Schuljahr 2008/09

Neu am Bay

Nachzulesen sind auch zwei Ausgaben (pdf-Dateien) des Mitteilungsblattes „Neuambay“
über die Ereignisse des Schuljahres:




Das Kollegium

Kollegium 2008/09


Abschiede

Hans-Werner Kind, Martin Wilhelmi, Georg Reichel und Joachim Streich

Auf zusammen 95 Jahre Arbeit am GymBay können die vier Kollegen zurückblicken, die am 1. Juli 2009 in Pension
verabschiedet wurden. Hans-Werner Kind, Martin Wilhelmi, Georg Reichel und Joachim Streich haben eine intensive
pädagogische Arbeit hinter und den Ruhestand vor sich.
Besinnlich und ein bisschen wehmütig verabschiedeten
sie sich von ihrer bisherigen Wirkungsstätte. Schulleiter Appenzeller sprach die Hoffnung aus, dass sie alle immer mal
wieder an der Bayreuther Straße nach dem Rechten sehen. Sie werden immer willkommen sein.
Danke für die geleistete Arbeit und eine entspannte Zeit!


Kängurugewinner

Die Gewinner

Der letzte Schultag war für einige Matheasse auch aus einem anderen Grund ein besonderer Tag: Die Preise des
diesjährigen Känguruwettbewerbes wurden in einem feierlichen Akt in der Aula überreicht.
Von den 241 Teilnehmern unserer Schule wurden ausgezeichnet: Maik Zander 10a, Valerie Boecker 7d, Marvin Krause 8a,
Jan Knierim 5b, Bastian Gräwinger 6a, Viktoria Boecker 7d, Natalie Bethke 7d, Lewin Deville 5c und Tobias Mack 5b.
Zoe Harnke 5c und Marie Schmidt aus der 5d waren nicht anwesend.
Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Bastian Gräwinger aus der 6a, der zu den 20 besten Teilnehmern seiner
Stufe gehört und sich damit in einem Feld behaupten konnte, in dem über 150.000 Schülerinnen und Schüler an den Start
gingen!


Abschlussgottesdienst Klasse 5

Schüler beim Formulieren ihrer Wünsche

Mit dem Ende des Schuljahres war es Zeit für die Religionsschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 5 auf das
letzte Jahr zurückzublicken. Beim Gottesdienst am 29.6.09 ließen sie die vergangenen Monate Revue passieren, dankten für
alles, was geklappt hatte und formulierten ihre Hoffnungen für das nächste Schuljahr.
„Der erste Schritt ist getan“ war das Motto und die Schülerinnen und Schüler zeigten sich zuversichtlich, auch die
Probleme und Problemchen des nächsten Jahres in den Griff zu bekommen. Viel Erfolg dabei wünschen die
Religionslehrerinnen und -lehrer!


Assessment-Center beim E/D/E

Gebäude der E/D/E

Demonstrierende SchülerInnen überall im Lande fordern praxisbezogene Bildung, kleinere Lerngruppen und individuelle
Förderung? Dass solche Anliegen durchaus realisierbar sind, zeigte das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler, eine der
Partnerfirmen des GymBay, gerade zum dritten Mal, indem es in den letzten beiden Wochen des Schuljahres zu vier Terminen
jeweils einer Tutorengruppe von um die 20 SchülerInnen des Vorabiturjahrgangs Gelegenheit bot, wichtige Bausteine eines
Assessment-Centers , wie es realistisch im fortgeschrittenen Prozess des Personalauswahlverfahrens eingesetzt wird, zu
erleben. Wozu im Ernstfall nur ein kleiner Teil von Hunderten von schriftlichen Bewerbern eingeladen wird, das konnten
nun unter der Verantwortung von Herrn Preiss und kompetenter Leitung von Frau Braun aus dem Geschäftsbereich Personal
alle SchülerInnen der JS erproben. Diskussionsverhalten und Persönlichkeitsstärke galt es in einem Gruppengespräch zu
beweisen, Teamfähigkeit, Problemlösungsstrategien und Kreativität in einem Interaktionsspiel, verschiedene Bereiche der
Allgemeinbildung in einem 11/2-stündigen professionellen Test. Danach gewährte großzügige Bewirtung eine willkommene
Pause, bevor eine Führung Einblicke in das gerade vollendete Hochregallager, eines der modernsten seiner Art in Europa,
verschaffte. Ein individuelles Feedback erhielten schließlich alle TeilnehmerInnen zum Eindruck, den sie vormittags
hinterlassen hatten; diese prompte Rückmeldung war nur möglich durch Einsatz von fünf Auszubildenden, die außerdem den
SchülerInnen zu verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen verständlich und geduldig Auskunft gaben.
Die Resonanz bei den SchülerInnen war durchweg zustimmend und reichte bis zu konkreten Bewerbungsabsichten. Dankbar sind
alle Beteiligten für diese wichtige Bereicherung unserer Berufsorientierung.

Text: Hasso Maiweg


Schulhausroman bei „Wuppertal liest“

Die ehemalige 8a mit Frau Obhodjas

Im Laufe des Schuljahres hat die Klasse 8a mit ihrer Klassen- und Deutschlehrerin Frau Dopf an dem Projekt
„Schulhausroman“ des Literaturbüros Wuppertal teilgenommen und zusammen mit der Schriftstellerin Safeta Obhodjas einen
eigenen Roman geschrieben. In Anlehnung an Gottfried Kellers Novelle „Kleider machen Leute“ heißt er „Kleider machen
Leute- immer noch“ und thematisiert wie das große Vorbild, wie Menschen auf äußerlichkeiten hereinfallen. Eine
unterhaltsame Gesellschaftssatire ist entstanden, die mit Ideen aus der Vorlage in der modernen Welt spielt.
Frau Obhodjas, die mit der Klasse arbeitete, war begeistert von den Jugendlichen und für die Klasse war die engagierte
und sehr liebenswerte Schriftstellerin ein Glücksgriff. Acht Wochen lang kam sie für zwei Stunden in den Deutschunterricht
und entwickelte aus den Entwürfen der 29 Schülerinnen und Schüler eine unterhaltsame Erzählung, die am 29.8.09 auf
dem Laurentiusplatz im Rahmen der Veranstaltung des Kulturbüros.“ Wuppertal liest“ in Auszügen vorgestellt wurde.
Das Projekt „Schulhausroman“, das von der Journalistin Anne Linsel in Wuppertal ins Leben gerufen wurde und großzügig
von der Jackstädt-Stiftung gefördert wird, hat bundesweit Anerkennung gefunden. Am 10.9. fand es seine offizielle
Würdigung bei der Preisverleihung durch die Standortinitiative “ Deutschland-Land der Ideen“. Auch zu diesem Anlass
haben die Schülerinnen und Schüler wieder aus ihrem Roman vorgelesen und eine kleine Performance dargeboten.

Text: Doris Dopf


10. Platz beim „Deutschen Gründerpreis für Schüler“

Die geehrten Gründer

Die drei Schüler Tim Gärtner, Christoph Mück und Philipp Weisser der Jahrgangsstufe 11 haben beim „Deutschen
Gründerpreis für Schüler“ den 10. Platz bei der Bundessiegerehrung, die im Verlagsgebäude von Gruner & Jahr in Hamburg
stattfand, belegt. Bei diesem vom ZDF, dem Stern, den Sparkassen und der Porsche Gruppe veranstaltetem Wettbewerb ist es
das Ziel, ein fiktives Unternehmen zu gründen und im weiteren Verlauf für das entwickelte Produkt ein Buisinessplan samt
der Kostenplanung, einer Marketingkampagne und weiterem zu erstellen.
In diesem Jahr wurde der Preis zum 10. Mal verliehen, an dem insgesamt 1217 Schülerteams bzw. über 4000 Schüler aus den
Jahrgangsstufe 11 bis 13 teilgenommen haben.
Die drei Schüler entwickelten in der viermonatigen Spielphase, in der sie von Herrn Willmund betreut wurden, die
„park card“. Diese wird ähnlich einer Vignette an der Windschutzscheibe des eigenen Autos angebracht und ersetzt auf
diese Weise die klassischen Parktickets in Parkhäusern aus Papier. Die Karte wird bei Ein- und Ausfahrt erkannt und die
Abrechnung erfolgt dann am Monatsende per Bankeinzug.
Diese Technik soll bei gebührenpflichtigen Parkmöglichkeiten, wie z.B. Parkhäusern zum Einsatz kommen. Außerdem lässt
sich mit der Karte das Auto innerhalb der Parkräume orten und die Stellplatzinformation an den Nutzer senden.
Des Weiteren gestalteten sie auch eine Homepage.
Ihr Coach Herr Willmund äußerte sich folgendermaßen zu deren Teilnahme an dem Wettbewerb: „Prima, dass das Team unserer
Schule so erfolgreich war. Die drei Schüler haben vier Monate lang in überzeugender Weise an einer sehr interessanten
Geschäftsidee getüftelt. Spielerisch entwickelten sie dabei Spaß am Unternehmertum und bewiesen und vertieften Team- und
Führungsqualitäten. Sehr komplexe Fragestellungen wurden mit Engagement und Kreativität gelöst. Es hat viel Spaß gemacht
die drei Schüler zu „coachen“. Ich freue mich schon auf die nächste Runde und hoffe, dass in Zukunft viel mehr
Schüler/innen unserer Schule sich für einen der zahlreichen Wettbewerbe im Bereich Wirtschaft oder Geschichte begeistern
lassen.“
Philipp Weisser ist der Ansicht, dass die Teilnahme an dem Wettbewerb sich für alle gelohnt hat, denn diese war sehr
lehrreich und ermöglichte einen wertvollen Einblick in den Ablauf einer Unternehmensgründung.
Des Weiteren haben sie viele neue Bekanntschaften gemacht und waren sehr angetan von den Gesprächen mit anderen
Unternehmen, denen sie ihre Geschäftsidee präsentieren sollten.

Text: Philipp Weisser und Tim Gärtner


Projektgruppe Solartechnik in Dresden

Schüler des GymBay in Dresden

Zwei Tage lang (am 15. und 16.06.) besuchte die Projektgruppe Solartechnik die Stadt Dresden. Wichtigter Programmpunkt
war ein Besuch bei der Fa. SOLARWORLD in Freiberg, das ca. 30 km von Dresden entfernt liegt. Die Mitglieder der
Projektgruppe hatten hier Gelegenheit, die Entstehungsgeschichte von Solarzellen vom Rohstoff Silizium über sogenannte
Wafer-Scheiben bis hin zur fertigen Zelle, die dann in Modulen verarbeitet wird, in unmittelbarer Anschauung zu beobachten.

Am Schluss des Besuches bei SOLARWORLD erhielt die Projektgruppe noch ein dickes Päckchen Solarzellen geschenkt, die in
Kürze als Energie liefernde Antriebsteile in Test-Boote eingebaut werden sollen. Die Boote sollen dann -solarangetrieben-
während des Besuches der Schülerinnen und Schüler in Darwin/Australien auf dem Lake Alexander ausprobiert werden. Hier in
Darwin findet 2009 wieder ein internationales Rennen solarangetriebener Fahrzeuge statt, die auf dem Stuart Highway
3000 km weit von Darwin nach Adelaide um die Wette fahren werden.
Unsere Schülerinnen und Schüler werden Gelegenheit haben, an den abschließenden Vorbereitungen der deutschen
Jungingenieure für den Start des von der FH Bochum konstruierten Fahrzeugs teilnehmen zu können.
Das Projekt wird unterstützt von der Rütgers-Stiftung und anderen Sponsoren aus dem Wuppertaler Raum.

Text: Detlef Appenzeller


Erfolgreiche Teilnahme an „The Big Challenge“

Cedric Nickel mit Herrn Mück

Am 7. Mai 2009 nahmen die Klassen 5a, 6d, 7a, 8a, 8b, 8c, und 8d an einem Wettbewerb teil, dem sich zeitgleich
insgesamt 595043 Schüler in Frankreich, Deutschland und Spanien stellten. Der Wettbewerb ist in den beiden Kategorien
„Marathon“ (alle Gymnasien) und „Sprinter“ (alle anderen Schulen) organisiert. Er wurde 1999 von Lehrern in Frankreich
ins Leben gerufen, 2005 schloss sich Deutschland an, seit 2007 ist auch Spanien dabei.
Der Big Challenge findet jedes Jahr im Monat Mai statt und wendet sich an Schüler der 5. – 8. Klassen. Es handelt sich
um einen Multiple-Choice-Test mit 54 Fragen zu Wortschatz, Grammatik, Phonetik und Landeskunde. Aus vier möglichen
Antworten muss die richtige Antwort ausgewählt und angekreuzt werden. Jede Klassenstufe (Levels 1-4) erhält einen eigenen
Fragebogen. Maximal sind 350 Punkte erreichbar. Der Test findet in der Schule statt und die Testdauer beträgt 45 Minuten.
Die Teilnahme kostet den Schüler 3 Euro.
Die erste Beteiligung des GymBay erfolgte im Mai 2007 unter der Initiative von Frau Brackmann (eine 5. und zwei 8. Klassen).
Diesmal nahmen die oben genannten sieben Klassen teil, d.h. insgesamt 195 Schüler. In Wuppertal beteiligten sich
außerdem die Gymnasien CDG, Kothen und WDG aus einer Gesamtzahl von 971 Gymnasien bundesweit (= 151243 Schüler). Auf NRW
bezogen nahmen 223 Gymnasien (= 39826 Schüler) teil.
Wir gratulieren unseren Schülern zu ihrem Erfolg. So liegen beispielsweise 19 der 28 Schüler der Klasse 7a (Level 3)
über dem Durchschnitt auf nationaler Ebene (245,94 Punkte). Von den 104 Schülern der vier 8. Klassen sind 70 besser als
der Durchschnitt (217,59 Punkte).
Wir freuen uns besonders mit den jeweils ersten Siegern:

  • Klasse 5a: Cedric Nickel (285 Punkte)
  • Klasse 6d: NourEl-Sayed (277,5 Punkte)
  • Klasse 7a: Mergime Buzolli und Melisa Dzubur (beide jeweils 307,5 Punkte)
  • Klassen 8: Lena Benero (292,5 Punkte / 8a), Joscha Ledermann (287,75 Punkte / 8b), Ann Christin Baumann
    (286,25 Punkte / 8a) und Benjamin Elgie (286,25 Punkte / 8d)

Wir begrüßen die weitere Teilnahme an The Big Challenge auf breiter Front, denn „Was kann einen
Schüler mehr motivieren, als sich bundesweit mit Altersgenossen zu messen?“

Der nächste Wettbewerb findet am 6. Mai 2010 statt.

Text: Herr Mück


Wurst und Wort

Plakat von Wurst und Wort

Der Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12 lud am Donnerstag, den 25.6., ab 17 Uhr zu einem literarischen Grillabend
ein. Vorgestellt wurde Selbstgeschriebenes aus beiden Literaturkursen in einer spektakulären Show. Marieke und
Tim moderierten die Abendveranstaltung, auf der auch jeder, der eigene Texte vortragen oder anderen zuhören wollte,
herzlich willkommen war.


Theater-AG spielt Schillers „Haydutlar“

Schauspieler der Theater-AG

Dass manche Jugendlichen für die Erwachsenen-Kultur verloren seien, ist nicht nur übertriebene konservative Klage,
sondern ein leider auch durch Statistiken genährter Verdacht: So sind zwar über 98% im Haushalt mit Fernseher, Computer
mit Internet und Handy ausgestattet, doch selbst unter den Gymnasiasten lesen 36% nur einmal im Monat oder seltener ein
Buch, und darunter dürften die sog. Klassiker als Lesestoff Raritäten sein.
So wächst die Distanz zur Tradition, schon deren Sprache wird – nicht nur von Migrantenkindern – als fremd, ja
unverständlich empfunden und auch Schullektüre und Theaterbesuche, im Rahmen der Schulzeitverkürzung ohnehin reduziert,
schaffen nur bedingt einen Zugang.
Gerade ein solcher Brückenschlag ist gern Ziel von Schultheateraufführungen; bei der jüngsten Produktion der Theater-AG
wurde er in besonderer Weise zum Thema des Stückes selbst. Denn gespielt wurden – in den letzten beiden Wochen des
Schuljahres an drei Terminen und zusätzlich einmal im Rex – nicht einfach „Die Räuber“ etwa als Beitrag zum Schiller-Jahr
(250. Geburtstag), sondern eine Version von Ulrich Land (freier Autor und Vater einer mitwirkenden Schülerin), in der
Originalszenen immer wieder mit solchen einer Parallelhandlung unter heutigen Jugendlichen montiert werden, so dass die
Probleme Halbwüchsiger mit moralischen und sozialen Normen aus Sturm und Drang und Gegenwart nicht nur abwechseln, sondern
sich wechselseitig erhellen. Legt beispielsweise Schillers Franz Moor rhetorisch aufwendig im Monolog seine Motive dar,
Bruder und Vater zu beseitigen, um an die Macht zu gelangen (in Neid und Ressentiment recht überzeugend: Max Drews, 10a),
so wird ein Konflikt zwischen dem jugendlichen Aussteiger (Timo Dieckmann, JS 11) und dem um die Ehre seiner türkischen
Schwester (Yasemin Kizilkaya,10b, gelegentlich auch türkisch redend) eintretenden Bruder (Volkan Avan, 10b) weniger
hilflos-vulgär verbalisiert als in (mit sportlichem Elan vorgeführter) Schlägerei ausgetragen. Auch der alte Moor
(einfühlsam: Daniel Gonner, 10a) vermag sein Leid noch ganz anders sprachlich zu artikulieren als die modernen Väter
auf der Suche nach den verlorenen Kindern. Klingen besonders Amalias Liebesworte, wohl der Unerfahrenheit des jungen
Schiller geschuldet, bisweilen wie Kolportage oder Opernlibretto (affektstark: Nelly Politt, 10c), so verstärkt eine
Mädchen-Combo („Ells“, begleitet von Christoph Krügermann) solche Effekte mit aktualisierender Pop-Musik. Und Schillers
moralisches Finale, in dem der gefallene Sohn Karl, sich pathetisch über Liebes- und Selbsterhaltungstrieb erhebend
(sprachlich klar: Nicolas Moll, JS 11), der Justiz überliefert, wird zum Vorbild des jugendlichen Gewalttäters, der
gleichfalls Sühnegeld einer Armen zukommen lassen will.
Funktioniert also doch noch Theater als moralische Anstalt ? Ein Beitrag zur ästhetischen Erziehung , welche Freiheit
des Geistes von den Trieben nicht nur thematisiert, sondern sich auch im Spiel als Befreiung von der ‚Einschüchterung
durch Klassik’ erleben lässt, war der interessante Theaterabend für Mitwirkende wie Zuschauer allemal. Und eine weitere
achtbare Leistung des Lehrer-Regisseurs Joachim Fries, der sich seit 32 Jahren immer wieder über die Mühen der
Korrekturebenen im pädagogischen Alltag erhebt und dafür sinnfällig gerade von Ehemaligen (darunter Darsteller der
ersten Stunde) mit einem Regiestuhl ausgezeichnet wurde, war es überdies.

Text: Hasso Maiweg


Schulkonzert

Bei vollbesetzter Aula fand am 18.6. unser traditionelles Schulkonzert statt.
Besondere Programmpunkte waren diesmal Beiträge jüngerer Schüler wie die Stücke mit Blockflöte und Harfe von
Carolin Jeske und Hannah Lang (8a), das Trompetensolo von Chiara Pestalardo (5a) und das Debut der Percussiongruppe
„Unpolite Smarties“. Die Chorklasse sang Hits aus ihrem Musical „Elecs Geheimnis“.
Die Chorgruppen sind in diesem Jahr auf über 100 Sängerinnen und Sänger angewachsen und brachten auch mehrstimmige
Songs dar.
Das abwechslungsreiche Programm bot Stücke aus der gesamten Musikgeschichte: von der Renaissance (Bläsergruppe) über
die Klassik (Alexander Ranft aus der 10d interpretierte den ersten Satz aus Beethovens Pathetique) bis zur Popmusik.
Das Publikum honorierte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit begeistertem Applaus.
Am Ende standen alle Sängerinnen und Sänger der Schule auf der Bühne, und die Stimmung von den Beatlessongs „Can’t
buy me love“ und „Twist and shout“ übertrug sich auf das Publikum. Begleitet wurde der Chor von „The Ells“, der in
diesem Schuljahr gegründeten Band der Jahrgangsstufe 9.

Text: Christof Krügermann


Shakespeare live! mit GymBay-Schülern

Schauspieler in Aktion

Schülerinnen und Schüler der 5., 6., 7. und 10. Klassen unserer Schule nahmen an dem Projekt Shakespeare live!
teil und traten erfolgreich vom 9. bis zum 11. Juni an drei Abenden hintereinander mit dem Stück „Romeo & Julia“ auf.
Shakespeare live! ist ein Projekt, bei dem Studenten und Schüler zusammentreffen und innerhalb von drei Monaten ein Stück
einstudieren, ein Bühnenbild aufstellen und selbstständig werben. In der ersten Runde von Shakespeare live! nahmen etwa
150 Schüler der Schulen Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Ganztagsgymnasium Johannes Rau, der Grundschule Nützenberger Straße und
unserer Schule und außerdem noch 40 Studenten, darunter eine Seniorenstudentin teil. Das Besondere ist, dass jede Szene
von anderen Darstellern und in anderen Stilen gespielt wurde. So wurde zum Beispiel die berühmte Balkonszene auf Englisch
aufgeführt, während es in der Kampfszene zwischen Romeo und Tybalt frech Jugendsprache zu hören gab.
Da das Projekt einen Erfolg feiern durfte, wird es auch in die zweite Runde gehen. Geplant ist der Block von September
bis Dezember, an dessen Ende das Stück „Ein Sommernachtstraum“ inszeniert werden soll.

Text: Yasemin Kizilkaya, die auch mitspielte


Elecs Geheimnis ist gelüftet

Die Außerirdischen

Der Außerirdische Elec darf seine Mission –die Menschlichkeit zu erforschen- weiterführen.
Er hat sich in Judith verliebt und lebt nun auf der Erde…
Am 4. und 6.6. wurde von der Chorklasse 5a das Musical „Elecs Geheimnis“ aufgeführt. Beide Veranstaltungen waren
ein voller Erfolg bei gut besuchten Vorstellungen. Die Schülerinnen und Schüler der 5a begeisterten auf hohem
Niveau. Die musikalische, choreographische und schauspielerische Leistung war bei beiden Vorführungen mitreißend
und der Funke sprang schnell auf das Publikum über.
Möglich war dieser Erfolg durch die Unterstützung zahlreicher Schüler, Kollegen und den Eltern der Chorklasse.
„The Ells“ – die neugegründete Band aus der JS 9 mit Elena Meyer (9a), Lia Behrens (9a), Svenja Lange (9a) und
Lukas Balke (9b) begleitete neben der Präsentation eigener Stücke die Chorklasse live. Die Technik-Ag (Tim Gärtner
(Stufe 11), Tim Monscheuer (9a) und Felix Kolls (9a) ) realisierte Licht, Ton und die Bühnenbildprojektion. Für die
Maske zeichneten Frau Goessmann und Frau Raffenberg verantwortlich und wurden von Julia Bender, Anna Dildey und
Katharina Schupp aus der 8d unterstützt. Kostüme und Verpflegung während der Projektwoche übernahmen die Eltern
der 5a.
„31 Schüler bei der Produktion auf der Bühne zu beteiligen war eine große Herausforderung“, so Musiklehrer
Christof Krügermann. Die Rollen wurden zweifach besetzt, so dass es möglich war, allen Schülern neben dem Singen
der Lieder auch schauspielerisch die Möglichkeit zu geben, ihr Talent zu entdecken.
Nachdem vor Weihnachten dieses Musical von den Schülern ausgewählt worden war, erarbeiteten sie die Lieder und Texte
zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr. Während der Klassenfahrt im März wurden die Rollen vergeben und mit der
intensiveren Probenarbeit begonnen.
Die intensive Arbeitswoche vom 03.06 – 06.06.09 verlieh dem Stück den letzten Schliff.
Frau Koch-Dannert –Klassenlehrerin der 5a- und Nelly Politt (10c) waren für die szenische Gestaltung verantwortlich,
Frau Finger (Sport und Biolehrerin in der 5a) für die Choreographie und Herr Krügermann (Musiklehrer der 5a) für die
Musik.

Im Rahmenprogramm des Musicals wurden Filme unserer Trickfilm-AG präsentiert. Pauline Halbe aus der 6e berichtete
über die Herstellung der Filme und ihre Mitarbeit in der Ag.
Am Samstag traten die Chorschüler der Wuppertaler Kurrende vor dem Musical auf und wirkten am Ende des Musicals mit.
Die Kooperation mit der Wuppertaler Kurrende (z.B. bei der Durchführung des Stimmbildungsunterrichts in der Chorklasse)
zeigte sich in diesem Arrangement allen Besuchern. Nach der Aufführung fand das Sommerfest der Kurrende statt.

Insgesamt haben Planung und Durchführung des Musicalprojektes so gut geklappt, dass an dieser Stelle ein herzliches
Dankeschön angebracht ist und die Realisierung eines neuen Projektes schon in die Planung geht.

Text: Christof Krügermann


Fight Aids!

Sprayer des GymBay vor ihrem Werk

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a des Gymnasiums Bayreuther Straße waren als Sprayer unterwegs. An der
Kleinen Klotzbahn besprühten sie eine Plakatwand, um auf die nach wie vor aktuelle Aidsproblematik hinzuweisen.
Gleichzeitig sammelten sie Unterschriften für die Petition „Act Positive“ der Kindernothilfe, mit der die EU zu
einem verstärkten Kampf gegen AIDS gebracht werden soll.
über diese Aktion berichtete auch die Wuppertaler Rundschau
in ihrer Ausgabe vom 3. Juni.


Sportunterricht einmal anders

Zwei Tangotänzerinnen

Zusammen mit dem 12-er Sportkurs erhielt der 13-er Sportkurs von Frau Daemgen in den letzten drei Doppelstunden
ihres Schullebens eine Einführung in den Tangotanz.
Die „Seele“ des Tangos nahe bringen wollte Frau Baldauf, Mutter von Jule und Nils und Leiterin einer Tangoschule.
In Begleitung aufregender Musik (und kleinen „Merkstützen“ an der Wand) tanzte Frau Baldauf mal mit Sohn mal mit Tochter
über unseren Hallenboden und bot Einblick in ein Spiel der Bewegung mit einer Gleichberechtigung beider Geschlechter
sondergleichen, in der einmal der „Mann“ und einmal die „Frau“ den Fortgang des Tanzes bestimmen.
über 20 Schülerinnen und zwei Schüler glitten mehr oder weniger stilvoll paarweise über den Hallenboden unter
fach“männischer“ Aufsicht von Frau Baldauf, der man den Spaß an der Aufgabe deutlich ansah.
Nach drei Doppelstunden mit immer neuen Akzenten wurde allen Teilnehmern spätestens jetzt klar, dass man Tango nie
zuende führen wird, der Tanz kann immer ein neues Erlebnis mit dem richtigen Tanzpartner sein.
Das Projekt war so erfolgreich, dass eine Fortsetzung bevorsteht.

Text: Christine Daemgen


Umsetzung des neuen Stundentaktes

Eine Uhr

Ab dem Schuljahr 2009/10 dauern am GymBay die Schulstunden 65 Minuten. Dieser Beschluss ist auf 2 Jahre zur Probe
angelegt und hat auch eine Neuordnung der Stundenverteilung in den Fächern und Jahrgangsstufen zur Folge. Eine Änderung
war vor allem bei den Fächern notwendig, die bisher zweistündig unterrichtet wurden, was 90 Minuten entspricht. Bei einer
Taktung auf 65 Minuten musste die Stundenverteilung also völlig neu geregelt werden, damit auf alle Jahrgangsstufen verteilt
die Unterrichtszeit insgesamt nicht gekürzt wurde.
Das Ergebnis für die Stufen 5 bis 9 lässt sich als PDF-Datei
herunterladen. Ebenfalls wurden die Stunden- und Pausenzeiten (PDF)geändert.


Girl’s und Boy’s Day 2009

Teilnehmer des Girls und Boys-Day

Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen unserer Schule am Girls´Day teil.
Hier könnt Ihr nachlesen, was unsere Schülerinnen an diesem Tag erlebt haben.
Weitere Informationen rund um den Girls Day findet Ihr unter www.girls-day.de.

Und neu am GymBay: Boys Day
In diesem Jahr konnten auch die Schüler unserer Schule die Möglichkeit nutzen, einen Tag in einem Betrieb zu verbringen.
Ebenso wie die Mädchen sollen auch die Jungen damit eine gezielte Unterstützung für die Entwicklung ihrer beruflichen
und persönlichen Ziele erhalten, die jenseits einengender Geschlechterstereotype neue Horizonte eröffnet.

Hier könnt Ihr nachlesen, was unsere Schüler an diesem Tag erlebt haben.

Weitere Informationen rund um den Boy´s Day findet Ihr unter
www.neue-wege-fuer-jungs.de

BOY’S DAY – Meine Eindrücke

Ich war am Boys´Day im Kindergarten Metzmachersrath.
Mir hat es dort sehr gefallen, weil es mal etwas anderes war. Ich war an diesem Tag mit den Kindern im Zoo, und ich
finde nicht, dass es ein reiner Frauenberuf sein sollte, weil es eigentlich viel Spaß macht und abwechslungsreich ist.
Ich musste an dem Tag hauptsächlich mit den Kindern spielen und aufpassen, dass sie nicht auf die Straße rennen.
Ich würde so etwas gerne wieder machen, weil es allemal besser als ein Bürojob ist und es mir persönlich sehr gefallen
hat.
Ich kann’s nur weiterempfehlen.
Marvin Krause

Der Boy’s Day war für mich etwas ganz anderes.
Man war vormittags nicht in seinem gewohnten Umfeld, sondern im echten „Berufsleben“.
Beim Boy’s Day geht es darum, Berufe auszuprobieren, die eher Frauenberufe sind.
Ich habe mich für den Kindergarten entschieden. Obwohl es sehr interessant war zu sehen wie man selber als Kleinkind
war, war ich sehr froh, dass ich um 15 Uhr nach Hause durfte und nicht noch eine Stunde hätte dableiben müssen, denn
die Kleinkinder können manchmal schon sehr anstrengend sein, zumindest wenn sie sich zu viert auf einen stürzen und
toben wollen.
Mir hat das Projekt sehr gefallen und ich würde auch noch mal daran teilnehmen. Zwar nicht gerade im Kindergarten,
aber es gibt ja noch unzählige Möglichkeiten.
Finn Gundermann

GIRL’S DAY – Meine Eindrücke

Girls-Day bei der JVA Wuppertal
Am 23. April 2009 habe ich zusammen mit sieben Mädchen an der Girls-Day Veranstaltung der Justizvollzugsanstalt (JVA)
Wuppertal teilgenommen. Betreut haben uns Frau Monschau (Dipl.-Psychologin) und Frau Machner, stellvertretende
Ausbildungsleiterin der JVA Wuppertal.
Zuerst waren wir in der Berufsschule im Dietrich-Bonhoeffer-Weg, wo wir über unsere Vorstellungen von den Berufen
geredet haben, die hier ausgebildet werden. Dies sind Justizfachangestellte und Beamtin im allg. Vollzugsdienst.
Dort haben wir erfahren, dass eine Ausbildung zwei Jahre dauert. In die Laufbahn des allgemeinen Vollzugsdienstes
kann eingestellt werden, wenn man mindestens 21 Jahre alt ist, weil die Gefangenen dann mehr Respekt vor einem haben,
als wenn man jünger ist.
Danach sind wir mit einem Gefangenentransporter zum Gefängnis im Simonshöfchen gefahren. Als wir ausgestiegen sind,
hörten wir hinter uns Rufe von Jugendlichen in U-Haft wie zum Beispiel die Wörter „Puppen“ und „Zicken“. Später erfuhren
wir, dass dieses Gefängnis nur für Männer und Jungs ist. Nachdem uns erklärt wurde, welche Gebäudeteile es gibt, haben
wir uns den Jugend-Block angesehen. Auf dem Weg dorthin haben wir erfahren, dass das Gefängnis eigentlich überfüllt ist
und deswegen Einzelzellen als Doppelzellen benutzt werden. Als wir uns die Einzelzelle angesehen haben, habe ich
verstanden, warum manche Inhaftierten dagegen geklagt haben. Die Zellen waren gerade so groß, dass man sich darin
umdrehen konnte. Wir haben auch erfahren, dass die meisten Inhaftierten Untersuchungs-Gefangene sind. Nach der
Verurteilung bleiben sie meist noch 12 bis 48 Monate in diesem Gefängnis. Dann werden sie in ein anderes Gefängnis
gebracht. Danach haben wir uns noch die Küche und die Werkstatt, wo die Inhaftierten arbeiten, angeschaut. Wir haben
erfahren, dass manche Inhaftierte in der JVA sogar ein Studium durchführen.
Am meisten an diesem Tag hat mich gewundert, dass die Gefangenen sich freier bewegen können, als ich mir das vorgestellt
habe. Beeindruckt hat mich, dass zwischen den Inhaftierten und den Beamten ein lockeres Klima herrschte.
Wenn man heute einen sicheren Arbeitsplatz mit Beamtenstatus haben möchte und gerne mit Menschen umgeht, scheint
dieses Berufsfeld durchaus interessant zu sein.
Simona Matzke

Mein Girls-Day bei einer Urotherapeutin

Los ging es um 7 Uhr auf den Weg nach Düsseldorf zum ersten Altenheim. Im Altenheim angekommen, erstmal hinauf ins
Zimmer der Patienten und dann durfte ich den Katheterwechsel vorbereiten. Spritzen auspacken und den richtigen Katheter
raussuchen. So war es eigentlich bei jedem Patienten. Selbst habe ich den Katheter nicht gewechselt, da das nur ein Arzt
machen darf. In manchen Altenheimen haben wir länger gebraucht, da die Patienten entweder frühstücken waren oder irgendwo
herumliefen. Diese mussten dann erstmal zurück ins Zimmer. Bei den Hausbesuchen war es das gleiche Spiel. Spritzen
auspacken und Katheter raussuchen. Einer Patientin habe ich dann noch was zu trinken gegeben und ein paar Kekse, da
sie alleine wohnt und nicht aufstehen kann.
Nach zahlreichen Patienten waren wir um 14 Uhr wieder auf dem Weg nach Hause.
Von dem Tag nehme ich mit, dass ich nicht ganz verstehe, warum eher Männer diesen Beruf ausüben und nicht so viele Frauen. Es ist ein Beruf, der auf jeden Fall etwas anderes ist und man dort viel mit Menschen zu tun hat.
Ich selber würde den Beruf allerdings nicht ausüben, denn ich denke, es war zwar interessant zu sehen, was man so als
Urotherapeutin macht, allerdings würde das nicht so in meinen Berufswunsch passen. Obwohl es schon langsam so in die
Richtung geht.
Agnes Schilcher

Erfahrungen als Maschinenbauingenieurin
Der „Girl’s Day war für mich und hoffentlich für viele andere Mädchen eine aufschlussreiche Aktion. Ich besuchte an
diesem Tag das Unternehmen „Brose“, welches Auto-Schließsysteme herstellt. Da ich seit langem mit dem Gedanken spielte,
mich für ein eintägiges Praktikum zu bewerben, um in den Alltag eines Maschinenbauingenieurs zu schauen, kam mir die
Girl’s Day-Aktion sehr gelegen.
Man muss sich nicht bewerben und kann natürlich nicht abgelehnt werden.
Sicherlich wäre es eine gute übung gewesen, sich bei einem Unternehmen zu bewerben, aber leider war ich mir über die
Tätigkeiten eines Maschinenbauingenieurs nicht ganz im Klaren und wollte wissen, ob das das Richtige für das
Schulpraktikum wäre, das bald anstehen wird. Deshalb entschied ich mich für das „Girl’s Day“ Projekt und bereue es
nicht.
Nach einer Führung durch die Produktionsstätte und zahlreichen Fragen von mir und den Mitteilnehmerinnen schauten wir
uns einen kurzen Film über die Geschichte des Familienunternehmens an. Anschließend durften wir praktisch tätig werden.
Wir löteten eine kleine Fahrradfigur. Ich konnte alle meine Fragen loswerden und sie wurden fachmännisch von den
Auszubildenden, von denen wir betreut wurden, beantwortet. Im Großen und Ganzen wurden meine Erwartungen übertroffen,
da ich nun mit Sicherheit sagen kann, dass ich das Tätigkeitsspektrum eines Maschinenbauingenieurin kennengelernt habe
und gerne als solche arbeiten würde. Jetzt habe ich sogar schon ein Unternehmen im Auge, bei dem ich gerne ein Praktikum
und vielleicht sogar ein duales Studium absolvieren würde.
Lisa Gorenzweig


GymBay bei der Mathematischen Frühjahrsakademie

Teilnehmer der Mathematischen Frühjahrsakademie

Bastian Gräwinger, 6a, Julian Alves, 8a, Bilgen Ural und Simon Schramm, Jahrgangstufe 11, haben als erste
Schülerinnen und Schüler des GymBay an der Mathematischen Frühjahrsakademie des Landesverbandes Mathematikwettbewerbe
NRW e.V. vom 24. bis 26. April 2009 in Wegberg teilgenommen. Zusammen mit 108 weiteren mathematikbegeisterten
Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen verbrachten sie ein Wochenende in der Jugendbildungsstätte
St.Georg in Wegberg. Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler des GymBay waren aktiv an diesem Wochenende,
auch Frau Voigt und Herr Wiele waren als Dozenten dabei.

Beginnend am Freitagabend gab es fünf eineinhalbstündige Unterrichtseinheiten in den jeweiligen Jahrgangsstufen
zu Themen, die im Mathematikunterricht kaum zur Geltung kommen, wie z. B. Mengenlehre oder komplexe Zahlen.
Am Samstagnachmittag gab es dann Angebote wie Funktionensticken oder eine Einführung in Strategien des Go-Spiels.
„Mir hat es auf der Frühjahrsakademie sehr gut gefallen. Man konnte hier viele verschiedene und spannende Dinge lernen“,
resümiert Bastian Gräwinger und Simon Schramm fügt hinzu: „Da der Unterricht meist in kleinen Gruppen stattfindet, lernen
wir eine ganze Menge. Obwohl ein Großteil der Aufgaben auf Wissen beruht, was in der Jahrgangsstufe 11 normalerweise
nicht drankommt, konnte ich alles nachvollziehen, was zu einem großen Teil auch an den Lehrern liegt.“
Auch Bilgen Ural zeigt sich zufrieden. „Ich würde mich total freuen, wenn ich das nächste Mal wieder an der Akademie
teilnehmen könnte.“

Text: Ellen Voigt


Letzter Unterrichtstag der JS 13

Sumoringer Behrens

Nach 9 Jahren endete für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 13 der Unterricht am Bay am letzten Tag vor
den Osterferien, nachdem alle mitgeteilt bekommen hatten, dass sie zum Abitur zugelassen sind. Zum Ausspannen
hatten sie mit Unterstützung von Herrn Behrens einen Baybeach neben dem Fischteich auf dem Schulhof aufgebaut.
Bei frühsommerlichen Temperaturen kamen somit Urlaubsgfühle auf. Die Lehrer mussten dort in der 6. Stunde einige
anstrengende Aufgaben bewältigen,

Limba-Tanz

Limba-Tanz, Sumoringen und einen Parcours mit Flossen erfolgreich absolvieren. Da kamen alle gut ins Schwitzen.

Zum Glück begannen danach die Ferien!


Frankreichaustausch

25 französische Schülerinnen und Schüler aus Roussillon besuchten Mitte März unsere Schule und ihre Partner aus den
neunten Klassen, die sie im Herbst des vorigen Jahres kennengelernt hatten. Vom Wetter abgesehen war es eine äußerst
gelungene Woche. So fuhren unsere Gäste mit großer Freude mit der Schwebebahn zum Industriemuseum und Empfang im Barmer
Rathaus.

Neben einem gemeinsamen Bowlingwettkampf führten zwei ganztägige Ausflüge nach Bonn ins Beethovenhaus
Gemeinsames Bowling
und in das Haus der Geschichte sowie nach Köln, wo nach einem Besuch des Gestapokellers eine Besichtigung des Kölner
Doms auf dem Programm stand. Anschließend wurden Rekorde beim Besteigen des Südturms erzielt: In gut 4 Minuten schafften
es einige bis zur Spitze.

Auf ein Wiedersehen in Wuppertal oder Roussillon werden sich viele freuen.


8a gewinnt Preis bei Wettbewerb

Im Rahmen des Politikunterrichts hat die Klasse 8a an einem Schülerwettbewerb des Bundesministeriums der Justiz
teilgenommen und einen Geldpreis in Höhe von 150 Euro gewonnen.

Anlass für das von den Schülerinnen und Schülern ausgewählte Thema ist ein „runder Geburtstag”: 2009 besteht das
Grundgesetz 60 Jahre!
Die eigene Schwerpunktsetzung lässt sich an dem formulierten Titel der Wettbewerbsarbeit ablesen: Unsere Grundrechte
in der Diskussion – Vorsicht, der Staat hört mit.

Die Grundrechte machen unsere Demokratie aus und dürfen „in ihrem Wesensgehalt nicht angetastet” werden – heißt es.
Aber: Sind unsere Grundrechte wirklich unantastbar? Diese und weitere Fragen stellten die Klassenmitglieder nicht nur
sich selbst, sondern auch Experten der Polizei und der Justiz.
Nach Interviews, eigenen Recherchen im Grundgesetz und kreativer Auseinandersetzung in Form einer Fotostory bildeten
die Schülerinnen und Schüler sich eine eigene Meinung und dokumentierten ihre Arbeitsergebnisse in einer Projektmappe,
die als Wettbewerbsbeitrag eingereicht und von der Jury belohnt wurde.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!


Varus am Gymbay

Schüler erklären ihre Ausstellung den Mitschülern

Der berühmten Auseinandersetzung zwischen Römern und Germanen wird in diesem Jahr besonders gedacht. Die Schlacht
im Teutoburger Wald oder auch bekannt unter dem Namen Varusschlacht jährt sich zum 2000. Mal.
Deshalb hat der Differenzierungskurs Latein der Jahrgangsstufe 10 mit Frau Ahlrichs eine Ausstellung zu diesem Thema
organisiert.
Mit einem selbstentwickelten Quiz für Schüler werden die Fakten motivierend abgefragt. Schülerinnen des Kurses
organisierten Führungen für interessierte jüngere Schülerinnen. So wurde z.B. eine 6. Klasse im Rahmen des Fachs
Geschichte in diese Thematik eingeführt.

Zwei Schwerpunkte greift diese Ausstellung auf: Wo fand die Schlacht statt? und welche Bedeutung hatte sie für
die Beziehung zwischen Römern und Germanen.
Die Ausstellung ist noch bis zu den Osterferien auf der
Sekretariatsebene unserer Schule zu sehen.

Text: Christof Krügermann


Bastian Gräwinger siegt bei der Matheolympiade

Bastian Gräwinger

Am 21. Februar 2009 fand in Bad Oeynhausen die 3. Runde der Mathematik-Olympiade statt. In dieser Runde traten
rund 350 Schülerinnen und Schüler des Landes Nordrhein-Westfalen an, die sich zuvor als beste ihrer Stadt qualifiziert
hatten. Aus Wuppertal waren sechs Schülerinnen und Schüler dabei. Einer von Ihnen ist der Sechstklässler Bastian
Gräwinger aus der 6a unserer Schule.
Zusammen mit 54 Schülerinnen und Schülern seiner Jahrgangsstufe musste er zwei Stunden lang Aufgaben lösen. Und er
löste diese Aufgaben sehr erfolgreich: Bastian hat einen ersten Preis in seiner Jahrgangsstufe gewonnen. Sicher ist
ihm damit eine Teilnahme an der Sommerakademie, zu der die Preisträgerinnen und Preisträger der 3. Runde der
Mathematik-Olympiade vom Landesverband für Mathematikwettbewerbe NRW eingeladen werden (nähere Informationen:
www.soak.nrw.de).
Am 14.03.2009 wurde Bastian bei der Siegerehrung in Bad Oeynhausen seine Siegerurkunde übergeben. Bastian war der
einzige Wuppertaler Schüler, denn er ist dieses Jahr der einzige Preisträger, den eine Schule in Wuppertal stellt.
Wir sind sehr stolz, dass Bastian Schüler unserer Schule ist.

Text: Ellen Voigt


Die Zauberflöte – ein gewonnener Wettbewerb

Die Königin der Nacht

Metall und Watte, Buchseiten, Schwämme, die in rote Farbe getaucht wurden. Laub, Federn, Holz, Nägel, Kaninchendraht
und Pappmaché – daraus bestehen die Kleider von Papageno und Co.
Monostatos und die Königin der Nacht erstarren zu Wehrtürmen oder Waffen, Pamina scheint als weiß-rosa Wölkchen zu
schweben und Papageno ist die Natur pur. Die Kulissen, in denen diese Figuren auftreten sollen, nehmen das Spiel mit
Materialien und Farben auf. Sarastros Reich ist z.B. aus flauschiger Watte, während der Saal der Königin vor Nägeln
starrt.
Als die 8a zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Frau Mies und Frau Dopf, ihrer Deutsch- und Klassenlehrerin, im Sommer 2008
in der Zeitung von der Ausschreibung der Wuppertaler Oper erfuhr, dass Klassen gesucht würden, die Bühnenbilder und
Kostüme für die „Zauberflöte“ entwerfen wollen, waren sofort alle dabei. Die letzten Wochen des Schuljahres wurden mit
der Lektüre und Deutung des Librettos gefüllt und dann ging es im neuen Schuljahr an die Umsetzung im Kunstunterricht.
Begleitet wurde dieser fächerübergreifende Projektunterricht von den wunderbaren Klängen Mozarts. Manchmal sang man sogar
im Chor die Lieder mit.
Die Klasse hatte sich nicht wenig vorgenommen: Durch Materialien und Formen sollte das Wesen der Figuren in Kostüm und
Bühnenbild zum Ausdruck kommen. Dabei sollte vorwiegend mit gesammeltem und gefundenen Materialien gearbeitet werden.

Standbild der Hauptfiguren

Es ist schon außergewöhnlich, wie tief die jungen Künstler und Künstlerinnen in das Werk Mozarts eingedrungen sind. Sie
begreifen die Oper im Kern als Variation eines uralten Sagenmotivs: als den Kampf dunkler urzeitlicher Mächte, die nur
Hass, Gewalt, Trieb und Egoismus kennen, mit dem Reich des Lichts, der Liebe, Güte und Vernunft, kurz der Aufklärung,
für das Sarastro steht. Dabei sehen sie die Figuren durchaus nicht nur schwarz oder weiß. So ist Pamina zwar auf den
ersten Blick ein zartes, feminines Wesen im Tutu, aber wenn man ihr Kostüm genauer betrachtet, so findet man die runden
Formen aus kantigen, spitzen Pergamentkügelchen geformt, die ihre Herkunft aus dem Reich ihrer Mutter verraten.
Sarastro ist nicht nur die Güte und das Licht in Person, da ist auch ein metallener Stab, der seinen Machtanspruch und
seine Unnachgiebigkeit ausdrückt. Der Mohr Monostatos, der sich so wehrhaft im Panzer mit Nägeln zeigt, verletzt bei
genauerem Hinsehen auch sich selbst.
Taminos blutrote Hose aus Schwämmen steht symbolisch ebenso für Mut und Tapferkeit wie für Liebe und Weichheit.
Zu sehen sind diese Objekte im Foyer der Oper. Schon bei einer Vorschau im November konnten die Jugendlichen den Regisseur
und die Theaterpädagogen mit ihrer professionellen Präsentation und ihrer Kreativität sichtlich beeindrucken. Und nun sind
sie auch als Sieger aus dem Wettbewerb der Schulen hervorgegangen und freuen sich auf ihren Preis:
Sie dürfen für die nächste Spielzeit das Bühnenbild und die Kostüme für ein Kinderstück entwickeln. Viel Arbeit, auf die
sich diese Klasse allerdings tatsächlich freut.

Eine Übersicht über die Kostüme gibt es als PDF-Datei zum Download.

Text: Doris Dopf


Neue Chemielehrerin

Laetitia Hoffmann

Laetitia Hoffmann heißt unsere neue Chemielehrerin. Sie hat Chemie und Sport auf Lehramt für die
Sekundarstufe I + II in Gießen und an der Bergischen Universität Wuppertal studiert.
Zur Zeit
unterrichtet Frau Hoffmann 12 Stunden die Woche im Fach Chemie in den Jahrgangsstufen 9 und 11 und tritt
damit die Nachfolge von Frau Henning an.
Die Fitness- und Schneesportlehrerin spielt auch Basketball, liest gerne und kümmert sich zu Hause um
ihren Kater „Gremy“.
Herzlich Willkommen!


Lernen lernen für die Stufe 6

Schüler beim Turmbau

Was haben ein Eichhörnchen, der eigene Geburtstag, ein Turmbau, die Selbsteinschätzung und „Chatten mit Egon“
gemeinsam?

Die Lösung lautet:
„ Lernen lernen“ – Projekttage 2009 für die Jahrgangsstufe 6!

Am 10. und 11.02.2009 wurde klassenübergreifend und in fünf verschiedenen Workshops, die jeder Schüler und jede
Schülerin besuchte, auf unterschiedlichste Art und Weise gelernt. Die Vielfalt von Lernstrategien und Lernformen
konnte unmittelbar erkundet und erprobt werden. Die fünf Bausteine verdeutlichen dieses: Es ging um multimediales
Lernen, um das Lernen von strukturierter Präsentation, ein Lesekompetenztraining, das kooperative und das
eigenverantwortliche Lernen.
Zielperspektive ist der Ausbau der Kompetenzen, so dass Lernen- begleitet und
selbstständig- mit Verstand und Freude gelingt. Die Schüler zeigten sich begeistert von dem lehr- und
erfahrungsreichen Tag.

Text: Birgit Koch-Dannert


Eltern lernen Latein – für Ihre Kinder

Frau Stangier, die Leiterin Dr. Petra Balsliemke, Frau Christians

Am Samstag, dem 31.1.2009 fand am Gymnasium Bayreuther Straße ein besonderer Arbeitskreis statt: Eltern
unserer Sechstklässler ließen sich in die lateinische Sprache einführen, um ihren Sprösslingen bei den
Hausaufgaben und Klassenarbeitsvorbereitungen helfen zu können.

Der Workshop findet auf Initiative unserer Lateinlehrer statt.
Das Treffen lockte fast zwanzig Eltern an, die hochmotiviert mitarbeiteten. „Meine letzten Sprachstunden
in der Schule sind schon eine ganze Zeit her. Der Lateinunterricht macht Spaß – und ich kann meinem Kind
helfen…“, resümiert Bettina Flathmann begeistert.
Ziel ist es, den Eltern einen Einblick in die lateinische Sprache und in ihre Struktur zu vermitteln.
Natürlich müssen die Eltern in diesem Einführungskurs auch übersetzen und sich einigen Vokabeln merken.

Mit diesem Kurs soll die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus intensiviert werden, so dass
Fördermaßnahmen noch besser greifen können. Wenn die Eltern darüber hinaus merken, dass das Lateinische
eine sehr lebendige Sprache darstellt, ist die Freude am Lernen wohl auch bei den Eltern vorhanden und
kann sich auf die Kinder übertragen. Vor allem aber können die Erwachsenen Verständnis für ihre Vokabeln
und Grammatik paukenden Kinder aufbringen und sie entsprechend motivieren.
Frau Dr. Petra Balsliemke, Lateinlehrerin am Bay, zeigte sich ebenfalls rundum zufrieden. „Die Eltern
erinnern sich wieder an die Situation als Schüler und verstehen so nicht nur die möglichen Probleme
ihrer Kinder mit der fremden Sprache“, fasst die Pädagogin zusammen.


Neuer Referendar

Marko Annas

Mit Beginn des zweiten Halbjahres nahm Marko Annas seine Arbeit am GymBay auf. Er macht das Referendariat
in den Fächern Mathe und Physik an unserer Schule. Der als Informationselektroniker ausgebildete
Diplommathematiker erteilt auch ab sofort Unterricht in seinen Fächern.

Marko Annas hat in Wuppertal studiert. Zu seinen Hobbys zählt er Billard und Lesen. „Ich freue mich auf
die Schüler hier am Bay“, so der neue Mann an unserer Schule.
Herzlich Willkommen!


FCE-Zertifikate für GymBay-Schüler

Frau Jesinghaus-Eickelbaum, Herr Appenzeller und die Teilnehmer

Am 4.2.09 konnten neun Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach langer Arbeit ihre FCE-Zertifikate
entgegennehmen. FCE ist die Abkürzung von First Certificate in English. Es ist eine international anerkannte
Zertifikatsprüfung. Sie wird in der Regel durch die Universität Cambridge durchgeführt, einmal im Jahr jedoch
auch an Schulen.

Mit dem Zertifikat haben die Schülerinnen und Schüler in Bewerbungen um begehrte Plätze auch im europäischen
Ausland deutlich bessere Chancen.

Herzlichen Glückwunsch an Jenny Bungart (Jgst. 12), Smina Gahlen (nicht anwesend), Anais Haupt, Sven Inden,
Vincent Keldenich, Sejla Kljucanin,
Burcu Kocabiyik, Vivian Küll,
Christoph Mück (alle Jgst. 11 )

Die Schülerinnen und Schüler wurden betreut von Frau Jesinghaus-Eickelbaum. Auch beim Aufbaukurs CAE sind
wir dabei.


Start frei für die Junior-Ingenieur-Akademie

Herr Appenzeller im Gespräch mit Herrn J. Schlarb von der Deutschen Telekom Stiftung

Zahlreiche Unternehmensvertreter trafen sich am Freitag, den 16.01.2009 am GymBay mit Schulvertretern,
um gemeinsam feste Vereinbarungen für die Gestaltung des Faches Technik im Differenzierungsbereich der
Jahrgangsstufe 8 zu treffen. Neben unseren Partnerunternehmen, wie zum Beispiel Sachsenröder, Schmersal,
Muckenhaupt&Nusselt, waren auch die Bergische Universität sowie die Bergischen Arbeitgeberverbände verteten.
Die Deutsche Telekom Stiftung wird die sogenannte Junior-Ingenieur-Akademie zunächst für einen Zeitraum
von zwei Jahren ebenfalls unterstützen.

Ein gelungenes Netzwerk für unsere Schule und damit für unsere Schülerinnen und Schüler, die bereits
durch ihre zahlreichen Anmeldungen beim Bergischen Schultechnikum ihr Interesse für den technischen Bereich
bekundeten, ist nun gemeinsam aktiv.

Gemeinsam ist es geschafft: Mit Beginn des kommenden Schuljahres steht zunächst in der Jahrgangsstufe 8
das Fach Technik zur Wahl.

Text: Danja Studzinski


Posaunenchor

Der Posaunenchor

Es ist ein schon lang geübtes Ritual, dass am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien der
Posaunenchor unserer Schule in der letzten Pause aufspielt. Dennoch versammelten sich auch dieses
Jahr wieder Schüler, Lehrer und auch einige Eltern neugierig, um den himmlischen Klängen zu lauschen.
Und sie wurden – so wie jedes Jahr – nicht enttäuscht. Die Musiker hatten ein abwechslungsreiches
weihnachtliches Programm zusammengestellt, dem alle gerne lauschten.
Danach ging es beschwingt
und weihnachtlich gestimmt in die Klassen, um dort mit den Mitschülern das Jahr ausklingen zu lassen.


Weihnachtsgottesdienst

Die Heilige Familie mit Engel und Hirten...

Kurz vor Beginn der Weihnachtsferien trafen sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, um gemeinsam
einen Gottesdienst zu feiern. Thema war der „Stern über Bethlehem“.

Jede der insgesamt fünf Religruppen hatte einen Beitrag vorbereitet und trug so zu einem gelungenen
Gottesdienst bei.
Ob Weihnachtswünsche oder Interview, Adventsgedanken, Gedichte oder Krippenspiel, so
unterschiedlich die Beiträge waren, so gelungen waren sie auch.
Abgerundet wurde das Ganze durch die schon
im Musikunterricht eingeübten Weihnachtslieder, die laut und engagiert mitgesungen wurden.
So konnten sich
die Schülerinnen und Schüler schon in der Schule auf den Heiligen Abend einstimmen…


Weihnachtsstimmung am Gymbay


Der Erprobungsstufenchor

Am Dienstagabend wehte durch die Aula ein Hauch von Weihnachten. Beim diesjährigen Weihnachtssingen traten
nicht nur der Erprobungsstufenchor mit Schülern aus allen 5er Klassen, der Chor von 7-13, die Chorklasse und
die Bläsergruppe auf, sondern auch das Gitarrenquartett „Saitenstiche“.
Vor vollbesetzter Aula musizierten
sie auch geimeinsam mit dem Publikum. Ca. 120 MusikerInnen präsentierten weihnachtliches Repertoire vom
traditionellen „Kommet ihr Hirten“ bis zu John Lennons „Happy X-mas“.

Horst Richter, ehemaliger Musiklehrer am Gym Bay und heute noch aktiv in der Bläsergruppe, wurde zum
75jährigen Geburtstag gratuliert. Herr Appenzeller bedankte sich für die vielen Jahre des außerunterrichtlichen
Engagements von Herrn Richter über seine Pensionsgrenze hinaus.

Die Jahrgangsstufe 13 richtete ein kleines Buffet aus und stimmte die Gäste auch auf diese Weise auf das
Weihnachtsfest ein.
Ein großartiger Schlussapplaus war der Lohn für alle Mitwirkenden. Auch an dieser Stelle sei allen für die große
Unterstützung und den persönlichen Einsatz herzlich gedankt.
Mit „O du fröhliche“ klang der
gelungene Musikabend aus.

C. Krügermann


Tag der offenen Tür

Eltern und Schüler stellen das GymBay vor

Weit waren unsere Türen geöffnet, damit sich Grundschüler und Eltern an unserem Tag der offenen Tür 2008
ein Bild ihrer möglichen neuen Schule machen konnten. Am 13.12.08 stellten Eltern, Schüler und Lehrer das
GymBay vor und vermittelten einen Eindruck, was unser Gymnasium zu bieten hat. Und da gab es eine Menge zu
sehen: Die AGs stellten sich vor, der Sanitätsdienst war präsent, die Fahrten nach Frankreich und Italien
wurden gezeigt, die Förderung im Mathematikunterricht dargestellt und und und…

Die zukünftigen Schüler konnten sich in Schnupperstunden einen Eindruck z.B. vom Englisch- oder
Chemieunterricht verschaffen, die Eltern nutzten derweil die Gelegenheit zum Informationsaustausch mit
den anwesenden Lehrern.
Schulleiter Appenzeller gab einen Überblick über den Bildungsgang am GymBay,
die Chorklasse zeigte, was sie in den wenigen Wochen seit Schuljahresbeginn schon alles gelernt hat und
beeindruckte nachhaltig. So wird es wohl auch zum nächsten Schuljahr eine hohe Nachfrage nach der Chorklasse
geben.
Erprobungsstufenkoordinator Wolfgang Kulla zeigte sich mit dem Tag dann auch vollauf zufrieden:
„Ich glaube, wir konnten gut vermitteln, warum es sich lohnt, auf dem Gymnasium Bayreuther Straße zu sein!“


Komponist besucht Chorklasse

Der Komponist Lutz Werner Hesse und Martin Lehmann von der Kurrende besuchen die 5a

Am 9.12.08 hatte die Chorklasse 5a im Musikunterricht außergewöhnliche Gäste zu Besuch: Lutz Werner Hesse,
Komponist aus Wuppertal und Martin Lehmann, Künstlerischer Leiter der Wuppertaler Kurrende.
Die Schülerinnen und Schüler der Chorklasse konnten sich so aus erster Hand über das Werk „Wie schön leuchtet
der Morgenstern“ informieren, das im Rahmen der diesjährigen Quempaskonzerte von der Wuppertaler Kurrende
uraufgeführt wird.

Lutz Werner Hesse erklärte seine Komposition und stellte sich auch den Fragen der Schüler über Leben und
Arbeiten als Komponist.
Martin Lehmann führte die Schülerinnen und Schüler in die Traditon der Quempaskonzerte ein und stellte das
Programm der diesjährigen Konzerte vor. Die Chorklasse wird am 20.12.2008 eines dieser Konzerte besuchen.

C. Krügermann


Klasse 8c ist „fit für die Wirtschaft“

Schüler bekommen ihre Teilnahmebestätigungen

Blick hinter die Kulissen: Am 3. Dezember haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c
des Gymnasiums Bayreutherstraße die Gelegenheit, einmal selbst hinter dem Bankschalter zu stehen.
Exklusiv für die Schüler öffnet die Wuppertaler Citibank-Filiale ihre Türen noch bevor der eigentliche
der Filialverkehr beginnt. „Für die Schüler ist der Filialbesuch eine schöne Möglichkeit, einen praktischen
Einblick in das Tagesgeschäft einer Bank zu bekommen“, freut sich Politiklehrer Ivo Vucetic, der das Projekt
am Wuppertaler Gymnasium betreut.

Der Ausflug in die Elberfelder Geschäftsstelle findet im Rahmen des Projektes »fit für die wirtschaft statt.
Mitarbeiter der Citibank gestalten ehrenamtlich in Abstimmung mit dem Lehrer den Unterricht. In elf Schulstunden
erarbeitete Oliver Weichert, Projekt Manager aus dem Bereich Cards der Citibank, gemeinsam mit den Schülern
wirtschaftliche Zusammenhänge. Auf dem Stundenplan standen unter anderem die Vermittlung wirtschaftlicher
Grundlagen, der richtige Umgang mit Geld und das ABC der Finanzwelt vom Aktienmarkt bis hin zum Zahlungsverkehr.
Der Filialbesuch ist der Abschluss dieser praxisnahen Unterrichtsreihe. „Das große Interesse der Jugendlichen
hat mich positiv überrascht. Es war für mich eine tolle Erfahrung, die Klasse 8c zu unterrichten. Wichtig war
mir vor allem, dass die Schüler Spaß an meinem Unterricht hatten und ich ihr Interesse an wirtschaftlichen Themen
wecken konnte,“ resümiert Weichert.
Beim Ausflug in die Elberfelder Citibank lernen die Schüler die verschiedenen Bereiche der Filiale kennen:
angefangen bei der Geldausgabe bis hin zur Kreditvergabe. Da die Führung vor den Öffnungszeiten stattfindet,
können sich die Banker viel Zeit für die Gymnasiasten nehmen und diese haben ausreichend Gelegenheit, die
Berater mit ihren Fragen zu löchern.

Die Klasse 8c
Schulleiter Detlef Appenzeller begrüßt die Bildungsinitiative: „Dieses Projekt ist ein weiterer Baustein,
mit dem wir unsere Schülerinnen und Schüler auf das Berufsleben vorbereiten. Es ist sehr wichtig, dass sie früh
für wirtschaftliche Zusammenhänge sensibilisiert werden. Deswegen nehmen wir sehr gern an dem Projekt »fit für
die wirtschaft teil und unterstützen den Unterricht mit Wirtschaftstrainern aus Banken und anderen Unternehmen.“

»fit für die wirtschaft ist eine Initiative der Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA in Zusammenarbeit mit
der IW JUNIOR gGmbH. Gefördert wird das Projekt durch die Citi Foundation. Das bundesweite Bildungsprojekt zielt
darauf ab, Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klasse praxisnah und handlungsorientiert
wirtschaftliche Prozesse nahe zu bringen, sie in ihrer Berufswahl zu unterstützen und über einen vernünftigen
Umgang mit den eigenen Finanzen zu informieren. Bereits über 1 000 Klassen mit rund 31 000 Schülern beteiligten
sich seit dem Projektstart im Jahre 2003 an „fit für die Wirtschaft“.


Eltern und Schüler erneuern ihren Klassenraum

Schüler bei der Arbeit...

Eltern und Schüler der Klasse 8b machen sich daran, den Klassenraum K247 zu verschönern.
Da die Stadt in diesem Jahr vollauf mit der Renovierung des E-Traktes beschäftigt ist, übernahmen
wir die professionelle Renovierung der Fensterrahmen und die Neugestaltung der Wände nebst Pinnwand.
So hat die Klasse jetzt einen individuellen und sauberen Klassenraum, der das Lernen erleichtert, da
man sich wieder wohl fühlen kann.
Ab dieser Stelle seien Frau Groß und Frau Grundmann, die als Klassenpflegschaftsvorsitzende das Ganze
organisiert haben, und den vielen tatkräftigen Helferinnen und Helfern herzlich gedankt.

So funktioniert Schule: Schüler, Eltern und Lehrer investieren gemeinsam Zeit und Arbeitskraft im
Sinne und zum Wohl der Kinder.
Nochmals vielen Dank,

Michael Grothe, Klassenlehrer der Klasse 8b


SolarChallenge CrossNational 2009

Ein durch Solarenergie angetriebener Flitzer

Die Förderung der Naturwissenschaften und des Interesses an technischen Phänomenen stand im Mittelpunkt
eines Schulprojektes, das sich mit dem Thema Solarenergie beschäftigte.
Es fanden sich 16 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 und 10, die sich intensiv in Zusammenarbeit mit der
Bergischen Universität, der Hochschule Bochum und mehreren Wuppertaler Unternehmen in Lern-, Übungs- und
Experimentalphasen mit Physik und Technik rund um die Solarenergie auseinandersetzen.
Herr Wilhelmi, Phsiklehrer mit Leib und Seele sowie Justus Just, unser ehemaliger Schüler und
Student für Physik an der Bergischen Universität, übernahmen die Betreuung und Koordination der Arbeitsgruppe
und ihrer Aktivitäten.
Im Rahmen des Projektes waren auch Besuche in Betrieben, an der Uni sowie im Gelsenkirchener Wissenschaftspark
inbegriffen.

Zum Abschluss des Projektes reisten die Teilnehmer nach Darwin/Australien, um dort an den abschließenden
Vorbereitungen des SolarCarRacing 2009 teilzunehmen, sich mit den jungen Ingenieuren auszutauschen und weitere
Studien an der Charles Darwin University und der Darwin High School durchzuführen.

Detlef Appenzeller


Mord am Bay

„A Murder is announced“, so nannte Agatha Christie ihren erfolgreichen Krimi, der in einer Bearbeitung
für die Bühne nun auch am Bay zu sehen war. Unsere English Drama Group brachte am 3.12. um 19.00 Uhr in der
Aula nicht nur den Mord, sondern auch dessen Aufklärung auf die Bühne.
Die AG, in der sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 versammeln, hatte schon im letzten
Jahr mit dem „Wizard of Oz“ gezeigt, welche Talente sie vorweisen kann.
Unsere English Drama Group ist vor drei Jahren von Frau Gößmann gegründet worden und wird seit einiger Zeit
von Frau Jesinghaus-Eickelbaum betreut.
Die Schauspieler haben sich sich seit einem Jahr auf die Premiere vorbereitet, was sich am Premierenabende
eindrucksvoll zeigte. Die beeindruckende Leistung der Schülerinnen und Schüler sorgte für ein begeistertes
Publikum und lang anhaltenden Applaus. Wir sind schon jetzt auf die nächste Produktion gespannt.


Frankreichaustausch


alle Teilnehmer des Austauschs

Am Donnerstag, den 13. November, sind 24 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Schmitz-Paul
und Herrn Greven nach Roussillon aufgebrochen. Am Abend wurden sie um 20 Uhr herzlich von Ihren
französischen Austauschpartnern begrüßt. Am folgenden Tag führte eine erste Exkursion nach Lyon.
Bei einer Führung lernten sie ein neues französisches Wort, das mancher Franzose nicht einmal kennt:
traboule. So „traboulierten“ alle mit großer Freude durch die Altstadt von Lyon, das heisst, sie
wechselten durch die Häuser von einer Gasse in die nächste.
Am Nachmittag gab es eine steile Fahrt mit einer Seilbahn hinauf nach Fourvière, von wo man bei
ausgezeichneter Sicht einen herrlichen Blick auf die drittgrößte Stadt Frankreichs hatte.
Nach dem Wochenende, das die Familien für ihre deutschen Gäste individuell gestalten konnten, trafen
sich alle am Montagmorgen zunächst für eine Unterrichtsstunde in den beiden Schulen. Bei der
anschließenden Führung durch das Schloss erfuhren sie Einzelheiten über den berühmten Erlass von
Roussillon und
wurden danach vom Bürgermeister empfangen. Nach einer kurzen Stärkung in der Schulkantine ging es
schon wieder weiter nach Annonay, wo die Herstellung von Papier im Mittelpunkt stand. Jeder konnte
ein Blatt schöpfen, das anschließend sogar ein Echtheitszertifikat erhielt.
Am Dienstag lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst kennen, wo die französischen Schüler
Freistunden verbringen, wenn der Lehrer verhindert ist: das CDI (centre de documentation et d’infomation)
hält für alle ausreichend Materialien bereit. Die nachfolgende Fahrt nach Vienne begann mit Verzögerung,
da der Zug durch einen Bus ersetzt wurde. Doch in Vienne gab es eine Zugfahrt anderer Art: Mit dem
„petit train“ erfuhr man viel über die römische Vergangenheit dieser Stadt. Vorbei am Forum, dem Theater
und dem Tempel endete die Fahrt wieder am Verkehrsamt. Bevor alle einen Stadtbummel machen konnten, lohnte
sich ein genauerer Blick in die gothische Kathedrale, um an Hand des Frieses der Tierkreiszeichen noch
einmal die Bedeutung der Kalenderreform, die von Roussillon ausgegangen war, zu erläutern.
Am Mittwoch stand der Schulbesuch im Mittelpunkt, wodurch ein intensiver Vergleich der Schulsysteme
Frankreichs und Deutschlands ermöglicht wurde.
So traten alle nach einer gelungenen Woche wieder
die Heimfahrt an: Im Gepäck befanden sich viele Eindrücke, Erfahrungen und neue Freundschaften, die
dann beim Gegenbesuch in Wuppertal in der Zeit vom 20. März bis zum 27. März 2009 vertieft werden können.

Kleine technische Anmerkung:
Zum ersten Mal wurde ein Bericht – gemeint ist der vorherige – quasi live auf unserer Schulhomepage veröffentlicht,
so dass sich z.B. die Angehörigen bereits während des Aufenthaltes in Frankreich über die Erlebnisse ihrer Kinder
informieren konnten. Der Dank gilt besonders der französischen Kollegin, die ihren Rechner hierfür
zur Verfügung stellte.

Text: Alexander Greven

Weitere Impressionen:
Hinfahrt
Traboule in Lyon
Die Kathedrale St. Jean
Die astronomische Uhr
Blick von Fourvière
Im Papiermuseum
Papierherstellung
Papier schöpfen
das fertige Blatt
Im CDI von Salaise
In Vienne
In Vienne (Mont Pipet)
die gothische Kathedrale


Neue Referendarin

Renata Adams

Schon am Beginn des Schuljahres hat Renata Adams ihren Dienst an unserer Schule aufgenommen.
Sie unterrichtet die Fächer Englisch und Deutsch. Studiert hat sie in Düsseldorf.

Frau Adams ist in Neu-Delhi geboren und hat eine siebenjährige Tochter.
Eine
ausführliche Vorstellung folgt in NeuAmBay Anfang nächsten Jahres.
Willkommen am Bay!


Sieger des Wettbewerbs „Aids & Art“ in Berlin

Bundesgesundheitsministerin Schmidt und die Sieger

Langsam rollte der Zug aus dem Bahnhof am Montag, den 27.10.08 in Wuppertal.
Johannes Mertens und ich, Nelly Politt, saßen im ICE nach Berlin, neben uns Herr Ippendorf von der
Arbeiterwohlfahrt.
Um 9.00 Uhr hatten wir am Hauptbahnhof antanzen müssen, um dann nach vier Stunden plötzlich in Berlin zu sein.
Die Hauptstadt war wie ein gigantischer Strom aus Eindrücken: die vielen Menschen, die riesengroßen, toll
designten Häuser, die vielen Lichter und Autos.

Wir stiegen in die S-Bahn und landeten kurz darauf ganz in der Nähe vom Gesundheitsministerium und vom
weltberühmten Friedrichstadtpalast. Nachdem wir den Montag noch damit verbracht hatten durch Berlin zu
stiefeln und den Reichstag anzusehen, gingen wir am Dienstag nach einem ausgiebigem Frühstück im Hotel
ins Ministerium.
Alles war sehr offiziell: Der grau geflieste Boden glänzte, die Leute trugen Anzüge und am Eingang bekamen
wir Namensschilder. Im Veranstaltungsraum, der gleichzeitig die Einganshalle des Ministeriums bildet,
hingen drei große, rote Ballons, es standen überall Tische mit langen, weißen Tischdecken und Blumen darauf.
Außerdem befand sich noch eine kleine Bühne im Raum und auf ihr eine Leinwand, auf der in großen Buchstaben
„Bundeswettbewerb Aidsprävention 2008“ projiziert war.
Und dann tauchte plötzlich Ulla Schmidt im Raum auf. Die ARD stürzte sich zuerst auf sie und überhäufte sie
mit Fragen.
Dann stand sie für Fotos bereit. Alle nominierten Teilnehmer mussten pro Projekt auf die Bühne und wurden
dann zusammen mit der Gesundheitsministerin und dem Präsidenten der privaten Krankenversicherungen
fotografiert.

Johannes und ich hatten bei dem Wuppertaler Projekt „Aids & Art“ zusammen mit Frau Nowak und unserer Klasse
mitgemacht.
Hierbei ging es darum, im Kunstunterricht Kunst zum Thema Aids zu machen. Dabei lernten wir durch Recherchen
auch viel zu diesem heiklen Thema und sind nun bestens informiert.
Diese Idee, die von dem Arbeitskreis Sexualpädagogik in Wuppertal stammt, wurde prämiert mit einem Preisgeld
in Höhe von 3.000€!
Mit dieser Unterstützung werden nun die Fortsetzung von „Aids & Art“ und ein oder zwei Theaterstücke zu diesem
Thema finanziert.
Wir wünschen dabei viel Glück und Erfolg!
Schließlich kamen wir um 20.30 Uhr am Dienstag wieder hier in Wuppertal an mit lächelnden Gesichtern, denn
dieser Kurztrip im Auftrag der Schule hat sich wirklich und wahrhaftig gelohnt!

Text: Nelly Politt, Klasse 10c


Romeo and Juliet am Bay

Tammo und Hann in der Balkonszene

Eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten wurde am 6. und 7. November von uns, dem
Englisch-LK von Frau Brackmann der JS 13, aufgeführt.
Nach mehreren Monaten der Proben, Requisitenbeschaffung und nicht zuletzt des Textlernens war
es endlich soweit: Vorhang auf für Romeo and Juliet! Und die harte Arbeit hatte sich gelohnt –
zwei Abende vor ausverkaufter bzw. fast ausverkaufter Aula spielen zu können war wirklich ein
Erlebnis. Esengül Aslan und Hannah Siepe als Julia und Tammo Mamedi als Romeo überzeugten in
den Hauptrollen, aber auch die anderen Kursmitglieder (fast alle spielten mit) genossen ihre
Auftritte. Und das Publikum genoss mit…

Der Grund für all diese harte Arbeit? Nun, da Shakespeares Romeo and Juliet ohnehin
Pflichtprogramm fürs Zentralabitur ist, dem wir ja alle mehr oder weniger freudig entgegenblicken,
suchten wir eine Möglichkeit, uns intensiv und auf interessante Weise mit dem Stück zu befassen,
und da Theaterstücke nur auf der Bühne richtig wirken, für die sie geschrieben sind… lange Rede,
kurzer Sinn: Es macht einfach mehr Spaß, ein Stück aufzuführen, als es nur zu analysieren und man
gewinnt auch so einen tiefen Zugang zu ebendiesem Stück. Frau Brackmanns Idee wurde zwar zunächst
ob der vielen Arbeit mit gemischten Gefühlen aufgenommen, aber sobald wir einmal angefangen hatten,
doch begeistert unterstützt. Ohne ihren Einsatz und ihre harte Arbeit wäre diese Aufführung nicht
möglich gewesen.
Obwohl wir natürlich eine gekürzte Fassung aufführten (die Originalversion von Romeo And Juliet
dauert über drei Stunden, was in unserem Rahmen einfach nicht durchzuführen war), war das Auswendiglernen
der größte Teil der Arbeit. Um diese zu erleichtern, probten wir zuerst in Kleingruppen, um die Stimmung
der wichtigsten Szenen zu erarbeiten und auch, um die Möglichkeit zu haben, nach einem festen Plan zu
arbeiten – sonst wäre so ein großes Projekt nicht umzusetzen gewesen. Im Lauf dieser Kleingruppenarbeit
kamen uns auch einige der besten Ideen, die dann später in mehreren immer auch sehr spaßigen Ensembleproben
umgesetzt wurden. So trafen wir uns zum Beispiel in den Ferien um „endlich mal das Stück am Stück zu
spielen“ – wie demotivierend doch diese ersten Versuche sein können und wie amüsant im Vergleich zum
Resultat!

Das gesamte Ensemble

In diesen Tagen organisierten wir uns auch die Kostüme – hier noch einmal ein herzlicher Dank an
die Waldorfschule Gruiten, die uns mit wirklich überzeugenden Kostümen und Schwertern aushalf. Ohne
diese Kostüme hätte die Aufführung sicher nicht so gut funktioniert.
Dann begann die wirklich harte Probenzeit – Nachmittagsproben für beinahe das ganze Ensemble. Aber
sie zahlten sich aus: So wurde zum Beispiel Jonas Braune zum überzeugendsten betrunkenen Mercutio,
den man sich nur vorstellen kann, und auch die Kampfszenen wirkten dank der Unterstützung unserer
Mitschüler Jens Dietrich und Gadi Vogeler immer echter. In dieser Zeit begannen auch die Absprachen
mit Herrn Fries, der uns nicht nur zeigte, was man alles mit der Bühne unserer Aula machen kann,
sondern uns auch in seiner Freizeit einen Balkon baute, der ja für eine der Schlüsselszenen des
Stückes unbedingt benötigt wird. Auch ihm vielen Dank dafür!

Noch einige Wochen und einige Proben später war es dann soweit: Der Tag der Premiere war da.
Waren wir aufgeregt? Und ob! Freuten wir uns? Natürlich auch das! In der Zwischenzeit hatte Kenji
Oku noch ein Plakatmotiv entworfen, das sowohl die Schulwände als auch Flyer und Eintrittskarten
zierte, wir hatten alle nötigen Requisiten besorgt und am Ende sogar unsere Texte gelernt, es konnte
losgehen! Phillip Hauptmanns erste Worte zogen das Publikum in ihren Bann, die Stimmung konnte kaum
besser sein. Entsprechend erfolgreich wurde auch die Aufführung, wir übertrafen alles, was wir in den
Proben je geschafft haben, auch kleinere Fehler wurden gekonnt überspielt. Auch die zweite Aufführung
konnte, nicht nur von den Besucherzahlen oder dem Applaus, sondern auch von unserem Gefühl her dieses
Niveau gut halten – die Blumen, die wir von der Schulleitung überreicht bekamen, waren nicht nur für
Frau Brackmann sehr verdient, genauso wie unsere Feier nach dem letzten Vorhang.
Und obwohl es natürlich auch schön ist, anstatt Proben auch wieder Zeit für ein Privatleben zu haben,
ist wohl der ganze Kurs meiner Meinung, wenn ich sage: Ich bin froh, dieses Stück aufgeführt zu haben –
es war ein unvergessliches Erlebnis!

Text: Anna Katharina Lampenscherf, JS 13


Klasse 10c bei Lesung

Frau Gibiec und Schülerinnen der 10c

Am Freitag, dem 17.10.2008 waren wir, die 10 c, mit Frau Koch-Dannert im Bücherschiff. Dort wartete
schon Christiane Giebiec mit ihrem Buch „TürkischRot“, das zur Zeit Thema des einwöchigen Projektes
„Wuppertal liest“ ist.
Sie begann damit, eine Stelle aus dem Buch vorzulesen, in der sich vier Färber treffen. Die Vier sind
Kommunisten, die um 1845 nicht besonders gemocht, gar als Verbrecher von den Kapitalisten gesehen wurden.
Die Kapitalisten, das waren in Wuppertal meistens die Färbereibesitzer und die Meister, die in den Färbereien
arbeiteten. In der vorgelesenen Szene trinken die Färber Alkohol und es dauert nicht lange, bis die Stimmung
sehr lustig wird. Durch ihr anschauliches Vorlesen hat Christiane Giebiec das sehr schön und deutlich gezeigt.
Die Klasse war plötzlich ganz ruhig, aufmerksam und gespannt, und das kommt bei uns nicht so häufig vor.
Einige lasen mit, andere schlossen die Augen und lauschten den Worten, die durch den Raum zu schweben schienen,
und wieder andere folgten den interessanten und spannenden Szenen mit weit aufgerissenen Augen.
Schließlich unterhielten wir uns gemeinsam mit der Autorin über die vorgelesene Stelle, ihre Personen und
über das Buch. Jeder stellte Fragen, erzählte vom Kommunismus oder dem Mordfall, der den wichtigsten
Erzählstrang im Buch bildet.

Das Gespräch gefiel uns allen so gut, dass wir uns richtig in Rage redeten und die Bibliothekarin –
Frau Gallep hatte uns netterweise eingeladen und die Begegnung mit Frau Giebiec organisiert- uns etwas
stoppen musste. Die Zeit ist nun mal nicht endlos!

Zum Abschied las Frau Giebiec noch einmal eine Textstelle vor. Es ist eine ihrer Lieblingsszenen. In ihr
flieht ein Häftling, mit dem der Leser sehr sympathisiert. Er heißt Samuel und ist ein kommunistischer Färber,
der verdächtigt wird, die Frau seines Fabrikherrn umgebracht zu haben.
Ob er es war, müsst Ihr selbst herausfinden!

Nach einigen Gruppenfotos mit der Autorin schrieb sie noch in jedes Buch eine kurze Widmung, die uns mit
großem Stolz erfüllte.
Ein super Tag und ein super Roman!

Nelly Politt, Klasse 10 c


Klettergarten

Schüler beim Klettern

Im Rahmen des Themenfeldes „Etwas wagen und verantworten“ verfolgten die Schülerinnen und
Schüler zweier Sportkurse der Stufe 11 ein gemeinsames Ziel: „ Sie wollten hoch hinaus“.
Daraufhin besuchten sie zusammen mit den Lehramtsanwärtern Nicole Finger und Ivo Vucetic den
nahe gelegenen Hochseilgarten am Weyerbuschturm auf der Kaiserhöhe.

Weg vom klassischen Sportartenprogramm fördert der Bereich „Etwas wagen und verantworten“ die
Kommunikation und Kooperation der Schülerinnen und Schüler untereinander in Verbindung mit der
Entwicklung eines verbesserten Selbstwertgefühls jedes einzelnen.
Beim Durchlaufen der drei Hochseilparcours war der ein oder andere auf aufmunternde Worte der
Mitschüler vom Erdboden 12m unter ihm angewiesen. Das gegenseitige Vertrauen wurde beim Balanceakt
über zwei schwebende Balken, die nur durch die gegenseitige Stütze überquert werden konnten, auf
eine harte Probe gestellt. Eine Kooperation mit dem Ziel des Findens einer guten Körperhaltung zum
Beschreiten des Parcours unter höher frequentierten Pulsschlag und schlotternden Knie in der Höhe
beschränkte sich auf „links, rechts….ahhh…nicht wackeln.“

Nach drei Stunden Klettern und Hangeln in den Bäumen auf der Kaiserhöhe unter netter und
professioneller Anleitung des Teams von „Deep wood“ verließen die Schüler stolz und zufrieden das Gelände.

Aufgrund des Erfolgs sollen ein derartiger Ausflug auch für weitere SuS der Stufe 11 angeboten
werden und könnte aus der Perspektive der Schüler und Lehramtsanwärter als fester Bestandteil in
den Lehrplan Sport aufgenommen werden.

Text: Nicole Finger


Stand up – Take Action

Am 17.10.08 haben wir uns an der Aktion „Stand up – Take Action“ beteiligt. Sie wurde von
der Millenniumskampagne ins Leben gerufen, um die UN-Politiker an Ihre acht Versprechen zu
erinnern, die sie im Jahre 2000 gaben.
Zum Beispiel versprachen sie die Bekämpfung von extremer Armut und Hunger, die Sicherung der
Grundschulausbildung für alle Kinder und die Verringerung der weltweiten Kindersterblichkeit.

„Stand up – Take Action“ wurde weltweit durchgeführt. Die Anzahl aller Teilnehmer wurde im Internet
registriert und dann den Politikern zugestellt.
Ca. 300 Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben sich an der Aktion, die von der Schülervertretung
organisiert worden ist, beteiligt.
Denn auch wir wollen ein Zeichen setzen und die Politiker dazu auffordern, sich mehr für Ihre Versprechen
einzusetzen und sie letzendlich auch wahr zu machen.

Text: Theresa Peters


Teilnehmer des VWL-Kurses ausgezeichnet

In der zweiten Hälfte des Schuljahres 2007/08 fand an unserer Schule ein Einführungskurs in die
Volkswirtschaftslehre als freiwilliges Zusatzangebot für die Klassen 10-12 statt. Geleitet wurde
der Kurs von Herrn Jakob Steffen (links auf dem Foto), Abiturjahrgang 2001 des Gymnasiums Bayreuther
Straße, der am Ende seines Volkswirtschaftsstudiums steht; Herr Steffen erhielt dabei von Seiten der
Fachgruppe Sozialwissenschaften durch Herrn Winterscheid (4. v.l.) wertvolle Unterstützung. Großzügig
gefördert wurde die Veranstaltung überdies von der Vereinigung der Bergischen Unternehmerverbände e.V.,
in deren Namen Herr Steidel (2. v.l.) am Ende des Kurses feierlich ein Zertifikat über die erfolgreiche
Teilnahme an jede Schülerin/jeden Schüler aushändigte.

Im Laufe der Veranstaltung wurden die Schülerinnen und Schüler mit anspruchsvollen Methoden und
Konzepten der Volkswirtschaftslehre vertraut gemacht, darunter die mikroökonomische Theorie des
Haushalts, eine Einführung in die Wohlfahrts- und Steuerökonomik, die volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung und die Geldtheorie.

An der Veranstaltung, deren Teilnehmer überdies zu etwa 60% aus den Klassen 10 stammten,
beteiligten sich regelmäßig um die 40 Schülerinnen und Schüler. Der Kurs hat damit belegt, dass
eine wesentlich höhere Zahl von Schülern als gemeinhin behauptet, nicht nur reges Interesse an
volkswirtschaftlichen Zusammenhängen, sondern überdies auch Freude an frühem theoretischem Denken
hat – und dies zur späten Nachmittagsstunde.

Schulleiter Herr Appenzeller hob in der kleinen Zertifikat-Verleihungszeremonie das diesbezügliche
Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hervor; der Kursleiter Herr Steffen zeigte sich überdies
sehr erfreut und dankbar über die außerordentlich aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.


Neue SV in Köln

Die SV in Köln

Umringt von 25 Polizeiwagen, drei Wasserwerfern und 150 Polizisten arbeiten wir, die SV,
an unseren Projekten in der Jugendherberge Köln-Deutz. Dies ist jedoch ein zu kurzer Blick
auf unsere SV-Fahrt, die vom 19.09 bis zum 21.09 unter höchster Sicherheitsstufe stattfand.

In dieser gespannten Umgebung haben wir folgende Projekte/ Themen erfolgreich bearbeitet:

  • Die Unterstufenpartys
  • Stand up- take action
  • Die neuen Schülerausweise
  • Das Problem mit den verschmutzten Toiletten
  • Umgang mit den Ergebnissen des AG Auswertungsbogens
  • Schule ohne Rassismus
  • Der Rosenverkauf am Valentinstag
  • Eine neue Stundentaktregelung
  • Das Rauch- und Drogenverbot
  • Vorbereitung eines Gesprächs wegen der Öffnungszeiten im Schülercafé
  • Gestaltung der Nischen im K-Trakt

Wir planen eine Unterstufenparty mit dem Motto „Halloween“, die für die Schüler der Stufen 5-7 gedacht ist.

„Stand Up- Take Action“ ist ein Projekt, in dem gegen Armut und für den Weltfrieden gekämpft wird.
Schule ohne Rassismus ist ein Projekt, bei dem Unterschriften gesammelt werden.
Unterschreiben mehr als 70% der Schüler, erhält die Schule den Titel:
„Schule ohne Rassismus/ Schule mit Courage“.
In den Toiletten herrschen unzumutbare Zustände. Das wollen wir ändern, indem wir z.B. eine Putzkraft
einstellen wollen, die in den Toiletten für Ordnung sorgt.
Auch beschäftigten wir uns damit, den Stundentakt von 45 min. zu verändern. Wir erhoffen uns dabei,
einen ruhigeren Schulalltag zu schaffen.
Die Schülerausweise sollen kleiner und stabiler werden.
Durch diese Maßnahmen wollen wir insgesamt unsren Schulalltag angenehmer gestalten.

Die Schülervertretung des GymBay

Text: Jan Breitenbach und Tim Holthaus


JS 13 catches the money …

Die Gewinner des Hauptpreises

Die Jahrgangsstufe 13 des GymBay hat den Catch the Money Wettbewerb der Sparkasse anlässlich
des NRW-Tages gewonnen.
Bei dem Spiel am vergangenen Wochenende traten insgesamt neun Oberstufen aus
Wuppertal in vier Spielrunden gegeneinander an, um ihre Stufenkasse mit dem Siegergeld aufzubessern. Bei
den einzelnen Aufgaben waren dabei sowohl Geschicklichkeit als auch Wissen gefragt.
Im Finale konnte sich das Team des GymBay dann gegen das Ganztagsgymnasium Johannes Rau durchsetzen und
sich den Hauptpreis von 1000 € für die Stufenkasse sichern. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten!

Text: Jens Dietrich


Neuer Fremdsprachenassistent

Jeremy Groves

Seit Anfang September ist Jeremy Groves Assistant teacher am Bay. Der gebürtige Brite unterstützt
den Englischunterricht seit Mitte September.
Mr. Groves hat in Leicester studiert und kommt aus Bolton in der Nähe von Manchester.
„Ich freue mich auf die Arbeit hier in Wuppertal“, so der neue Fremdsprachenassistent.


Mathematikbesuch in St. Anna

Schüler beim Bearbeiten der Aufgaben

Am Freitag, dem 15.08.09 besuchten die Klasse 8b und die beiden Mathe-Leistungskurse der 12
mit ihrem Mathematiklehrer Michael Grothe eine Wanderausstellung zum Jahr der Mathematik.
Die St. Anna Schule hatte eine Woche lang geladen, die Ausstellung „Anna ist Zahl“ mit Schulklassen
zu besuchen. Davon wollten wir gern Gebrauch machen und machten uns statt „normalen“ Unterricht zu
genießen auf den Weg, Geheimnisse der Mathematik anschaulich zu entdecken.
Neben zwei Filmen über „Platonische Körper“ und „Wie Zahlen lügen können“ war eine Ausstellung
„zum Anfassen“ in einem weiteren Raum eingerichtet.
Hier wurde Themen wie „Mittelmeergeometrie“ (Pythagoras), „Ein Spaziergang mit Herrn Euler“,
„Fibonacci-Zahlen“, „Der goldene Schnitt“, Anschauliche Ermittlung der Kreiszahl Pi durch eine
Zufallsversuchsreihe, Magische Quadrate, etc. kurzweilig und interessant dargeboten.
In Dreiergruppen untersuchten die Schüler eine ausgewählte Station näher und besorgten sich darüber
hinaus im Internet weitere Informationen.
Die Ergebnisse werden nun nach und nach im Unterricht als „Blick über den Tellerrand“ in Referatsform
präsentiert.
Es war eine sehr lohnende Abwechslung für alle. Man hat erfahren, wie viele Menschen sich schon vor
langer Zeit intensiv mit Mathematik beschäftigt haben. Die Früchte ihrer Arbeit machen wir uns heute
wie selbstverständlich zu nutze, oft ohne zu wissen, wie viel Leistung dahinter steckte.

Zum Schluss ein Zitat von Albert Einstein (1879 – 1955), das die Faszination von Mathematik
erklären kann:
„Wie ist es möglich, dass die Mathematik, letztlich doch ein Produkt des menschlichen Denkens,
unabhängig von der Erfahrung, den wirklichen Gegebenheiten so wunderbar entspricht?“

Text: Michael Grothe


Schreibwerkstatt

Frau Ritscher

Am Montag, dem 18.8. startete wieder unsere Schreibwerkstatt mit dem indischen Autor Rajvinder Singh.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 arbeiten zusammen an einer kurzen Erzählung und üben sich
im Verfassen und Überarbeiten literarischer Texte.
Frau Ritscher von der Deutsch-Indischen Gesellschaft Remscheid, die unsere Schreibwerkstatt unterstützt,
schaute vorbei und verschaffte sich einen Eindruck von der intensiven Arbeit.

Die Ergebnisse wurden am Freitag, dem 22.8. um 19.00 Uhr in Raum A 405 von den Teilnehmern der
Schreibwerkstatt im Beisein von Herrn Singh vorgetragen.

„Manus Welten“, so überschrieben die Teilnehmer der Schreibwerkstatt ihre kurze
Geschichte. Die Gäste lauschten gebannt der Präsentation der 10-Klässler und zollten dem Ergebnis mit lang
anhaltendem Applaus ihre Anerkennung.
„Es gibt so viele Möglichkeiten, sich auszudrücken, wir mussten oft lange überlegen, bis wir das passende
Wort oder die richtige Metapher gefunden hatten“, erläutert Herr Singh.
Zum Abschluss wurden Urkunden und Blumen überreicht und der literarische Abend klang beim Büfett mit
einem Gespräch mit den stolzen Jungschriftstellern aus.


Neue Kolleginnen und Kollegen

Die neuen Kolleginnen

Zum Schuljahr verstärken zahlreiche Kolleginnen und Kollegen unser Team.
Den Anfang machen Frau Guder, die die integrative Klasse betreut, Frau Komusin mit den Fächern
Biologie / Geschichte und Frau Voigt, unsere neue Lehrerin für Mathematik und Evangelische Religion.

Herr Mück und Frau Henning

Zu den vielen Neulingen am Bay zählen auch Heinz Dieter Mück, der eigentlich schon ein alter Hase ist.
Er hat bis zu seiner Pensionierung am WDG gearbeitet und hilft uns mit zwölf Stunden in Englisch aus.
Sein zweites Fach ist Geschichte.

Désirée Henning verstärkt den Fachbereich Chemie mit 13 Stunden. Außerdem ist sie Spezialistin für Biologie.

Frau Dr. Su

Mareike Stausberg

Zu den letzten Kolleginnen, die hier neu vorgestellt werden, gehören Dr. Bin Su und Mareike Stausberg.
Frau Dr. Su ist Diplom-Physikerin und unterrichtet vor allem Physik am Bay.
Mareike Stausberg unterrichtet Deutsch in einer achten Klasse und leitet den Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12.


Die 13er in Barcelona

Die Jahrgangsstufe 13 in Barcelona

Die Jahrgangsstufe 13, begleitet von Herrn Behrens, Frau Daemgen, Frau Studzinski und Herrn Greven war auf Kursfahrt in Barcelona.
Am ersten Tag stand Barcelona selber im Mittelpunkt. Die Führung erstreckte sich bis zum Olympiagelände von 1992. Der GK Erdkunde unter Leitung von Herrn Behrens setzte den Schwerpunkt auf stadtgeographische Aspekte.

Am zweiten Tag führte eine Exkursion zum Kloster Montserrrat in die nähere Umgebung. Am späten Nachmittag bewegten sich fast alle zur Abkühlung ans Meer, und einige begeisterten sich am Abend auch noch für das Qualifikationsspiel des FC Barcelona für die Championsleague.
Die Fußballbegeisterten im Stadion
Das Foto zeigt die Fans im Stadion des FC Barcelona beim 4:0 gegen Krakau.
Am Donnerstag beschäftigte man sich intensiv mit dem Künstler Gaudi. Vom Park Güel ging es zum Tempel der Sagrada Familia, und alle bestaunten die halbfertige Sehenswürdigkeit Barcelonas, auch wenn die Besteigung des Turmes nicht zu Fuß möglich war und die Wartezeit von 2 Stunden für den Aufzug für alle leider zu lange war.




Themen der Ausgaben von „Neu am Bay“ aus dem Schuljahr 2008/09


Ausgabe Nr.46 (Februar 2009)

  • Einleitung
  • Personalia – Frau Horvath, Frau Komusin, Frau Adams, Herr Annas
  • Wettbewerbe: FCE, Catch the money, Aids and Art
  • Wirtschaftskontakte
  • Vermischtes
  • Schreibwerkstatt der Stufe 10
  • Weihnachtskonzert
  • Termine

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Ausgabe Nr.47 (Juni 2009)

  • Einleitung
  • Wettbewerbe: DELF, Mathe-Olympiade, Zauberflöte, The big Challenge, Gründerpreis
  • Vermischtes: Frankreichaustausch, Mathematische Frühjahrsakademie, Girls and Boys Day, Latein lernen für die Kinder,
    5a und 6a beim Wuppertaler Sinfonieorchester, Jeremy Groves, Fight Aids, Tango am Bay, Shakespeare live,
    Vertretungsplan online
  • Termine

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