Sekundarstufe I

Die Grundlage für den Geschichtsunterricht in den Klassen 5 bis 9 bildet der Kernlehrplan für das Gymnasium – Sekundarstufe I (G 8) in Nordrhein-Westfalen von 2007. Nach diesem neuen kompetenzorientierten Lehrplan ist ein fortschreitender Aufbau von Kernkompetenzen vorgesehen. Demnach sind Sachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Urteilskompetenzen und Handlungskompetenzen in Bezug auf konkrete Inhaltsfelder und Schwerpunkte zu entwickeln, damit die Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I über ein möglichst umfassendes fachbezogenes Orientierungswissen verfügen.

In den Jahrgängen 5 und 6 beginnt der Geschichtsunterricht mit der Umsetzung niveaustufenspezifischer Ansprüche, in denen Inhalte zu den frühen Hochkulturen, der Antike und des Mittelalters behandelt werden. Dabei knüpft der Unterricht an Kenntnisse, den Beherrschungsgrad von Methoden sowie vorhandenes Geschichtsverständnis aus der Grundschule an und führt diese weiter. Ausgehend von der Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler wird an ausgewählten Beispielen ein Überblick über Strukturen, Entwicklungen und Lebensformen von der Frühzeit des Menschen bis zum ausgehenden Mittelalter vermittelt.

Neben der Aneignung und Festigung historischer Kenntnisse besteht ein weiteres, wichtiges Anliegen darin, für das Fach typische Methoden einzuführen, um eine Grundlage für den weiteren Unterricht ab Schuljahrgang 7 zu legen. Dazu gehören insbesondere die Quellenanalyse und erste Versuche zur Darstellung von Geschichte.

Eine wichtige Funktion nehmen in diesem Zusammenhang auch außerschulische Lernorte ein, die wir - zum Teil in Kooperation mit dem Fach Latein – regelmäßig aufsuchen. Häufige und beliebte Exkursionsziele in den Jahrgängen 5 und 6 sind:

In den Jahrgängen 7- 9 werden Inhalte aus den Epochen Frühe Neuzeit, Neuzeit und Zeitgeschichte behandelt. Der Blick wird zunehmend auch auf die außereuropäische Geschichte gerichtet. Der Unterricht zielt darauf ab, das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler weiter auszuprägen und in diesem Kontext folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Die Schülerinnen und Schüler erleben Geschichte als versuchte Deutung und Rekonstruktion des Vergangenen aus der Sicht und den Anforderungen der Gegenwart. Sie werden gleichzeitig zu ihrer kognitiven Verarbeitung angeleitet. Dazu gehört auch das zunehmend komplexere Darstellen historischer Sachverhalte durch die Schülerinnen und Schüler selbst.

Außerschulische Lernorte und Exkursionsziele in den Klassen 7 bis 9 (zuvor auch 10) sind: