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Trier bleibt in Erinnerung – Ein persönliches Wort an unsere Lateinerinnen und Lateiner

Vom 24. bis zum 26. Juni 2027 machten wir uns gemeinsam mit Herrn Kläser und Herrn Henn auf den Weg nach Trier. Schon auf der Zugfahrt war die Vorfreude groß, auch wenn die sommerlichen Temperaturen uns von Anfang an begleiteten. In Trier angekommen, konnten wir endlich die Orte sehen, über die wir in den vergangenen Jahren so oft im Lateinunterricht gesprochen hatten. Besonders beeindruckend war die Porta Nigra. Es war ein ganz anderes Gefühl, vor einem Bauwerk zu stehen, das fast 2.000 Jahre alt ist, als nur Bilder davon im Schulbuch zu betrachten.

Während unseres Aufenthalts besichtigten wir viele bedeutende Sehenswürdigkeiten der Römerstadt. Dazu gehörten unter anderem die Kaiserthermen, das Amphitheater und die Konstantinbasilika. Bei den Führungen erfuhren wir viele spannende Details über das Leben der Römer, und plötzlich wurden viele Themen aus dem Unterricht viel greifbarer.

Neben den kulturellen Programmpunkten blieb natürlich auch Zeit, Trier selbst zu erkunden, gemeinsam essen zu gehen oder einfach die Zeit miteinander zu genießen. Gerade diese gemeinsamen Momente haben die Fahrt für viele von uns besonders gemacht. Trotz der großen Hitze und der teilweise langen Wege herrschte die ganze Zeit eine gute Stimmung. Ein besonderes Highlight waren auch die kleinen Gespräche unterwegs und die vielen lustigen Situationen, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Unsere Lehrer, Herr Kläser und Herr Henn, sorgten dafür, dass die Fahrt nicht nur gut organisiert war, sondern auch viel Spaß gemacht hat. Die Trierfahrt hat uns gezeigt, dass Latein viel mehr ist als Übersetzen und Grammatik. Geschichte wird lebendig, wenn man die Orte selbst erlebt und sich vorstellen kann, wie die Menschen dort vor fast zwei Jahrtausenden gelebt haben. Am Ende waren sich viele von uns einig: Die drei Tage vergingen viel zu schnell. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause und werden uns noch lange gerne an unsere gemeinsame Trierfahrt erinnern.


Text: Elias Tatch (10a)

Fotos: Paul Löbbecke (10b)