Aktuelles

Unsere Abschlussfahrt mit der 10D nach Hamburg – drei coole Tage, vollgepackt mit Eindrücken, Erlebnissen und sehr wenig Schlaf.

Gleich am Ankunftstag ging es direkt los. Koffer ins Hostel geworfen, kurz orientiert – und dann durfte die Stadt erstmal auf eigene Faust entdeckt werden. Einige landeten in der Innenstadt, andere an der Alster, wieder andere gammelten im Hostel. Hamburg zeigte sich dabei von seiner besten Seite: sonnig, freundlich und mit der vollen Dosis Großstadtleben.

Am zweiten Tag stand dann Kulturprogramm light auf dem Plan. Zuerst eine Stadtrundfahrt durch Hamburgs spannendste Viertel. St. Pauli mit seiner Kiez-Atmosphäre, dem FC St. Pauli-Stadion und jeder Menge Geschichten. Dann das Schanzenviertel, wo man sich zwischen Vintage-Shops, politischen Plakaten und trendigen Cafés fühlte wie mitten in einem Musikvideo. Eppendorf zeigte sich gediegen, ordentlich und mit Menschen, die aussahen, als würden sie in Ruhe ihre Dissertation schreiben – auf dem Weg zum Bäcker. In Altona herrschte entspannte Vielfalt: alternative Läden, internationale Küche und ein Busfahrer, der meinte, das hier sei Berlin in Hamburg-Version.

Abends wurde es dann hanseatisch lebendig: ein nächtlicher Abstecher auf die Reeperbahn. Neonlicht, laute Musik, viele offene Fragen – aber alle sind wohlbehalten zurückgekehrt. Die Lehrer zählten sicherheitshalber dreimal durch, der Blick war wachsam, das Vertrauen groß, aber am Ende funktionierte es. Wie immer, in der 10D.

Es folgten Snacks und Drinks in einer Bar im Schanzenviertel – gemütlich, urban, ein bisschen alternativ, aber mit ziemlich guter Musik.

Am Donnerstag ging es auf Hafenrundfahrt: erst durch die historische Speicherstadt mit ihren roten Backsteinfassaden und engen Kanälen, dann hinaus in den gewaltigen Hamburger Hafen. Containerriesen, Werften, Kreuzfahrtriesen – das Ganze kommentiert von einem Kapitän, der zwischen echtem Wissen und Seemannsgarn pendelte und das Publikum souverän wach hielt – zum Teil.

Wirklich geschlafen wurde übrigens kaum. Stattdessen gab es nächtliche Gespräche auf den Gängen und philosophische Diskussionsrunden mit der Hostel-Security. Themen: Zimmerlautstärke, Nachtruhe, Gruppendynamik und ob man bei offener Tür wirklich besser schläft. Die Argumente waren schwach, die Augenringe tief – aber die Erinnerung bleibt.

Heute, am letzten Tag, ging es für einige noch an den Elbstrand. Sand zwischen den Schuhen, Möwen im Anflug, ein bisschen Ruhe vor dem ICE. Andere drehten noch eine Runde durch die Innenstadt – letzte Besorgungen, letzte Selfies. Gegen Mitternacht rollt unser Zug wieder in Wuppertal ein. Müde, hungrig, leicht zerknittert – aber um viele Erfahrungen reicher. Hamburg, das war stark. 10D wir lieben euch und wir werden euch aufrichtig vermissen als Klasse. Alles Gute für den weiteren Weg.

Eure Frau Fischer, euer Herr Schulz