Am 10. September hatten wir die besondere Gelegenheit, mit zwei Lateinkursen der neunten und zehnten Klasse sowie Herrn Kläser und Frau Salzberg die immersive Ausstellung „Die letzten Tage von Pompeji“ zu besuchen.
Dafür trafen wir uns am Morgen am Hauptbahnhof und die Vorfreude war dort bereits deutlich spürbar. Mit dem Zug ging zum Expo-Gelände in Oberhausen. Bereits von außen war zu erkennen, dass uns hier etwas Außergewöhnliches erwarten würde.
Als wir die Ausstellung betraten, tauchten wir direkt in das Leben der antiken Stadt Pompeji ins Jahr 79 n. Chr. ein: Liebevoll gestaltete Nachbauten, originale Ausstellungsstücke und interaktive Stationen machten es uns leicht, uns vorzustellen, wie die Menschen damals lebten. Besonders beeindruckend war die Kombination aus historischen Objekten und moderner Technik: Durch virtuelle Projektionen, Soundeffekte und Lichtelemente entstand eine Atmosphäre, die uns das Gefühl gab, selbst durch die Straßen Pompejis zu laufen.
Ein echtes Highlight waren die VR-Brillen, die uns in eine vollständig animierte 3D-Welt entführten. Plötzlich standen wir mitten auf dem Marktplatz, hörten das geschäftige Treiben, sahen die Häuser und Tempel – und erlebten den dramatischen Moment des Vesuvausbruchs hautnah. Die Geräuschkulisse und die realistischen Effekte sorgten für nachhaltige Spannung und Faszination!
Neben dem digitalen Erlebnis gab es auch viele kreative Mitmachstationen: Wir konnten auf einer großen Wand unsere eigenen „Graffiti“ mit Acrylfarbe hinterlassen und uns so wie römische Straßenkünstler fühlen.
Außerdem gab es Fotostationen, an denen wir uns im Stil der Antike ablichten lassen konnten – eine tolle Erinnerung, die viele von uns sofort nutzen.
Schweren Herzens verließen wir das Gelände und damit die Zeitreise in die Vergangenheit, aber mit vielen neuen Eindrücken, Bildern und Geschichten im Kopf.
Nach einer kurzen Busfahrt zurück zum Hauptbahnhof von Oberhausen traten wir gemeinsam die Heimreise mit dem Zug an. Natürlich wurden unterwegs noch viele Fotos angeschaut und die reichlichen Erlebnisse ausgetauscht.
Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag: spannend, lehrreich und voller besonderer Momente. Die Ausstellung hat uns gezeigt, wie Geschichte zum Leben erweckt werden kann, und viele von uns hatten das Gefühl, Pompeji nicht nur gesehen, sondern wirklich erlebt zu haben.
Text: Zoe Nöcker, Chantale Picard, Flora Sklarek (Q1)
Fotos: Paul Löbbecke














