Archiv 2012-13 - Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Bemerkenswert (Schuljahr 2012 / 2013)!


Bemerkenswert 2012-13!

Ein paar Worte zum Schuljahresabschluss…..

Im zu Ende gehenden Schuljahr hat die Schule (neben den immensen Anstrengungen, die der Doppel-Abiturjahrgang erforderlich machte) zwei große Projekte vorangetrieben, die viel Beratungs- und Sitzungszeit in Anspruch genommen haben: das Schulprogramm wurde in allen Bereichen aktualisiert und gibt nun wieder den Stand der Organisationsentwicklung exakt wieder. Das Mobilitätskonzept der Schule wurde komplett überarbeitet: die Klassen- und Studienfahrten wurden auf Dauer als feste Bestandteile unseres pädagogischen Systems festgeschrieben, die sechs internationalen Austauschprojekte wurden von den Schulgremien für die Zukunft fortgeschrieben und auf Zeitkorridore zugeordnet, um Unterrichtsausfall zu minimieren.

Außerhalb dieser beiden Arbeitsschwerpunkte hat die Schule ihre Vernetzung mit Wuppertaler Unternehmen im Schuljahr 2012/2013 weiterentwickelt. Neue Partnerschaften wurden mit der Firma Riedel Communications, einem der innovativsten Unternehmen der Region, der Firma Gebr. Becker GmbH sowie mit der AOK Rheinland und der Barmer GEK vertraglich verabredet. Das schulische Konzept zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer beruflichen Zielvorstellungen konnte dadurch abgerundet und weiter verbessert werden.

Im musischen Bereich sah das letzte Schuljahr ein wahres Feuerwerk an Veranstaltungen: die Premiere des Musicals MOMO, ein Strawinsky-Projekt mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester, ein äußerst vielseitiges Schulkonzert, Auftritte der Schulband, des Chors sowie verschiedener Theater- und Spielgruppen. Da Herr Schroeder, einer der Musiklehrer, zum 01. August 2013 in den Ruhestand versetzt wird, kann diese hohe Veranstaltungsfrequenz voraussichtlich im nächsten Schuljahr nicht erreicht werden.

Die wirtschaftliche Situation unserer Mensa, die wir in Eigenregie betreiben, hat sich verbessert. Noch immer kann aber nicht von einer befriedigenden Ertragslage gesprochen werden. Es soll daher durch geeignete Werbemaßnahmen bei unseren Schülerinnen und Schülern die Bereitschaft zur Annahme des Speisenangebotes weiter erhöht werden.

Im nächsten Schuljahr wird erstmalig ein Leistungskurs im Fach Technik eingerichtet. Damit setzt sich die Erfolgsstory fort, die mit der Einführung des Faches vor vier Jahren begonnen hat. Technik wird (auch von Mädchen!) als neues Fach von unseren Schülerinnen und Schülern sehr positiv angenommen, die Ergebnisse des Unterrichts sind bemerkenswert, die Kooperation mit den außerschulischen Partnern (z.B. Vorwerk, Brose, WSW) funktioniert reibungslos. Das GymBay ist im gesamten Bergischen Land das einzige Gymnasium, das Technik als Unterrichtsfach anbietet. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal scheint es zu gelingen, das Schulprofil der gewandelten Schülerklientel flexibel anzupassen, so dass wir mit Optimismus auf die neue Anmelderunde zur Jahrgangsstufe 5 blicken dürfen.

Auf der Agenda des kommenden Schuljahres stehen auch die Entwicklung eines neuen Systems individueller Förderung sowie die Überarbeitung der fachbezogenen Konzepte zur Berücksichtigung außerschulischer Lernorte in den schulinternen Curricula.

Die Schule verfügt zurzeit über ein bemerkenswert gutes Betriebsklima, Kooperation und Kommunikation funktionieren außerordentlich gut, es herrscht ein hoher Grad an Übereinstimmung, gegenseitiger Sympathie und Toleranz. Auf dieser Basis schauen wir alle gelassen und mit gemeinsamer Tatkraft auf das neue Schuljahr 2013/2014.

Detlef Appenzeller


Momo und "Die Geschichte vom Soldaten" - Gelungene Aufführungen der Chorklasse 5a

Momo

Im Juli wurde das Musical „Momo“ von der Chorklasse 5a aufgeführt.

Die Chorklasse 5a und die Chorschüler der Wuppertaler Kurrende studierten mit großem Erfolg das Schulmusical „Momo“ von Christian Roos nach der Vorlage von Michael Ende ein.

Glanzvolle Premiere war Donnerstag, den 4. Juli in unserer Aula. Eine weitere Aufführung fand am Sonntag, den 07. Juli um 16 Uhr in der Thomaskirche (Opphofer Str. 60) statt.

Der erfolgreiche Auftritt wurde entsprechend in Presse gewürdigt. Der Artikel ist online abrufbar.

Zur Produktion:
Die Schülerinnen und Schüler der Chorklasse 5a lasen im Deutschunterricht den Roman „Momo“ von Michael Ende. Im Musikunterricht übten Sie die Lieder aus dem Musical „Momo“ von Christian Roos ein. Nach den Osterferien begannen die szenischen Proben auf der Aulabühne. Die Chorschüler der Wuppertaler Kurrende unterstützen die musikalische Arbeit. Christian Roos, der Komponist des Musicals ermöglichte uns, sein Musical für unsere Besetzung und Gegebenheiten zu bearbeiten.
Die Produktion von Momo ist eine Gemeinschaftsproduktion der Chorklasse 5a des Gymnasiums Bayreuther Straße und der Wuppertaler Kurrende. Neben der musikalischen Erarbeitung waren die Schülerinnen und Schüler bei Bühnenbild, Kostüm, Maske und Marketing ebenfalls eingebunden. Lehrer und Eltern unterstützten die Schülerinnen und Schüler und ließen ihre Ideen Realität werden.
Elke Brackmann (Klassenlehrerin der Chorklasse 5a) und Christof Krügermann inszenierten das Stück, Dietrich Modersohn (Leiter der Wuppertaler Kurrende) und die Chorschule der Wuppertaler Kurrende wirkten mit. Christof Krügermann (Musiklehrer der Chorklasse 5a) hatte die musikalische und organisatorische Leitung.

Unsere Partnerschaft mit dem Sinfonieorchester Wuppertal erreichte ihren Höhepunkt.
Am Mittwoch, den 17.07.2013 wurde um 19.30 Uhr in unserer Aula das Musiktheaterstück „Die Geschichte vom Soldaten" von Igor Strawinsky aufgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler des Darstellen-und-Gestalten-Kurses der Jahrgangsstufe 8 und Schülerinnen und Schüler aus der 8a und 8e brachten zusammen mit Musikern des Sinfonieorchesters und dem Tanzwerk dieses Werk auf die Bühne.
Frau Potthast, Frau Burth und Herr Krügermann betreuten die Produktion.


Text und Bild: Bernd Spira und Christof Krügermann


Französisch-Grundkurs der Jgst. 11 - Paris 2013

Exkursion Paris

Ein wunderbares und aufregendes Wochenende in Paris liegt hinter den 10 Schülerinnen aus dem Französisch-Grundkurs der Jgst.11 von Frau Leray und Herrn Schulz.

Das Wetter, mit sommerlichen 25 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein hätte nicht besser sein können und bot perfekte Voraussetzungen, um mit bester Laune in den Tag zu starten. Neben der Besichtigung der verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, der wunderschönen Kirche Sacré Coeur oder einer netten Führung durch das riesige Musée D'Orsay bot sich uns ebenfalls die Möglichkeit, auf eigene Faust die Stadt zu erkunden und am gemütlichen Pariser Stadtleben teilzuhaben.

Insgesamt also ein sehr gelungenes Wochenende!

Text: V. Boecker

Bild: Steffen Schulz


Kooperation mit der Firma Becker

Becker

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Firma Becker aus Wuppertal fand ein erstes Kennenlerntreffen zwischen den Auszubildenden und unseren am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schülern statt.

Durch die Kooperation soll es unseren Schülern erleichtert werden, Einblicke in ein international aufgestelltes Unternehmen aus dem technischen Bereich zu erhalten. Dazu zählt auch die Möglichkeit, in dem Unternehmen ein Praktikum zu absolvieren und so erste Kontakte für eine spätere Ausbildung oder ein Studium zu knüpfen.

Durch die Kooperation haben wir nun auch die Möglichkeit, Themen aus dem Unterricht praktisch zu vertiefen.

Im ersten Projekt wurde ein Modell entworfen, das verschiedene Möglichkeiten aufzeigt erneuerbare Energie in elektrische Energie umzuwandeln. Dazu haben sich interessierte Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen mit zwei Auszubildenden der Firma Becker getroffen, um die ersten Planungsschritte vorzunehmen. Die Auszubildenden übernahmen danach die Grobfertigung des Modells, der „Feinschliff“ erfolgt am Gymbay. Das vollständige Modell mit eigener Stromversorgung soll im nächsten Schuljahr im A-Trakt ausgestellt werden.

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit und tolle Einblicke für unsere Schülerinnen und Schüler in die technische Berufswelt!

Text und Bild: Claudia Korsten


Wuppertaler Schulen empfingen chinesische Austauschschüler/-innen aus Wuhan

Soldat

15 chinesische Schüler/-innen und zwei Begleitkräfte aus Wuhan waren zu Besuch in Wuppertal, denn das Wilhelm Dörpfeld Gymnasium, das Gymnasium am Kothen und das Städtische Gymnasium Bayreuther Straße unterhalten eine Schulpartnerschaft mit der No. 1 Middle School.

Die Freude war groß als die chinesische Austauschgruppe aus Wuhan spät abends am 4. Juli im Düsseldorfer Flughafen eintraf. Viele Austauschpartner/-innen waren überglücklich ihre vertrauten Freund/-innen aus dem vergangen Jahr wiederzusehen, andere hatten nun die Chance neue Freundschaften zu schließen.
Empfangen wurde unsere chinesische Austauschgruppe im Rathaus der Stadt Wuppertal vom Dezernenten für Kultur, Schule und Sport, Matthias Nocke, und begrüßt von unserem Oberbürgermeister Peter Jung.

Die deutschen und chinesischen Schüler/-innen konnten auf viele gemeinsame Erlebnisse zurückblicken: ein lehrreicher Rundgang durch die Stadt Wuppertal, der Besuch des Museums für Frühindustrialisierung und des Engelshauses, eine Kanufahrt auf der Wupper vorbei an den malerischen Steilhängen des Wupper-Tals, sowie der Besuch der Bergischen Universität, die zugleich eine Partneruniversität in Wuhan hat.

In Bonn waren unsere chinesischen Gäste vom Haus der Geschichte sowie vom Geburtshaus des weltberühmten Komponisten und Musikers Ludwig van Beethoven beeindruckt. Ein weiteres letztes Highlight während des Aufenthaltes war noch der Besuch des Kölner Doms.

Interkulturelle Erfahrungen wurden bisher nicht nur durch die verschiedenen Exkursionen gewonnen, sondern insbesondere durch das Eintauchen in den deutschen Schulalltag. Schule in Deutschland ist anders als in China: Schulgröße (ca. 1000 statt 4500 Schüler/-innen), Lerngruppengröße (ca. 25-30 statt 50-60 Schüler/-innen), viel schülerorientierter Unterricht statt viel lehrerzentrierter Unterricht, traditionelle Kreidetafeln in deutschen Klassenzimmern statt White- und Smart Boards in chinesischen Klassenzimmern, u.v.m.

In den Gastfamilien wurden unsere chinesischen Schüler/-innen herzlich aufgenommen. Sie konnten hautnah den Alltag in den Familien miterleben und hier einmalige Erfahrungen sammeln.

Austauschprogramme und Schulpartnerschaften fördern die grenzüberschreitende Mobilität junger Menschen, das Verständnis füreinander sowie Toleranz und Aufgeschlossenheit. In Begegnungen erwerben Schüler/-innen interkulturelle Erfahrungen, die für ihre persönliche und berufliche Entwicklung immer wichtiger werden. Daher fördert das Auswärtige Amt eine Vielzahl an Aktivitäten im Bereich des schulischen Austausches. Dieses deutsch-chinesische Austauschprojekt unserer Schule wie auch weitere Projekte (Israel und Indien) werden vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD)unterstützt.

Text: Birgit Gößmann
Bild: Jie Zhou


Cambridge First Certificate in English

Englisch_Zertifikat

The crux with the English language is that you can speak it badly very fast; to be able to speak it properly takes a lot of effort, diligence and commitment.

The following candidates faced this tough task with success after taking the course for about one year: Katrin Baumeister, Santhiya Chanthirathasan, Sophie Damrath, Lea Marie Dreifert, Giulia Fahrenkrog, Luisa Fahrenkrog, Sebastian Frank, Anna-Lena Gawens, Grace Godau, Yannick Heym, Jasmin Isaid, Franzisca Mincke, Leonie von Blomberg, Lea-Sophie Wormsbach.

We wholeheartedly congratulate them on their success. Unfortunately not everybody could be present when Mr. Appenzeller handed them the certificate.


Text und Bild: E. Brackmann


THE BIG CHALLENGE 2013 – Hannah Orendi ganz vorne dabei

Hannah_Orendi

Auch in diesem Jahr haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler des GymBay erfolgreich am bundesweiten Englisch-Wettbewerb THE BIG CHALLENGE teilgenommen. Besonders erfolgreich schnitt unsere Schülerin Hannah Orendi aus der Klasse 8b ab.

Hannah erreicht die maximale Punktzahl und ging aus dem Wettbewerb als beste Schülerin Nordrhein-Westfalens und viertbeste Schülerin Deutschlands hervor. Dass die Konkurrenz dabei groß war, verdeutlicht die Teilnehmerzahl. Bundesweit beteiligten sich über 27.000 Schülerinnen und Schüler.

Verdientermaßen wurde Hannah vom Ausrichter mit Preisen überhäuft: Neben zwei hochwertigen Wörterbüchern und einer kompletten Lernsoftware gab es den großen BIG CHALLENGE-Pokal, Siegerurkunde und ein Gewinner-Shirt. Hannah, wir gratulieren dir herzlich zu deinem großartigen Erfolg!


Text und Bild: S. Schmolke


Chorklasse 6a - "Musik liegt in der Luft"

Klassenmusikabend1

Am Donnerstag, 13.06.2013 fand der Klassenmusikabend der Chorklasse 6a als Abschluss von zwei tollen gemeinsamen Jahren statt.

Die Kinder hatten mit Frau Spruck einen bunten Abend auf die Beine gestellt und zeigten dabei, was an Kreativität, Begabung, Leidenschaft und Engagement in ihnen steckt. Auch eine große Portion Mut und Durchhaltevermögen gehörte dazu.

So gab es einen bunten Strauß an Darbietungen. Der Abend unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ wurde eröffnet mit einem Cup-Song, bei dem alle Kinder synchron mit Bechern auf der Bühne trommelten.

Klassenmusikabend2

Umrahmt wurde die Veranstaltung von Chorauftritten mit Mad World und A-Team.

Darüber hinaus gab es viele Instrumentalauftritte, wie zwei Gitarrensolos von Niklas und Christian und zwei Klaviervorführungen von Sawwa und Donjeta.

Die in der Klasse stark vertretenen Geigen spielten mehrere Stücke in Duos, als Quartett mit Johanna, Joana, Lena und Carina sowie Lilly als Solo.

Dabei gab es Stücke vom Schulkonzert aber auch extra für den Abend einstudiertes wie Piraten der Karibik und ein Folkstück.

Neben einer tollen Schauspieleinlage „Sandra beim Direktor“ überraschten einige Kinder mit Solo oder Paargesang, dazu gehörten Johanna & Laura, Fritzi und Celina.

Klassenmusikabend3
Besonderen Applaus erntete Anel, der sich mit seinem Song auch erfolgreich bei “The Voice Kids“ beworben hat.

Nachdem die Kinder in der gut besuchten Aula ihre Darbietungen toll präsentiert hatten, bedankten sie sich mit Blumen und Fotobüchern bei ihren Klassenlehrerinnen Frau Koch-Dannert und Frau Spruck.

Klassenmusikabend4
Anschließend gab es die Möglichkeit, durch Loskauf bei der Tombola die Klassenkasse etwas aufzufüllen.

Nach kurzer Umbauarbeit gab es ein gemütliches Beisammensein mit einem reichhaltigen Büffet, das die Eltern auf die Beine gestellt hatten.

Angesichts des Wetters waren alle froh, dass das Grillen zugunsten heißer Brühwürstchen geändert worden war, so dass wir den Abend mit netten Gesprächen im Trockenen ausklingen lassen konnten.


Text und Bilder: Bettina Bockmühl


Spendenaktion am Gymbay - Chorklasse singt für die Flutopfer

Flutopfer

Das Gymnasium Bayreuther Straße hat für die Flutopfer gesammelt. Die Idee war initiiert durch eine Aktion der Chorklasse 5a, die zuvor in der Wuppertaler Fußgängerzone gesungen hat.

Die Chorklasse 5a hatte die Idee, zur Unterstützung der Flutopfer in der Wuppertaler Innenstadt zu singen. Die Westdeutsche Zeitung hat dies mit einer aktuellen Berichterstattung gewürdigt.

Hier geht zum Zeitungsartikel.

Die WZ berichtet treffend:...
[..."Eigentlich stecken sie gerade mitten in den Proben für eine gemeinsame „Momo“-Aufführung mit der Kurrende – trotzdem haben es sich 20 Schüler der Chorklasse 5a des Gymnasiums Bayreuther Straße am Donnerstag nicht nehmen lassen, mit einem Straßen-Konzert vor den City-Arkaden Spenden für die Opfer der Flut-Katastrophe in Süd- und Ostdeutschland zu sammeln. Die Passanten in Elberfeld waren begeistert und spendeten fleißig – wie Ingo Neugebauer: „Wenn schon die Kleinen helfen wollen, müssen wir Erwachsenen das unterstützen..."]

Inspiriert von diesem Erfolg sammelten die Schüler auch in der Schule weiter und konnten letztendlich eine Spende von 563 € zur Verfügung stellen.

Bei der Fußgängerzonenaktion der Chorklasse wurde 235€ ersungen. Der Betrag wurde auf das Konto des Aktionsbündnisses "Deutschland hilft - Hochwasser 2013" - eingezahlt. "Für die Kinder ist es eine tolle Erfahrung, dass sie so viel bewirken konnten", sagte Isabel Alfes, die Mutter von Anuschka, die die Idee mit der Aktion hatte.

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern und natürlich den Schülerinnen und Schülern der 5a


Text: B. Spira


Kooperation zwischen GymBay und Barmer GEK

Barmer und Gymbay
Am Dienstag, den 28.05.2013 wurde es offiziell: Der schon seit 2011 bestehende Kontakt zwischen der Barmer GEK und dem GymBay wurde besiegelt. Gemeinsam mit Schulleiter Appenzeller, den Vertretern der Barmer GEK Herrn Steigerwald und Frau Vesterling, der Schülervertreterin Jasmin Isaid und den Elternvertreterinnen Frau Albrecht und Frau Proll und der Studien- und Berufswahlkoordinatorin Frau Burth wurden die einzelnen Punkte des Kooperationsvertrages vorgestellt und diskutiert.

Eine gegenseitige Unterstützung sprachen sich beide Partner in den Punkten schulischer Bildungsauftrag, Berufswahlorientierung, Suche nach geeigneten Bewerbern und Öffentlichkeitsarbeit zu. Von der Zusammenarbeit sollen Gymnasium und Gesundheitskasse gleichermaßen profitieren. Schüler und Schülerinnen sollten schon in der Schulzeit mit den Ausbildungsanforderungen und Berufschancen eines modernen Dienstleistungsbetriebs vertraut werden.

Schule und Unternehmen führen bereits jährlich ein Assessmentcenter für die Oberstufe im Rahmen der Berufsorientierung durch.
Dabei werden die Schüler und Schülerinnen des 11. Jahrgangs durch Postkorbübungen und in Zeit- und Selbstmanagement trainiert.

Zudem sollen bereits Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs ein einstündiges Bewerbertraining (mit Vorstellungsgespräch) erhalten.

Die Kooperations-Vereinbarungen zwischen Schule und Unternehmen wurden am Ende der Veranstaltung schriftlich fixiert und von beiden Seiten unterzeichnet.


Text: D. Appenzeller


…und Recreation des Gemüts – Schulkonzert am 24.Mai 2013

Schulkonzert 2013

Auch wenn nur einige Ausschnitte des Konzerts, wie Bach seinerzeit forderte, Musik zur Ehre Gottes boten – so neben Präludien auf der Blockflöte vor allem eine Reihe von Gospeln, gesungen von der Chorklasse 6a und Chor 7-13, einstudiert von Tzvetanka Spruck , - war die zweite, dem Menschen gewidmete Zweckbestimmung des Thomaskantors als Wirkung aller Titel des abwechslungsreichen Programms zu spüren, die „Recreation des Gemüts“ oder, wie Zedlers Lexikon um 1750 formuliert: dass die Musik „im Stande [sei], in dem Gemüthe eine besondere Erlustigung zu erregen, und dasselbige, wo es verdrüßlich und niedergeschlagen, wieder aufzurichten“.

Schulkonzert 2013

Dazu trugen Vokalstücke schon der Chorklasse 5a (unter der Regie von Christof Krügermann) bei, die mit Kostproben neugierig auf das Musical „Momo“ machte, das im Juli vollständig zu hören sein wird, ebenso Darbietungen älterer SchülerInnen im Chor 7-13 (geleitet von Tzvetanka Spruck) und der kleinen A-Capella-AG; auch Kontraste des Besinnlichen (Jan Parteke, 5c mit „Yesterday“ auf der Trompete) mit dem Beschwingten (Tobias Böbaum, 7d mit einem Boogie auf dem Klavier), des melancholischen Abschieds (Solveig aus „Peer Gynt“) und des tiefen Ernstes von Chopins Trauermarsch mit dem ironischen „Schönen guten Morgen“ der Wise Guys. Tanzrhythmen wie ein Walzer von Chopin (Fabian Dreyfert, 7a)und ein Ragtime (Geschwister Freudewald) wurden umrahmt von der Bläsergruppe, die einen Bogen von der barocken Allemande zum Tango des 20. Jahrhunderts schlug.

Schulkonzert 2013
Dieser Rahmen gehört zur langjährigen Tradition unserer Schulkonzerte, mit den Bläsern, die seit der Pensionierung des trompetenden Horst Richter vom Posaune spielenden Georg Schroeder geleitet werden, der nun seinerseits dem Ruhestand entgegensieht. Möge der Humor des Schlusstitels „Funky Walkin`“ dem passionierten Langstreckenläufer Schroeder nicht verloren gehen!

Schulkonzert 2013

Alle Mitwirkenden freuten sich über die große Zahl der Zuhörer. Auch für die große Teilnahme an der Spendenaktion zur Unterstützung der musikalischen Arbeit an unserer Schule bedankt sich die Schule ganz herzlich.


Text: H. Maiweg
Fotos: B. Bockmühl


Israel 2013: Israel - zum Zweiten!! "... und wieder war alles gut"

Israel 2013

Im April 2013 war es nun zum zweiten Mal soweit:
Der diesjährige deutsch-israelische Schüleraustausch Wuppertal-Beer Sheva fand statt. Eine Gruppe des GymBay - sowie Schülergruppen von der ELSE und von der Gesamtschule Vohwinkel - machten sich auf den Weg nach Israel und wurden wie im Vorjahr herzlichst von den Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Partnerschulen begrüßt und aufgenommen. Acht Tage lang verbrachte man eine gemeinsame, intensive, lehrreiche, lebendige, Fremdartiges zutage fördernde und Gemeinsamkeiten entdeckende Zeit. Gegenwart erleben und gestalten, Vergangenes wahrnehmen und bewältigen, Zukunft wagen und eröffnen - diese - manchem als überkommene Schlagworte erscheinenden- Beschreibungen mögen für die vielen Unternehmungen, Gespräche und echten Begegnungen stehen, die unsere Gastgeber geplant und die wir mit großer Aufgeschlossenheit und Sympathie wahrgenommen haben.

Anders formuliert:
Unser Besuch in Beer Sheva war s a b a b a ;)))

Impressionen und Emotionen:

Beer Sheva- eine Stadt am nördlichen Rand der Negev-Wüste- welch Kontrast zum grünen, regenreichen Wuppertal im Bergischen Land!
Israel- so modern und antik zugleich - politisch erhitzt und umstritten - gelassen und selbstbewusst wie manch' Kamel, welches durch die Felswüste schreitet!
Das Tote Meer, welches wohltuend und hautfreundlich wirkt! Massada- eine Festung über dem Toten Meer strotzt vor Hitze und mittlerweile auch kritisch betrachtetem Selbstbewusstsein! Tel Aviv- modernes pulsierendes Leben- Jerusalem- die Schöne, die Heilige, die Erhabene- Stadt der drei Religionen... und Yad Vashem, d i e Holocaust-Gedenkstätte, die den "Nummern" Namen geben will - welch ein beeindruckendes und bedrückendes Erlebnis, sich in der Halle der Namen umzuschauen und sich ein Bild zu machen und vielleicht zu merken - welch eine Erfahrung gemeinsam mit den israelischen Schulpartnern die Eindrücke und Emotionen in Worte zu fassen und zu bewältigen zu versuchen!!!

Israel 2013

Wie schön, gemeinsam den Weg zu "unserer" Schule zu gehen, gemeinsam zu erzählen, schwimmen zu gehen, sich zum Eisessen und zum Bonfire zu verabreden, zu lachen und zu weinen- ja, beim Abschied flossen die Tränen - und was wir besonders zu schätzen lernten, welchen Wert Israelis auf das Essen legen. Egal wie koscher es nun auch war, es war köstlich und unsere Gastgeber hatten immer Sorge, dass wir nicht ausreichend versorgt wären.
GASTFREUNDSCHAFT wird in Israel großgeschrieben - und SHALOM , diesen Gruß haben wir nicht nur einmal gehört, sondern fröhlich und zuversichtlich gerne erwidert.

Text: B. Koch-Dannert


Chorklasse 5a - „Prinzessin Gruselkuss“ holt zweiten Preis bei Chorwettbewerb

Klasse 5a 2013

Im November/ Dezember letzten Jahres probten wir – die Chorklasse 5a – aus der Reihe Kinderhits mit Witz von Peter Schindler das Lied „Prinzessin Gruselkuss“.

Wir produzierten dazu ein Video und schickten dies zum Chorwettbewerb des Carus-Verlags. Der Komponist Peter Schindler saß unter anderen in der Jury. Diese zeichnete unser Video mit dem 2. Platz aus. Die Klasse 5a gewann ein Preisgeld von 300€.

Hier geht’s zum Video.


Text: Junis, Jana, Sami und Annika
Bilder: Chr. Krügermann


Klassenfahrt 2013 - Chorklasse 5a in der Neuerburg

Klassenfahrt 5a 2013

Die Klasse 5a war vom 15. – 17.04.2013 auf Klassenfahrt in der Neuerburg in der Eifel.

Unterkunft und Verpflegung waren gut und wir hatten die Burg für uns alleine. Wetter und Programm trugen zur guten Stimmung bei. Uns führte z.B. die Nachtwanderung in einen Wald, der sich später als ehemaliger Friedhof herausstellte. Herbergsvater Volker erzählte „Gruselgeschichten“ mit wahrem Kern. Am Dienstagnachmittag zeigte er uns, wie man an der ca. 10m hohen Burgmauer hochklettert. Auch nutzten wir die Zeit im Rittersaal für unser Musical „Momo“ zu proben.

Eine Disco am letzten Abend rundete das Programm ab. Alle sind auf ihre Kosten gekommen und haben zusammen viel Spaß gehabt.


Text: Junis, Jana, Sami und Annika
Bilder: Chr. Krügermann


Musikfahrt 2013 - Auf den Spuren der Musik

Musikfreizeit 2013

Von Mittwoch, den 10.04. bis Freitag, den 12.04.13 fand die diesjährige Musikfreizeit statt. Die Chorklasse 6a, der Chor 7 und das Orchester fuhren mit ihren Musiklehrern Frau Spruck und Herrn Schröder zur Jugendherberge Solingen Gräfrath.

Das Orchester probte in den Tagen ein Stück für das Schulkonzert am 24. Mai 2013. Der Chor übte für den Klassenmusikabend der 6a „Auf den Spuren der Musik“ im Juni und auch für das Schulkonzert. Die 5 Geigenspielerinnen aus der 6a&6c musizierten ein lateinamerikanisches Stück. Das Zusammenspiel als Ensemble war dabei eine Herausforderung, die für Heiterkeit zwischendrin sorgte. Mit der Zeit gelang das Hören aufeinander zunehmend besser.

Am Tag hatten das Orchester und der Chor zwischen drei und fünf Stunden Probe.
In den Pausen haben wir miteinander gespielt und uns unterhalten. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon auf die Musikfreizeit im nächsten Jahr!!

Kommst Du auch mit?


Text: Carina Bockmühl
Bilder: Tzvetanka Spruck


Deutschleistungskurs 11 - Ein Wochenende in Weimar

Weimar

Das Wochenende vom 15. März bis zum 17. März haben wir, der Deutschleistungskurs der Jahrgangsstufe 11, in Weimar verbracht. Am Freitag ging es nach dem Unterricht los und nach guten 5 Stunden, in denen wir schon ein paar von uns Schülern vorbereitete Referate zu verschiedensten Themen wie Friedrich Schiller oder Charlotte von Stein hörten, kamen wir mit bester Stimmung in Weimar an, die wir durchgehend behalten sollten. Noch am selben Abend fuhren wir warm angezogen in die Stadt hinein und fanden uns selbst in einem Ort wieder, der aufgrund der sich zu unseren Straßen unterscheidenden kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster und Häuserwänden ein bisschen märchenhaft wirkte. Dort genossen wir einen schönen Abend bei gutem Essen.

Am nächsten Vormittag machten wir bei schönstem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel auf Stadtführung, bei der wir Weimar nicht nur als Stadt der Dichter und Denker kennenlernten, sondern auch über Weimars Vergangenheit informiert wurden, in der die Stadt vollkommen im Zeichen der Nazis stand. Der Samstagabend wurde bei gemeinsamem Essen in der Stadt verbracht und endete in einer sternenklaren Nacht, Gesprächen und guter Stimmung.

Am Sonntagvormittag besuchten wir bei gefühlten – 20 C° das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg. Über die Grausamkeiten unserer Geschichte in Büchern zu lesen oder von Lehrern, Verwandten etc. aufgeklärt zu werden ist kein Vergleich dazu, was man bei bloßem Betreten des Geländes und bei der Besichtigung des Lagerkrematoriums empfindet. Es war nicht nur die Kälte, die für Gänsehaut sorgte und so kam es einem fast warm vor beim Verlassen der von bedrückender Atmosphäre geprägten Räume und beim Betreten der vereisten Steinböden vor den Häusern.
Dann ging es wieder in Richtung Wuppertal, wo wir am frühen Sonntagabend eintrafen.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön für 2 tolle Tage mit vielen Eindrücken an Frau Burth und die beiden netten Begleiter!


Text/ Bilder: Jana V. Illigen


Lernen Lernen Klasse 6

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Nashörner können bis zu 50 Kilometer pro Stunde schnell sein! Komodowarane riechen mit der Zunge und sollten froh sein, wenn sie sich selbst nicht riechen müssen! Hättest du's gewusst? Zwei Tage lang haben die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen im Rahmen des „ Lernen Lernen“ in Kleingruppen ein Projekt zum Thema „Bedrohte Tiere“ erstellt.

Lernen Lernen1

Ziel dieser Methodentage sind nicht nur die Erstellung eines Lernplakats und die Vorbereitung eines ansprechendes Vortrags, sondern auch das Einüben grundlegender Lernmethoden. Wir haben Informationen gesammelt und in der Gruppe geordnet, das Wichtigste zusammengefasst und überlegt, wie man es am geschicktesten präsentieren könnte. Welche Vorteile hat eigentlich eine Tabelle oder sollten wir doch lieber eine Mindmap erstellen? Neben einem reichen Schatz an Büchern von Zuhause und dem Bücherschiff steht beim „Lernen Lernen“ in Klasse sechs aber auch das Internet zur Verfügung: Welche Suchmaschinen gibt es und was ist eigentlich „Wikipedia“? Gemeinsam wurde schon im Vorfeld die Textverarbeitung am Computer geübt, um die Informationen aus dem Internet z.B. mit Bildern direkt ansprechend aufzubereiten.

Mindestens so wichtig wie die Durchführung der Methodentage ist uns auch die Auswertung. Die Schülerinnen und Schüler geben sich gegenseitig Feedback nach einer Plakatpräsentation und werten außerdem auch die Methodentage als Ganzes mit einem Evaluationsbogen aus. So lernen auch die LehrerInnen durch die Rückmeldung der Sechstklässler für die nächsten Methodentage!


Text/ Bilder: A. Middendorf


Le prix des lycéens allemands

le_prix_lyceens_allemands

Das Gymnasium Bayreuther Straße war dieses Jahr wieder dabei! Am 19.02.13 haben Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW im Institut Français in Düsseldorf die Vorauswahl für den Prix des lycéens in Leipzig getroffen. In einer AG mit Valerie und Viktoria Boecker und Hurina Hu hatte das Gymbay das Buch „Le monde dans la main“ als Favorit gewählt. Nun hatte Valerie den Auftrag unseren Favoriten in Düsseldorf zu verteidigen. Nach lebhaften Diskussionen setzten sich aber die Befürworter des Romans „Un cargo pour Berlin“ durch.

Natürlich wurden alle Debatten in französischer Sprache durchgeführt. Also, Valerie, chapeau!!


Text/ Bilder: E. Leray


Le Petit Prince – Theater am Gymbay

Der kleine Prinz

Der Grundkurs Französisch, gemischt aus Schülerinnen und Schülern der JS 12 und 13, führte in französischer Sprache an zwei Abenden, am 08. und 12. März 2013, „Le Petit Prince“ von Antoine de St. Exupéry in der Aula unserer Schule auf. Die Lektüre der Erzählung am Ende des vorigen Halbjahres hatte die Schüler zu diesem Projekt animiert.

Die Zuschauer konnten sich ein Bild machen von der engagierten Arbeit der Kursteilnehmer, die, nach Erarbeitung des Drehbuchs einer Schülerin in den Weihnachtsferien, in kurzer Zeit sowohl das Lernen der verschiedenen Rollen, die Gestaltung des Bühnenbildes und der Kostüme, der Licht- und Tonelemente bewältigen mussten. Ebenso wurden ein Flyer und kurze Kommentare während der Aufführung zum besseren Verständnis verfasst.

Die Geschichte des „Kleinen Prinzen“ zog die Besucher in den Bann, sowohl sein Kummer über seine Rose, sein Unverständnis gegenüber den verschiedenen Charakteren , die er auf seiner Reise „son voyage interplanétaire“ trifft, die Begegnung mit dem Fuchs und der Schlange als auch die immer gültigen Botschaften, die sich mit ihnen verbinden.

Die Theaterarbeit, auch mit der Unterstützung unseres pensionierten Kollegen Joachim Fries, führte bis und mit der Aufführung zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis. Als der kleine Prinz, Kompliment an Julian Marenz, schließlich die Erde verlässt, um zu seinem „Planeten“ zurückzukehren, hat er einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Dies bewies auch die Spendensumme, die in die Finanzierung der Abiturfeiern fließen soll.


Text/ Bilder: Isolde Müller


Besuch im K21 – Was ist eigentlich Kunst?

Kunst im K21

Am Mittwoch waren wir mit den Leuten aus dem Kunst Kurs (GK13) und Frau Wiegers im K21 in Düsseldorf, dem Museum für moderne Kunst. Dort sind zur Zeit 26 Künstlerräume zu entdecken.

Uns erwarteten einerseits beruhigende und nachdenklich machende Installationen. Nam June Paik, welcher einen „TV-Garden“ schuf : einen dunklen Raum voller Pflanzen und Fernseher, untermalt mit ruhiger Klaviermusik. Hans-Peter Feldmann, der für ein Schattenspiel Alltagsgegenstände auf rotierende Bretter montierte und deren Silhouette auf die dahinter liegende Wand projizierte, die sich fortwährend verändert, oder auch Annette Messager, die aus Alltagsgegenständen und sich darüber bewegendem schwarzen Seidentuch einen Ozean der Erinnerungen und des Unterbewussten kreierte.
Auf der anderen Seite wurden wir von Werken wie Thomas Hirschhorns „Intensif-Station“ überrascht. Ein Raum mit fünf Großskulpturen, der von unter 16 Jährigen nicht betreten werden darf – und das zu Recht. An den Boden geklebte Stühle, mit Schriftzügen aus Spraydosen versehene Wände, Bilder von nackten Frauen mit der Zahl 88 auf dem Körper, Fotos von abgeschlagenen Köpfen und toten Menschen – und dazwischen die fünf großen Skulpturen, wie z.B. eine Nachbildung von einem Haus, das zerstört wirkt, vielleicht zerbombt und Einblicke gewehrt in die Überreste eines Lebens - von Menschen die man nur noch erahnen kann. Dazwischen kann man immer wieder Kinderspielzeug entdecken. Schriftzüge wie „Everyone's Problem“ fordern zum Nachdenken auf und verdeutlichen Hirschhorns Ziel: Kunst politisch zu machen.

Kunst im K21

Vor allem der Raum von „Christian Boltanski“ war einige von uns sehr beeindruckend. An einer der vier Wände befindet sich ein Schrank mit vielen Tüchern, welche uns auf den ersten Blick wie Handtücher erschienen. An den anderen drei Wänden sind Bilder von Gesichtern angebracht, auf denen Menschen jeden Alters zu sehen sind. Unter den Bildern sind Metalldosen an die Wand montiert. Tatsächlich handelt es sich nicht um Handtücher, sondern um Leichentücher – die Tücher der Menschen, deren Bilder an den Wänden zu sehe sind. Sie zeigen sowohl Täter als auch ihre Opfer, jedoch ohne zu verraten, wer wer ist – oder war. In den Metalldosen befinden sich die Tatort-Fotos. Was an diesem Raum so fasziniert, ist meiner Meinung nach die Parallele zum Leben eines jeden Menschen: Denn wer weiß schon, was sich wirklich hinter den Gesichtern seiner Mitmenschen verbirgt?

Alles in allem war es ein sehr gelungener Nachmittag, der uns viele neue Eindrücke mitgegeben hat. Allerdings lässt er uns auch mit der Frage danach zurück, was Kunst eigentlich ist, wo sie anfängt – und vor allem wo sie aufhört.


Text/ Bilder: Lana Horsthemke


Besuch im Altersheim

Altenheim

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Ethik – moralisches Handeln“ im Fach Philosophie besuchten Schüler und Schülerinnen am 15. Januar das evangelische Altersheim in Wichlinghausen.

Einen Vormittag lang haben wir mit den Bewohnern des Altersheims Spiele gespielt, ihnen Märchen vorgelesen oder einfach nur ihren Geschichten zugehört.
Da wir uns in kleinen Gruppen um verschiedene Bewohner gekümmert haben, konnten wir uns sowohl um Menschen kümmern, die noch sehr fit wirkten als auch um die, die z.B. an Demenz erkrankt sind.

Neben überraschenden (rührende Abschiedsküsse einer alten Dame) und teilweise auch traurigen Eindrücken (Einsamkeit, Stille…) wurden neue Erfahrungen gesammelt, die teilweise berufliche Pläne im Hinblick der Alterspflege vorantrieben als auch in die Erkenntnis mündeten, dass ein Leben im Alter vielfältig gestaltet werden kann


Text: Carina Lorenz
Bild: Claudia Burth


Elterninformation zu Mediennutzung und sozialen Netzwerken

Klicksafe

Bei der letzten Schulpflegschaftssitzung am 14.01.2013 wurden u.a. die Themen Medien, Medienkompetenz und soziale Netzwerke diskutiert. Die Eltern äußerten den Wunsch nach mehr Information zu diesen Themen, daher bieten wir Ihnen als erste Maßnahme hierzu folgenden Link an: klicksafe.de.

Die Seite bietet umfassende Informationen und Materialien zu den Themen Computer und Handy, befasst sich mit problematischen Inhalten, erklärt technische Schutzmaßnahmen und vieles mehr. Auf jeden Fall ein nützlicher Link für Eltern, aber auch für Pädagogen.
Weitere Aktionen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, sind in Planung...
Herzliche Grüße,
Ihr Schulpflegschaftsteam


„Ich hatte ein langes Leben mit Höhen und Tiefen!“ - Die 103- jährige Zeitzeugin Frau Kreideweiß im Geschichtsunterricht am GymBay

Zeitzeugin1

Am 19. Dezember 2012 fand am GymBay im Rahmen des Geschichtsunterrichts (13er GK bei Herrn Mevlud Chkhetiani) zum Thema „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“ eine außergewöhnliche Unterrichtsstunde statt. Außergewöhnlich, weil Lehrer und Schüler die Möglichkeit hatten, eine Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts, Frau Kreideweiß zu befragen.

Als die hochbetagte Dame den Unterrichtsraum betrat, waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und Kursteilnehmer und Gäste in großer Erwartung versammelt. Der kleine Sitzungsraum A208 wurde im Vorfeld durch die Kursteilnehmer mit vielen Ideen und großer Hingabe so gestaltet, dass die Zeitzeugin sich wohl und willkommen fühlen konnte.

Nach einer kurzen, freundlichen Begrüßung berichtete Frau Kreideweiß über ihr langes und glückliches Leben im ereignisreichen 20. Jahrhundert, das im Jahr 1909 begann. Sie erzählte über eine glückliche Kindheit und Jugendzeit auf einem wunderschönen Pferdehof in Wülfrath. Mit 20 Jahren machte sich Frau Kreideweiß nach Italien, nach San Remo auf, wo sie den Verwandten in einem Blumenversandgeschäft aushalf und Nelken und Rosen nach Deutschland verschickte. In einem Frauenreiterklub und mit Reitturnieren und Preisen ging das unbeschwerte Leben weiter bis der „blöde“, Krieg ausbrach.

Alles hätte sich seitdem zum Schlechten gewandelt, so Frau Kreideweiß und sie verstünde bis heute nicht, warum Hitler Polen überfallen musste. Die Zeit wäre schrecklich gewesen, vor allem dadurch, dass ihr älterer Bruder und fast alle männlichen Schulfreunde im Krieg gefallen wären. Sie persönlich hätte in dieser Hinsicht mehr Glück gehabt, da ihr Mann nicht eingezogen wurde. Er beschäftigte während des Krieges in seinem Betrieb einige polnische Kriegsgefangene, die ihm später sehr dankbar für die anständige und menschliche Behandlung gewesen wären.

Nach der verhältnismäßig knappen Schilderung der Kriegserfahrungen, berichtete die Zeitzeugin ziemlich ausführlich über das neu aufgebaute Leben nach dem Krieg, über wirtschaftliche Erfolge und Fernreisen der Familie nach Afrika und Amerika.

Am Ende des Zeitzeuginberichtes hatten die SuS die Möglichkeit Frau Kreideweiß zu befragen und dadurch wertvolle Erkenntnisse, insbesondere zu alltagsgeschichtlichen Themen zu gewinnen. Diese Erkenntnisse werden mit Sicherheit nicht immer mit denen aus den Geschichtsschulbüchern übereinstimmen. Diesen Sachverhalt,die Unterschiedlichkeit der Horizonte, zu klären und die Aussagen der Zeitzeugin zu entschlüsseln, ist die Aufgabe der nächsten Geschichtsstunden.

Zum Schluss möchte ich mich im Namen meiner Schülerinnen und Schüler bei Frau Kreideweiß dafür bedanken, dass sie an diesem Tag durch ihre Schilderungen uns Geschichte lebendig gemacht hat und dass wir ihre Lebensgeschichte filmen durften.



Text/ Bild: Mevlud Chkhetiani


Erfolge bei der Wuppertaler-Mathematik-Olympiade

Matheolympiade

Die zweite Runde der 52. Mathematik-Olympiade fand dieses Jahr am 15.11.2012 im Gymnasium Am Kothen statt. An unserer Schule haben sich sechzehn Schülerinnen und Schüler für diese Runde qualifiziert und vierzehn waren am großen Tag dabei.

Ein herausragender erster Platz für Zhongnan Huang aus der Klasse 9 a und zwei tolle zweite Plätze für Maximilian Reicherseder aus der 6 b und Julian Kocke aus der 8 d sind unser besonderer Stolz.

Aber auch alle anderen können stolz auf ihre Leistungen sein.


Unsere Teilnehmer waren:
Nazemin Karakas (5 a),
Maximilian Blüggel (5 b),
Janis Gawrych (5 e),
Ben Jannik Nau (5 e),
Carina Bockmühl (6 a),
Lara Wagner (6 c),
Emilie Crummenerl (6 d),
Jonas Lauscher (8 b),
Carina Lorenz (Q 1),
Hurina Hu (Q 1) und
Beste Tatli (Q 1)

Bild/ Text: E. Voigt


Weihnachtssingen

Weihnachtssingen

Am 19.12. 2012 fand in der Friedhofskirche unser alljährliches „Weihnachtssingen“ statt.
Die Chorklasse 6a und Schülerinnen aus den JS 7-13 präsentierten "Mr. Scrooge" (Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens, Musik von Steve Pogson).


Vorlesehelden bestehen Abenteuer -

Vorlesewettbewerb1

Spannend, hoch interessant und absolut fair -


Schulsieger ermittelt


Am Nikolaustag fand - wie üblich- der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Nachdem im November die Klassensieger ermittelt worden waren, traten diese jetzt gegeneinander an. Zahlreiche Schüler aus der 6a, 6b, 6c, 6 d und 6e waren als Begleitung und zur freundschaftlichen Unterstützung mitgekommen.

Gelesen wurde Abenteuerliches, Freundschaftliches, Witziges und Fantastisches von bekannten und weniger bekannten Autoren. Die Anspannung war enorm, jeder und jede wollte ihr Bestes geben.

In der ersten Runde stellten die Schülerinnen und Schüler ein Buch ihrer Wahl vor, die zweite Runde trug dann zur Entscheidungsfindung bei. Sie mussten aus dem ihnen bisher unbekannten Jugendbuch " Lippels Traum" vorlesen. Nach einer kurzen Pause, in der die Jury ihre Bewertungen zusammentrug, stand der Schulsieger fest:

Jan Macht aus der 6d machte das Rennen.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Seine "Gespensterjäger" von Cornelia Funke hatten ihm einen guten Start bereitet, in der zweiten Runde konnte er durch außerordentlich Sinn stiftendes, betontes Vorlesen überzeugen.

Vorlesewettbewerb2

Gratulation an alle Teilnehmer:
Ihr habt prima gelesen, ihr seid unsere diesjährigen Vorlesehelden.

Weiterhin viel Spaß beim Lesen!
Erhaltet euch eure Freude am Lesen!


Text/ Bilder: B. Koch-Dannert


Foto-AG am GymBay - Sponsorenbesuch

FotoAG_12

Begeisterte Schülerinnen und Schüler der Foto AG haben den ersten Sponsor besucht.

Herr Frese war mit Lisa-Marie, Alina und Tobias bei Autovermietung Fischer am Otto-Hausmann-Ring, um die in der Schule gelernten Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Alle Beteiligten, Kinder, Sponsoren und Fotograf hatten viel Spaß, wie Andrea Morgenroth von der Autovermietung Fischer versicherte.

Sie kann sich inzwischen an den werbewirksamen Fotos erfreuen, die gemeinsam im Studio ausgesucht und bearbeitet wurden. Für alle eine interessante Erfahrung, die wir gerne bei anderen netten Kunden fortsetzen würden, welche die tolle AG unterstützen möchten, damit weitere SchülerInnen zum "Außeneinsatz" kommen.

Bilder: Foto AG
Text: Katrin Lindner


Deutsch-französischer Schüleraustausch

Austauschteilnehmer

Ganz im Zeichen des Essens stand der erste Austausch mit dem Collège im idyllisch gelegenen Renaison (Département der Loire). Nach einer langen Busfahrt kamen wir (29 Schüler aus den 9-ten Klassen und zwei Begleiter) am Donnerstagabend, den 15.11.12, in Renaison an. Da lernten die deutschen Schülerinnen und Schüler ihre Austauschpartnerinnen und -partner in Fleisch und Blut kennen, nachdem sie einander Wochen zuvor in der Cyberwelt beschnuppert hatten.

à la ferme

Nach einem Wochenende in den Gastfamilien verbrachten wir einen Vormittag an der Schule und nahmen am Unterricht teil. Zudem besichtigten wir in diesen 5 Tagen vor Ort eine Süßigkeitenmanufaktur und zwei Biobauernhöfe, die Gemüse anbauen bzw. Ziegenkäse produzieren.

à la campagne
In einem Benediktinerkloster wurden wir außerdem über Essensgewohnheiten im Mittelalter aufgeklärt und konnten selbst kosten. Den Abschluss bildeteten verschiedene Wortschatzaktivitäten über das Thema "Essen" sowie ein Wettbewerb der kreativsten Plakate und Maskottchen. Die Preise wurden abends in Anwesenheit der Gastfamilien bei einer kulinarischen Feier überreicht.

au collège

Schweren Herzens haben wir am Donnerstagmorgen, den 22.11.12, unsere Rückfahrt angetreten, freuen uns jedoch schon auf den Gegenbesuch, der für April eingeplant ist.

Roanne


Text / Bilder: E. Leray + M. König


Bunte Vielfalt am Tag der offenen Tür im GymBay

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In der Aula des Gymnasiums Bayreuther Str. herrschte am Samstag, den 24.11.2012, Hochbetrieb. Viele Grundschüler der 4. Klassen waren mit ihren Eltern der Einladung zum Tag der offenen Tür gefolgt.

Um 10.00 Uhr begrüßte die Chorklasse 6a die Grundschüler stimmungsvoll mit drei Liedern.
Der Song" Hand in Hand" stellte das Motiv des Tages dar, die Grundschüler an die Hand zu nehmen und ihnen die Schule zu zeigen. Herr Appenzeller erfreute sich des großen Interesses und lud die Schülerinnen und Schüler in seiner Begrüßungsansprache zu Schnupperstunden in den Fremdsprachen, den Naturwissenschaften und Technik ein. Die Eltern wurden ermuntert, sich auf dem "Markt der Möglichkeiten" über die Schule zu informieren.

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Während die Schüler an den Schnupperstunden teilnahmen und sich später auf das Angebot bei den Mitmachaktionen in Erdkunde, Chemie und Kunst stürzten, nutzten die Eltern das Gesprächsangebot in der Aula. Sie erkundigten sich nach den Profilklassen, der Chor- und der NW-Klasse, stellten Fragen bezüglich der Integrativen Lerngruppe und wurden auf den Fremdsprachenbereich aufmerksam. Latein wurde von Kindern in römischen Gewändern (s. Foto) repräsentiert, die nach lateinischen Rezepten gebackene Brötchen anboten, während die Fachschaft Französisch nebenan vom letzten Austausch berichten konnte.

Besonderen Zulauf erhielten die von Schülern, Eltern und Lehrern initiierten Projekte und ständigen Einrichtungen, für die einen waren die Übermittagsbetreuung, die Hausaufgabenbetreuung und das AG-Angebot besonders wichtig. Andere waren sehr angetan von den zahlreichen Schüleraktivitäten, z. B. den SV-Projekten "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage", der Aktion "Schüler helfen Schülern", der Streitschlichtung und dem Sanitätsdienst. Das neugegründete Schülerunternehmen stieß mit den T-Shirts aus der Dose auf rege Nachfrage.

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Viele Besucher ließen sich durch die Schule führen und entdeckten den Unicef-Stand, der zu Spenden aufrief, sie verweilten und genossen entspannte Momente in den Vorleseecken und konnten mit allen Sinnen Impressionen aus der weiten Welt gewinnen, indem sie die zahlreichen internationalen Ziele und Schulpartnerschaften ausfindig machten.

Bei den indischen Nüssen und Spezialitäten blieb es nicht allein. Für das leibliche Wohl war in vielfältiger Weise und an vielen Orten gesorgt. Schüler der JS 12 und 13, das Schülercafé und die Mensa hatten Süßes und Herzhaftes im Angebot.

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Nach einem erfüllten Vormittag verließen die Kinder das GymBay mit leuchtenden Augen. "Ich fand das 'Vorlesen nur für Jungs' richtig cool", erzählt ein Viertklässler seiner Mutter.
"Mir hat der Aufstand der Gummibärchen in der Chemie am besten gefallen", tönt es ganz aufgeregt.

Wie ein bunter Blumenstrauß präsentierte sich das GymBay in lebendiger Vielfalt.

Text/ Bilder: C. Burth


Kursfahrt Toskana - Mathematik GK 12

toskana

Unser Mathematik GK aus der Stufe 12 besuchte vom 29.September bis zum 4.Oktober die italienische Toskana. Im dortigen Marina di Massa hatten wir unser Hotel. In den darauffolgenden Tagen besuchten wir die Stadt Pisa mit ihrem schiefen Turm, sowie die Stadt Lucca, welche einst eine der einflussreichsten Städte der alten Toskana war. Ein weiteres Ziel war Florenz, die größte Stadt der Toskana.

In den jeweiligen Städten konnten wir durch Führungen mehr über das Leben von damals und heute lernen. Außerdem machte unser Kurs eine Schnellboottour an der Meeresküste Cinque Terre, wo wir die Möglichkeit hatten, die kleinen Städte an der Küste zu besuchen oder auch zu schwimmen.

Die Kursfahrt war ein großartiges Erlebnis für alle und wir können es nur weiterempfehlen, dort Urlaub zu machen.

Text/ Bild: Jan Breitenbach (Jgst 12)


Der „nackte“ Ablativ am Bayreuther

Lateinunterricht

Der sorgte am Freitag am Gymnasium Bayreuther für Gelächter, als sich 23 Eltern von Lateinschülern zum alljährlichen Crash-Kurs Latein trafen. Nicht, dass der Lateinunterricht mittlerweile so anspruchsvoll geworden ist, dass die Eltern die Nachhilfelehrer ihrer Kinder werden sollen. Nein, für manche Teilnehmer ist diese alte Sprache ein Buch mit sieben Siegeln. Deshalb ist die Lateinlehrerin Elisabeth Ahlrichs darum bemüht, auch diesen Eltern die fremde Sprache mit einigen ihrer Bausteine sowie die Methoden und Vorgehensweise des Unterrichts näherzubringen. Natürlich sei auch die Unterstützung der Kinder durch die Eltern gerade in der Anfangsphase des Spracherwerbs wünschenswert, z.B. durch Vokabel- oder Formenabfrage.

Am Ende legten die Teilnehmer, die immerhin 4 Stunden konzentriert mitgearbeitet hatten, zwar keine Prüfung ab, waren sich aber vieler Tipps und Tricks sicher. Denn Latein lernen die Kinder heutzutage mit allen Sinnen, vor allem auch in Bewegung.

Die Schulbank zu drücken, hat den Erwachsenen Spaß gemacht, denn bei den vielen Kasusendungen sorgte auch der „nackte“ Ablativ – Ablativ ohne Präposition, für Schüler manchmal ein Problem – und das Sakko (saccus – der Sack, das Sacktuch) für Verblüffung. Ebenso überraschte auch das musikalische Happy-End zwischen Orpheus und Eurydike in der Oper von W. Gluck. Musik als Wiederaufnahme antiker Themen gehört heute genauso zum Lateinunterricht wie das „Googlen“ von Vokabeln.

Text/ Bilder: E. Ahlrichs


Willkommen in China

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14 Schülerinnen und Schüler des Wilhelm Dörpfeld Gymnasiums und des Gymnasiums Bayreuther Straße haben sich aufgemacht in ein Land mit einer faszinierenden Kultur und einer Jahrtausende umfassenden Geschichte.

Erste Eindrücke konnten die Schülerinnen und Schüler bereits in den ersten Tagen ihres Aufenthaltes gewinnen. In zwei Tagen besuchten sie die 20 Millionenstadt Beijing (bei = Norden/nördlich; jing = Hauptstadt - Peking), die nicht nur Regierungssitz, sondern auch die kulturelle Hauptstadt des Landes ist. Das historische Beijing/Peking, wie wir es heute kennen, entstand im 15. Jahrhundert unter Kaiser Yongle in der Ming-Dynastie. In der Mitte steht der von einem Wassergraben umgebene Gugong. Dieser ehemalige Kaiserpalast mit seinen Regierungs-, Sakral und Wirtschaftsgebäuden wurde auch „verbotene Stadt“ genannt, weil er nur für die kaiserliche Familie und die hohen Beamten und Militärs des Landes zugänglich war. Neben den Pyramiden und der Akropolis ist dies eines der Prunkstücke der Weltarchitektur. (Wer noch nicht in China war, kennt den Palast aus Bernado Bertoluccis Film „Der letzte Kaiser“, der hier vor Orginalkulissen gedreht wurde).

Ein handgemaltes riesiges Bild von Mao Zedong, das jährlich erneuert wird, schmückt das Tor am Platz des Himmlischen Friedens "Tiananmen". Es ist der größte befestigte Platz der Erde, auf dem sich bis zu einer Million Menschen versammeln können. Zum Zeitpunkt unseres Besuches wurde der Platz anlässlich des Parteitages der Kommunistischen Partei Chinas und des damit verbundenen Regierungswechsels in den Spitzenämtern der Partei besonders geschmückt. Über die blutigen Ausschreitungen der Studentenrevolution im Jahr 1989 wird allerdings bis heute immer noch geschwiegen.

Neben den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Stadt besuchte die Wuppertaler Schülergruppe, begleitet von der Schulleiterin Frau Schweizer (WDG) und der Lehrerin Frau Gößmann (Gym Bay), auch das einzige vom Weltraum aus sichtbare Bauwerk der Erde: die Chinesische Mauer. Sie ist 6350 Kilometer lang, das entspricht der Entfernung von Wuppertal nach Moskau hin und zurück. Die wenigen Kilometer, die die Schülergruppe bei strahlend blauem Himmel überblicken konnte, waren nur ein winziger Ausschnitt, aber dennoch sehr beeindruckend.

Am folgenden Tag traf Tradition auf Moderne. Wie massiv die Entwicklung des Landes vorangetrieben wurde, zeigt sich u.a. am Olympischen Park (Sommerolympiade 2008)und seiner Umgebung ein hochtechnisiertes Gelände, auf dem noch vor sechs Jahren Kohlfelder standen. Heute stehen dort das sog. Vogelnest-Stadion (s. Bild anbei) und imposante Wolkenkratzer.

Doch nicht nur einmalige Sehenswürdigkeiten machen dieses Land aus, sondern auch seine sehr freundlichen und warmherzigen Menschen. Nach einer ca. zehnstündigen Zugfahrt mit dem Nachtzug ins Landesinnere wurden unsere Wuppertaler Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren chinesischen Partnerschülerinnen und -schülern der Middle School No. 1 in Wuhan empfangen. Ganz neugierig und aufgeschlossen waren die Schülerinnen und Schüler während des ersten Kontaktes.

Neue Einblicke gewannen die Wuppertaler/-innen auch während ihres Besuches zweier Wuppertaler Unternehmen, die eine wichtige Rolle auf dem Weltmarkt einnehmen: Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG sowie Hoppecke Batterie Systeme GmbH. In beiden Unternehmen erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Unternehmen und zur Produktion sowie eine anschauliche Werksführung.

Der Besuch der Hubei University of Technology, Partneruniversität der Bergischen Universität Wuppertal, ermöglichten ebenfalls erste Kontakte zu chinesischen Studentinnen und Studenten, die beabsichtigen im kommenden Jahr in Wuppertal zu studieren.

Nun machen unsere Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen in ihren chinesischen Gastfamilien, in der Schule, in der Universität in den Unternehmen und natürlich auf der Straße. Ihre Erwartungen wurden bereits nach ersten Berichten weit übertroffen. Die ersten Einträge aus dem Reisetagebuch von Lisa Gerke und Mira Röhder (Jg 10) sind unten nachzulesen.

Text/ Bild: B. Gößmann


Wilhelm Dörpfeld and BAY School in China

Chin. Gastwirtschaft


Saturday, 10 November 2012

After an endless flight we, the two schools from Wuppertal, finally arrived in Beijing at 16:35. Our guide Mrs. Wang picked us up from the airport. On the way to a restaurant we got a first impression of Beijing. The city is very big and the traffic is quite chaotic. Passengers cross the streets without looking and cars drive wherever they want without paying much attention to the lanes.
When we finally arrived at the restaurant we were offered some exotic food we had never had before. The funniest thing was to eat with sticks. We all had to get used to it and learned quickly.

Because we didn’t sleep much on the plane we were very tired and we were happy when we arrived at the hotel. Both, hotel and restaurant, were a bit kitschy, with much glitter. After we changed Euros into Yuan most of us went to bed quickly and finally fell asleep.

Samstag, 10 November 2012

Nach einem endlos langen Flug sind wir, die Schülergruppe der beiden Wuppertaler Schulen, um 16 Uhr 35 endlich in Peking gelandet. Unsere Reiseleiterin Frau Wang hat uns vom Flughafen abgeholt. Auf dem Weg zu einem Restaurant haben wir einen ersten Eindruck von Peking bekommen. Die Stadt ist riesig und der Verkehr ist sehr chaotisch. Fußgänger laufen achtlos über die Straßen und Autos fahren durcheinander, ohne auf die Spuren zu achten.

Endlich im Restaurant angekommen, fanden wir uns vor unzähligen exotischen Speisen wieder, von denen wir oft nicht wussten, was es war. Das Lustigste war das Essen mit Stäbchen. Wir mussten uns alle erst einmal daran gewöhnen.

Da wir im Flugzeug nicht viel geschlafen hatten, waren wir alle ziemlich müde und sehr froh, als wir endlich im Hotel ankamen. Sowohl Hotel als auch das Restaurant waren für unsere Verhältnisse sehr kitschig. Alles glitzerte und glänzte. Nachdem wir Geld gewechselt hatten, sind die meisten von uns ins Bett gefallen.

Chin. Mauer
Sunday, 11 November 2012

Wake up call at 7 am, terrible! At 7:30 am we found ourselves at breakfast in the hotel when our guide came. And again we were on the road. Our destination: The Great Wall. 1573 steps were ahead of us. It was very cold and windy. Before we started climbing most of us went to the Harmony Hall (in China toilets are called harmony halls. Public toilets often just have a hole in the ground and most of the time there is no toilet paper). The wall itself was impressive. There were steps of different heights: Some were 5 cm, others 60 cm high. The climbing was tiring, but it was worth it. The view was incredible.

After the descent we had lunch at a restaurant. In the same house there was a floor below with many stalls where you could buy jewelry, vases, sculptures, clothing and much more. At stalls like these you have to bargain, otherwise you will pay a price four times as much as the normal price.

After lunch we went to the Ming tombs, which include the Avenue of the Animals. This avenue is supposed to be the most beautiful one in China. You can find impressive animal sculptures along the way.
Sonntag, 11. November 2012

Weckruf um 7 Uhr, grauenvoll! Müde fanden wir uns alle um 8.30 Uhr beim Frühstück im Hotel wieder. Dann kam auch schon unsere Reiseleiterin. Und schon waren wir wieder unterwegs. Unser Ziel: die Chinesische Mauer. 1573 Stufen lagen vor uns. Es war eiskalt und sehr windig. Bevor wir uns an den Aufstieg machten, suchten die meisten von uns noch die Harmoniehalle auf. So werden in China die öffentlichen Toiletten genannt. Es handelt sich dabei oft um Löcher im Boden. Klopapier gibt es oft keines.

Die Mauer selbst war beeindruckend. Es gab Stufen in allen möglichen Höhen. Mal waren sie 5 cm hoch und manchmal auch 60 cm. Der Aufstieg war anstrengend, doch es hat sich gelohnt. Die Aussicht war unglaublich.

Nach dem Abstieg gab es Mittagessen in einem Restaurant. Im selben Haus gab es unten eine Etage mit vielen Ständen, an denen man Schmuck, Vasen, Skulpturen, Kleidung und vieles mehr kaufen konnte. An Ständen wie diesen muss man verhandeln, denn die Händler verlangen für ihre Waren oft das Vierfache des normalen Preises.

Nach dem Mittagessen sind wir zu den Ming-Gräbern gefahren, die die Allee der Tiere beinhalten. Diese wird mit ihren imposanten Tierskulpturen als die schönste Allee in ganz China angesehen.

Text/ Bilder: Lisa Gerke und Mira Röhder (Jg 10)


Paris 2012 - Ein Wochenende voller Eindrücke

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Am Allerheiligenwochenende, in der Zeit vom 1. bis 4. November waren zwei Französischkurse der JS 12 in Begleitung von Frau Heinrichs und Frau Müller in Paris.

Die günstig gelegene Unterkunft hinter der Opéra Garnier ermöglichte uns, viele Sehenswürdigkeiten teilweise zu Fuß zu erreichen und zu bewundern.

Erschöpft, aber auch zufrieden mit der schönen Fahrt waren am Sonntag Abend alle wohlbehalten wieder in Wuppertal zurück.

Nachfolgend einige Eindrücke von der Fahrt:

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Paris3
Paris4
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Text/ Bilder: I. Müller


Schach-AG 2012 - Neues Schuljahr neue Erfolge

Schachmannschaft beim Schul-Schach-Cup

Mit dem Ende der Herbstferien steigt bei allen Mitgliedern der Schach-AG langsam der Puls. Das Ziel ist klar und heißt: Stadtmeisterschaft!! Nachdem wir im letzten Jahr mit zwei Vizemeistertiteln noch knapp den großen Erfolg verpasst haben, wollen wir in diesem Jahr zeigen, dass wir den Vorsprung der Konkurrenz wettmachen konnten.
Unsere letzten Wettkampfergebnisse bestätigen dieses erklärte Ziel. So konnte eine Schachmannschaft des GymBay beim NRW Schulschach-Cup am 23.06.2012 einen hervorragenden 13. Platz belegen.


Text/ Bilder: R. Schröder


Indien 2012 - Namaste

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Am Donnerstag den 11. Oktober war es soweit. 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 brachen gemeinsam auf, zum vierten Indienaustausch, der sie nach Neu Delhi führte.

In Begleitung von Frau Jesinghaus-Eickelbaum, die erstmalig die Indienfahrer begleitete und dem schon indienerfahrenen Herrn Plenz, ging es zunächst per Zug zum Flughafen Frankfurt. Von dort flogen die Reisenden mit der Air India in das 11 Stunden entfernte Neu Delhi.

Die 5 Schüler und 10 Schülerinnen waren in Ghaziabad, östlich von Neu Delhi, bei Gasteltern untergebracht. Dadurch sollten sie die indische Lebensweise und Kultur kennenlernen. Am 23. und 24. Oktober feierten die Schülerinnen und Schüler das indische Dusherra Fest in ihren Gastfamilien.

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Ab dem 15.10. nahmen die Jugendlichen am geregelten Schulalltag in der G. D. Goenka Public School teil. Diverse Workshops zum Thema „ Familienunterschiede Deutschland/ Indien“ sollten die jungen Gymnasiasten dafür sensibilisieren, wie unterschiedlich die Lebensgewohnheiten der Menschen in ihren Kulturen ausgeprägt sind.

Als wichtige Gruppenfahrten standen Ausflüge nach Delhi, Jaipur und Agra auf dem Programm.

Am 28.10. wurden alle Indienfahrer gesund und voller neuer Eindrücke zurück von Eltern und Freunden mit einem fröhlichen Namaste begrüßt.

Nachfolgend einige Eindrücke von der Fahrt:

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Indien03
Indien04
Indien05


Text/ Bilder: S. Ranft


The Aussies are back in Germany!

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Nach dem anstrengenden 27 stündigen Flug kamen wir erschöpft bei unseren Gastfamilien in Australien an. Direkt wurden die meisten von uns wie ein richtiges Familienmitglied in die Familie integriert und wir fühlten uns schnell wohl.

In ungewohnten Schuluniformen begann für uns alle, vier Tage später, der spannende Schulalltag auf der Brisbane State High School, an der wir viele nette und offene Menschen trafen und schnell Freundschaften schlossen.

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An den Wochenenden unternahmen wir viele außergewöhnliche Ausflüge mit unseren Gastfamilien, wie zum Beispiel der Besuch im Koala Sanctuary, in dem wir Koalas auf dem Arm halten durften und Kängurus streicheln und füttern konnten.

Abschließend kann man sagen, dass der 9-wöchige Aufenthalt in Australien für uns unvergesslich, außergewöhnlich und sehr lehrreich gewesen ist. Wir blicken gerne auf diese Zeit zurück und würden sie jedem weiterempfehlen!

Text: Lea Marie Dreifert, Franzisca Mincke und Giulia Fahrenkrog