Geographie
Die Richtlinien bilden die Basis für den Unterricht, den die Kollegen im Fach Erdkunde erteilen.
Der Unterricht in der Sek. Stufe I umfasst die Maßstabsebenen regional, national, kontinental.
Damit wird den Schülern topographisch gesehen ein Weltbild und die räumlichen und natürlichen
Gegebenheiten unserer Erde vermittelt. Spezifische Probleme auf allen Kontinenten werden,
nach Themen geordnet, an die Schüler herangetragen. Anhand einer umfassenden Sammlung
von Anschauungsmaterial (Videothek, Folienbände, Atlanten, Karten- und Gesteinssammlungen,
Arbeitsblätter zu Lernzirkeln) wird der Unterricht anschaulich, handlungs-
und projektorientiert gestaltet. Hinzu kommt, dass die Fachgruppe seit kurzem
über einen Medienwagen verfügt, der es erlaubt, Lernprogramme in den Unterricht
zu integrieren, aber auch Präsentationen mit neuen Medien durchzuführen.
Da die methodische Seite grundsätzlich an Bedeutung in allen Fächern gewonnen hat,
ist es auch im Geographieunterricht ein wichtiges Ziel, Kompetenzen im Hinblick auf
den Umgang mit Bild- und statistischem Material zu vermitteln.
Die Umsetzung der „Agenda 21“ ist ein weiterer Baustein des Erdkundeunterrichts.
Was „Kurs 21“ betrifft, so handelt es sich dabei um eine Materialsammlung,
die in den Unterricht der 9. Klasse – z.B. unter dem Aspekt des nachhaltigen
Wirtschaftens integriert werden kann. Diesbezüglich erhält auch die
Lernpartnerschaft unserer Schule mit „Muckenhaupt und Nusselt“ im Rahmen
der „Eine-Welt-Diskussion“ eine besondere Bedeutung.
Für den Unterricht in der Oberstufe, der das Fach in die Gruppe der
Gesellschaftswissenschaften einbindet, sind traditionsgemäß
Grund- und/oder Leistungkurs in den Jahrgangsstufen vertreten.
In JS 11 werden, wenn möglich, im Rahmen der Behandlung der Energiewirtschaft, Exkursionen
in Kohleabbaugebiete durchgeführt, z.B. in das Rheinische Braunkohlengebiet oder ins
Ruhrgebiet, hier ist auch der Aspekt des Strukturwandels von Bedeutung.
Schüler des Grund- und Leistungskurses der JS 12 können die
Ruhruniversität Bochum anlässlich eines Tages der offenen Tür besuchen. Er bietet
den Schülern die Gelegenheit, sich über Perspektiven des Faches in Studium und Beruf zu informieren.
Im Zuge der Renovierung unserer Schule hat die Ausgestaltung des Erdkunderaumes deutlich gewonnen. Er bietet somit auch genügend Raum, Unterrichtsformen wie Stationenlernen durchzuführen.
