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Leistungskurs Geographie (Q2) auf den Spuren der Römer…

Im Rahmen des Unterrichtsvorhabens „Städte als kompakte Lebensräume“ haben wir eine spannende Zeitreise ins alte Köln unternommen. Die Fachexkursion zur historisch-genetischen Stadtentwicklung bot faszinierende Einblicke in die Geschichte dieser bedeutenden Stadt. Die Führung machte deutlich, wie sich das heutige Köln von der Ubiersiedlung zur römischen Stadt und später zur größten deutschen Stadt im Mittelalter entwickelte.

Der Rundgang begann mit den römischen Ursprüngen, sichtbar in den Überresten der antiken Stadtmauer sowie dem Römertorbogen am erhöhten Standort auf der Domplatte. Die mittelalterliche Epoche wurde durch einen Streifzug durch die umliegende Altstadt lebendig. Die schmalen Gassen und gotischen Architekturelemente zeugten von einer Blütezeit in Handel und Kultur. Die Renaissance- und Barockeinflüsse manifestierten sich im prächtigen Rathaus und den barocken Kirchen, die das Stadtbild prägten. Während des Spaziergangs durch den Stadtteil Neustadt-Nord in Richtung Rheinufer wurden die wirtschaftlichen Entwicklungen und der Einfluss des Flusses auf Köln verdeutlicht. Hier spiegelten sich auch die aktuellen Trends in der Stadtentwicklung wider, darunter moderne Architektur, urbane Nachnutzung und nachhaltige Stadtplanung.

Die Exkursion ermöglichte uns einen umfassenden Einblick in die vielschichtige Geschichte und Architektur dieser Stadt. Von den römischen Ursprüngen bis zur modernen Metropole spiegelt die genetische Struktur von Köln die kontinuierliche Anpassung an gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen wider, wobei die Spuren vergangener Epochen noch immer im heutigen Stadtbild präsent sind.

Text/ Bild: M. Plenz