weil es regnet!“ (Zuhause bei ihr regnet es weniger häufig und man
bleibt dann i.d.R. zu Hause.) Darauf habe ich dann lachend erwidert: „Wenn Du danach gehst, kannst Du gerade in Wuppertal nur sehr selten zum Training gehen. Zieh‘ eine Regenjacke an und los geht’s.“

Ivana war eine große Bereicherung für unser Familienleben. Dank ihres freundlichen und stets gut gelaunten Wesens, trug sie für gute Stimmung, gerade bei den Mahlzeiten,
bei. Apropos Mahlzeiten: Ivana liebt das deutsche Essen, besonders das gute und abwechslungsreiche Brot sowie Kuchen aller Art. Wenn wir zum Essen gerufen haben, war sie stets die Erste.

Ihre anfangs etwas holprigen Deutschkenntnisse verbesserten sich von Tag zu Tag. Aber auch wir lernten ein wenig spanisch, wobei Ivana sich bei der Vermittlung eher
auf’s Fluchen und Zweideutige konzentrierte und uns dazu auch stetig Vokabelkärtchen schrieb. Wir hatten dabei einen mörderischen Spaß, auch wenn wir unsere neu
erworbenen Sprachkenntnisse wahrscheinlich nicht überall anwenden können.

Ivana ist ein richtiger Familienmensch und verbrachte auch viel Zeit mit uns Eltern. Da wir sehr gerne Gesellschaftsspiele spielen, war unser Ritual, sonntags nach dem Frühstück
eine Runde zu spielen. Hierbei lernten wir Ivanas „dunkle Seite“ kennen. Anfangs fiel es ihr sehr schwer auch einmal zu verlieren, was sie mit einem wütenden „WARUM“
kommentierte. „WARUM“ wurde zu einem unserer geflügelten Worte.

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Außerdem hat sie ihre Freude am Nähen entwickelt, so dass wir auch hier viel kreative und gemeinsame Zeit miteinander verbracht haben.

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Aber natürlich hat Ivana auch viel Zeit mit ihren Freunden und auf Partys verbracht. Jedoch hat sie sich stets an die Regeln gehalten und war zum verabredeten Zeitpunkt zu Hause.

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Selbstverständlich haben wir viel gemeinsam unternommen, sind zu einem Freizeitpark gefahren und haben ein Mädelswochenende (wenn ich mich noch als „Mädel“ bezeichnen darf) in Amsterdam verbracht.

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Aber es sind noch viel zu viele Punkte offen geblieben, so dass wir hoffen, diese bald gemeinsam mit Ivana „abarbeiten“ zu können.

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Leider ist das knappe halbe Jahr viel zu schnell verflogen und der Abschied unseres mittlerweile dritten Kindes nahte. Zum Abschluss hatte sich Ivanas Familie angekündigt,
die im Anschluss noch eine Reise nach Irland, Schottland und England unternehmen wollte. Ende Juni wurde es voll, lustig und mexikanisch bei uns.

Zunächst holten wir Ivanas Eltern und ihren mittleren Bruder Juan Pedro ab, den wir aber zu einem Wuppertaler Freund brachten, den er während seines Austauschs (ebenfalls am Gymbay)
kennengelernt hat. Wir verbrachten ein paar schöne Tage bei bestem Wetter bei uns gemeinsam zu Hause. Später kam noch Ivanas ältester Bruder, der bei der Bundeswehr in Thüringen stationiert ist, zu Besuch.

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Erklärend muss man dazu sagen, dass alle Kinder eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen (deutsch und mexikanisch), da die Großeltern deutschstämmig sind. Die letzte Nacht vor Ivanas Abreise
war dann die komplette fünfköpfige Familie bei uns versammelt, um an Ivanas AbschiedsÜberraschungsparty mit über 30 Gästen teilzunehmen. Das war eng aber sehr gemütlich.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir es zu keinem Zeitpunkt bereut haben, eine Gastschülerin aufzunehmen – ganz im Gegenteil, wir vermissen unser „drittes Kind“ sehr!
Die Sommerferien verbringt unsere Tochter in Mexiko und ist begeistert von der Gastfreundschaft, dem leckeren mexikanischen Essen und der familiären Art ihrer Austauschfamilie.

Es ist wirklich schade, dass so viele Kilometer zwischen unseren Familien liegen aber wir sind glücklich, neue Freunde gewonnen zu haben und werden mit Sicherheit in den nächsten zwei Jahren nach Mexiko reisen.

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Mittlerweile stehen wir auch schon wieder in Kontakt mit einer weiteren mexikanischen Familie aus der gleichen Schule in Guadalajara, dessen Sohn wir im Januar 2019 für ein halbes Jahr
aufnehmen. Er ist im gleichen Alter unseres Sohnes und wir freuen uns schon sehr auf ihn…die Skype Leitung glüht schon wieder…

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Gerne stehen wir für Fragen bereit. Wir haben auch eine Checkliste erstellt, die Frau Gößmann gerne zur Verfügung stellt, um auch die bürokratischen Dinge nicht aus dem Auge zu verlieren.

Herzliche Grüße,
Familie Emde

Text/Bilder: Frau Christine Emde


„Wie werde ich eigentlich Youtuber?“ – Q&A Session am GymBay

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Am Montag fand bei uns am Gymnasium Bayreuther Straße eine Q&A Session mit dem Thema ‚Wie werde ich eigentlich Youtuber?‘ statt. Zu Besuch waren die beiden erfolgreichen Youtuber John Youk (@johnyouk) und Yasin Kamat (@yasin.kamat).

Nach einer kurzen Vorstellung stellten sie sich den Fragen der 150 erschienenen Schülerinnen und Schüler.
Die Kinder bekamen durch die Veranstaltung einen guten Einblick in den Berufsalltag eines Youtuber und welche Herausforderungen, Möglichkeiten aber auch Schattenseiten dieser Beruf mit sich bringt.
Am Ende der Veranstaltung hatten alle die Chance sich Autogramme geben zu lassen und Selfies mit ihren Idolen zu machen.

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Einen kleinen Ausschnitt von dieser Veranstaltung kann man auf unserem YouTube Kanal sehen: @GymBayTV ( https://www.youtube.com/watch?v=RpvT_bMlOTY)

Text: Müller
Bilder: Bicks/Müller


Einblicke in die Welt unserer Vorfahren

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Am 04.07.2018 trafen wir, die 7d, uns mit Herrn Schirmeisen und Herrn Gehrmann am Wuppertaler Hauptbahnhof.
Unser Ziel: Das „Neandertal Museum“ in Mettmann, da wir in Biologie das Thema „Evolutionäre Entwicklung“ durchgenommen hatten. Als wir nach ein paar Umwegen am Museum ankamen, wurden wir zunächst empfangen und mit Kopfhörern ausgestattet, um unsere Führerin, die mit einem Mikrofon sprach, besser verstehen zu können.

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Während der interessanten Führung bekamen wir Einblicke in die Welt unserer Vorfahren. Nachdem diese zu Ende war, hatten wir eine kleine Pause, in der wir etwas aßen und uns unterhielten. Dann ging es aber auch schon weiter. Als wir an unserem nächsten und letzten Ziel, der Neandertal-Werkstatt, ankamen empfing uns schon unser Workshop-Leiter Florian. Florian, der Anthropologe ist, erklärte uns zuerst wie man anhand eines Menschenskelettes das Alter, Geschlecht und die Gesundheit feststellen kann. Dies war auch das Thema unseres Workshops. Wir wurden in 2er oder 3er Gruppen eingeteilt und sollten an verschiedenen Menschenknochen das Geschlecht, das Alter, die Gesundheit,
die Größe und die Todesursache herausfinden. Als auch dieser spannende Workshop zu Ende war, traten wir den Heimweg an.
Auch wenn wir unseren eigentlichen Zug verpassten, kamen wir erfolgreich wieder in Wuppertal an.

Text/ Bild: Marianthi Tsiamita, Nur Saghir, Alita Mourouzidou


Félicitations! – DELF 2018

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Wie auch in den vergangen Jahren haben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler den vom Institut français in Düsseldorf durchgeführten DELF-Prüfungen unterzogen. Nach langer Wartezeit haben sie nun endlich ihre Zertifikate, die ihnen Kenntnisse der französischen Sprache in einer bestimmten Niveaustufe bescheinigen, in der Hand. Sie wurden Ihnen von Frau Jesinghaus-Eickelbaum überreicht. Von den insgesamt 29 Teilnehmer*innen haben fünf sogar mehr als 85 von maximal 100 möglichen Punkten erreicht.

Zenab Kouyate, A1 – 96 Punkte
Amelie Werner, A1 – 91,5 Punkte
Noemi Vasques, B1 – 90 Punkte
Jana Luisa Dinslage, A1 – 86,5 Punkte
Patricia Wefers, B1 – 86 Punkte

Die DELF-Vorbereitungskurse werden in jedem Schuljahr in Form von AGs von den Französischlehrern angeboten.

Herzlichen Glückwunsch an alle und hoffentlich bis zum nächsten Durchgang!

Text/ Bild: C. Heinrichs


Drei Monate in Frankreich – ein Erfahrungsbericht von Anuschka Alfes

Lucile und Anuschka

Am 06.02.2018 ging er los – mein dreimonatiger Austausch nach Frankreich!

Vor lauter Aufregung wurde mir erst, als mein Zug Richtung Paris losfuhr, so richtig bewusst, dass ich das aller erste Mal alleine so weit reisen und so lange von Zuhause wegbleiben würde.

Auf mich allein gestellt war ich allerdings nicht. Am Hauptbahnhof von Lyon wartete Lucile, meine Austauschpartnerin, mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester.

Lucile kannte ich durch den Frankreich-Austausch nach Renaison, den jeder Französischschüler des Gymbay in der neunten Klasse machen kann. Wir haben uns damals vom ersten Tag an super verstanden und sie hat mir nach meiner Woche in Frankreich den „Echange Brigitte Sauzay“ vorgeschlagen. Das ist eine Austauschorganisation für französische und deutsche Schüler. Im Gegensatz zu vielen anderen solcher Programme, ist es kostenlos und wenn man einen kurzen Bericht über seine Zeit im anderen Land schreibt, übernimmt sie sogar die Fahrtkosten.

Zuerst war ich skeptisch. Drei Monate wirkten auf mich damals schon ziemlich lang, zumal ich eigentlich gar nicht drauf warten konnte, Französisch endlich abzuwählen. Doch zurück in Deutschland ließ mich der Gedanke dann nicht mehr los. Außerdem hatte ich plötzlich, durch die vielen neugeschlossenen Freundschaften, das erste Mal so richtig die Motivation, die Sprache zu lernen und es machte mir richtig Spaß. Innerhalb von vier Monaten verbesserte sich meine Note von einer 4 zu einer 2.

Als die französische Klasse dann zu uns nach Wuppertal kam, sagte ich Lucile, ich wolle den Austausch mit machen und wir beide konnten es von da an kaum abwarten. Das Organisieren ging dank der vorgefertigten Formulare des Programmes sehr schnell und einfach und nur wenige Monate später ging es dann los.

Meine Zeit in Frankreich war unbeschreiblich. Ich habe so viele Dinge gelernt und gesehen. Vielleicht wirkt Frankreich auf den ersten Blick gar nicht so weit weg, und doch war es eine ganz neue, fremde Kultur, in der ich da gelandet war.

Die Jugendlichen verhalten sich anders, haben andere Interessen und kleiden sich anders. Für mich war es super interessant das alles zu beobachten und neue Dinge kennen zu lernen.

Auch die Schule läuft ganz anders, geht vor allem nachmittags viel länger. Im Unterricht bin ich meist ganz gut mitgekommen und aber wenn nicht, habe ich einfach die Zeit genutzt, entweder um meine deutschen Hausaufgaben zu erledigen, oder Tagebuch zu schreiben. Zum Glück hatte ich auch eine sehr lustige Klasse, in die ich vom ersten Tag an aufgenommen und integriert wurde und die meine Zeit rundum perfekt gemacht hat.

Eine weitere Sache, die für mich ganz neu war, war das Leben auf dem Dorf – umgeben von Weinbergen, in Ambierle einem kleinen Nachbardorf von Renaison. Da es dort kein Gymnasium gibt, sind wir jeden Tag mit dem Bus in die „Großstadt“ Roanne gefahren, welche aber immer noch nur ein Zehntel so groß wie Wuppertal ist. Auch wenn es manchmal ein wenig nervig war, dass nur vier Busse am Tag fahren, fand ich es herrlich. Mitten in der Natur und jeder kennt sich irgendwo her. Auch ich habe, egal wo ich war, zufällig Freunde vom letzten Jahr widergetroffen und neue Freunde dazu gewonnen.

Jetzt ist Lucile in Wuppertal und ich freue mich, ihr nun mein Leben und unsere Schule zu zeigen und hoffe, dass sie ihre Zeit genauso gut in Erinnerung behalten wird, wie ich meine…

Ich könnte Stunden über alles, was ich erlebt und erfahren habe, erzählen, kann es kaum abwarten irgendwann dorthin zurück zu fahren und kann nur jedem empfehlen, neue Kulturen kennen zu lernen, auch wenn manchmal ein bisschen Überwindung nötig ist.

Text/ Bild: A. Alfes


„Am I doing the right thing? And not only once but every day.“ – Ein Gespräch mit Prof. Henrik Eger

Luhn

Im Zuge seiner Deutschlandreise besuchte Henrik Eger, Ph.D. auch unsere Schule, um mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen Workshops durchzuführen.

Henrik Eger, Professor für Literatur und Kommunikation, lehrte u.a. in Großbritannien, dem Iran und in den U.S.A., darunter an großen Universitäten wie der Oklahoma State University und der University of Illinois, Chicago. Außerdem schrieb Eger diverse Dramen und Bücher.

Im Rahmen des Besuchs trafen sich Henrik Eger und Max-Luca Luhn (Schülersprecher) zu einem persönlichen Gespräch über Egers Lebensgeschichte, seine Dramen und Politik (siehe Bild).

Zwei Schülerinnen berichteten anschließend über den Workshop:

“The Camera of Life is always on“ – an unforgettable experience with Prof. Henrik Eger . Two participants of an A-level-course put it into words:


Last Monday, the 11th grade A-Levels English course was honoured by a visit from Prof. Henrik Eger, Ph.D. He has taught English in six countries on three continents, including four universities and one college in the U.S. He now resides in Philadelphia, where he serves as the founding editor of Drama Around the Globe.

Learning started for us at the doorstep: Dr. Eger stood at the door, welcomed us, and shook hands with each and every one of us. Once we sat down, he asked us to introduce ourselves, and then gave us feedback. He talked about the importance of shaking hands, one of the first signals we send out when meeting someone.

He then gave us our first “reality check.” Were we all ready for the lesson? Those students holding a pen with an open notebook in front received a high score from Dr. Eger, because they were signaling that they were ready to learn. Those who had neither a pen nor a paper got “nothing.”

We wondered why he headed for our manners and behaviours first, even though we were expecting him to start by reporting on his own life, which is full of interesting stories. For instance, he has taught in Germany, Britain, Iran, and India–and he has written several books.

But soon he gave us the answer: “The camera of life is always on.” All the time people watch us and judge us, “whether we like it or not.” Therefore, reflecting about whether we send out the right signals is an important step toward professional growth.

Throughout the lesson, he taught us not only how to reflect on our own behaviours, but also to find ourselves. Improving ourselves, a lifelong process, means “growing, learning, and getting toward our goals.”

We learned that we can present ourselves any way we want, but we need to be aware of how effectively we communicate with others while staying true to ourselves.

Every single student in the class learned something new, something useful for his or her life. And perhaps on the days we’ll be faced with the crucial task of sitting for a job interview, we might remember this day and use some of the tips Dr. Eger gave to enable us to cut a qualified figure.

“If someone gives you feedback, don’t feel criticized but appreciate the advice.”
by Luna Vassallo
“Learning for life” by Delia Uhl

Learning something about yourself from someone else can often be one of the most difficult things to acknowledge. Nonetheless, the A-level course in grade 11 with Mrs. Brackmann was given the opportunity to work on this and related issues during a short workshop with Henrik Eger, Ph.D., retired professor of English and Communication in the US, author of books, dramas, and a wide range of articles and reviews as well as editor of www.DramaAroundTheGlobe.com.

Our guest from Philadelphia not only discussed with us our use of language but also gave us a short introduction into the field of Communication, where we actually worked on empowering ourselves and others, rather than depowering ourselves and others.

In just one session we were asked to reconsider our behaviour, even our appearance. This process did not only mean that we had to think about getting in touch with our gut feelings, but also to develop and show empathy with the people sitting next to us.

Reflecting upon ourselves brought up different response. Some people did not follow the instructions and did not participate fully. As a result, they said they felt bored, while the majority of participants eagerly took part in this challenging session and felt motivated afterwards, ready to take important strides towards new experiences.

Looking back, most of us realized what a great session it was to interact with such an experienced professor, a former school dropout in Wuppertal in 1959, who had learned never to give up and, as a result, earned six degrees, and taught English in six countries on three continents.

This one session most likely will influence not only the way we present ourselves to others, but the way we actually interact with others. If we continue to study and move forward, we probably will develop our own ways of interacting effectively and meaningfully with others, all based on our individual experiences and personalities.

Texte: Delia Uhl / Luna Vassallo / M. Luhn
Bild: M. Luhn


THE BIG CHALLENGE 2018

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Die ganze Klasse 5c freut sich mit Liam Osgood über seine sagenhafte Ergebnisse. Liam ist in diesem Englisch-Wettbewerb nicht nur bester Schüler der Schule, sondern auch landesweit an 5. und bundesweit an 10.Stelle.

Unsere stellv. Schulleiterin Frau Jesinghaus-Eickelbaum beglückwünschte Liam zu seinen Spitzenergebnissen und überreichte ihm seinen BIG CHALLENGE-Pokal sowie weitere attraktive Preise. Congratulations!

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Deutschlandweit nahmen in diesem Jahr fast 270.000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 die „Große Herausforderung“ an und stellten sich dem Test in den Kategorien Wortschatz, Grammatik, Phonetik der englischen Sprache sowie der Landeskunde.

Mit 142 Schülerinnen und Schülern (Jg 5 bis 8) war unsere Schule in diesem Jahr am Start. Der nächste BIG CHALLENGE ist am 7. Mai 2019 und wir sind natürlich wieder dabei.
Mitmachen lohnt sich immer: größere und kleinere Preise warten jedes Jahr auf euch!

Text/ Bilder: B. Gößmann


Beim Besuch im Heinz Nixdorf Museum ging es quer durch die Informatik

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Die Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse in der EF staunten nicht schlecht als ihnen im größten Informatikmuseum der Welt die Anfänge des mechanischen Rechnens vorgestellt wurden. Bereits die Römer nutzten ihr Zahlensystem als Rechenkonzept. Zum Kennenlernen und Ausprobieren stand auch ein Rechentisch des Mittelalters zur Verfügung. Eindruck erweckte zudem das von unserem netten Gruppenführer vorgestellte chinesische Stäbchenrechnen.

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Die Rechenmaschine von Leibniz (1673) – eine der ersten mechanischen Rechenmaschinen fällt in der Ausstellung besonders ins Auge. Das Staffelwalzenprinzip, nach dem diese Maschine funktionierte, testeten die Schülerinnen und Schüler eigenständig anhand einer Curta – einer moderneren rein mechanisch funktionierenden Staffelwalze.

Neben den Errungenschaften vieler weiterer Persönlichkeiten der Informatikgeschichte wurden aber auch Rekursionen als typische Problemlöseverfahren der Informatik anhand der Türme von Hanoi kennengelernt und analysiert.

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Ein großer Dank geht an die Gruppenführer des Heinz Nixdorf Museums, die sehr engagiert unsere Schülerinnen und Schülern für die Informatik begeistert haben.

Text: Christian Weier
Bilder: Marc Renken/ Christian Weier


Schule und Kultur im Kunstunterricht

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Gut wird man trotz seiner Lehrer. Aber wir Lehrer werden ausgezeichnet (oder angemalt – siehe Foto) von unseren Schülern und Schülerinnen.

Das Projekt „Schule und Kultur“ hat uns gezeigt, dass es spannende, künstlerische Wege außerhalb des üblichen Schulalltags gibt.

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Im Künstleratelier konnte experimentiert werden, die Trickkiste der Kreativität wurde weit geöffnet und alle Teilnehmer machten Gebrauch davon.

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Text/ Bilder: Detlef Bach


Was hat Karl Marx mit den alten Römern zu tun?

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Abgesehen davon, dass der junge Karl Marx im Rahmen seiner schulischen Bildung mit der lateinischen Sprache in Berührung gekommen ist, eher wenig – mag man denken.

Einige Lateiner_innen der Jahrgangsstufe 10 durften bei der dreitägigen Exkursion nach Tier über Fronleichnam weitere Erkenntnisse gewinnen.

Vor 200 Jahren wurde der bedeutende politische Denker und Ökonom in Trier – der als Augusta Treverorum vor mehr als 2000 Jahren von den Römern gegründeten und somit älteste Stadt Deutschlands – geboren.

Im Rahmen der Exkursion kamen die Schüler_innen neben Überresten aus der Antike (Porta Nigra, Amphitheater, Therme und Römerbrücke) auch mit dem Schaffen und Wirken von Karl Marx in Berührung, der anlässlich seines Geburtstages allgegenwärtig ist – so wie auf dem Bild in Form einer 5,50 Meter hohen Statue, die von der chinesischen Regierung gestiftet wurde.

Text/ Foto: V. Henn


„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ – Erfolgreiche Teilnahme an der FCE-Prüfung

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Eine ganz besonders ausgeprägte Sprachenkompetenz zeigten 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, indem sie sich der ansprochsvollen FCE-Prüfung stellten. Das FCE (First Certificate of English) ist eine international anerkannte Qualifikation auf höherem Mittelstufenniveau. Sie belegt, dass die Prüflinge geschriebenes und gesprochenes Alltagsenglisch für Berufs- und Studienzwecke anwenden können. Die Prüfung entspricht damit der Stufe B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Somit wird unseren erfolgreichen Prüflingen eine Sprachenkompetenz auf dem Niveau der Allgemeinen Hochschulreife (B2/C1) erreicht.

Wir gratulieren herzlich:

Katharina Bergamnn, Juline Grothe, Patricia Wefers, Marlene Deichmann, Annika Becker, Annika Möller, Clara Soest, Tim Veltmann, Amir Raini Gahini, Kim Peters, Noemi Vasques, Johan Neubert, Kolja Mittelmann, Leonard Kopf, Maximilian Blüggel, Jonas Winzer, Leon Blöbaum, Kim Raades und Alina Kleiner

Alexa Schneider und Isabel Breitenborn haben beim ersten Anlauf eine so hohe Punktzahl erreicht, dass sie damit auch das Zertifikat des Fortgeschrittenen-Kurses (CAE) erhielten. Was für ein beeindruckender Erfolg!

In diesem Schuljahr wurden die Vorbereitungskurse von Frau Flasdick und Herrn Wiebel geleitet, tatkräftig unterstützt wurden sie dabei auch von den Referendarinnen Vanessa Pohl und Charlotte Maaß. Auch ihnen gebührt Dank für ihren Einsatz.

Text/ Foto: F. Wiebel


Das diesjährige Schulkonzert – ein Fest der Musik

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Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, die Vielfalt der Musik des diesjährigen Schulkonzerts, welches am 17.05.2018 stattfand, so groß, wie noch nie.

Von Country über Jazz bis hin zu Heavy Metal war tatsächlich für jeden etwas dabei. Eingeleitet wurde der Abend von der 5er-Band sowie dem Erprobungsstufenchor, welche ein Medley präsentierten. Doch diese sollten nicht die einzigen Künstler des Abends sein. Auch der große 7-12er Chor, sowie der Vokalpraktische Kurs und Lunchbreak, die Schulband, gestalteten den Abend unter Leitung von den Lehrern Frau Tillmann und Herr Czinczoll mit. Sowohl bekannte Stücke, wie auch Eigenkompositionen wurden extra für den Abend arrangiert, welcher unter dem Motto „Amerika“ stand, wie zum Beispiel „Country Roads“, „Fame“, „American Idiot“, oder auch „Barbara Ann“. Kurz vor der Pause rückte dann ein Stück des 7-12er Chors, unterstützt durch ein Percussion-Ensemble, in den Vordergrund. „Baba Yetu“, das Vater Unser auf Kisuaheli, welches extra für ein amerikanisches Videospiel komponiert wurde, war durch Solisten und die fein herausgearbeiteten Stimmen so erhebend, dass das Publikum schon zu diesem Zeitpunkt für tosenden Applaus sorgte.

Nach der Pause wurde es dann laut. Lunchbreak, eingeleitet durch ein eigens interpretiertes Instrumental der Metal-Band „Avenged Sevenfold“, sorgte für ordentlich Stimmung im Saal. Aber nicht nur mit Punk-Rock und Metal konnte die Band überzeugen, auch Jazzstücke fanden großen Anklang. Zum Abschluss des Abends wurde es noch einmal emotional: Wenn alle Chöre der Schule die Botschaft We are the world verbreiten, kann kein Auge trocken bleiben. Insgesamt schafften es alle Künstler des Abends das Publikum in ihren Bann zu ziehen, weswegen es für alle Beteiligten ein magischer Abend wurde.

Text: Luna Vassallo, Jgst. 11
Foto: Marc Renken, Jgst. 10


Die Kontraste könnten nicht größer sein! – Chinaaustausch 2018

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China ist ein wahnsinnig großes Land; und zwei Wochen sind viel zu kurz, um Geschichte, Kultur und Landschaft in sich aufzunehmen und zu erfahren.

Zwei Wochen sind jedoch auch eine lange Zeit, um einen Einblick zu gewinnen in das Leben der Menschen, die heute in China leben, und einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Die Kontraste könnten nicht größer sein! Zwischen Olympiagelände und Sommerpalast, zwischen riesigen Einkaufszentren und der Verbotenen Stadt findet das Leben der Bewohner Pekings, Beijings, in kleinen Gassen und auf Straßenmärkten statt. In den Parks spielen die älteren Menschen Karten und Schach, abends sind die Straßen belebt von Musik und Tanz.

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All das und vieles mehr durften wir in den ersten Tagen unserer Reise in Peking miterleben und haben dabei die Herzlichkeit der Menschen hier erfahren, die immer ein Lächeln für die komischen Langnasen (uns) übrig haben. Gerne wird auch ein Foto gemacht. Fast sind wir eine größere Attraktion für die chinesischen Touristen als die eigentlichen Sehenswürdigkeiten.

Nach drei anstrengenden, aber sehr schönen Tagen in der Hauptstadt ging es dann mit dem Zug nach Wuhan, einer Großstadt, etwa 1000 km südlich von Peking, mit etwa 11 Millionen Einwohnern (Tendenz steigend). Wuhan ist die Hauptstadt der Provinz Hubei und wird von dem Jangtse Fluss geteilt. Vom Zug wurden wir von zwei sehr freundlichen Lehrerinnen der Wuhan Middle School abgeholt und zur Schule begleitet, wo wir auch gleich unsere Austauschpartner kennen lernen durften. Für einige von uns ging es dann mit den Familien nach Hause, während andere mit ihren Partnern den Unterricht besuchten.

In den Gastfamilien wurden wir herzlich empfangen und konnten von Anfang an viele sehr interessante Erfahrungen sammeln. Natürlich ist nicht immer alles traumhaft gelaufen. Die Toiletten (meist ein Loch im Boden) waren für uns am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig oder die Tatsache, dass es in den meisten chinesischen Wohnungen sehr kalt war.

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Wenn es um Essen geht, so lautet das Motto wohl, Augen zu und am besten erst später nachfragen, was man da eigentlich gegessen hat, zumindest wenn es um einige Fleischsorten geht. Abgesehen von Entenfüßen, ganzen Fischen, Schildkröten und den Tischmanieren einiger Chinesen waren wir hellauf begeistert von der großen Auswahl an wirklich köstlichen Speisen!

Tagsüber haben wir dann verschiedene Ausflüge gemacht, unter anderem zum Yellow Crane Tower, einer der vier bekannten Türme in China, zum Buddhistischen Tempel in Wuhan und zum Wuhan Provinz Museum. Außerdem hatten wir die Ehre, in Tai Chi und Chinese Painting Unterricht zu bekommen.

Am Wochenende haben wir einen Ausflug zum Drei Schluchten Staudamm gemacht. Leider ist das ganze sehr ins Wasser gefallen, allerdings von oben. Daher war die Aussicht beschränkt gut, ebenso wie unsere Laune. Ansonsten hatten wir zwei Wochen lang viel Glück mit dem Wetter. Viel Sonne, wenig Smog und vor allem in der zweiten Woche hochsommerliche Temperaturen.

Am Ende verließen wir China mit gemischten Gefühlen. Die meisten von uns hätten wohl gerne mehr Zeit im Land der Mitte verbracht. Jedoch freuten wir uns auch auf unsere eigenen Betten und Familien, vielleicht eine Mahlzeit ohne Reis als Beilage und ein erholsames Wochenende.

Text: Manisha Rosin, Kim Peters
Bilder: E. Ahlrichs


Khachapuri! – eine Georgienreise

Georgien

Reise, Ankunft und Kirchen

Zu Ostern waren wir als Schülergruppe zu fünft zwei Wochen lang in Georgien.
Georgien liegt nordöstlich der Türkei am Schwarzen Meer, welches wir während des vier stündigen Flugs überquerten. Nach der herzlichen Begrüßung durch die georgischen Austauschschüler am Flughafen fuhren wir erst mal zu Mc Donalds, um uns für die kommende Tour zu stärken. Mit dem Bus fuhren wir zur ersten Kirche, welche idyllisch von einem Fluss umschlängelt wurde. Dann fuhren wir zu weiteren Exemplaren und über Schlaglöcher und an Kühen vorbei nach Tbilissi, unserem Reiseziel und der Hauptstadt.

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Verkehrschaos, Großstadtcharme und Kirchen

Besonders positiv überraschten uns die sympathischen Familien, die uns liebevoll aufnahmen.

Herzlich,Gastfreundlich und familiär wurden wir auch in der Robert Schumann European School in Tbilissi empfangen. Diese besuchten wir drei Tage die Woche von 9 bis circa 12 Uhr. Von dort aus und an den anderen Tagen unternahmen wir Ausflüge zu kulturellen Stätten, wie z.B. Kirchen.
Kirche und Glaube sind anders als in Deutschland maßgeblich für die georgische Identität. Wir waren überrascht, dass unsere Austauschschüler uns über die Kulturgeschichte Georgiens und die orthodoxe Kirche viel erzählen konnten.
Die Hauptstadt überzeugte uns kulinarisch mit Khachapuri und Khinkali (unbedingt probieren). Rund um die Uhr sind die Straßen belebt und munter – es herrscht buntes Treiben; der Verkehr lärmt und im Chaos werden Verkehrsspuren (wenn vorhanden) nicht beachtet. Jeder fährt, wie er lustig ist.

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Begegnung, Austausch und Kirchen

Viele Georgier schätzen traditionelle Werte wie die Ehe, das Land und den Glauben. Diese Werte haben einen höheren Stellenwert als bei uns. Außerdem sind viele Georgier gen Westen und zum Fortschritt hin orientiert. Vor diesem Hintergrund waren die Begegnungen sowohl aufschlussreich als auch kontrovers. Besonders schön ist, dass einige enge Freundschaften entstehen konnten und wir uns auf das Wiedersehen in Deutschland freuen.

Also: fahrt nach Georgien, denn es ist kulturell, landschaftlich und geschichtlich mehr als einen Besuch wert!

… nachvamdis!

Text/ Bilder: Ella Otterbach und Fabian Dreifert (Abiturjahrgang 2018)



Frankreichaustausch 2018

Thema:
Deutschland – Frankreich: 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg

Exkursion nach Köln

Die Franzosen waren vom 23. bis zum 30.04. bei uns in Wuppertal.
Am Dienstag haben wir morgens zuerst gemeinsam in der Mensa gefrühstückt.
Danach hat Herr Willmund den französischen Schülern die Ehrentafeln im Eingang der Schule erklärt, da sich der diesjährige Austausch mit der nicht einfachen Geschichte zwischen Frankreich und Deutschland beschäftigte. Herr Willmund zeigte auch Material aus dem Archiv der Schule und erläuterte hiermit, wie der von Vorurteilen geprägte Unterricht aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts aussah. Danach sind die Franzosen in die Wuppertaler Innenstadt gegangen und haben dort viele Stolpersteine von deportierten Menschen gesucht, während wir normalen Unterricht hatten.
Am Mittwoch haben die französischen Austauschpartner an einem vierstündigen Schultag teilgenommen. Am Abend waren wir noch gemeinsam in der „Alten Papierfabrik“ bowlen.

Workshop im ELDE-Haus

Für Donnerstag war ein Ausflug nach Köln geplant, der für uns um 8.10 Uhr am Wuppertaler
Hauptbahnhof losging. Von dort aus sind wir dann mit dem Zug nach Köln gefahren. In Köln
haben wir das NS-Dokumentationszentrum besucht, was war sehr spannend war. Neben einer Führung, bei der wir Zellen des ehemaligen Gestapokellers sahen, versuchten wir in einem Workshop in Gruppen die Biographie eines Menschen herauszufinden, indem wir durch das Öffnen mehrerer Schubladen Informationen bekamen und ein Interview mehrfach abhören konnten.

Danach sind wir im Brauhaus „Schreckenskammer“ Essen gegangen. Nach dem Mittagessen hatten wir die Möglichkeit in Gruppen durch die Kölner Innenstadt zu schlendern. Später erwartete uns noch eine Dom-Führung. Um 16.55 Uhr kamen wir wieder am Wuppertaler Hauptbahnhof an. Somit endete auch dieser schöne, aber anstrengende Tag in Köln.
Freitags sind die Franzosen gemeinsam mit Frau Siegenbrink nach Bonn gefahren und hatten dort eine Führung im „Haus der Geschichte“. Am Abend veranstalteten wir eine Abschiedsfeier gemeinsam mit den jeweiligen Gastfamilien in der Mensa. Jeder brachte etwas zu essen mit, und wir ließen auch diesen Tag schön ausklingen.

Am Wochenende gab es kein Programm, sondern es war jedem selbst überlassen, ob man etwas unternahm. Manche haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen, sind gemeinsam am Samstag nach Düsseldorf gefahren und hatten dort einen schönen Tag.
Sonntagabends haben wir uns dann noch alle gemeinsam bei einem Klassenkameraden zu Hause getroffen und somit einen schönen letzten Abend verbracht.

Am Montagmorgen haben wir uns alle um 7.45 Uhr am Wuppertaler Hauptbahnhof getroffen um die Franzosen zu verabschieden und ihnen eine gute Heimreise zu wünschen.

Text: Taya Kaldirim und Chiara Wengenroth

Schüleraustausch mit Frankreich: neue Erfahrungen, neue Freunde

Unsere Austauschschüler 2018
Workshop: Thematische Plakate

Am Dienstag, den 6. März um 8:14 Uhr ging die Reise los. Wir waren alle sehr aufgeregt und hatten viele Erwartungen. Die Zugfahrt war zwar lang und anstrengend, jedoch auch sehr lustig. Als wir letztendlich um knapp 19:00 Uhr in Roanne angekommen waren, wurde unsere kleine Reisegruppe direkt aufgeteilt. Unsere Gastfamilien haben uns sehr lieb und herzlich begrüßt, dennoch war es anfangs schwer, da wir von der langen Reise sehr erschöpft waren und uns nicht wirklich auf das französisch sprechen konzentrieren konnten.

Workshop: Thematische Plakate

Am nächsten Tag fuhren wir mit unseren Austauschpartnern in die Schule wo wir uns für den ersten Ausflug mit unserer Gruppe getroffen hatten. Wir alle hatten uns viel zu erzählen und waren froh, dass wir mal wieder deutsch sprechen konnten.
Zusammen mit unseren Austauschpartnern und Madame Rizand, der Deutschlehrerin unserer Partnerschule, machten wir ein paar Kennenlern-Spiele um das Französisch der Deutschen und das Deutsch der Franzosen zu verbessern und gleichzeitig ein wenig über uns zu erfahren. Wir haben uns alle gut verstanden, und auch die Sprache stellte bei der Kommunikation kein großes Problem dar. Wir fuhren gemeinsam nach Roanne, wo wir einen Fragebogen bekamen und in kleinen Gruppen in der Stadt nach den Antworten auf die vielen Fragen suchen sollten. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, da wir sehr viel von der Stadt gesehen haben und sogar etwas über sie gelernt hatten.

Friedensdenkmal

Unser Wochenprogramm war ziemlich durchgeplant. Unter der Woche haben wir viel untereinander als „deutsche Gruppe” gemacht, wobei bei einzelnen Ausflügen auch mal die Franzosen dabei waren. Wir durften auch in den französischen Schulalltag reinschnuppern, welcher sich teilweise sehr von unserem unterscheidet. Am Wochenende hat jeder etwas mit seiner Gastfamilie unternommen, wobei man sich teilweise auch verabredet hatte um gemeinsam mit den Anderen in die Stadt zu fahren.
In dieser Woche sind wir alle sehr zusammengewachsen und haben viele neue Freundschaften geschlossen. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Franzosen und hoffen, dass dies eine genau so schöne Woche für sie wird, wie unsere in Frankreich.

Text: Sina Martini und Michel Peters
Bilder: E. Leray / A. Greven


Urkunde für erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

Jugend forscht

„Die Gesellschaft weiter voran bringen ist eine Aufgabe der naturwissenschaftlichen Forschung“, so die stellvertretende Schulleiterin Britta Jesinghaus-Eickelbaum bei der Übergabe der Urkunden der Unternehmerschaft Niederrhein und der Organisation „Jugend forscht“ für die erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Maja von Prondzinski, Isabel Breitenborn und Jakob Dühr (alle Jahrgangsstufe 10) haben mit ihren sehr guten Arbeiten am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und damit schon sehr früh ihr naturwissenschaftliches Können unter Beweis gestellt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für die Schule umso erfreulicher ist, dass bereits bei der ersten Wettbewerbsteilnahme an unserer Schule größere Erfolge im Rahmen eines zweiten Platzes erzielt werden konnten.

Auch die betreuenden Lehrkräfte, Frau Eulner und Herr Gehrmann, wurden für eine erfolgreiche Projektbetreuung mit einer Urkunde bedacht.

Bilder: S. Schade
Text: M. Gehrman


,,Inferno‘‘ – Eine Reise durch die Hölle

Inferno

Im Latein-Unterricht GK 11/12 haben wir die 4 Kardinal-Tugenden der Antike (Seneca) besprochen, mit denen man ein vita beata, ein glückliches Leben, leben konnte. Nun erfuhren wir, durch welche Gegenteile man in die Hölle kam – die 7 Todsünden.

In ,,Inferno‘‘ erlebten wir selbst die Reise des Dichters Dante aus dem 13. Jahrhundert mit und begleiteten ihn wie Vergil, ein Dichter aus der Antike, durch seinen Aufstieg aus dem Fegefeuer. Wie die Theorie über das Fegefeuer beschreibt, gingen wir wortwörtlich trichterförmig das Opernhaus, in dem das Theaterstück spielte, hinauf, bis wir am Dach ankamen: hier konnte Dante schließlich ,,die Sterne sehen‘‘.

Durch die unglaublich ausdrucksstarke Darstellung des Schauspielers konnten wir das Gegenteil zu dem aus unserem Unterricht bekannten glücklichen Leben erkennen. Völlerei stellte er durch Zermatschen eines Burgers dar und zerschlug dabei mit Inbrunst eines von abertausenden Masthähnchen, Blut spritze reichlich als Ausdruck menschlicher Grausamkeit. Die 7 Todsünden – zum Teil heute aktuelle Realität.

Ein weiteres, faszinierendes, lehrendes und inspirierendes Ein-Mann-Theater, gespielt von Thomas Braus, von den Wuppertaler Bühnen im Opernhaus, allerdings hoch oben unter dem Dach desselben. Diese Reise durch die Hölle ist nur zu empfehlen!

Text: Paula Gerisch

Bild: Elisabeth Ahlrichs


Grüsse aus dem Himmel(spalast)…

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…senden 16 Schüler/innen aus China….

Nach einem 10-Stundenflug und einem grandiosen, aber beschwerlichen Aufstieg auf die Große Mauer besuchten wir bereits den Kaiserpalast im Herzen Pekings, das olympische Dorf mit dem berühmten ‚Vogelnest‘ sowie den Himmelstempel.

Am meisten beeindruckten uns aber die Begegnungen mit den Menschen in den Gassen der Altstadt der 22Millionen Metropole.
Wir freuen uns nun auf eine Woche Austausch mit chinesischen Schülern in Wuhan!

Text/ Bild: E. Ahlrichs


Teilnahme am 47. Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Schülerwettbewerb

Schon seit 1971 startet nach den Sommerferien der Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Wie immer bietet er eine bunte Themenpalette und von Profis entwickelte Projektvorschläge. Er wendet sich an die Klassen 5 bis 11 aller Schulformen. Wir, die Internationale Klasse I des GymBay zusammen mit unserer Lehrerin Frau Diebowski, haben uns der Aufgabe für das Jahr 2017 gestellt. Wir haben die Aufgabe „Spieglein, Spieglein an der Wand…“ bearbeitet und so das aktuelle und brisante Thema Schönheit kritisch unter die Lupe genommen. Für unseren Videobeitrag haben wir zu weltweiten Schönheitsklischees, Schönheitsidealen, Vorbildern, Trendsettern usw. recherchiert und dabei festgestellt, dass viele Menschen und auch schon Kinder große Mühen und Kosten auf sich nehmen um schön zu sein. Bunter Nagellack, Make-up für junge Mädchen, Deos und Haargels für Jungs bringen einigen Unternehmen weltweit richtig viel Geld ein. Was bedeutet Schönheit? Wer oder was ist schön?

Unsere intensive Projektarbeit und die Erstellung des Videos haben sich ausgezahlt. Von etwa 2300 eingereichten Beiträgen und 350 Preisen haben wir den 4. Hauptpreis der Klassenstufen 4-8 in Höhe von 500 Euro gewonnen. Wir danken der bdp-Jury für den Preis und unserer Lehrerin Frau Diebowski für ihr Engagement und das tolle Projekt.

Text/ Bild: J. Diebowski


Tischtennisturnier „Milch-Cup“ am 16. März 2018 – „Nervenkitzel bis zum Schluss“

Milchcup1

Das diesjährige Milch-Cup Tischtennis-Rundlauf-Turnier in Hagen war für alle Teilnehmer ein aufregendes Ereignis. Unsere 18 Schülerinnen und Schüler mussten sich in packenden Wett-kämpfen gegen die Spieler von insgesamt 20 Schulen behaupten. Obwohl die Vorfreude bei allen Beteiligten sehr groß war, hielten sich die Erfolgsaussichten zugegebenermaßen in Grenzen. Die beiden Teams der Jungs stießen vor allem zu Beginn auf sehr leistungsstarke Konkurrenten. Trotz der Niederlagen, die jedoch immer nur knapp ausgingen, wurde aufrecht weitergekämpft. Dem Mädchen-Team aus der 6. Klasse ging es ähnlich. Als der Ausstieg aus dem Turnier für beide Mannschaften bekannt wurde, war die Enttäuschung zwar groß, trotzdem wurden die verbliebenen Teams tatkräftig unterstützt.

Milchcup2

Auch die Mädchen aus der 5b hatten Startschwierigkeiten, doch dann begann der Siegeszug: Runde für Runde konnten sie sich gegen ihre starken Kontrahenten durchsetzen. Ihre List, sich im Aufwärmspiel absichtlich schlechter darzustellen, um die Gegner zu irritieren, zeigte seine Wirkung. Zur Überraschung aller erreichten sie das Viertelfinale und wir waren uns sicher: jetzt ist alles möglich! Während bei den Zuschauern der Puls vor Spannung in die Höhe schoß, waren die Zwillinge Tatjana und Katrin Fridson sehr konzentriert und spielten ihre Schmetterbälle punktgenau. Darauf waren die Gegner nicht vorbereitet und so kam es, dass das Team aus der Klasse 5b den unglaublichen 1. Platz erreichte und sich für das Landesturnier in Düsseldorf im Mai qualifizierte!

Alle Spieler können auf einen spannenden und erlebnisreichen Tag zurückblicken. Besonders stolz können die Schüler nicht nur auf ihre Leistungen sein, sondern vor allem auf den Zusammenhalt in ihren Mannschaften und ihre Fairness im gesamten Wettkampf. Ab jetzt gilt aber nur noch: fleißig trainieren und Düsseldorf wir kommen!

Die vier Teams bestanden aus:

Justus Klausmann
Moritz Schaefer
Jonas Frühoff
Jonas Koltermann
Bilal Ouiski aus der 5e

Tatjana Fridson
Katrin Fridson
Hanna Ciliox
Julia Levina aus der 5b

Marko Majeric
Sayhan Soytürk
Yannik Fritzler
Luc Schreer aus der 6c

Emilia Macdonald
Sude Sali
Mina Sydow
Leyla Jabbarova
Lena Lindemann aus der 6d

Text/ Bilder: J. Bruksch


Meister – Fußball A-Jugend gewinnt Stadtmeisterschaft

Fußball

So sehen Sieger aus….“

Unsere A-Jugend-Schulmannschaft der Mädchen hat es geschafft. Sie gewann die Stadtmeisterschaft im Endspiel gegen das St. Anna Gymnasium mit 3:1.

In einer dramatischen Vorrunde musste die Endspielteilnahme im Elfmeterschießen gesichert werden. Großer Rückhalt war hier Caitlin Shillcock, die die entscheidenden Elfmeter parieren konnte.

Das Finale begann mit einem herben Rückschlag, als die Rothemden vom St. Anna Gymnasium nach einem Abwehrfehler in Führung gingen. Noch vor der Pause gelang der Ausgleich durch eine feine Einzelleistung von Luisa Niederstenschee.

Nach der Pause drängten unsere Fußballerinnen auf die Führung. Da man aber beste Chancen liegen ließ, dauerte es bis 5 Minuten vor Spielende. Annika Becker sorgte mit einem fulminaten Weitschuß in den Winkel für die 2:1 Führung und somit auch für die Vorentscheidung.

Danach war Gala angesagt…

Joyce Koch und Luisa Niederstenschee spielten die Abwehr des Gegners mit einem genialen Doppelpass schwindelig und Luisa vollendete mit einem Doppelpack das Endspiel.

Der Jubel war groß!

Zum Team gehören:
Becker, Annika
Shillcok, Caitlin
Heide, Anna
El Ouamari, Sara
Koch, Joyce
Niederstenschee, Luisa
Fromm, Karina
Breitenborn, Isabel
Vollmer, Lissie
Pusch, Laura
Schürmann, Lina
Martini, Sina

Die Mannschaft wurde betreut durch Herrn Koch, einem fußballbegeisterten Vater, und Herr Spira. Wir danken Herrn Koch für sein großes Engagement!

Bild: G. Özdemir


Erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2018 in Krefeld

JuFo

Nach vielen Forschungen, die im letzten halben Jahr durchgeführt wurden, konnten wir letzten Dienstag endlich unsere Ergebnisse präsentieren. Schon um 5:30 Uhr machten Isabel, Jakob und ich uns auf den Weg zum Regionalwettbewerb nach Krefeld. Dort durften wir einen ganzen Tag lang unsere Ergebnisse präsentieren und erklären. Der ereignisreiche, spannende Tag wurde schließlich durch eine Siegerehrung abgeschlossen, welcher sogar der Bürgermeister Krefelds beiwohnte.

Das Projekt von Isabel (Jgst. 10) und Jakob (Jgst. 10), die Herstellung von zwei verschiedenen Fliesenfarben auf Basis einer Stärkefolie und auf Basis von Magerquark und Calciumoxid, wurde durch viele positive Worte der Jury geehrt.

Jugend forscht

Mein Projekt, die Modifikation von der Anwendung Spiropyran-Merocyanins, welches unter der Einwirkung von UV-Licht die Farbe verändert und sie anschließend wieder zurück ändern kann, gewann einen zweiten Platz und einen Sonderpreis.

Eine Runde weiter kam keines unserer Projekte, allerdings konnten wir drei sowohl Erfahrungen im Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit, als auch im Forschen und anschließendem mündlichen Präsentieren machen.

Text: M. von Prondzinski
Bilder: M. Gehrmann


Cambridge Certificate Advanced: Sechs neue Abschlüsse (C1 und C2)

CAE032018

Eine andere Sprache ist eine andere Sicht auf das Leben. (Federico Fellini)

Alle sechs Teilnehmer des diesjährigen CAE Kurses (Cambridge Advanced Certificate of English) haben ihre Prüfungen souverän bestanden – und teilweise sogar Kompetenzniveau C2 (annähernd muttersprachliche Kenntnisse) erreicht!

Sie verfügen damit jetzt über eine der begehrten, weltweit anerkannten Englischqualifikationen.

Three cheers for …
Baranie Aravindan, Tobias Blöbaum, Fabian Dreifert, Aasma Khelifia, Lea Schäfl, Clara Siqueira-Loureiro

Hip hip hooray!

Text/ Bild: C. Zetzsche


Odyssee – eine faszinierende Reise

Odyssee

Odysseus – im Gewächshaus des Botanischen Gartens auf der Hardt – Freitagabend.

Wir, Lateinschüler des Gymnasiums Bayreuther Straße, erwarteten ein Theaterstück über Odysseus im klassischen Stil. Doch schon der Anfang zog uns sofort in die Zeit der Antike hinein, mit griechischen Sprachelementen und einem unerwarteten Einstieg.

Es erwies sich als ein beeindruckend umgesetztes Ein-Mann-Theater mit Mirko Greza, welches Großeltern, Eltern und Kinder die unterschiedlichen Abenteuer des listenreichen Odysseus gebannt verfolgen ließ. Ob es bei den Zyklopen war, in Kirkes Haus, zwischen Skylla und Charybdis oder in der furchterregenden Unterwelt, wir waren jedes Mal aufs Neue von der unfassbaren Stimmgestaltung des Schauspielers und von Szenerie des Botanischen Garten fasziniert.

Kreativ, kulturell, informativ – ein empfehlenswertes Theater, bei dem wir Zuschauer die große Weltreise des Odysseus im kleinen Botanischen Garten Wuppertals miterleben konnten!

Text: Paula Gerisch, Q1
Bild: E. Ahlrichs


Augen-Blick mal! Schon gesehen?

AUGENBLICKMAL

Bildbeispiele aus dem Kunstunterricht des Gymnasiums Bayreuther Straße wurden in den Räumen der Sparkasse präsentiert.

Roter Faden? Es lohnte sich einen eigenen Blick zu werfen auf die vielfältigen SchülerInnen-Arbeiten rundum Perspektiven auf das Gebäude der Sparkasse, auf einzelne Gegenstände, auf sich selbst. Es begegneten einem Weit-Blicke, Aus- und Ein-Blicke, unterschiedliche Blick-Winkel und vieles mehr.

Die Ausstellung wurde am Montag, den 26.2.2018, um 11 Uhr im Foyer der Stadtsparkasse in Wuppertal – Elberfeld eröffnet.

Hier geht es zum Plakat der Ausstellung.

Text: C. Wiegers
Bild: E. Henschen


SV-Fahrt 2018

svfahrt

Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der Schülervertretung unserer Schule zu einem intensiven Arbeitswochenende.

Neben der Planung von Projekten standen im Selbstversorgerhaus der Naturfreunde Neuenkamp nahe Leichlingen gemeinsames Kochen und Freizeitaktivitäten auf dem Programm.

Text/ Bild: V. Henn


Saturnalien am Gymbay

Intro Männerballett in E 063

Am 9.2.2018 fanden nach dem Erfolg des Vorjahres zum zweiten Mal Karnevalsfeiern in drei verschiedenen Räumen der Schule statt.

Männerballett in E 063

In E063 feierte die Unterstufe, in der Mensa die Mittelstufe
und in der Aula die Oberstufe. Die schönen Kostüme lieferten ein buntes Bild und die Stimmung war hervorragend.

Ihren Höhepunkt hatte sie beim Auftritt des Männerballetts. Unter der Choreographie von Maike Flasdick und Sonja Fiedler tanzten Marco Schöler, Viktor Chacha, Marius Czinzcoll,
Alexander Greven, Raimund Schröder und Bernd Spira zu kölschen Klängen in Spitzenröckchen und bekamen dafür viel Applaus.

Text: Alexander Greven


Ab in die Römerzeit

Roemer2

Am Mittwoch, dem 31. Januar, hatte der Lateinkurs der 9 einen schönen, interessanten Tag im Römisch-Germanischem Museum in Köln.
Wir sahen uns alten Schmuck von früher an. Auch die Grabstätten und Gläser waren interessant, da noch viel zu erkennen war. Unglaublich war der 15 m hohe Grabstein des Poblicius. Auch das berühmte Mosaik des Dionysos, über dem das Museum errichtet ist, war beeindruckend, da man es sich kaum vorstellen kann, dass es schon so viele Jahre an derselben Stelle liegt.

Roemer1

Nach der Führung besuchten wir einen antiken Abwasserkanal. „Iiiiiii“, dachten wir uns am Anfang, doch es war spannend, den Kanal einmal zu durchschreiten. Den Rest des Nachmittags ließen wir dann in kleinen Gruppen in der Stadt ausklingen – mit so manchem Shopping-Fund natürlich.

Text: Ben Hüßelbeck, Diyala Mahamid
Bilder: E. Ahlrichs


Milch-Cup-Turnier 2018

Tischtennis1

Am 10.Januar fand zum zweiten Mal das Tischtennisrundlaufturnier für die Jahrgangsstufen 5 und 6 statt.
Aus 24 Teams mit 120 aktiven Schülerinnen und Schülern qualifizierten sich vier Teams für die Bezirksmeisterschaften in Düsseldorf. Dort treten sie dann gegen die Schulturniersieger aus der Region an.

Tischtennis2

Es qualifizierten sich:
die Jungen aus der Klasse 5E: Justus Klausmann, Moritz Schaefer, Jonas Frühoff, Jonas Koltermann und Bilal Ouski,

die Mädchen aus der Klasse 5B: Tatjana Fridson, Katrin Fridson, Hanna Ciliox, Julia Levina,

die Jungen aus der Klasse 6C: Marko Majeric, Sayhan Soytürk, Yannik Fritzler, Luc Schreer,

die Mädchen aus der Klasse 6D:Emilia Macdonald, Sude Sali, Mina Sydow, Leyla Jabbarova, Lena Lindemann,

Tischtennis3

Vielleicht können ja unsere Teams an den Erfolgen des Vorjahres anknüpfen. Im vergangenen Jahr konnte sich beide Teams aus der damaligen 6E sowohl bei den Bezirksmeisterschaften, als auch bei den Landesmeisterschaften durchsetzen. Sie lieferten sich spannende Spiele und feierten letztendlich zwei tolle Turniersiege.

Beide Teams gewannen die Landesmeisterschaft aus über 11.000 Schülern, die an allen Schul- und Bezirksturnieren teilgenommen haben.

Text/ Bilder: B. Peetz


Schulübergreifendes Benefizkonzert unterstützt mit viel Musik die Arbeit der Wuppertaler AIDS-Hilfe

Als sich am 30. November 2017 die Türen der Aula zum jährlichen Benefizkonzert anlässlich des Welt-AIDS-Tages öffneten, war einiges anders:
Zum ersten Mal, seitdem die Schülervertretung am Gymbay dieses Benefizkonzert veranstaltet, wurde es in Kooperation mit weiteren Wuppertaler
Gesamtschulen gestaltet, um gemeinsam ein Zeichen der Unterstützung zu setzen. Die rund 30 Künstlerinnen und Künstler der drei Schulen gestalteten
einen abwechslungsreichen und musikalisch mitreißenden Abend.

Dank der zahlreichen Spenden konnten wir mit dem Benefizkonzert einen großen Anteil zu der Spendensumme, die die Wuppertaler Schulen nun der
AIDS-Hilfe Wuppertal übergeben haben, leisten. Durch die Unterstützung unserer Gäste ist das Benefizkonzert für mehr als 10% der gesamten Spendensumme
der Wuppertaler Schulen verantwortlich.

Ich danke allen Künstlerinnen und Künstlern für ihren herausragenden Einsatz an diesem Abend und während der vorausgegangenen Proben. Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern die uns bei der Planung und musikalischen Gestaltung unterstützt haben. Ich danke dem gesamten Team der Schülervertretung für den beispiellosen Einsatz während der Planung und während dem Konzert.

Und vor allem danke ich all unseren Gästen, die durch ihre Unterstützung einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer AIDS-freien Gesellschaft ermöglichen

Vielen Dank, auch im Namen der Wuppertaler AIDS-Hilfe

Text/ Bilder: M.L. Luhn (Schülersprecher)


Australien 2018

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Wir, acht Schüler des GymBays, durften den letzten Sommer auf der anderen Seite der Welt verbringen. Am 14.07.17 begann unsere unvergessliche Reise und wir flogen nach monatelanger Aufregung endlich nach Australien!

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Singapur, landeten wir nach einer sehr langen Reise in Brisbane und konnten es kaum noch abwarten endlich durch den Zoll zu kommen und unsere Austauschpartner und Gastfamilien das erste Mal zu sehen.

Australien2

Wir verbrachten anschließend sechs Wochen in Brisbane, einer relativ großen Stadt nahe der Gold Coast.
Gemeinsam besuchten wir die Brisbane State Highschool, trugen ihre Schul-Uniform und erlebten den Alltag unserer Austauschschüler und Gastfamilien mit.

Außerdem haben wir viele tolle neue Orte und Plätze kennen- und lieben gelernt. Seien es große Städte wie die Gold Coast oder Sydney oder einfach nur „unser“ lunch-table direkt über dem football oval.

Australien3

Wenn ich an die Zeit zurück denke, dann erinnere ich mich an Sonnenuntergänge, die ich aus dem Zug sehen konnte, Nachmittage am Streetsbeach, direkt am Brisbane River, mit einem Mango Smoothie in der Hand, das Gefühl oben auf der Harbour Bridge zu stehen und Sydney in dieses goldene Licht getaucht, das die Sonnenuntergänge dort so an sich haben. Die Art wie wir als Gruppe zusammen gewachsen sind, wie wir gemeinsam Kängurus gestreichelt und zum ersten Mal einen Koala gesehen haben, feststellten, dass sie wirklich unheimlich süß, aber sehr faul sind, wie wir tolle und inspirierende Menschen auf die seltsamsten Arten getroffen haben. Zum Beispiel ein Flughafen Mitarbeiter, der aufeinmal mit uns gesungen hat oder unser Science Lehrer der uns von ihm und seiner Geschichte als Golfer erzählt hat und sich selbst „Batman“ getauft hatte.

Diese Art von Eindrücken und Erlebnissen kann man nur im Ausland erleben. Es macht das Reisen so toll.
Bevor wir das erste Mal unsere Gastfamilien trafen und nach mehr als 26h Reise endlich in Brisbane gelandet waren, wussten wir alle, dass dieser Sommer, dieses Abenteuer etwas besonderes werden würde. Und was soll ich sagen, das war es!
Es war eine einmalige Erfahrung und ich glaube ich spreche im Namen aller Teilnehmer, dass es für jeden, der Spaß daran hat die Welt zu bereisen, genau das richtige ist.

Text/ Bilder: A. Keunecke


So seh‘n Sieger aus – Tralalalala!

Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil!

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Spannung, Witz, Abenteuer und Freundschaft – Phantastisches und Reales – alles das fand Gehör beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der Klassen 6 !!!

Der Vorlesewettbewerb am GymBay fand wie üblich am Nikolaustag statt. Nachdem zuvor die Klassensieger ermittelt worden waren, ging es nun ins Jahrgangsstufenrennen: Wer würde Schulsieger des GymBay im Jahre 2017 werden?

Alle stellten in der ersten Runde ein Buch ihrer Wahl vor und lasen daraus vor. Prima!!!! Die Jury, bestehend aus Lehrern und Schülern, vergaben hohe Punkte. Die Leseleistung war extrem gut. Die Freundinnen und Freunde und auch die Deutschlehrerinnen fieberten mit. Die Schüler_innen trotzten allen Vorbehalten bezüglich der allgemeinen deutschen Minderleistungen im Lesen, wie es am selben Morgen noch in der Zeitung gestanden hatte.;)

Die zweite Runde, das Lesen eines fremden Textes, brachte die Entscheidung. Während sich alle recht souverän auf den fremden Text einließen, markierten schließen Textverständnis, Mut zur Betonung und Artikulation und Sprechen in unterschiedlichen Sprecherrollen die Qualitätsunterschiede. Spannung pur – herrschte bei der Auszählung der Jury!

Die Siegerehrung erfolgte direkt im Anschluss. Alle sind unsere Lese-Sieger, sie durften sich über Urkunden und Bücher freuen, die ersten Drei erhielten neben den Urkunden Büchergutscheine, einzulösen bei von Mackensen, die Preise wurden insgesamt von unserem Förderverein großzügigerweise finanziert.

Text/ Bild: B. Koch-Dannert


Baustelle im Haupteingang auf der Bayreuther Straße

Baustelle

Zur Zeit befindet sich der Zugang unserer Schule an der Richard-Wagner-Straße (Eingang rechts neben dem Fischteich)

Ein herzlicher Dank für die Leuchtdeko geht an die Technik-Crew um Herrn Bauer und Frau Henschen.

Die Schulleitung


57. Mathematik-Olympiade am GYM BAY

Mathematik-Olympiade

Am 16. November 2017 fand die 2. Runde der 57. Mathematik-Olympiade am GYM BAY statt. Die ganze untere Etage des E-Traktes wurde von 9.00 Uhr bis 13 Uhr zum mathematischen Klausurraum. Untern den 120 Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmern aller Wuppertaler Gymnasien und der Gesamtschule Langerfeld waren 16 Schülerinnen und Schüler vom GYM BAY dabei.

Das Foto zeigt eine Teil unseres Teams. Alle an diesem Wettbewerb Teilnehmenden gaben ihr Bestes, um ihr mathematisches Können unter Beweis zu stellen. Am 7. Dezember findet um 10.30 Uhr die Siegerehrung in unserer Aula statt. Da werden wir erfahren, wie erfolgreich unsere Schülerinnen und Schüler waren.

Text/ Bild: E. Voigt


Erster Auftritt der 5er-Band (Musikklasse)

5erBand

Noch nicht mal vier Monate am GymBay und schon hat die 5er Band (5a) ihren ersten erfolgreichen Auftritt hinter sich gebracht. Beim Informationsabend für die Eltern der zukünftigen 5er waren sie der Opener der Veranstaltung und präsentierten sich in Bestform mit Boomwhackern, Drums und E-Bass.

Das Foto zeigt die Band noch euphorisch direkt nach dem Auftritt, hinten stehend: Tyler Rode, Philipp Henkels, Tom Schmitz, Silja Lüninghöner, Issra Kalifa, Sudenur Halatli. Vorne gebeugt: Jona Krüger, Hasret Cakmak, Georg Spingys, Junus Kalanoglu, Helene Dreymann. Es fehlt: Lea Berling.

Text: M. Czinczoll
Bild: C. Henkels


Welt-AIDS-Tag-Benefizkonzert

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Sehr geehrte Eltern,
liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit vielen Jahren engagieren sich das Gymnasium Bayreuther Straße, die Gesamtschule Langerfeld, die Else Lasker-Schüler Gesamtschule und die Gesamtschule Barmen für Menschen, die von HIV und AIDS betroffen sind und unterstützen die Wuppertaler AIDS-Hilfe bei ihrer Arbeit.

Vor drei Jahren organisierte die Schülervertretung des Gymnasiums Bayreuther Straße erstmalig ein Benefizkonzert zugunsten der AIDS-Hilfe – dieses Jahr freuen wir uns sehr darauf, den nächsten großen Schritt zu gehen und das diesjährige Konzert gemeinsam zu veranstalten.

Aus diesem Anlass laden wir Sie und Euch herzlich zu unserem gemeinsamen…

Benefizkonzert – „Gemeinsam Schleife zeigen“

am Donnerstag, den 30. November 2017, um 18.30 Uhr in die Aula des Gymnasiums Bayreuther Straße ein.

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, das von Künstlern und Künstlerinnen der teilnehmenden Schulen gestaltet wurde.

Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten der Wuppertaler AIDS-Hilfe werden dankbar entgegengenommen. Durch Ihren und Euren Beitrag kann die AIDS-Hilfe ihre wichtige Arbeit finanzieren.

Mit freundlichem Gruß


Max-Luca Luhn, stellvertretend für das gesamte Organisationsteam


Austausch nach Lucca vom 12.-19.10.2017

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Am Donnerstag, den 12.10. startete für uns 23 Schüler eine erlebnisreiche Reise nach Lucca in die Toskana.
Obwohl wir uns schon um 4 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen Köln/Bonn machen mussten, erreichten wir diesen zwar ein wenig müde aber dennoch waren wir voller Energie und Vorfreude auf unseren Aufenthalt in Italien.

Nach einem 1 ½ stündigen Flug nach Pisa und einer kurzweiligen Busfahrt, die von wachsender Aufregung begleitet war, trafen wir schließlich in Lucca ein, wo uns schon vier Austauschpartner und ihre Deutschlehrerin warmherzig in Empfang nahmen. Sie führten uns durch die Stadt. Besonders beeindruckt waren wir von dem Piazza dell’anfiteatro, einem antiken Amphitheater, das heute noch gut zu erkennen ist. Die Ruinen des Theaters dienten als Grundsteine für den jetzt dort stehenden Häuserkranz. Nicht nur das Amphitheater hat sich als eine herausragende Sehenswürdigkeit etabliert, sondern auch die vollständig erhaltene Stadtmauer aus dem Mittelalter.

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Um 13:00h war es dann schließlich soweit: Wir trafen auf alle Austauschpartner, die sich uns wirklich überaus sympathisch und offen gegenüber zeigten. Schnell war die anfängliche Scheu und Zier verflogen und wir machten uns jeder auf den Weg zu den Häusern/Wohnungen der Italiener, um dort ein exquisites Mittagessen zu genießen. Danach gingen die meisten Italiener mit uns durch Lucca, um uns in die beste Eisdiele der Stadt einzuladen. Die Sonne lachte bei angenehmen 25 Grad in der Mittagszeit.
Abends blickten wir auf angeleuchtete Kirchen und beschauliche Gassen.

Freitag: Am Freitag fuhren wir gemeinsam mit den Italienern und Lehrern nach Vinci. Dieser Ausflug stand ganz im Zeichen Leonardo da Vincis, weil er dort geboren worden war. So nahmen wir an einer Führung durch die Vinciani Museen teil und kamen in Berührung mit Leonardos Forschungen über bestimmte Geräte oder die Anatomie des Menschen. Um unsere durch die Führung gewonnenen Eindrücke zu festigen, wanderten wir durch einen Olivenhain zu dem Geburtshaus des großen Künstlers.

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Am späteren Nachmittag begaben wir uns mittels Reisebus nach San Miniato. Zuerst führte uns der Weg in den romanischen Dom, von dessen Domplatz wir ein atemberaubendes Panorama über die Umgebung genießen konnten. Diesen Ausblick konnte nur noch der dortige Turm übertreffen, zu dem wir später hinaufstiegen. Von vielen kulturellen Eindrücken geprägt, trafen wir schließlich abends in Lucca ein, wo wir von unseren Gastfamilien auf beste kulinarische Versorgung hoffen konnten.

Samstag: Der Samstagmorgen begann für uns wider erwartend nicht mit Ausschlafen, sondern mit Schule…!

An den meisten Schulen in Italien ist es üblich, dass der Unterricht auch samstags stattfindet, weil eine gewisse Anzahl an Stunden erreicht werden muss und der Unterricht nur bis mittags praktiziert werden darf, aufgrund des heißen Wetters, das den Schülern keine Vorteile beim Lernen verschaffen würde.
Jedenfalls besuchten wir in Kleingruppen verschiedene Unterrichtsstunden, in denen wir sehr interessiert von Lehrern und Schülern über Wuppertal und Deutschland interviewt wurden. Anschließend hielten die Italiener einige Vorträge über Highlights in Lucca, wie beispielsweise eine alljährliche Comic-Messe oder ein Musikfestival. Abends ließen wir den gelungenen Tag gemeinsam in einem Restaurant ausklingen.

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Sonntag: Am Sonntag erwartete uns ein Ausflug, nach dem wir uns schon so lange gesehnt hatten. Wir machten uns auf den Weg nach Viareggio, um das warme Wetter am Strand so richtig genießen zu können. Dort bot sich uns die Gelegenheit, im Meer baden zu gehen oder sich einfach nur zu sonnen. Wir kamen aber auch auf die originelle Idee, zwei Jungen aus unserer Truppe in Meerjungfrauen zu verwandeln. Dazu buddelten wir sie im Sand ein und formten daraus einen Fischschwanz. Allerdings passierten nicht nur schöne Dinge… Ein Junge aus unserer Gruppe ist im Wasser unglücklicherweise auf ein Petermännchen getreten. Die Verletzung stellte sich jedoch nicht als allzu dramatisch heraus. Am Abend ging es dann wieder zurück nach Lucca.

Montag: Am Montag ging es für uns, ohne unsere italienischen Austauschpartner, mit dem Zug nach Pisa. Freudig marschierten wir durch die Stadt und hörten uns dabei kleine Vorträge über bestimmte Bauten an, die von uns selber vorbereitet wurden. Dann erblickten wir das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt, den schiefen Turm von Pisa. Wie jeder Tourist bemühten auch wir uns um möglichst coole Fotos, die uns dabei zeigten, wie wir den Turm umstoßen oder auffangen. Wir klapperten allerhand Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Baptisterium und den Dom ab. Ehe wir uns auf den Rückweg begaben, gingen wir noch ausgiebig shoppen.

Dienstag: Der Ausflug nach Florenz stand bevor und wir alle waren ganz erpicht darauf, die bekannte Stadt endlich kennenzulernen. Wir begaben uns zu einer Aussichtsplattform, um von dort einen phänomenalen Blick über die Stadt haben zu können. Wir bummelten danach durch die Fußgängerzone, vorbei an schönen Kirchen und dem prunkvollen Dom. Am Abend ging es dann wieder zurück nach Lucca.

Mittwoch: Unseren letzten Tag verbrachten wir mit einer Führung durch Lucca, die mit vielen Vorträgen unsererseits umrahmt war. Wir erfuhren allerhand Besonderheiten über die von uns liebgewonnene Stadt, z.B., dass diese als „Stadt der 100 Kirchen“ gehandelt wird, obwohl sich tatsächlich „nur“ 99 Kirchen dort befinden. Das Highlight war aber ganz bestimmt der Aufstieg auf den „Torre Guinigi“, einen Turm in der Altstadt, weil wir von dort oben ganz Lucca bewundern konnten. Den Nachmittag verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern. Am Abend war es dann leider schon so weit und eine Abschiedsparty stieg, auf der viel gelacht, aber auch viele Tränen vergossen wurden.

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Donnerstag: Der Tag der Abreise war gekommen und wir mussten uns schon sehr früh morgens von unseren Austauschpartnern, mit denen wir uns über die Zeit schon richtig gut angefreundet hatten, verabschieden. Für Viele war es ein sehr tränenreicher Abschied. Wohingegen andere im Hinterkopf hatten, dass wir uns im nächsten Jahr nach den Osterferien auf jeden Fall wiedersehen werden.
Um 10:30h landeten wir schließlich in Köln/Bonn, wo uns ein großer Bahnhof, bestehend aus Eltern, empfing.

Abschließend lässt sich wirklich sagen- und ich glaube ich spreche allen Teilnehmern aus der Seele, dass dieser Austausch wirklich eine tolle Erfahrung war/ist, die wir auf keinen Fall missen möchten. Es sind viele Freundschaften entstanden, die gewiss Potential haben, lange zu halten. Denn mehrere von uns sind von den Italienern eingeladen worden, sie in den nächsten Sommerferien zu besuchen. Wir haben eine Kultur kennengelernt, die uns noch einmal andere Werte, wie z.B. die Wichtigkeit der Familie, nähergebracht hat. Besonders zu schätzen gelernt haben wir ihre lebhafte Art und grenzenlose Gastfreundschaft.

Im Namen aller kann ich diesen Austausch wärmstens empfehlen!

Text: Patricia Wefers
Bilder: T. Potthast


Nistkästen für das GymBay

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In den heutigen Städten, und damit auch auf unserem Schulhof, gibt es praktisch nur noch gesunde Bäume, die keine Löcher oder Höhlen haben, in denen die Vögel brüten können. Deshalb brauchen die Vögel Nistkästen, um ihren Nachwuchs zu beschützen und großzuziehen. Vögel, die solche Nisthilfen nutzen, sind z. B. die Kohlmeise und Blaumeise, der Kleiber oder der Haussperling, der auch Spatz genannt wird. Auch Rotkehlchen, Grauschnäpper und der Hausrotschwanz sind Vögel, die Nistkästen brauchen.

Nistkasten2

Wir Förderschüler der Klasse 7c haben zusammen mit unserem FSJ‘ler Fabian und Herrn Schmolke vier Nistkästen gebaut, und zwar drei Kästen für Höhlenbrüter und einen Kasten für Halbhöhlenbrüter. Wir haben Baupläne vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) im Internet gefunden und diese dann als Vorlage benutzt. Mit Bohrmaschine, Akuschrauber, Stichsäge und Schleifpapier haben wir Holzbretter bearbeitet und dann zusammengeschraubt. Dafür haben wir sieben Stunden gebraucht. Gebaut haben wir im Förderraum unserer Klasse und draußen auf dem Schulhof.

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Die fertigen Nistkästen haben wir schon aufgehängt, und zwar an Bäumen nahe der Sprunggrube, beim Eingangstor und vor dem E-Trakt. Dafür haben wir spezielle Aluminiumnägel verwendet, die den Bäumen nicht schaden.

Die Arbeit war für uns nicht sehr leicht, man musste sich gut konzentrieren. Das Bauen hat aber auch sehr viel Spaß gemacht.

Text: Giuliano Keil, Jan Suleiman und Pascal Langer (Klasse 7c)
Bilder: S. Schmolke


Familienzuwachs auf Zeit – Globalisierung im eigenen Haus

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Mit großer Begeisterung waren wir Gasteltern für Austauschschüler aus vielen Ecken dieser Welt und freuen uns jetzt schon auf die nächsten Besuche.

Genau wie unsere Kinder haben auch wir unseren Horizont deutlich erweitert.

Lioba Uhl mit ihrem Gastbruder Wang Pang aus China

Wir haben gelernt, dass viele Inder und Mexikaner gern hellere Haut hätten, dass es in China nicht unüblich ist, bis spät in die Nacht zu lernen, um sich in der Konkurrenz durchzusetzen, dass nicht alle Israelis auf getrennte Milch- und Fleischtöpfe Wert legen und dass Inder perfektes Englisch sprechen und wir sie trotzdem manchmal nicht verstehen.

Gasteltern2

Delia Uhl mit ihrer Gastschwester Katya

Wir haben auch gelernt, dass man die roten (braunen) Eier nicht essen soll, weil da die Küken drin sind.
Man sagt, die Deutschen haben die Uhren, die anderen haben die Zeit. So kann es durchaus passieren, dass ein kleiner Gast noch mal unter die Dusche springt, wenn man gerade los will.

Wir haben gemerkt, dass manche Gäste von unserem liberalen Erziehungsstil überrascht waren, was oft Anlass für interessante Gespräche bot.

Trotz aller kultureller Verschiedenartigkeit wuchsen uns unsere Gastschüler nach kürzester Zeit ans Herz und blieben keine Fremde, unsere Familie hat sich global erweitert.
Wir hatten viele tolle Erlebnisse miteinander und sind neugierig geworden auf die Heimat unserer Gäste.

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Lioba Uhl mit ihrer Gastschwester Lil

Also nur Mut, mit etwas Gelassenheit wird ein Familienzuwachs auf Zeit zu einem tollen Erlebnis für alle Beteiligten!

Text/ Bilder: Katja und Tobias Uhl

Gastfamilie werden – interkulturelle Erfahrungen machen

Jedes Jahr fragen Schulen, bei uns an, ob wir Familien haben, die bereit sind Jugendliche aus einem anderen Land bei sich aufzunehmen. Im Gegenzug besteht die Möglichkeit für unsere Schüler/-innen, einzigartige Erfahrungen im Heimatland des Gastkindes (z.B. Mexiko) zu machen.

Darüberhinaus arbeiten wir mit Organisationen, z.B. AFS, zusammen, die nicht nur Austauschprogramme, sondern auch speziell ein Programm für Gastfamilien anbieten.

Hier geht es zu weiteren Informationen


VIVA ESPANA!!! – Der Reiseblog des Sowi- und EK-LK

Vor etwa einem Jahr haben wir uns entschlossen, Valencia als Reiseziel für unsere Kursfahrt zu wählen. Es wird unsere letzte Fahrt als Schülerin und Schüler, das soll natürlich etwas Besonderes werden.

Unsere Erlebnisse halten wir in einem Reiseblog unter Valencia-Kursfahrt fest.

Hier ein kleiner Auszug:

Nach 365 Tagen ist es nun soweit und wir stehen um 12 Uhr am Flughafen in Düsseldorf und können den Abflug kaum noch erwarten. Mit 15 minütiger Verspätung geht es um 15:45 Uhr in Richtung der iberischen Halbinsel. Ohne große Vorkommnisse landen wir um 18:05 Uhr wohlbehalten auf spanischem Boden.

Nachdem wir die Koffer entgegengenommen haben, machen wir uns mit der Metro auf den Weg in die Innenstadt, zu unserem Hostel „Purple Nest“.
Der erste Eindruck, nachdem wir aus der Metrostation ans Tageslicht traten war beeindruckend. Mitten im modern gestalteten Grüngürtel der Stadt,
einem ehemaligen Flussbett, waren wir unmittelbar im Stadtleben gefangen. Umgeben von Spaziergängern, Fahrradfahrern und Läufern begaben wir
uns zu Fuß zu unserem Hostel. Ein unscheinbares Gebäude aus der Gründerzeit soll das Zuhause für die nächsten Tage sein…


Viva México! – Delia Uhl berichtet von ihren Erfahrungen in Mexiko

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In den drei Monaten, die ich Anfang diesen Jahres in Mexiko verbracht habe, habe ich viel erlebt und gelernt. Vor allem habe ich meine Spanischkenntnisse verbessert. Nachdem ich kaum mehr als einen Monat Spanisch gelernt hatte, kam ich nach Guadalajara in eine Familie, in der nur eine der vier Töchter – meine Austauschpartnerin Fernanda – Deutsch spricht, mit dem Rest habe ich mich auf Spanisch unterhalten.

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Meine Austauschfamilie hat viel mit mir unternommen: an einem langen Wochenende sind wir nach Uruapan gefahren, um einen Großvater von Fernanda zu besuchen. Während der vier Tage, die wir dort waren, haben wir eine nahegelegene Insel und einen Nationalpark besichtigt und ich habe noch viel mehr von Mexiko gesehen. Besonders gut im Gedächtnis geblieben ist mir ein Abendessen. In Hütten wurde eine Art Maisbrei ausgeteilt und während wir diesen gegessen haben, haben wir uns mit der Verkäuferin unterhalten. Sie hat uns erzählt, sie sei 85 Jahre alt und hätte zig Geschwister, den Überblick, was die jetzt so machen oder wo und ob sie leben hat sie nicht mehr. Die zweite Reise, die wir gemacht haben, führte durch ewige Kakteenlandschaften nach Ixtapa an den Strand (Pazifik). Bei 32°C war es sehr erfrischend, ein Meer zu haben, in dem man baden konnte. Nach vier Tagen ging es jedoch – mit Kokosnüssen als Reiseproviant – schon wieder zurück in den Schulalltag.

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Das „Colegio Aléman de Guadalajara“ ist eine Privatschule, weswegen die Klassen rund 10 Personen groß sind. Manche Fächer werden auf Spanisch unterrichtet und neben dem Deutschunterricht werden auch noch Fächer wie Chemie, Geschichte und Biologie auf Deutsch gelehrt. Ein ganz besonderes Ereignis war Karneval. Schon Wochen zuvor hatten die Klassen begonnen, sich ein Lied auszusuchen, zu dem sie sich einen Tanz mit Verkleidungen ausdenken durften. Dieser wurde dann an Karneval aufgeführt, die Gewinner haben die Lehrer ausgewählt. Generell lieben die Mexikaner Feiern, auch bei den jüngeren Leuten ist „Mariachi“, eine typisch mexikanische Musikrichtung, neben amerikanischen Charts sehr beliebt.

Auch das Essen ist in Mexiko ein wichtiges Thema. Neben mexikanischen Gerichten wie Enchiladas, Quesadillas (Tortillas mit geschmolzenem Käse), Sopes (Maistörtchen mit Bohnen und Avocado) oder Moletas (Brötchen mit Bohnenmus und Käse) gibt es eine riesige Auswahl an frischen Früchten. Besonders Avocados gehören zu den meisten Mahlzeiten dazu.

An einem typischen Tag bin ich nach dem Schulschluss um 14.20 oder 16.00 Uhr mit zu den Nachhilfestunden der Mädchen gefahren und habe mich währenddessen mit der Mutter unterhalten oder ich bin mit Fernanda ins Fitnessstudio gegangen.

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Von den Eindrücken, die man in Deutschland manchmal von Mexiko hat – Drogenkartelle und einen gefährlichen Alltag – bekommt man, wenn man keine Zeitungen liest, dort wenig mit. Zwar hat uns die Mutter überall hin gefahren, da es zu unsicher sei, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder ganz alleine durch die Straßen zu spazieren, aber alle Menschen, die ich angetroffen habe, waren sehr herzlich, offen und gastfreundlich, ganz nach dem Motto „der Gast ist König“.

Text/ Bild: D. Uhl

Gastfamilie werden – Erfahrungen in Mexiko machen

Seit einigen Jahren haben wir gute Kontakte zu der Deutschen Schule in Guadalajara, Mexiko. Bisher haben zwei Schüler/-innen Delia Uhl (Jg 11)
sowie Paul Podeschwa (Jg 11) diese Möglichkeit genutzt, um das Land, die Kultur und die Menschen in Mexiko kennenzulernen.
Im Gegenzug haben sie es mexikanischen Schüler/-innen ermöglicht, eine erfahrungsreiche Zeit in Deutschland zu verbringen.
Jedes Jahr sucht die Deutsche Schule Guadalajara Austauschpartner/-innen bzw. Gastfamilien für ihre Schüler/-innen. Für mehr
Information schreiben Sie eine E-Mail an: international(at)gymbay.de.


Félicitations! – DELF 2017

DELF2017

Wieder einmal haben viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule an den DELF-Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen teilgenommen und diese erfolgreich hinter sich gebracht. In der letzten Woche bekamen die stolzen Schülerinnen und Schüler ihre Zertifikate von Frau Jesinghaus-Eickelbaum überreicht. Von den 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben neun mehr als 85 von maximal 100 Punkten erreicht.

Jiline Grote, A2 – 93 Punkte
Lasse Ulbricht, A1 – 93 Punkte
Luise Knäpel, A1 – 91 Punkte
Amir Ayyad, A1 – 90,5 Punkte
Annelen Baehr, A1 – 89,5 Punkte
Lea Waller, A1 – 88 Punkte
Noah Lauer, A1 – 86 Punkte
Valentin Kulagin, A1 – 85,5 Punkte
Amelie Jülicher, A2 – 85 Punkte

Herzlichen Glückwunsch an alle und bis zum nächsten Mal!

Text/ Bild: C. Heinrichs


Überreichung der Zertifikate Business English

FCE17

Zahlreiche Teilnehmer des Projektkurses Business English/ Deutscher Gründerpreis Schüler hatten sich kurz vor den Sommerferien entschlossen, an den Prüfungen zum Cambridge Certifcate Business English (Vantage) teilzunehmen und ihr Einsatz wurde belohnt:

Alle Prüflinge haben bestanden und sind damit im Besitz einer wertvollen Zusatzqualifikation für ihren weiteren beruflichen Werdegang.

Herzlichen Glückwunsch!

Text/ Bild: C. Zetzsche


Sanis im Einsatz bei der Fahrraddemo zum “Autofreien Tag”

Fahrraddemo

Am 22.09.17 fand in Wuppertal die Fahrraddemo zum “Autofreien Tag” in
Europa statt. Sie wurden unter anderem von Schülern unserer Schule, Max-Luca Luhn und Junis Abu Jawad,in Kooperation mit anderen teilnehmenden Schulen organisiert.

Natürlich waren auch die Sanitäter unserer Schule mit von der Partie und
haben sich um die allgemeine Sicherheit gekümmert. Vier von uns waren dabei: Jana Halfmann, Zenda Cesen, Lissi Volmer und Kolja Mittelmann. Außerdem kam uns noch Isabel Breitenborn zur Hilfe.

Trotz der großen Teilnehmerzahl, 500 Schüler und Schülerinnen, gab es
glücklicherweise nur drei Verletzte und die wurden von unseren Ersthelfern vor Ort fachgerecht versorgt.

Text: Kolja Mittelmann
Bild: Jonas Winzer


Mensa startet mit neuem Caterer ins neue Schuljahr

Mensa_neu

Ab dem 04.09.2018 werden wir von unserem neuen Caterer, der Firma Vitesca, beliefert.
Täglich kann aus 5 Gerichten ausgewählt werden, ein Bio-Menü und ein Menü bestehend aus Salat mit Beilage sind immer dabei.
Zu jedem Gericht gibt es jetzt auch ein Dessert.

Text: G. Wüster