Bericht vom Austausch 2005/06

Bericht über eine Woche Frankreichaustausch




Reisebus
Um 7.30 Uhr trafen wir uns bepackt mit viel Gepäck und natürlich Süßigkeiten – schließlich hatten wir 12 Stunden Fahrt vor uns – vor der Schule. Auf der Fahrt haben wir viel gelacht geredet und uns besser kennen gelernt, so ging die Zeit schnell herum.
Je näher wir Roussillon kamen, desto aufgeregter wurden wir. Wir wussten nicht, was uns erwartet, und manche von uns hatten nicht einen Brief von ihren Austauschpartnern bekommen. Als wir aus dem Bus ausgestiegen waren, ging plötzlich alles ganz schnell. Wir verabschiedeten uns hastig von einander und waren auch schon auf dem Weg zu unserer Gastfamilie.
Jetzt waren wir auf uns allein gestellt. Zu Hause wurden wir herzlich empfangen; trotzdem fühlten wir uns noch unsicher.

Lyon Quartier St. JeanDie astronomische Uhr in St. JeanAm nächsten Tag fuhren wir nach Lyon. Dort haben wir erst eine Stadtführung gemacht und hatten danach noch ein wenig Freizeit bis es ins Museum ging.
Da es in Strömen regnete, waren wir nass und durchgefroren. So sehr haben wir uns noch nie auf ein „warmes“ Museum gefreut. Im „Musée des Beaux Arts“ hatten wir eine Führung zu Kunstwerken von der Antike bis zur Moderne.

Besichtigung des alten LyonBlick zur Kathedrale von Fourvière
Am Wochenende wurde das Programm von den Familien bestimmt. Manche Familien hatten Ausflüge vorbereitet und manche nahmen uns mit zu Freunden und stellten uns der Familie vor. Obwohl wir erleichtert waren, wieder deutsch sprechen zu können, rutschten uns immer wieder französische Wörter heraus.

Vienne, Blick vom PipetVienne, St. Romain en Gal
In den nächsten Tagen machten wir mehrere Ausflüge, zum Beispiel nach Vienne und zu dem kuriosen Phantasie-Schloss des Briefträgers mit Namen „Cheval“.

Hautesrives, le palais du Facteur Cheval

Wir besichtigten auch das Schloss von Roussillon, wo wir vom Bürgermeister empfangen wurden, worüber sogar später in der lokalen Zeitung berichtet wurde.

Und schon war der Abschied nahe. Es hatten sich einige französisch-deutsche Freundschaften entwickelt, und auch unter uns Deutschen sind einige Freundschaften entstanden.

Wieder in Deutschland angekommen freuen wir uns auf die Zeit des Gegenbesuches.


Lena Kläser (Klasse 9e) und Marieke Eckhardt (Klasse 9d), Schuljahr 2005/06