Aktuelles
Eine Friedenstaube

Unsere Solidarität mit Israel und Gaza – in Gedanken bei allen Opfern und unseren Freund*innen und Kolleg*innen in Beer Sheva

Liebe Schulgemeinschaft,

In diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass wir als Schule nicht nur unsere Bildungsverantwortung wahrnehmen, sondern auch Empathie und Mitgefühl für die Menschen in aller Welt zeigen. Aktuell beobachten wir mit großer Besorgnis die anhaltenden Spannungen sowie den eskalierten Konflikt in Israel und Gaza.

Wir möchten unsere Stimme erheben, um unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Menschen in dieser Region auszudrücken, die unter den Auswirkungen des Hamas- Massakers und der militärischen Gegenschläge leiden. Wir können nicht die Lösungen für die politischen und historischen Herausforderungen bieten, die den Hass und die Gewalt antreiben. Aber wir können ein Bewusstsein dafür schaffen, welchen grausamen Preis unschuldige Menschen mit ihrem Leben hier zahlen und unsere Unterstützung für die Opfer aussprechen.

In dieser schwierigen Zeit denken wir insbesondere an unsere Partnerschulen Makif Wav und Makif Zain in Beer Sheva, Israel, an unsere Freund*innen und Kolleg*innen, die mit den Konsequenzen der Gewalt leben müssen. Wir haben im Rahmen einer Delegation aus Wuppertal im März diesen Jahres noch eine Austauschreise nach Israel unternommen. Unsere israelischen Freund*innen waren am Anfang des Schuljahres noch bei uns zu Besuch. Hierbei entwickelten sich Freundschaften mit friedlichen, weltoffenen, aufgeschlossenen und durchaus auch kritisch denkenden Menschen. Es ist unvorstellbar, wie schnell sich das Leben unserer Freund*innen verändert hat. Wir wissen, dass viele von ihnen geliebte Menschen verloren haben oder sich um deren Sicherheit sorgen. Sie selbst sind mit großer Sorge und Angst um die eigene Sicherheit konfrontiert. Gleiches gilt für die Angehörigen unserer Schüler*innen, deren Familien in Israel und Gaza leben.

Es ist wichtig zu verstehen, dass in diesem Konflikt unschuldige Zivilisten – palästinensische, israelische und Angehörige anderer Nationen – betroffen sind. Kinder, Frauen und Männer haben ihre Verwandten, ihr Zuhause, und ihre Lebensgrundlage verloren. Diese Verluste sind schmerzhaft und herzzerreißend, und wir möchten den Menschen in Israel und Gaza unser tiefstes Mitgefühl aussprechen.

Wir glauben an die Kraft der Bildung, um Verständnis und Empathie zu fördern. In unseren Klassenzimmern setzen wir uns dafür ein, dass unsere Schüler*innen die Welt vernunftgeleitet aus verschiedenen Perspektiven betrachten, Vorurteile abbauen und interkulturelles Verständnis entwickeln. Es ist unsere Hoffnung, dass diese Bemühungen dazu beitragen, die Grundlage für Toleranz und Frieden zu legen.

Wir möchten alle Mitglieder unserer Schulgemeinschaft ermutigen, sich kritisch über die Entwicklungen in Israel und Gaza zu informieren und auszutauschen sowie sich für die Ermöglichung einer Wiederaufnahme eines konstruktiven Friedensprozesses einzusetzen. Es ist in solchen Zeiten von größter Bedeutung, dass wir als global denkende Bürger*innen Verantwortung übernehmen und für eine bessere Zukunft einstehen.

Lassen Sie uns gemeinsam anerkennen, dass Frieden und Stabilität für alle Menschen in der Region erstrebenswert sind. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien, und wir hoffen auf eine Zukunft, in der die Menschen in Israel und Gaza in Frieden und Sicherheit leben können.

Mit freundlichen Grüßen
Britta Jesinghaus-Eickelbaum 
(Schulleiterin)

Birgit Koch-Dannert, Martin Tilly, Florian Wiebel
(Organisationsteam Israelaustausch)