Erdkunde

Erdkunde am GymBay

Die Fachschaft Erdkunde hat die weltweiten Veränderungen in den vergangenen Jahrzenten sowie die sich daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen wie Bevölkerungsentwicklung, Ernährungssicherheit, Verstädterung, Migration, Klimawandel und Umweltschutz zum Anlass genommen, um die Schüler*innen auf ein Leben in einer globalisierten Welt vorzubereiten.

Übergeordnetes Ziel und Aufgabe des Erdkundeunterrichts ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz. Die Heranwachsenden erfassen die räumlich geprägte Lebenswirklichkeit als naturgeographisches, ökologisches, politisches, wirtschaftliches und soziales Gefüge. Das hochverdichtete, multikulturell geprägte schulische Umfeld bietet vielfältige Möglichkeiten, diese Kompetenz an anschauliche Lebens- und Handlungskontexte anzubinden. Ergänzend werden im Unterricht raumbezogene Fragestellungen thematisiert, die in besonderer Weise die im Schulprogramm ausgewiesenen Bausteine ‚Internationalisierung’, ‚Ökologie und Gesundheit sowie ‚Nachhaltigkeit’ aufgreifen und vertiefen.

Kein anderes Schulfach hat den Nachhaltigkeitsgedanken in seinen Bildungsplänen so stark verankert wie das Fach Erdkunde. Besonders in Zeiten von „Fridays for Future“ wird dem Klimawandel und den komplexen Herausforderungen einer globalen Welt (z.B. Plastikmüll in Ozeanen) breite Aufmerksamkeit gewidmet. Die weltweiten Demonstrationen haben das Interesse von Kindern und Jugendlichen an der Zukunftsfähigkeit unseres Planeten geweckt. Erdkunde ist das Schulfach der Stunde, das Schüler*innen Lösungsansätze und Handlungsoptionen aufzeigt und sie zu einem zukunftsorientierten Denken sowie verantwortungsvollen Handeln befähigt.

Das Fach Erdkunde wird in der Sekundarstufe I (G9) gemäß Stundentafel von Klasse 6 bis 10 einstündig unterrichtet. In der Oberstufe wird das Fach Geographie angesichts des großen Interesses regelmäßig sowohl in einem Grundkurs sowie mindestens einem Leistungskurs unterrichtet. Die Fachgruppe verfügt über einen Fachraum mit zahlreichen Arbeitsmitteln sowie einen voll ausgestatteten Medienwagen, was einen anschaulichen sowie handlungs- und projektorientierten Unterricht ermöglicht. Zudem besteht die Möglichkeit neben den beiden vorhandenen Computerräumen auch mobile Endgeräte (iPads) in Klassensatzstärke in den Unterrichtprozess einzubinden. Damit sind grundlegende Voraussetzungen gegeben, dass der Erdkundeunterricht innerhalb des schulischen Gesamtkonzepts in besonderer Weise dazu beiträgt, die Ansprüche des Medienkompetenzrahmens NRW zu erfüllen.

Der Einsatz von digitalen Medien im Unterricht wie beispielsweise die Nutzung von Luft- und Satellitenbildern sowie die Verwendung von digitalen Karten (Google Earth) unterstützt geographisches Lernen in ganz besonderer Weise. Simulationen, Bild- und Filmmedien sowie verschiedene differenzierte Informationsangebote ermöglichen eine inhaltliche Auseinandersetzung mit geographischen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.

Der fachliche und motivationale Mehrwert resultiert aus der Möglichkeit, den Schüler*innen nicht nur Faktenwissen zu vermitteln, sondern selbstgesteuertes, individuelles Lernen zu ermöglichen und sie zu vernetztem Denken anzuregen.

Auf Fachkonferenzebene sind alle Unterrichtenden durch das digitale Schulnetzwerk ‚IServ’ miteinander verbunden, auf dem verschiedenste Materialien sowie bewährte Unterrichtsvorhaben ausgetauscht und weiterentwickelt werden können.