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Toleranz durch interkulturellen Austausch stärken: Wie kann unser Austausch-Programm „GymBay International“ die so erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und ausbauen?

Diese Frage stand am vergangenen Freitagnachmittag im Mittelpunkt, als sich eine bunte Runde zum Informationsaustausch an unserer Schule traf. 

Die Leiterin des Austauschprogramms, Birgit Gößmann, hatte eingeladen – und es kamen die Verantwortlichen von Schulministerium und Pädagogischem Auslandsdienst, engagierte (ehemalige) Schüler:innen mit Austauscherfahrung, beteiligte Lehrkräfte und die Schulleitung sowie außerschulische Partner zusammen.

Neun Schüler:innen der Jahrgangsstufen 9 – Q2 stellten Austauschprogramme und -projekte vor, Barbara Richter (zuständig für Internationalen Austausch beim Schulministerium NRW) und Gernot Stiwitz (Leitung Pädagogischer Auslandsdienst) hörten viele begeisterte Berichte über persönliche Austauscherfahrungen illustriert mithilfe aufwendig dekorierter Stellwände voller Fotos und Erinnerungen an bereichernde Erlebnisse und Begegnungen in den vielen Gastländern (z.Zt. England, Frankreich, Italien, Israel, Australien und China).

Allen wurde klar, welche prägenden Eindrücke ihre Reisen bei den Jugendlichen hinterlassen haben und wie sie ihre Weltsicht verändert haben. Viele stellten heraus, wie wichtig der persönliche Kontakt zu den Menschen sei, um unser von Medien geprägtes Bild eines Landes zu ergänzen und wie absurd sich Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz anfühlen, wenn man selber einmal in der Rolle des Fremden gewesen ist. Übereinstimmend berichteten die Schüler:innen von großer Gastfreundschaft und Offenheit, von noch immer bestehenden Kontakten zu vielen Gastfamilien. Einige erzählten auch, wie sie erst gezögert hatten, dann aber wirklich beglückende und bereichernde Erfahrungen von ihrem Aufenthalt und den Gegenbesuchen mitgenommen haben. Dauerhafte Freundschaften über Grenzen hinweg, aber auch innerhalb der Reisegruppe sind keine Seltenheit.

Der Erhalt und weitere Ausbau des Reise- und Austauschprogramms werden von vielen gewünscht, erfordern aber natürlich personelle und finanzielle Ressourcen, die beide bekanntermaßen knapp sind. Geeignete Partnerschulen bzw. Gastfamilien zu finden, ist nicht einfach, der organisatorische Aufwand dafür groß.

Frau Richter und Herr Stiwitz zeigten sich beeindruckt von unserem vielfältigen Angebot und stellten das breite Engagement der Lehrkräfte und die Unterstützung durch Kollegium, Schulleitung und Schüler:innen als vorbildlich und ungewöhnlich heraus.

Frau Richter hatte eine Menge Tipps zu Finanzierungsprogrammen und möglichen Motivationshilfen für belastete Lehrkräfte mitgebracht. Außerdem regte sie an, Austauschplanung und -projekte verstärkt an den Unterricht anzubinden und mit Schüler:innen gemeinsam zu planen. Herr Stiwitz (PAD) informierte über Austauschmöglichkeiten für Lehrkräfte.

Als Abschiedsgeschenk überreichte unsere erfolgreiche Schülerfirma Blockbaytoys den beiden Gästen zwei nachhaltig produzierte Schachspiele (Edition International).

Interessante Informationen zu unseren diversen Austauschprogrammen/ zu unserem Austauschkonzept finden sich auf unserer GymBay Homepage unter Schwerpunkte /International.