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Englandfahrt 2024

Im März 2024 war es wieder so weit: Die siebten Klassen begaben sich auf Englandfahrt. Hier ist ein Bericht aus der Sicht einer Schülerin der Klasse 7d.

10.3.2024

Alle Klassen des Jahrgangs 7 trafen sich um 6.30 Uhr auf dem Parkplatz des OBI-Markts in Wuppertal. Die 7a und die 7c fuhren gemeinsam in einem Bus und die 7b und die 7d fuhren gemeinsam in einem Bus. Nach ca. acht Stunden Fahrt mit Pausen fuhren wir mit der Fähre ca. zwei Stunden von Dunkerque (Frankreich) nach Dover (England). Von dort aus ging es für die Klassen a und c nach Hastings und für die Klassen b und d nach Eastbourne. Eastbourne erreichten wir nach weiteren ca. zwei Stunden. Angekommen an dem Treffpunkt für die Zuweisung zu den Gastfamilien wurden wir von diesen abgeholt und zu ihnen nach Hause gebracht.

11.3.2024

Am zweiten Tag wurden wir an drei unterschiedlichen Treffpunkten vom Reisebus abgeholt. Nach einer ca. zweistündigen Fahrt erreichten wir unseren ersten Programmpunkt: Brighton. Alle Klassen waren nun in Brighton versammelt und begaben sich zum Royal Pavillon. Dort bekamen wir Unterlagen für eine Stadtrallye, welche man am Ende des Tages freiwillig abgeben konnte. Danach durften wir uns für mehrere Stunden frei bewegen. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte um die 50 britische Pfund mitnehmen. So konnten wir uns über den Tag Nahrung und möglicherweise das ein oder andere Souvenir kaufen. Wir besichtigten Teile der Innenstadt, den Strand und den Pier. Alle Klassen sollten sich zu unterschiedlichen Zeiten am Royal Pavillon treffen. Da bekamen wir eine kurze Einweisung und anschließend durften wir das Innere des Royal Pavillons besichtigen. Danach hatten wir wieder Freizeit, bis es um 17.15 Uhr wieder zum Bus ging. Mit der Rückfahrt schlossen wir somit den Tag ab.

12.3.2024

Am dritten Tag machten wir uns zu denselben Zeiten auf nach Hastings. Nach ein bis zwei Stunden Fahrt waren wir angekommen. Erst hatten wir wieder Freizeit, in der wir uns aufgrund des Wetters hauptsächlich drinnen aufhielten.

Um 11.20 Uhr liefen wir gemeinsam zum Hastings Castle. In den Ruinen konnten wir uns umschauen, die Verließe besichtigen und über Küste und Meer schauen. Dann war ursprünglich Adventure-Golf geplant, doch wegen des Wetters ersetzten wir dies durch zwei Museumsbesichtigungen. Wir begaben uns zum Hastings Fishermen’s Museum und zum Shipwreck Museum. Nach dem Besuch durften wir wieder eigenständig durch Hastings laufen. Dann ging es um 16.40 Uhr zum Pier, um von dort aus zurück nach Eastbourne zu fahren.

13.3.2024

Am vierten Tag begaben wir uns auf eine Wanderung über die Kreidefels-Klippen „Seven Sisters“. Wir trafen uns zuerst mit allen Klassen und liefen dann gemeinsam los.

Um an den Rand der Klippen zu kommen liefen wir ein Stück über Felder mit Schafen. Am Rand angekommen liefen wir an den Klippen entlang, machten ein paar Fotos und begutachteten den spektakulären Ausblick über das Meer und die Klippen selbst. Nachdem wir die ca. 10 km lange Wanderung abgeschlossen hatten, fuhren wir mit den Bussen zurück nach Eastbourne. Wir erkundeten ein wenig die Stadt und liefen an den Stränden entlang. Um 17.50 Uhr trafen wir uns am Treffpunkt und machten uns wieder auf den Weg zu unseren Gastfamilien.

(Drohnenvideo von den Seven Sisters aufgenommen von Erik Schwall, 7b)

14.3.2024

Dies war der letzte Tag der Klassenfahrt und diesen würde ich gerne näher beschreiben.

Dieses Mal trafen wir uns schon um 7 Uhr morgens und auch alle am selben Treffpunkt. Wir verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien, welche uns aufgrund unserer schweren Gepäckstücke zum Treffpunkt hinfuhren.

Am letzten Tag besuchten wir Canterbury, die Stadt des Erzbischofs Englands. Zuerst bekamen wir wieder Freizeit, in der wir die Stadt besichtigen und uns auf die Rückfahrt vorbereiten konnten. Ursprünglich war eine Besichtigung des Inneren des Westgate Towers geplant, diese musste allerdings wegen Renovierungen ausfallen. In Canterbury gab es viele Dinge, die man tun konnte. Man konnte das Westgate anschauen, alte Bauwerke erblicken, in den Westgate Gardens entspannen oder dort herumlaufen, die Canterbury Cathedral bewundern oder einfach shoppen gehen. Obwohl die Stadt nur ca. 60.000 Einwohner hat, hat sie schöne Läden und Cafés.

Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, damit wir um 15.10 Uhr oder 15.20 Uhr eine kleine Stadtführung durch Canterbury unternehmen konnten. Diese sollte eigentlich auf kleinen Booten auf dem Fluss „Stour“ stattfinden, doch aufgrund des regnerischen Wetters die Tage zuvor, war der Wasserspiegel des Flusses zu hoch, um darauf zu fahren. In der Führung lernten wir viel über die Geschichte Canterburys und über die heutigen Überbleibsel.

Um 18.40 Uhr begaben wir uns zurück zum Bus und fuhren nach Dover. Von Canterbury aus ist Dover nicht so weit, weshalb dies auch der letzte Programmpunkt war. Mit der Fähre fuhren wir dann zurück nach Dunkerque und dann zurück nach Deutschland. Wir kamen um 4 Uhr morgens auf dem Parkplatz der Schwimmoper an.

Vielen Dank an die Organisatoren und Gastfamilien!

Dies war ein Einblick in die Englandfahrt 2024

LG

Verfasst von Mira Amin