Exkursion der Stufe 12 nach Berlin

Vom 18. bis zum 22. Juni 2009 ist der Geschichtsgrundkurs 12 mit Frau Komusin und Frau Kuhn nach Berlin gefahren, um dort ausgewählte Bereiche des Themas „Nationalsozialismus“ anhand historischer Denkmäler, Museen und Ausstellungen auf zu arbeiten. Die Aufstellung des Programms und die Organisation der einzelnen Punkte fanden bereits in Gruppenarbeit in Wuppertal statt, so dass die Schüler diese nach eigenem Interesse auswählen und planen konnten. So wurde dem Kurs samt den begleitenden Lehrerinnen ein umfangreiches und spannendes Programm geboten, in dem auch Freizeit nicht zu knapp kam.
Nach der Ankunft und dem Einchecken in das zentralgelegene und ordentliche Hotel „Rügener Hof“, begann am Donnerstag auch schon der erste Programmpunkt zum Unterthema „Krieg & Wehrmacht“ mit einer eindrucksvollen Führung durch die Überreste des gesprengten Berliner Flakturms Humboldthain. Der Freitagmorgen bestand aus einer Besichtigung des nahegelegenen Arbeitslagers Sachsenhausen. Erst hier wurden uns das Ausmaß und die Grausamkeit der faschistischen Rassenideologie und Hetze wirklich deutlich. Nachmittags besichtigten wir die Gedenkstätte des Deutschen Widerstandes und auch das dazugehörige Museum. Der Abend begann mit einem Besuch im Improvisationstheater, das uns sehr viel Spaß bereitet hat, und wir ließen ihn, nach einem anschließenden kurzen Discobesuch, dann auf unseren Zimmern ausklingen.
Fit für den letzen Tag in Berlin, starteten wir mit einem sehr interessanten Workshop im jüdischen Theater zum Thema „Rassenwahn im Nationalsozialismus“ und hatten danach den Rest des Tages Zeit Berlin auf eigene Faust zu erkunden und zu erleben. Einen Spaziergang unter den Linden durch das Brandenburger Tor mit Souvenirshopping, ein kurzer Blick auf den Reichstag, dann schnell hinüber zu den Stehlen und ab in die U-Bahn am neuen Potsdamer Platz...
Pünktlich wie immer fanden sich alle am Hotel ein, um unsere Rückreise nach Wuppertal an zu treten. Der Zug fuhr über Nacht in Richtung Wuppertal und Sonntags gegen zwei Uhr morgens kamen wir schließlich alle heil aber todmüde wieder an.
Alles in Allem verbrachten wir drei zwar sehr anspruchsvolle aber höchst lehrreiche und interessante Tage zum Thema Drittes Reich, welche Geschichte endlich einmal greifbar machten und nur jedem Geschichtskurs zur Nachahmung empfohlen werden kann.

Der Kurs bedankt sich hiermit noch einmal ganz herzlich bei Frau Komusin, die sich so tatkräftig für die Exkursion eingesetzt hat, bei Frau Kuhn und bei allen anderen, die uns ermöglicht haben die Fahrt zu realisieren.

Text: Sebastian Bender