Wir gestalten aktiv unsere Zukunft – Auftakt des Projektes „Zukunftwerkstatt Wuppertal“
Wie wollen wir in Zukunft leben – und was können wir selbst dafür tun? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Schüler*innen des Grundkurses Sozialwissenschaften von Herrn Gottschalk im Rahmen des Projekts „Zukunft Wuppertal – Schulen gestalten Wandel“. Gemeinsam möchten wir dabei einen Blick darauf werfen, was Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten kann – und vor allem darauf, welche Ideen unsere Schüler*innen selbst entwickeln.
Die Durchführung des Projektes an unserer Schule bedeutet für uns, unsere Lernenden darin zu unterstützen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Nachhaltigkeit umfasst dabei weit mehr als Klimaschutz. Es geht um Fragen von Energie und Mobilität, Ernährung und Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Stadtentwicklung und um die Frage, wie wir unser unmittelbares Lebensumfeld zukunftsfähig gestalten können.
Einen besonderen Auftakt bildete die Veranstaltung „Zukunft Wuppertal – Schulen gestalten Wandel“, die am 15. September 2026 im Pina Bausch Zentrum stattfand. Rund 150 Schüler*innen aus sieben Wuppertaler Schulen kamen dort mit verschiedenen Zukunftsinitiativen und Vertreter*innen aus Politik und Stadtgesellschaft ins Gespräch. Auch die Schüler*innen des GK Sozialwissenschaften unseres Gymnasiums waren dabei.
An verschiedenen Stationen und in Workshops konnten sie Initiativen kennenlernen, die sich bereits heute mit der Zukunft Wuppertals beschäftigen – beispielsweise mit regenerativer Energie, nachhaltiger Mobilität, Reparatur und Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, Ernährung, solidarischer Landwirtschaft oder zukünftiger Stadtentwicklung.
Es ging aber nicht darum, lediglich zuzuhören. Die Schüler*innen waren eingeladen, Fragen zu stellen, eigene Zukunftsideen zu entwickeln und diese mit anderen zu diskutieren. Aus den Gesprächen entstanden konkrete Zukunftsideen und Botschaften, die anschließend auch in den weiteren Bildungsreihen an den Schulen aufgegriffen werden sollen.
Genau darin liegt für uns die besondere Bedeutung von diesem Projekt im Rahmen von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE): Schule kann ein Ort sein, an dem Schüler*innen nicht nur Wissen erwerben, sondern erleben, dass ihre eigenen Ideen und Perspektiven gefragt sind. Sie können gesellschaftliche Herausforderungen untersuchen, unterschiedliche Interessen kennenlernen und gemeinsam überlegen, wie Veränderungen im eigenen Umfeld aussehen könnten.
Und damit beginnt nun der spannende Teil unseres Projekts.
Wir sind neugierig, welche Ideen entstehen werden. Welche Veränderungen wünschen sich unsere Schüler*innen für das Gymnasium Bayreuther Straße und sein Umfeld? Wo sehen sie Handlungsbedarf? Und welche Ideen lassen sich tatsächlich in konkrete Projekte verwandeln?
Vielleicht geht es um mehr Nachhaltigkeit auf dem Schulgelände, um Mobilität, Energie, Ernährung oder einen bewussteren Umgang mit Ressourcen. Vielleicht entwickeln die Schüler*innen aber auch eine Idee, die wir heute noch gar nicht erwarten. Genau diese Offenheit ist für uns ein wichtiger Bestandteil von BNE.
Unser Ziel ist es daher nicht, fertige Lösungen vorzugeben. **Wir möchten die Schüler*innen dabei unterstützen, ihre eigenen Ideen zu entwickeln, weiterzudenken und – wenn möglich – auch umzusetzen.
Wir freuen uns deshalb sehr auf die kommenden Wochen und Monate und sind gespannt darauf, welche von den Schüler*innen initiierten Projekte im Schulumfeld entstehen werden.
Text: Malte Kläser & Joshua Gottschalk
Fotos: Malte Kläser






