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Eine Reise nach Jerusalem – direkt aus unserem Klassenzimmer

Schülerbeitrag der 6. Jahrgangsstufe (PPL) zur Online-Veranstaltung am 11.05.2026

Am 11. Mai 2026 hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe im Fach Praktische Philosophie, etwas ganz Besonderes erlebt: Wir waren live mit Israel verbunden und durften das Judentum aus erster Hand kennenlernen.

Zu Beginn erzählte uns Herr Yehuda von der jüdischen Kultur, zeigte uns wichtige Gegenstände des jüdischen Glaubens und las uns kurze Passagen aus der Thora vor. Danach sahen wir ein Video von einer echten Schabbatfeier, die die Familie Rosen für uns aufgenommen hatte. Am spannendsten war aber, dass wir Herrn Yehuda anschließend all unsere Fragen stellen durften.

Was uns besonders fasziniert hat

„Mich hat es am meisten fasziniert, dass die Thora begraben wird, wenn sie unbrauchbar wird.“ Auch dass der Schabbat von Freitag bis Samstag geht und dass es im Judentum nur einen Gott gibt, war für viele von uns neu.

Ein anderer Schüler schrieb: „Ich finde es cool, dass so viele Juden am Schabbat nicht mit dem Auto fahren.“ Beeindruckt waren wir auch davon, dass die Thora 613 Gebote und Gesetze enthält – das ist eine ganze Menge zum Merken! Spannend fanden wir außerdem die Regel, dass jedes Kind, das von einer jüdischen Frau geboren wird, automatisch Jude ist.

Unser Lieblingsteil

Einer Mitschülerin hat besonders gefallen, dass der Schabbat ein richtiges Familienfest ist: „Bei diesem Fest darf man keine Elektronik benutzen und es wird mit der Familie gefeiert, gesungen und gesegnet.“ Auch der Berg Zion in Jerusalem – das Herz des Landes – ist uns im Kopf geblieben.

Was wir mitgenommen haben

Eine Sache haben wir alle verstanden: Das Judentum ist mit seinen vielen Regeln nicht immer einfach – man sollte es nicht unterschätzen. Aber genau deshalb war es so wertvoll, einmal direkt mit einem jüdischen Gläubigen zu sprechen, statt nur darüber zu lesen. Dadurch konnten wir Vorurteile abbauen und das Judentum als etwas Lebendiges erleben.

Vielen Dank an Herrn Yehuda, die Familie Rosen und Frau Fleischmann – und natürlich an die Wuppertaler Stadtwerke und den Rotary Club Wuppertal, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben!