Archiv - Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Aktivitäten vergangener Schuljahre

Im Archiv werden die News der vergangenen Schuljahre in chronologischer Reihenfolge verwahrt.
Ebenfalls findet man unter einigen Schuljahren alle Ausgaben von "Neu am Bay" als pdf-Dokument.


Bemerkenswert 2014-15!

Schulkonzert 2015

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Am 20. Mai 2015 fand das diesjährige Schulkonzert in der vollbesetzten Aula statt. Die Zuhörer erwartete wieder ein umfangreiches musikalisches Angebot.

Den Beginn machte die Bläsergruppe noch unter der Leitung von Herrn Schroeder, der den Staffelstab an diesem Abend an Herrn Kleinkauf, ein aktives Elternteil übergab. Herr Appenzeller dankte Herrn Schroeder in seiner Begrüßungsrede sehr herzlich für die jahrelange Arbeit. Erfreulich ist, dass er als Aktiver in der Bläsergruppe erhalten bleibt.

Im Laufe des Abends stellten die Chorklassen 5a und 6a mit fast 60 Kindern auf der Bühne ihr gemeinsames Musical „Das Gespenst von Canterville“ vor, mit der herzlichen Einladung sich das ganze Stück bei den Aufführungen in der Aula und der Thomaskirche anzusehen. Die Streichergruppe unter Leitung von Frau Spruck präsentierte mit 15 Aktiven, hauptsächlich aus den Klassenstufen 5 bis 8, ein beachtliches Ergebnis aus der wöchentlichen AG und der Musikfahrt.

Auch der Chor der Klassen 7-12 überzeugte sowohl gesanglich mit einem bunten Strauß an Liedern, die teilweise solistisch vorgetragen wurden, als auch optisch mit einem einheitlichen Outfit. Erfreulich ist auch hier, dass der Chor unter Leitung von Frau Spruck inzwischen wieder über 25 Aktive zählt. Die Beiträge der verschiedenen Musikgruppen wechselten sich ab mit Auftritten von Solisten an Klavier, Harfe, Flöte und Bratsche, die durch ihr Können überzeugten und begeisterten Applaus ernteten.

Als weiteres Highlight hatten die ehemaligen Chorklassen von Herrn Krügermann unter Leitung des neuen Musiklehrers Herrn Binkenborn zum Abschied „We are the world“ einstudiert.

Schade war nur, dass Herr Krügermann nicht anwesend sein konnte, um das ihm gewidmete Stück zu genießen.
Wir danken an dieser Stelle allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Text: Bettina Bockmühl
Bilder: Anke Piepenbrink-Ceelen


„Das Gespenst von Canterville“

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Am Mittwoch den 17. Juni 2015 feierten die Kinder der Chorklassen 5a und 6a, unter Mitwirkung von Kindern der Chorschule der Wuppertaler Kurrende, in der ausverkauften Aula eine glanzvolle Premiere des Musicals „Das Gespenst von Canterville“.

Nach einer langen und intensiven Probenarbeit stellten die über 70 Schauspieler, Sänger und Musiker eines der größten Musicalprojekte der letzten Jahre auf die Bühne. Unter der anspruchsvollen Gesamtleitung von Frau Spruck, sie wurde bei der Probenarbeit dramaturgisch unterstützt von Frau Koch-Donnert und Frau Jesinghaus-Eickelbaum, verwandelten sich die Kinder in die unterschiedlichsten Charaktere einer Zeit vor mehr als 300 Jahren.

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Begleitet wurden die Darsteller von einem kleinen Orchester und bei drei Aufführungen von Frau Bennemann (Wuppertaler Kurrende) am Flügel.

Nicht zuletzt durch die Kostüme der Kinder wurde das Publikum binnen kürzester Zeit in die Atmosphäre eines alten englischen Schlosses im 16. Jahrhundert versetzt. Um dies auch auf der Bühne szenisch umsetzen zu können, entstand unter der Mitwirkung von Frau Wiegers und Herrn Fries ein Bühnenbild welches die Zuschauer in der Aula und dank transportabler Bühnenbauten auch in der Thomaskirche begeistert hat.

Die begeisternde musikalische und schauspielerische Leistung wurde von den Zuschauern schon an mancher Stelle mit Szenenapplaus während der Aufführungen honoriert. Nicht ohne Augenzwinkern stolperte hier Butler James immer wieder über den Kopf „seines“ Tigerfells, diskutierten Dracula, Dr. Frankenstein, Cäsar und andere über Kassenbestände und Flugzeiten nach China auf einer Kanonenkugel.

Nach zwei weiteren ausverkauften Vorstellungen am Donnerstagmorgen, stand am Freitagmorgen die Probe in der Thomaskirche auf dem Programm. Getragen vom Applaus der Vortage bewältigten alle Teilnehmer die Umstellung auf den anderen Raum mit seiner Akkustik und dem veränderten Bühnenbild mit Bravour.

Zur letzten Vorstellung am Sonntagnachmittag war die Thomaskirche nicht nur ausverkauft, sondern es wurden sogar zusätzliche Plätze auf der Orgelempore geschaffen. Mit einem bewundernswerten Maß an Routine und Spielfreude verzauberten die Kinder unter der Leitung von Frau Spruck, die dieses Mal sogar selbst am Klavier saß, ein weiteres Mal ihr Publikum. Honoriert wurde dies mit einem letzten tosenden Applaus.

Text: T. Kleinkauf
Bilder: Anke Piepenbrink-Ceelen


Mein High School Aufenthalt in Miami

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Ich habe mich sehr früh darüber informiert wo ich überall mein Auslandssemester machen könnte und habe mich nach Monaten schließlich für Miami entschieden. Warum? Ich fand es besonders interessant zu sehen wie intensiv dort zwei Kulturen (die amerikanische und lateinamerikanische) aufeinander treffen. Nachdem all die Papiere ausgefüllt und abgeschickt waren fing das Warten an. Ende Juni habe ich dann den langersehnten Brief bekommen, in dem stand wer meine Gastfamilie werden sollte und auf welche High School ich gehen würde.
Meine Gastfamilie war natürlich typisch lateinamerikanisch: Meine Mom kam aus Puerto Rico und mein Dad aus Kuba. Ich hatte zwei Schwestern (27 & 28), die beide ausgezogen waren aber noch in Miami lebten und einen Gastbruder (30), der nach New York City umgezogen war und den ich später auch dort mit meiner Gastmutter besucht habe. Nach 3 Monaten kam eine weitere Austauschschülerin aus China, mit der ich aber nicht wirklich Kontakt hatte.

Das Haus war sehr groß und hatte einen Pool (wie fast alle Häuser da) und gleich hinter dem Pool war ein See. Ich hatte ein eigenes Zimmer mit begehbarem Kleiderschrank und ein eigenes Bad. Meine High School hieß John A. Ferguson Senior High und war nur 3 Blocks entfernt, so dass ich zu Fuß hingehen konnte, jedoch trotzdem die meiste Zeit von meinen Freunden mit dem Auto abgeholt wurde. Die Schule war neu, riesig und hatte über 5000 Schüler. 90% waren Latinos und sahen viel älter aus als sie wirklich waren. Der Ort hieß übrigens Kendall Lakes.

Meine Ankunft
Wenn man endlich im Flieger sitzt nachdem man sich von Freunden und Familie verabschiedet hat und nun wirklich auf sich alleine gestellt ist gehen einem tausend Gedanken durch den Kopf. Wie wird der erste wirkliche Kontakt zu meiner Gastfamilie? Werde ich mich mit ihnen verstehen? Was ist wenn ich Heimweh kriege? Wie wird meine High School sein? Werde ich Freunde finden? WARUM ZUR HÖLLE HABE ICH MICH DAZU ÜBERHAUPT ENTSCHIEDEN? Man ist unsicher. Extrem unsicher. Ein Abschiedsbuch von Freunden ist da das einzige was hilft. Falls die die rein geschrieben haben das grade lesen: Ihr seid die besten! Ich konnte nicht fassen, dass ich ein halbes Jahr weg sein würde. Mit all diesen Gedanken verging der 8 stündige Flug dann auch sehr schnell und ich war gelandet, auf einem Boden, den ich zuvor höchstens in Filmen oder durch Google Earth gesehen hatte. Meine Gasteltern empfingen mich mit einer großen Umarmung und fuhren mich auch sofort durch Miami Beach und erzählten mir gefühlte 100 Geschichten über irgendwelche Straßen und Gebäude. Als wir dann schließlich in meinem neuen Zuhause angekommen waren wusste ich, dass ich mich schnell wohlfühlen würde.



Meine Schule
Vorab: Meine Fächer waren Literature, Geometry, Medicine (health), French, Sports Officiating, Personal Fitness, Choir und Biology. Ich war ein Sophomore (10. Klasse) aber war in den AP oder Honor Classes, wo nur Juniors oder Seniors unterrichtet wurden. Die Schule fing um 7:20 Uhr an und hörte um 14:20 Uhr auf. Wir hatten einen Dress Code durften also nur lange Hosen (keine Jeans) und Polos in den Schulfarben (schwarz, weiß und silber) tragen. Freitags waren Jeans und Spirit Shirts (Schul T-shirts) erlaubt.
Der erste Schultag war überwältigend. Ich hatte das Gefühl die Schule war so groß wie ganz Wuppertal und ihr könnt euch vorstellen wie ich durch die Gegend geirrt bin mit 0 Plan und zu viel Nervosität. Ich habe dann die School Security nach meinem Stundenplan gefragt woraufhin er meine ID number verlangt hat. Ich hatte weder eine Idee wie man das Wort "schedule" (also Stundenplan) ausspricht, noch wusste ich was überhaupt eine ID number war und hinter mir standen unzählige Freshmen, die genau so verzweifelt waren wie ich.
Als ich alle Hürden überwunden hatte stand ich also (zu spät) vor der Tür, wo ich Unterricht hatte und habe mich einfach nicht gewagt sie aufzumachen. Natürlich kam sofort einer von der Security zur Hilfe und hat die Tür aufgerissen und plötzlich stand ich vor 40 Seniors die mich anschauten und anfingen auf Spanisch zu reden.
Es hat nicht lange gedauert bis mich Leute angesprochen haben und als sie dann auch noch erfuhren, dass ich aus Deutschland kam wurde ich zu einer kleinen Berühmtheit der Schule. Ich habe gleich innerhalb der ersten Woche Freunde gefunden, zu denen ich bis heute Kontakt habe.
Das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler war entweder sehr locker oder sehr angespannt. Bei denen wo es angespannt war musste ich am eigenem Leib erfahren, dass die eigene Meinung nicht erwünscht ist. Ich wurde zum CSI geschickt (das ist ein Raum, wo die Schüler hin müssen, wenn sie etwas "schlechtes" gemacht haben und dann ihre Strafe bekommen). Falls ihr euch fragt was ich getan habe: Ich habe der Lehrerin (höflich) widersprochen. Wirklich höflich, war kein Scherz. Auf meinem Zettel den ich später beim CSI abgeben musste stand dann, dass ich ihre Autorität beleidigt hätte. Wie auch immer.
Bei den Lehrern die genau das Gegenteil von diesen sind, werden nur Witze gerissen und sich gegenseitig über den anderen lustig gemacht. Eine Sache, die ich persönlich ganz lustig fand war, dass mein Chorlehrer bei der Anwesenheitsliste bei meinem Nachnamen gestockt hat und vier mal "Ucar" gerufen und überlegt hat obwohl ich immer "here" zurückgerufen habe. Plötzlich meinte er "Metruck" und seit dem hat er diesen Witz jede Stunde gemacht. Nach dieser Sache hat mich keiner mehr Aylin sondern Ucar genannt, manche wussten noch nicht einmal, dass ich Aylin mit Vornamen hieß. Eins hatten jedoch alle Unterrichte gemeinsam: 50% der Klasse hat geschlafen.
Sport war sehr wichtig. Fast alle Schüler sind in einem Sport Team und selbst der Sportunterricht ist nicht zu vergleichen mit dem in Deutschland. Neben den Sportmannschaften gab es auch sehr viele Clubs. Ich war z.B. im Fashion Club, die später auf einem Miami Heat Game gelaufen sind. Es wurden auch viele Veranstaltungen gemacht in denen ich den bekannten "School Spirit" besonders miterlebt habe, wie z.B. "Ferguson Got A Talent", wo mich meine Freunde ohne dass ich es wusste eingeschrieben haben und ich die Show zu eröffnen hatte. Allgemein sind alle sehr aufgeschlossen, nett und hilfsbereit. Ich war unendlich glücklich mit meiner Schule und mit all den Leuten, die ich kennen gelernt habe.
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Meine Freizeit
Jeder würde denken ich war in meiner Freizeit nur am Strand. Habe ich auch gedacht, war aber nicht so. Ich glaube, es ist einfach anders dort zu leben als dort Urlaub zu machen. Man geht mit Freunden dann eher zu "Insider" Orten, wo es nicht so hektisch zugeht, wie beim Ocean Drive etc.
Meistens treffen sich alle in der Mall und verbringen dort zusammen Zeit, machen Roadtrips mit deren Autos oder schmeißen eine house party. So eine gab es eigentlich jedes Wochenende und war genau wie in den Filmen und noch heftiger. Unendlicher Dank geht an meine Mom, die mir einfach alles erlaubt hat, mich viele Sachen gelehrt hat, die mich selbstständiger, selbstbewusster und reifer gemacht haben. Sie war mir von Anfang an eine beste Freundin gewesen, so wie mein Dad der meine permanent gute Laune mit seinem Sarkasmus und Witzen immer noch besser gemacht hat.
Ich habe viele Orte besucht wie z.B. die Everglades, wo ich ein Baby-Krokodil halten durfte, Orlando (Disney World, Universal Studios, Islands of Adventure) oder eben New York bei meinem Gastbruder. Es stand eigentlich immer etwas anderes auf dem Plan und natürlich hat man auch gemerkt wie anders die "rich kids" unter den "normalos" gelebt haben. Während die einen Partys zuhause im Garten gemacht haben, war die Party bei den anderen auf einer Yacht oder im Penthouse direkt an der Lincoln Rd Mall mit Blick aufs Meer. Die einen kommen mit Toyota zur Schule, die anderen mit Porsche. Trotzdem sind alle irgendwie gleich. Offen, freundlich und seeehr direkt.
Ein Aspekt, bei dem ich eure Vorurteile bestätigen kann ist das Essen. Es wird eigentlich zu 99% nur Müll gegessen. Zwar leckeren Müll, aber trotzdem Müll. Und nein, es gibt nicht so übermäßig viele Übergewichtige, eigentlich genau so viele wie in Deutschland also nicht so das es auffällt. Das liegt glaube ich einfach an Miami's Art. Es geht viel um Status. Wer hat das teuerste Auto? Das größte Haus? Die schönste Figur? usw.
Wenn ihr wissen wollt was mein Lieblingsort war: Brickell (Downtown)! Es ist ruhiger als am Strand und gleichzeitig genauso luxuriös wie Coral Gables. Sei es in ein Restaurant/Café gehen oder auf eine Party auf der letzten Etage eines Hotels, man hat immer Spaß.

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Der Abschied
Die letzten zwei Tage in der Schule waren sehr schwer für mich. Ich konnte nicht wirklich begreifen, dass ich die Leute die ich fast jeden Tag gesehen habe wahrscheinlich nie wieder treffen würde. Zumal die meisten Seniors waren und dieses Jahr die Schule verlassen, d.h. alle umziehen werden etc. Sogar mit den Lehrern war es traurig, manche haben mich nach meinem Instagram Namen gefragt: D und natürlich die liebsten Worte zugesprochen. Meine engsten Freunde habe ich dann an meinem letzten Abend zu mir eingeladen und sie endete typisch Miami-like damit, dass aus 15 Gästen 50 wurden und ich die Hälfte nicht kannte, aber so war es perfekt. Meine Freunde waren perfekt. Meine Gastfamilie war perfekt. Der ganze Austausch war perfekt.
Am Flughafen war es dann sehr viel schwerer als in Deutschland. Mein Dad meinte nur noch als wir vor der Abtrennung standen "You don't have to go. You can just miss the flight and we'll adopt you.", meine Mom "You are my youngest daughter" und als dann auch noch meine Gastgeschwister, die wegen der Arbeit nicht zum Flughafen kommen konnten, Nachrichten geschrieben haben worin stand "You are part of the family" konnte auch ich die Tränen nicht zurückhalten.
Im Flugzeug erging es mir wie beim Hinflug. Ich habe sehr viel nachgedacht und das ganze halbe Jahr reflektiert. Black Friday shopping, Thanksgiving und Weihnachten mit der Familie, Silvester mit freunden, etc. Dieser Bericht ist eigentlich nur ein Bruchteil von dem, was ich dort erlebt und gelernt habe. Ich hätte niemals gedacht, dass es so gut werden und vor allem mich so sehr bereichern würde.
Genau in diesem Moment wusste ich, ich hatte die richtige Entscheidung getroffen.
Die Entscheidung, dieses halbe Jahr zum besten meines Lebens zu machen.

Text/ Bilder: A. Ucar


Mein Auslandsjahr in Costa Rica

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Ich, Lulu Alfes, bin eigentlich auch bei euch auf dem Gym Bay und wäre jetzt bald mit der zehnten Klasse fertig. Jetzt bin ich aber genau heute schon vier Monate nicht mehr in Deutschland gewesen und mir kommt es vor, als wär mein letzter Tag am Gym Bay schon eine Ewigkeit her!

Vor ca. 3 Jahren habe ich angefangen, mich für ein Auslandsjahr zu interessieren und habe seitdem kaum einen Tag verbracht, an dem ich nicht darüber nachgedacht habe, wie, wann und wohin es gehen soll. Letztendlich ist es dann die Organisation AFS geworden, die hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern besteht und, was mir besonders wichtig war, die Familien nicht dafür bezahlt, dass sie einen Austauschschüler aufnimmt. Nach fast einem Jahr voll mit Anmeldungsschreiben, Vorbereitung, Dokumente ausfüllen und Koffer packen war es dann endlich so weit – ich stand am Flughafen in Frankfurt und hab meiner Familie noch ein letztes Mal zugewinkt und dann ging‘s los - mit neun anderen Deutschen über Dallas und Miami in Costa Ricas Hauptstadt San José! Da angekommen, hatten wir erstmal ein Camp mit anderen Austauschschülern aus der ganzen Welt.

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Wie gesagt, jetzt bin ich schon vier Monate hier, hab schon einen Familienwechsel hinter mir und kann einfach nur sagen, es ist super! Das Land ist wunderschön und ich kann die Natur jeden Tag nur auf‘s Neue bewundern. Costa Rica – da denken die meisten an Strände, Hitze und viele Tiere… So ist es auch in den meisten Teilen! Ich allerdings wohne in dem kältesten Teil von Costa Rica, in dem kleinen Örtchen San Pablo de Leon Cortes mitten im Nichts (nur Kaffeeplantagen gibt es sehr viele) und die Regenzeit geht hier von März bis Dezember, das heißt, es regnet schon jetzt fast jeden Tag und zwar RICHTIG! Das ist nicht nur so ein bisschen Tröpfelregen, sondern da bin ich nach meinem 50 Meter langen Schulweg manchmal schon von oben bis unten durchgeweicht! Das finde ich etwas schade, weil es wirklich ziemlich kühl ist meistens und man sich so Costa Rica eben nicht ganz vorstellt, aber ich habe mich damit abgefunden und ansonsten geht es mir einfach perfekt hier! Meine neue Familie ist super lustig und ich habe so unglaublich viel Spaß mit ihnen! Und das ist ja auch das, was das Jahr ausmachen sollte! Wenn die Familie stimmt, kann es einfach nur gut werden! Und außerdem braucht man in so einem kleinen Land ja auch nicht so lange vom einen Ort zum anderen. Ich habe auch so schon super heiße Tage am Strand verbracht und wirklich sehr coole Tiere sehr nah gesehen (Faultiere, Krokodile, riesige Ameisen, Affen, Papageien….)!

Die Schule hier ist total anders als in Deutschland! Nicht nur, dass man Schuluniform trägt, das ganze Schulsystem, die Gebäude, die Art zu unterrichten, einfach alles! Meine Schule ist das CTP San Pablo de Leon Cortes, was noch mal eine besondere Schule ist, weil man ab der zehnten Klasse in Spezialgebiete eingeteilt wird. Deswegen hat auch die ganze Schule jeden Tag von 7:00 bis 16:30 Uhr Schule. Das hört sich erst mal lang an, man hat sich aber schnell daran gewöhnt und es hat auch seine Vorteile, weil die Costa-ricanischen Teenager, soweit ich gehört habe, auch auf anderen Schulen kaum sonst was nach der Schule zusammen unternehmen oder so. So ist mir eben kaum langweilig, weil meine Schule wirklich super lustig ist! Besonders wenn ich bei dem Spezialgebiet nur mit der Hälfte von meiner Klasse zusammen bin, bin ich einen Großteil der Zeit nur am lachen! Auch wenn mich mein Gebiet Elektro-Mechanik eigentlich nicht besonders interessiert. Wir sind drei Tage in der Woche nur mit dieser Gruppe zusammen und machen vielleicht die Hälfte der Zeit wirklich Unterricht. Der Unterricht an sich besteht zum größten Teil daraus, dass der Lehrer etwas diktiert und man mitschreiben muss und das für die Arbeiten auswendig lernen, was ziemlich langweilig sein kann. Allerdings sind die meisten Sachen doch noch ziemlich viel leichter als in Deutschland. Besonders in Mathe und Englisch ist das hier noch ein ganz anderes Level. Die Arbeiten bestehen zum größten Teil aus Multiple-Choice Aufgaben oder Kurzantworten und dass man mal selbst einen Text schreiben muss, kommt hier gar nicht vor. Benotet wird man in Prozent von 0 bis 100 und mit 70% hat man bestanden. Wir haben grade die Noten vom ersten Trimester bekommen und ich bin in 3 von 12 Fächern durchgefallen. Spanisch und zwei von meinem Spezialgebiet… Daran sieht man vielleicht, dass es hier doch schon deutlich leichter ist, weil ich fast ohne Spanisch zu sprechen hier hin gekommen bin und nicht wirklich für irgendwas gelernt habe. Unser Schulgebäude ist, wie alle anderen Gebäude, komplett eingezäunt und so locker sie hier mit einigen anderen Dingen sind, umso strenger sind sie damit, dass du das Schulgelände auf keinen Fall vor 16:30 Uhr verlässt, außer deine Eltern holen dich ab.

Ich habe schon so viele so spannende, lustige und schöne Momente hier erlebt, dass ich noch stundenlang so weiterschreiben könnte (allein die Reaktionen auf Füller und Tintenkiller sind schon eine Geschichte!)! Ich kann jedem Menschen, der über ein Auslandsjahr, Halbjahr oder auch nur eine kürzere Zeit nachdenkt, wirklich nur empfehlen: MACHT ES! Auch wenn ihr dafür vielleicht (so wie ich) ein Jahr in Deutschland wiederholen müsst, diese Erfahrung könnt ihr nur einmal in eurem Leben machen, also nutzt die Chance! Es ist wirklich nicht alles einfach, aber es lohnt sich! Egal wohin, die Erfahrung ist es wert und habt auch keine Angst, in ein Land zu gehen, von dem ihr die Sprache nicht sprecht! Das geht echt schnell und umso schöner ist es dann, zu sehen wie man besser wird und man plötzlich nicht nur Deutsch und Englisch kann, sondern zwischen den drei Sprachen einfach wechseln. Falls jemand Fragen zu meiner Organisation, dem Land oder sonst irgendwas hat, könnt ihr euch gerne an mich wenden (über facebook oder lulu@isabel-und-markus.de)!

Für alle die noch an mehr interessiert sind, hier noch die Adresse von meinem Blog: www.wupparica.wordpress.com.

Text/ Bilder: L. Alfes


Sportfachschaft stellt Rettungsfähigkeit unter Beweis

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Am 29.05.15. führte die Fachschaft Sport eine Fortbildung zum Rettungsschwimmen im Leistungssportzentrum Küllenhan durch. Unter der fachkundigen Leitung des DLTG-Trainers und Kollegen Herrn Fischer konnten alle teilnehmenden Kollegen der Fachschaft Sport ihre Rettungstauglichkeit überprüfen und verbessern. Herr Fischer ist seit einem Jahr Referendar am Gymbay und arbeitet sehr erfolgreich in den Fachbereichen Sport und Englisch mit den Schülern und Kollegen zusammen.

Im Kern der Fortbildung standen mehrere Rettungsszenarien mit verschiedenen Elementen, wie Tauchen, Befreiungsgriffe, Abschleppen von bewusstlosen Personen im Wasser, Anlandbringen, Transporttechniken, stabile Seitenlage und Herz-Lungen- Wiederbelebung.

Dabei konnte die Fachschaft Sport erneut ihre vorhandenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Rettungsschwimmen und Erste Hilfe unter Beweis stellen.

Im Bild zu Sehen Herr Plenz bei einer simulierten Rettungsübung mit Herrn Müller.

Text/ Bild: D. Fischer


Schulkonzert 2015 – und "Das Gespenst von Canterville"

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Am 20. Mai 2015 fand das diesjährige Schulkonzert in der vollbesetzten Aula statt. Die Zuhörer erwartete wieder ein umfangreiches musikalisches Angebot.

Den Beginn machte die Bläsergruppe noch unter der Leitung von Herrn Schroeder, der den Staffelstab an diesem Abend an Herrn Kleinkauf, ein aktives Elternteil übergab. Herr Appenzeller dankte Herrn Schroeder in seiner Begrüßungsrede sehr herzlich für die jahrelange Arbeit. Erfreulich ist, dass er als Aktiver in der Bläsergruppe erhalten bleibt.

Im Laufe des Abends stellten die Chorklassen 5a und 6a mit fast 60 Kindern auf der Bühne ihr gemeinsames Musical „Das Gespenst von Canterville“ vor, mit der herzlichen Einladung sich das ganze Stück bei den Aufführungen in der Aula und der Thomaskirche anzusehen.
Die Streichergruppe unter Leitung von Frau Spruck präsentierte mit 15 Aktiven, hauptsächlich aus den Klassenstufen 5 bis 8, ein beachtliches Ergebnis aus der wöchentlichen AG und der Musikfahrt. Auch der Chor der Klassen 7-12 überzeugte sowohl gesanglich mit einem bunten Strauß an Liedern, die teilweise solistisch vorgetragen wurden, als auch optisch mit einem einheitlichen Outfit.

Erfreulich ist auch hier, dass der Chor unter Leitung von Frau Spruck inzwischen wieder über 25 Aktive zählt. Die Beiträge der verschiedenen Musikgruppen wechselten sich ab mit Auftritten von Solisten an Klavier, Harfe, Flöte und Bratsche, die durch ihr Können überzeugten und begeisterten Applaus ernteten. Als weiteres Highlight hatten die ehemaligen Chorklassen von Herrn Krügermann unter Leitung des neuen Musiklehrers Herrn Binkenborn zum Abschied „We are the world“ einstudiert.

Schade war nur, dass Herr Krügermann nicht anwesend sein konnte, um das ihm gewidmete Stück zu genießen. Wir danken an dieser Stelle allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Text: Bettina Bockmühl


Sarahs Welt – Nachhaltigkeit Lernen

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Ein Projekt in der Jahrgangsstufe 5



In den ersten beiden Wochen nach den Osterferien nahmen drei Klassen der Jahrgangsstufe 5 zum ersten Mal am Projekt „Sarahs Welt“ teil. Das Umweltprojekt, das nachhaltige Entwicklung zum Thema hat, besteht aus fünf Bausteinen und wird in der Jahrgangsstufe 6 fortgesetzt.

Ziel ist es die Schülerinnen und Schüler für das Thema „Nachhaltigkeit“ zu sensibilisieren, so dass sie Anregungen für einen zukunftsfähigen Konsum- und Lebensstil entwickeln und auf diese Weise verantwortungsbewusst mit der Erde umgehen.
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Die Schülerinnen und Schüler absolvierten bereits zwei Bausteine. Im ersten Teil „Sarahs Welt“ erlebten sie in spielerischer Form, welche globalen Auswirkungen unser Konsumverhalten hat, was Nachhaltigkeit bedeutet und was sie dazu beitragen können, die Umwelt zu schützen. Hierbei wurde am Beispiel einer Cola-Dose verdeutlicht, wie viel Ressourcenverbrauch die Produkte beinhalten, die die Schülerinnen und Schüler tagtäglich konsumieren. Jedes Produkt hat seinen „ökologischen Rucksack“, dieser umfasst alles, was benötigt wird, um dieses Produkt herzustellen, zu transportieren und auch wieder zu entsorgen.

Durch spielerische Simulationen wurde den Schülerinnen und Schülern vermittelt, ihr Einkaufsverhalten kritisch zu reflektieren, da verschiedene Entscheidungen über Produkteinkäufe möglich sind, die die Umwelt unterschiedlich belasten.

Daran anknüpfend wurde im zweiten Baustein das Gelernte künstlerisch dargestellt.

Text/ Bilder: K. Bieler


Trasseneröffnung - Thank you for the music!

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Als am 19.04. am Mirker Bahnhof die Eröffnungsfeier der Nordbahntrasse stieg, war auch das GymBay mit einem eigenen Beitrag am kunterbunten und bestens besuchten Bühnenprogramm beteiligt.

Die Blechbläsergruppe unter Leitung von Georg Schroeder präsentierte eine Reihe kurzweiliger Stücke, und der Chor der 7. bis 12. Jahrgangsstufe unter Leitung von Tzvetanka Spruck bot eine Auswahl an Liedern, die zuvor im Rahmen des Probenwochenendes frisch einstudiert worden waren. Eine ebenso souveräne wie humorvolle Moderation durch das Programm bot Jonas Lubisch (7a).

Das Publikum nahm den Programmbeitrag begeistert auf, beim Refrain von "We are the World" und "Thank you for the music" wurde kräftig mitgesungen und mitgeklatscht.
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Schön war auch, dass unsere beiden je 20-minütigen Programmbeiträge die Rede unseres Oberbürgermeisters Peter Jung einrahmten, der Chor und Bläser persönlich begrüßte. So erlebten unsere Schülerinnen und Schüler einen fröhlichen und sonnigen Nachmittag.



Text/ Bilder: T. Spruck/ S. Schmolke


iPad-Klasse am Bay - Der Blick in die Zukunft

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Am Montag den 11. Mai hatten die Eltern die Möglichkeit in die Zukunft des Lernens an unserer Schule zu blicken.


Die Veranstaltung war freiwillig und doch gut besucht. Die Eltern waren wahrscheinlich interessierter als sich es viele Schüler/innen vorstellen können.

Ab welchem Schuljahr das Projekt mit einer Probeklasse gestartet werden kann, ist noch nicht entschieden.

Text/ Bild: M. Brehmer


Trassenpaten - Nisthilfen für Wildbiene & Co

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Nachdem die Trassenpaten in den letzten Wochen bereits eine Reihe von Nisthöhlen für heimische Singvögel gebaut und im betreuten Trassenabschnitt aufgehängt haben, wird nun das zweite Projekt angegangen: der Bau von Nisthilfen für bedrohte Insektenarten.

Am letzten Montag wurde von unseren Paten fleißig gebohrt und gebastelt, sodass bereits eine erste präparierte Baumscheibe angebracht werden konnte. Hierin können nun ebenso nützliche wie harmlose Hautflügler (z. B. Wildbienen oder Grabwespen) für Nachwuchs sorgen. Ein größeres Projekt ist bereits in Planung, ein großes Insektenhotel.

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Text/ Bilder: S. Schmolke


Neue AG`s - Golf und Tennis am Bay

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Der Golfclub Bergischland hat zur Sommersaison 25 Schülern/ Schülerinnen ermöglicht, kostenlos einen Golfkurs zu absolvieren. Damit versucht der deutsche Golfverband Kinder und Jugendliche für den Golfsport zu begeistern und die Akzeptanz des Golfsports zu erhöhen.

Unter dem Motto „Abschlag Schule“ fahren die Schüler 15 mal montags zum Golfclub nach Neviges. Bisher hat das Wetter super mitgespielt. Wir hoffen, dass der Sommer sich noch lange von der sonnigen Seite zeigt.

Unter Anleitung des professionellen Golflehrers Morgan D`Arcy (FULLY QUALIFIED PGA GOLFPROFESSIONAL G1) und Inhaber der A-Trainer Lizenz, machen die 25 Schüler aus den Klassen 5-8 enorme Fortschritte. "Es ist toll, was uns der Golfclub Bergisch Land bietet", weiß der begleitende Sportlehrer Bernd Spira zu berichten.

Ebenso konnten 25 Kinder einen Tenniskurs belegen, den der Tennisclub Blauweiß dem Gymbay kostenlos anbietet. Die Begeisterung nach den ersten Stunden war groß, auch wenn das Training hier bisher wegen Regenschauern in die Halle verlegt werden musste.
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Text: E. Ahlrichs
Bilder: E. Ahlrichs/ B. Spira


Musikfahrt 2015 - Musik liegt in der Luft

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Am Mittwoch den 15.04.2015 war es wieder soweit. Bei bestem Frühlingswetter starteten wir morgens zur alljährlichen Musikfahrt nach Solingen in die Jugendherberge Gräfrath. Drei Tage voller Musik, Spaß und gemütlichem Beisammensein lagen vor den 60 Schülerinnen und Schülern der Chorklasse 6a, der Streicher- und Bläser-AG, sowie dem Chor der Klassen 7 bis 12.

Begleitet wurden die Musikerinnen und Musiker von Frau Spruck und Frau Eickelbaum sowie dem ehemaligen Lehrer Herrn Schröder und Herrn Kleinkauf aus der Bläser-AG. Ein vielfältiges Programm für das anstehende Schulkonzert, den Eröffnungstag der Nordbahntrasse und das diesjährige Musical der Klassen 5a und 6a galt es vorzubereiten.

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Neben den einzelnen, über den Tag verteilten, äußerst konzentrierten Probenphasen, gab es immer wieder Zeiten zur Entspannung. So boten die Tischtennisplatten einen starken Anziehungspunkt, man traf sich zum Bolzen auf dem nahen Sportplatz oder ließ beim Chillen auf dem weitläufigen Gelände der Jugendherberge die Seele baumeln.

Leider gingen auch diese drei Tage wieder viel zu schnell vorbei und wir freuen uns bereits jetzt auf die Musikfahrt im kommenden Jahr.

Text/ Bild: Tobias und Thomas Kleinkauf


„Stark im Konflikt“ - Projekt zur Gewaltprävention für die Jahrgangsstufe 8

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Wie lange darf ich jemandem in die Augen schauen, ohne dass er sich provoziert fühlt? Hilft Ignorieren, wenn mein Gegenüber auf Streit aus ist? Wie reagiere ich deeskalierend auf Beleidigungen?

Mit diesen Fragen setzten sich auch in diesem Jahr wieder die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 auseinander. Durchgeführt wurde die Veranstaltung mit den Trainern von Stark im Konflikt.

Vor den Osterferien begann das Projekt mit einem Theaterstück in der Aula, in welchem die TrainerInnen verschiedene Konflikt-Situationen im Alltag von Jugendlichen vor Augen führten. Nach dem Theaterstück wurde in den Klassen beim ersten Training über das Entstehen von Konflikten informiert und der Umgang mit ihnen in Rollenspielen erprobt. Der zweite Teil des Trainings fand nach den Osterferien statt. Auch für die Eltern der Achtklässler wurde ein Workshop angeboten, in dem der Umgang mit Konflikten erprobt wurde.

Wie auch in den letzten Jahren wurden wir von der Stiftung Kompetenz im Konflikt finanziell unterstützt, um den Eigenanteil für die SchülerInnen möglichst gering zu halten. Dafür bedanken wir uns recht herzlich!





Text/ Bild: A. Middendorf/ V. Henn


Frankreich-Austausch 2015 nach Renaisson

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Unter dem Motto „Das Nachbarland mit allen Sinnen entdecken“ haben wir eine ereignisreiche Woche in Renaison/ Frankreich erlebt.

Zunächst haben wir Roanne anhand einer Rallye entdeckt. Im Anschluss hat uns der Office de Tourisme zu einem Imbiss eingeladen und unsere noch offenen Fragen zu der Stadt beantwortet. Dabei durften wir kleine Kekse aus der Region probieren.

Eine Spezialität haben wir auch in Saint-Étienne (die nächstgrößte Stadt in der Nähe mit 300.000 Einwohnern) gekostet: In der Fabrik Chocolaterie des Princes durften wir uns die Herstellung von Pralinen und Ostereiern ansehen und erklären lassen … und natürlich auch probieren.

In Ambierle, einem der schönsten Dörfer der Region, haben wir gelernt zu schreiben wie vor 100 Jahren: nämlich mit einer Feder. Eine ehemalige Lehrerin hat uns angeleitet. Außerdem wurde uns erklärt, wie der Schulunterricht damals ablief.

An der Loire haben wir ein märchenhaftes Schloss besichtigt (s. Foto) und erfahren, was bzw. wie man im Mittelalter aß und welche Musik gehört wurde.

Wie jedes Jahr durften die deutschen Schüler auch den französischen Unterricht einen Vormittag lang „genießen“.

In dieser Woche sind Freundschaften entstanden und werden hoffentlich halten!

Die französischen Medien informierten ebenfalls über den Austausch.

Text/ Bild: E. Leray und C. Heinrichs


Lea Schäfl gewinnt Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren

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"Wuppertals klügste Schülerin besucht das Gymnasium Bayreuther Straße", heißt in den Kommentaren der Presse.
Lea Schäfl (15), Schülerin des Gymnasiums Bayreuther Straße, konnte das diesjährige Wirtschaftswissen-Quiz der Wirtschaftsjunioren diesen Jahres gewinnen und sie startete auch erfolgreich beim diesjährigen Bundesfinale in Nürnberg.

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe aller weiterführenden Schulen in Wuppertal haben am zweiten WWW-Quiz (Wirtschaftswissen im Wettbewerb) in Wuppertal teilgenommen.

Dieses Schülerquiz wird seit mehr als 25 Jahren in einem bundesweiten Wettbewerb durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung und Bildung unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler müssen in 45 Minuten 30 Fragen zu den Bereichen Wirtschaft, Politik, Finanzen, Allgemeinbildung, Ausbildung und Internationales beantworten.

Wirtschaftsjunioren
Die diesjährige Gewinnerin Lea Schäfl erreichte 27 von 30 Punkten und durfte sich neben der Einladung zum Bundesfinale (13. März 2015) auch über ein "Chefsessel"-Praktikum bei der Firma K.A. Schmersal Holding GmbH & Co. KG freuen.

Das Gymnasium Bayreuther Straße stellte auch die Siegerklasse in diesem Jahr. Die Klasse 9D erzielte die höchste Punktzahl als Klassengemeinschaft in Wuppertal und erhielt von den Wirtschaftsjunioren Wuppertal 150 Euro für die Gemeinschaftskasse.

Text: B. Spira


Trassen-AG in Aktion

TrassenAG


Pünktlich zum Frühlingsanfang konnten die ersten Nistkästen aufgehängt werden.



Die handwerklichen Arbeiten standen am Anfang. Es wurde gesägt, geschliffen, gebohrt und geschraubt und so entstanden nach und nach die Nistkästen. In Höhe des Ottenbrucher Bahnhofs und in Richtung Briller Straße wurden schließlich die Kästen aufgehängt und laden hoffentlich zum Nisten ein.

Ideen wie Insektenhotel, Bank und Tafeln mit Hinweisen, die zu sportlichen Aktivitäten animieren sollen, stellen weitere Vorhaben dar.

TrassenAG
TrassenAG
Die Betreuung der Trassen-AG wird hier mit vollem Körpereinsatz gelebt. Neben Herrn Schmolke stellen Frau Koch-Dannert und Frau Wiegers ein tolles kreatives Repertoire zur gelungen Gestaltung zur Verfügung.

Wer das GymBay als Trassenpate unterstützen will, ist bei der AG - montags in der Zeit von 13.15 -14.30 Uhr - herzlich willkommen.

Text/ Bild: B. Koch-Dannert


China 2015 - Eindrucksvoller Schüleraustausch

china2015
Ni Hao!

Nach einer Nacht mit wenig Schlaf im Flieger sind wir morgens in Peking gelandet und dann ging es schon direkt zur Großen Mauer! Hier reihte sich ein Fotoshooting an das andere, wobei nicht nur die Mauer, sondern wir, die Langnasen, die eigentliche Attraktion waren. Müde, aber motiviert stiegen wir bei Sonnenschein die Stufen hoch und genossen die grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge. Wer dann danach im Bus nicht sofort einschlief, konnte bei der Fahrt durch Peking zum Hotel die Wolkenkratzer bestaunen.

Nach ausgiebigem Sightseeing (Platz des Himmlischen Friedens, Verbotene Stadt, Nationalmuseum) konnten wir am nächsten Tag die alten Gassen Pekings bewundern, Köstlichkeiten am Straßenrand probieren und Souvenirs auf einem Markt erstehen.

Mittlerweile sind wir in Wuhan angekommen und hier - immer noch bei Sonnenschein und warmen 20 Grad - sehr herzlich von den Gastfamilien in der Schule empfangen worden.

Text/ Bild: A. Middendorf


Der Projektkurs Sozialwissenschaften gründet Firma "Oakmade"

Oakmade
Wir, der Projektkurs Sozialwissenschaften, haben Anfang Oktober das Unternehmen Oakmade gegründet. Mit 15 Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 11 und 12 des Gymnasiums Bayreutherstraße gelang es uns eigenständig, das Unternehmen aufzubauen und erste Geschäftskontakte zu knüpfen.

Unsere Idee war es, von Hand gefertigte Holzprodukte zu entwerfen und später zu verkaufen. Diese Idee ist im Plenum mit allen Schülerrinnen und Schülern aus dem Projektkurs entstanden, welche mit der Zeit immer wieder verbessert und umgesetzt wurde.
So haben unsere Produkte vom ersten Prototypen bis zum heutigen Zustand eine richtige Entwicklung vollzogen, wie Sie auch anderswo in dieser Branche zu finden ist.
Momentan produzieren wir die Oakmade Dockingstation, welche in zahlreichen Ausführungen erhältlich ist. Durch unsere handgefertigte Produktion, weist jede Dockingstation einen hohen Grad an Individualität auf, was ein Alleinstellungsmerkmal darstellt und uns von größeren Unternehmen unterscheidet.

Desweiteren befinden sich weitere Produkte in der Entwicklung, die bald ebenfalls auf unserer Website erscheinen werden.
Unter www.oakmade.de haben Sie die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über unser Produktsortiment zu schaffen und die Produkte dort zu bestellen.

Noch weiter Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns doch eine Mail an "kontakt@oakmade.de", wir freuen uns über jedes Feedback.

Ihr Oakmade Team

Text/ Bild: Oakmade Team


SoFi 2015 - mit Groß und Klein am GymBay

SoFi2015
Auch vom Schulhof des GymBays wurde versucht, das besondere Naturschauspiel zu beobachten. Unter Anleitung der Physiklehrer kamen unterschiedlichste Beobachtungsmethoden zur Anwendung: von der einfachen Linse und einem kleinen Teleskop zur Focussierung auf einem Schirm bis zum Teleskop mit angeschlossener Digitalkamera und Laptop war alles vertreten - und natürlich auch die unvermeidlichen SoFi-Brillen, z.T. noch als Relikte aus 1999.

In den immer wieder auftretenden Wolkenlücken konnte kontinuierlich der Verlauf der Sonnenfinsternis beobachtet und festgehalten werden (die Bilder und Filme werden in den kommenden Tagen auf der Schulhomepage zur Verfügung stehen).

SoFi2015
Es kamen immer wieder Klassen, die einen ungefährlichen Blick in den Himmel erlangen konnten, sei es durch das Teleskop oder durch den "natürlichen Filter Dunst".

Anbei ein paar erste Eindrücke von der Aktion.

Tolle Impressionen wurden eingefangen und umgesetzt im abgedrehten Film.

Text: Tobias Bauer
Bilder: Dr. Christian Heinicke, Tobias Bauer


Klasse 6c - Besuch beim Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

buergermeister

Am Freitag, den 13. Februar 2015 besuchten wir, die Klasse 6c, mit unseren Lehrerinnen das Barmer Rathaus. Zu diesem Treffen kamen wir, da unserer Politiklehrerin Frau Banse, uns dort einen Termin beim OB Peter Jung ausgemacht hatte.

Obwohl wir uns im Unterricht schon lange damit befasst hatten, waren wir alle sehr aufgeregt. Im Rathaus angekommen empfing uns eine nette Dame, welche uns dann von dort aus zum Büro des Oberbürgermeisters führte. Als wir im Büro angekommen waren, standen fast alle mit offenem Mund da und bestaunten die tollen Gemälde.

Herr Jung begrüßte uns alle sehr höflich, indem er jedem einzelnd die Hand gab. Kurze Zeit später führte er uns dann in den Ratssaal. Dort durften wir uns hinsetzen und ihm unsere im Unterricht vorab überlegten Fragen stellen. Eine der vielen Fragen war: Wie lange arbeiten sie täglich? Er antwortete, dass er jeden Tag um 5 Uhr aufsteht, dann schließlich um 7.30 Uhr im Rathaus und zwischen 20.00 und 22.00 Uhr wieder zu Hause ist.

Die anderen Kinder unserer Klasse stellten ihm noch weitere Fragen und auch diese beantwortete er stets. Er erklärte alles bis ins kleinste Detail und für uns Kinder gut verständlich. Am Ende machten wir noch ein Gruppenfoto als Erinnerung und bekamen einen Schwebebahnstift geschenkt. Die Dame, welche uns empfangen hatte, machte noch eine kurze Führung durchs Rathaus und verabschiedete uns genauso freundlich wie sie uns empfangen hatte.

Es war ein sehr aufregendes Erlebnis!!!

Text: Von Luisa und Abir (Klasse 6c)


Elternworkshop Unterstützung bei der beruflichen Orientierung

Elternworkshop
Am Donnerstag, den 11.02.2015 fand in der Aula des Gymbay der Elternworkshop wie Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können statt.
Eltern sind die ersten Personen, die direkt oder indirekt das Thema „Arbeit“ mit nach Hause bringen. Sie nehmen damit eine besondere Stellung im Berufsfindungsprozess ihrer Kinder ein und bilden damit die wichtigsten Ansprechpartner bei der Begleitung ihrer Kinder in das Berufsleben.

Durch den gelungenen Abend führte ein fachpraktisch versierter Referent der Plattform www.einstieg.com in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank.

Elternworkshop
Die Kombination aus einem informativen Vortragsanteil und der konstruktiven Mitarbeit fand bei den anwesenden Eltern großen Anklang und die Rückmeldungen aus der Elternschaft waren dementsprechend einstimmig positiv von :“ Sehr informativ“, „gelungener Abend“, „hat mit sehr weitergeholfen“ bis hin zu „ich war heute zur richtigen Zeit am richtigen Ort“.

Wer an einem regelmäßigen Newsletter von www.einstieg.com mit vielen weiteren Informationen, Bekanntgaben von Messeterminen u.v.m. interessiert ist, kann sich direkt auf der Homepage dafür eintragen.
Der nächste Elternworkshop zu dieser Thematik kommt bestimmt- versprochen!

Text/ Bilder: A. Albrecht


SV-Fahrt nach Münster

SVFahrt2015

Das vergangene Wochenende hat ein Großteil der Schülervertretung in Münster verbracht. Wir haben uns mit verschiedenen Themen und Projekten, die die SV in letzter Zeit und in Zukunft behandelt hat und behandeln wird, auseinandergesetzt und diese neu aufgearbeitet, um auch zukünftig den Schulalltag im Namen der Schülerschaft mitgestalten zu können. Hierbei ist sowohl eine sehr gute Teamatmosphäre entstanden als auch neue Projekte.

Wir freuen uns schon auf die nächste SV-Fahrt!

Eure Schülervertretung




Text: Milli Bremer
Bild: Matthias König


Biologie - Zoobesuch

Zoobesuch

Am 23.1.2015 haben wir, die Klasse 5c einen Ausflug in den Zoo gemacht. Dort haben wir uns hauptsächlich mit den Eisbären und den Pinguinen beschäftigt, weil unser Thema die extremen Lebensräume sind. Wir fingen mit besonders kalten Lebensräumen an. In der Zooschule hat uns Frau Jungkeit viel über Eisbären und Pinguine erzählt.

Zuerst sind wir zu den Pinguinen gegangen. Da haben wir gelernt, dass sich die kleinen Küken mausern. Das bedeutet, dass sie ihre braunen Federn abwerfen und die Federn der Erwachsenen bekommen. Außerdem haben wir gelernt, dass sie sich im Wasser mit ihren Flügeln abstoßen und mit den Füßen lenken. Ihre Leibspeise ist Fisch. Die Pinguine leben in der Antarktis.

Eisbären haben eine schwarze Haut und eine dicke Fettschicht, um nicht zu erfrieren. Die Haare ihres Fells sind hohl und diese Luftpolster nehmen Wärme auf. Die Eisbären paaren sich im April. Das Weibchen bekommt dann 2 Junge. Sie fressen hauptsächlich Robben, aber zur Not fressen sie auch Aas. Die Eisbären leben in der Arktis, darum können sich Pinguine und Eisbären niemals begegnen.

Alle fanden, dass es ein gelungener Ausflug war.




Text: Klasse 5c
Bild: Fr. Trautmann


Australienaustausch 2014/15

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2014 habe ich meine Sommerferien in Australien, in der Stadt Brisbane verbracht, zusammen mit 11 anderen Schülerinnen und Schülern des GymBays. Wir sind dort zur Schule gegangen und haben an den Wochenenden Ausflüge mit unseren Gastfamilien gemacht. Australien ist faszinierend und auf jeden Fall eine Reise wert. Neben der außergewöhnlichen Tierwelt, den wunderschönen Stränden und vielen anderen unglaublichen Orten, sind es auch einfach die Menschen und die Kultur, die einen beeindrucken und dafür sorgen, dass man sich nahezu in das Land verliebt.
Zwischen den Australiern und Deutschen entstand eine enge Freundschaft, die in den meisten Fällen wohl auch noch länger anhalten wird, und die zu einer schönen Zeit führte, als die Australier im Winter 2014/15 zu Besuch in Deutschland waren.
Es war toll, das australische Alltagsleben, die Natur und auch die Menschen dort kennenzulernen, es hat uns aber auch großen Spaß bereitet, unseren australischen Gästen unsere Welt zu zeigen.

Text: Teresa Kraft
Bilder: Fr. Heinrichs

Eindrücke der Schülerinnen und Schüler zum Austausch

„In den 12 Wochen entstanden sehr gute Freundschaften, die bestimmt noch lange halten werden. Ich hatte unglaublich viel Spaß, hab Australiens Kultur und den Alltag dort kennengelernt und würde es jeder Zeit wiederholen!“ (Lioba Uhl)

„In der Zeit in Australien hatte ich ganz viel Spaß, habe viele neue Freunde gefunden und tollen Erfahrungen gemacht.“ (Sina May)

„Der Austausch war eine großartige Chance ein tolles Land kennenzulernen, mit netten Menschen, die sehr offen waren. Das Wetter und die Landschaft sind unglaublich toll und ich kann es jedem weiterempfehlen.“ (Emanuel Pusch)

„Der Australienaustausch war meiner Meinung nach ein Erfolg, da wir alle unsere Englischkenntnisse erweitern konnten. Zudem gab es uns allen die Möglichkeit, eine komplett neue Welt bzw. Kultur zu entdecken und neue Freunde zu finden.“ (Tom Brandenburg)

„Der Australienaustausch ist nicht nur einer super Möglichkeit sein Englisch zu verbessern, sondern man lernt auch tolle neue Leute kennen! Eine Freundschaft, wie die, die bei einem Austausch entsteht, kriegt man nicht so schnell woanders. Ich werde es nie bereuen an diesem Austausch teilgenommen zu haben, allein schon, weil Australien einfach das coolste Land ist! Kann ich nur weiterempfehlen“. (Viviane Gottschalk)

„Eine gute Möglichkeit sein Englisch zu verbessern.“ (Joshua Busse)

„Die Zeit in Australien war sehr schön und man konnte viele Erfahrungen sammeln. Außerdem hat man viele neue Freunde gefunden.“ (Luca Storms)

„Es war interessant einen weit entfernten Kontinent kennenzulernen und andere Menschen mit anderen Sitten zu treffen.“ (Jonas Lauscher)

„ Der Australienaustausch war eine gute Möglichkeit seine Englischkenntnisse zu verbessern und eine neue Welt kennenzulernen. Die Leute waren alle ausgesprochen freundlich und die Natur atemberaubend.“ (Carlo Knappschneider)

„Der Australienaustausch ist eine großartige Möglichkeit mehr Selbstvertrauen zu erhalten und selbständiger zu werden. Sein Englisch kann man auch verbessern.“ (Sebastian Berghaus)


Kunst AG: Projekt für ein Flüchtlingsheim

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Die Kunst-AG von Frau Pichon und Schüler der Religionsgruppe von Frau Ahlrichs hatten sich dazu entschlossen, Hilfe für ein Flüchtlingsheim in Wuppertal zu organisieren.
Wir fingen an, Kleidung und Spielsachen zu sammeln und Bilder zu malen. Dank der eifrigen Schüler kamen viele Sachen zusammen.
Am letzten Schultag, dem 19.Dez., fuhren wir Kinder der Kunst-AG gemeinsam mit Frau Pichon, Frau Ahlrichs und einem hilfsbereiten Vater zur CARITAS nach Barmen, wo uns eine freundliche Dame für uns eine Übergabe ermöglicht hatte. Die gespendeten Sachen sollten von dort an bedürftige Familien mit Kindern sowie in ein Flüchtlingsheim weitergeleitet werden.

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Wir haben uns sehr gefreut, hier die Flüchtlinge unterstützen zu können, und werden auch im neuen Jahr das Projekt weiterverfolgen.

Text: Luna Grande Matos
Bilder: Fr. Ahlrichs


Die Sportfachschaft des Gymbay spendet vergessene Kleidungsstücke an das DRK

Kleiderspende_DRK

In den letzten Jahren wurden in den Umkleiden der Turnhallen des Gymnasiums Bayreuther Straße einige Kleidungsstücke von Schülerinnen und Schülern vergessen, sodass sich über 100 Einzelteile in mehreren Kisten ansammelten. Darunter befanden sich Schuhe, Hosen, T-Shirts, Pullover, Hoodies, Jacken, Schals, Mützen, Schmuck und sogar ganze Turnbeutel mit Inhalt. Die meisten Kleidungsstücke sind von namhaften Marken wie Adidas, Nike, Puma, Fila, oder Jack Wolfskin. Der Wert kann auf über 1.500€ geschätzt werden.

In einer Räumungsaktion, durchgeführt von Herrn Fischer, wurden diese Kleidungsstücke sortiert und katalogisiert. Schülerinnen und Schüler hatten an zwei Terminen die Möglichkeit, eventuell vermisste Kleidungsstücke einzusehen. Drei Kleidungsstücke fanden dabei wieder zurück zu Ihren ursprünglichen Besitzern.

Nach der Reinigung der einzelnen Kleidungsstücke wurden diese am Mittwoch, den 17.12.2014 an die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gespendet. Gegen eine geringe Gebühr können Bedürftige, z.B. Sozialhilfeempfänger, Nichtsesshafte, Asylanten und Menschen in einer akuten Notlage, diese dort günstig erwerben.

Text: Daniel Fischer
Bild: Michael Müller


Traditionelles „Weihnachtssingen“

Weihnachtssingen2014

Am 18. Dezember 2014 fand in der Friedhofskirche unser Weihnachtssingen statt.
Die Chorklassen, der Chor 7-12, die Bläsergruppe, Solisten und die Streicher trugen zur festlichen Stimmung bei.
Die Fachgruppe Religion gestaltete das Singen zum Thema „Frieden“ mit.

Flyer


Erfolg in der Chemie Olympiade

Zhongnan Huang und Max Neumann, beide Jahrgangsstufe 11, haben die erste Runde der Chemieolympiade erfolgreich gemeistert. Herr Appenzeller überreichte ihnen die Urkunden und sprach ihnen Lob und Anerkennung für die erbrachte Leistung aus. Er ermunterte die beiden, ihr Interesse an der Chemie auch bei Besuchen der Betriebe unserer Kooperationspartner mit Eindrücken aus der Praxis zu vertiefen.

Um die anspruchsvollen Aufgaben der Chemieolympiade zu lösen muss man einiges in Büchern nachlesen und im Internet recherchieren, häufig fügen sich die Lösungen wie Puzzle erst nach längerem Knobeln zu einer sinnvollen Antwort zusammen. Das ist Zhongnan und Max hervorragend gelungen, und wir gratulieren ihnen zu ihrem schönen Erfolg.

Text. Dr. H. Schmidt


Gym Bay International - Austauschschüler aus Frankreich, Taiwan und den USA

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Auch in diesem Schuljahr sind wieder Schüler aus verschieden Ländern der Welt hier an unserer Schule. Louis Pouillaude ist aus Lesboeufs, Frankreich, Marion Adams kommt aus San Diego, USA und Jason Tsou ist aus New Taipei City, Taiwan, zu uns gekommen. Alle drei haben sich bereits gut in den Schulalltag eingefunden und besuchen verschiedene Kurse in der Oberstufe (Q1).

Wir wünschen allen drei Austauschülern viele gute Erfahrungen und eine erlebnisreiche Zeit.

Text/ Bild: B. Gössmann


"Coole Schule" - Bundesliga-Handball am Gymbay

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Die Bundesliga-Handballer und Nationalspieler des BHC Maximilian Hermann und Moritz Preuß sind ständige Gäste am Gymbay. Einmal im Monat trainieren sie vierzig bis fünfzig Kinder der 5. und 6. Klassen mit einem ausgearbeiteten Übungsprogramm.

Die Handball-AG unter der Leitung der Sportlehrer Bernd Spira, Michael Müller und Daniel Fischer erfreut sich weiterhin erstaunlich großem Zulauf, der bislang nicht zu enden scheint. Die Kooperation mit dem BHC, dem Schulpartner-Unternehmen Barmer-GEK und dem Gymbay ist ein Projekt mit Zukunft.

„Auf der Suche nach einer nachhaltigen Zusammenarbeit mit den Schulen im Bergischen Land haben wir gemeinsam mit unserem Partner Barmer GEK das Projekt ‚Coole Schule’ erarbeitet und von der Vorstellung an nur positive Rückmeldung von den Lehrkräften erhalten“, zeigt sich der BHC-Marketingverantwortliche Philipp Tychy bei der Vor-Ort-Präsentation im Gymbay begeistert von diesem Ansturm der Schüler.

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Selina aus der Klasse 5e entdeckt den Handballsport mit großer Begeisterung: "Das macht total Spaß! Das Tolle ist, dass wir auch Trikots von unseren Bergischen BHC bekommen haben. Wir spielen mit Maximilian und Moritz oft Turmball und das Zahlenspiel. Die sind echt cool und sehr nett zu uns. Ich freue mich schon, wenn wir unsere Handballer bei einem Heimspiel besuchen dürfen und sie anfeuern können. Das wird toll! Ich freue mich auf jeden Dienstag, weil die Handball-AG ist immer lustig und es macht großen Spaß!"

"Dies ist eine tolle Entwicklung". bewertet Frau Petra Blaeser als die Marketingverantwortliche unseres Partners, der BARMER GEK, den Zuspruch unserer Schüler. "Wir kommen bald wieder an die Schule und überlegen weitere Unterstützung der Schule zukommen zu lassen", kündigt sie den Kollegen der Handball-AG an.
Das Gymbay weiß um die positive Kooperation mit dem Unternehmen Barmer-GEK schon aus anderen schulinternen Projekten und Kooperationsmaßnahmen. "Die Begeisterung der Kinder ist der Grund unserer Arbeit. Dass dies so positiv angenommen wird macht allen Spaß", zieht Bernd Spira ein positives Zwischenfazit. "Die jungen Kollegen Michael Müller und Daniel Fischer machen mit ihrer Arbeit diese Größenordnung des Übungsbetrieb in mehreren Turnhallen gleichzeitig erst möglich".
Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung. Auch sportlich haben sich schon erste Talente entdecken lassen.

Text: Bernd Spira
Bilder: Michael Müller


Deutsch-Leistungskurse auf den Spuren von Heinrich Heine

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Am 7. November begaben sich die beiden Deutsch-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 11 auf eine Exkursion zum Düsseldorfer Heinrich-Heine-Museum. Neben einer informativen Führung durch das Museum selbst fand noch ein spannender literarischer Spaziergang entlang geschichtsträchtiger Orte statt, welche mit Heinrich Heine direkt in Verbindung stehen.

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Zum Beispiel besuchten wir Heines Gymnasium, das sich weitgehend noch im Originalzustand befindet, oder Bert Gerresheims Heine-Denkmal auf dem Schwanenmarkt. So erfuhren wir nicht nur etwas über Heines Biografie und Werke, sondern lernten auch Aspekte kennen, die Heine als Menschen erfahrbar machen - und nicht nur als einen Namen unter vielen in der literarischen Epoche der Romantik erscheinen lassen.

Wir verbrachten einen tollen gemeinsamen Tag und es lässt sich festhalten, dass sich der Museumsbesuch und der literarische Spaziergang wirklich gelohnt haben!





Text: Lou-Antoinette Godvliet
Bilder: Sven Schmolke


Zurück aus Indien

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Zwei Wochen waren acht Schülerinnen und Schüler unserer Schule auf Reise in Indien – eine Woche auf Rundreise in Nordindien und eine Woche bei Gastfamilien in Ghaziabad. Wir haben neben Basaren in Jaipur natürlich auch das Taj Mahal in Agra besucht, sowie viele Tempel und Paläste besichtigt.

Wir konnten eine Zugfahrt in einem typischen indischen Zug und einen Ausflug in den Ranthamhore National Park mitmachen und haben in dieser Zeit sehr viel über diese ganz andere Kultur gelernt. In der zweiten Woche waren wir alle getrennt in unseren Gastfamilien und haben so einen noch besseren Einblick in den Alltag bekommen.

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Zwei Tage haben wir im Unterricht in der G.D Goenka Public School mitgemacht, bis es Zeit für das „Diwali“-Fest war, ein Lichterfest, vergleichbar mit Weihnachten und Sylvester. Die Zeit verging wie im Flug und jeder freut sich schon auf den nächsten Juni, wenn unsere Austauschschüler uns in Wuppertal besuchen.

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Text: Zoe Albrecht
Bilder: Birgit Gößmann/ Claudia Korsten


LK Geschichte - Ausstellung zum 1.Weltkrieg

Die Schüler der LK-Geschichte des Gymnasiums Bayreuther Straße haben eine Ausstellung zum 1. Weltkrieg erstellt. Bei ihrer Ausstellung, die im Foyer des Gymnasiums aufgebaut wird, haben die Schüler den Verlauf des 1.Weltkriegs mit dem Schwerpunkt der Schlacht um Verdun dargestellt.

Zahlreiche Texte und Bilder sollen zum einen jüngeren Mitschülern, zum anderen aber auch interessierten Besuchern einen Eindruck der Kriegsereignisse an der Front und in der Heimat vor 100 Jahren vermitteln. Ergänzt wird die Ausstellung durch Panoramen von Verdun, die unter dem Titel „Wo die Geister sind“ vom Dortmunder Fotografen Hendrik Müller erstellt wurden.

Offiziell wird die Ausstellung am Dienstag, den 28.10.2014 um 15.00Uhr durch den Schulleiter Herrn Appenzeller eröffnet. Wir würden uns freuen, wenn wir auch ihr Interesse wecken könnten.

Text: K. Willmund


Die erlebnispädagogischen Tage der Klasse 6a auf der Kaiserhöhe

Die folgenden Texte entstanden im Rahmen des Deutschunterrichts der Klasse 6a zum Lerngegenstand „(sachlich und informativ) berichten“.

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Am Montag, den 01. September 2014 verbrachte die Klasse 6a mit den Studentinnen Jenny, Miriam und Kathi sowie dem Sportlehrer, Herrn Klem, auf der Kaiserhöhe einen erlebnispädagogischen Tag.

Es war Teil der Ausbildung der Studentinnen, den Kindern zu zeigen, wie sie ihre Klassengemeinschaft stärken können und gegenseitiges Vertrauen gewinnen. Zum Beispiel lernte die Klasse 6a den Fünf-Finger-Vertrag. Dabei war der kleine Finger das kleine Ich, der Ringfinger bedeutete, einander zu vertrauen, der Ringfinger zeigte den Respekt, den die Klasse füreinander hatte, und der Zeigefinger bedeutete, Verantwortung für die ganze Klasse zu übernehmen. Der Daumen stand zu guter Letzt für den Spaß.
Die Kinder arbeiteten und unternahmen etwas. Die Rätsel und die Aufgaben, die sie zusammen schaffen sollten, lösten sie, nachdem sie alle Einzelheiten gut besprochen hatten. Zum Beispiel bekam die Klasse alle Kinder auf eine Bank.

Am Ende des Tages waren zwar viele Kleidungsstücke verschmutzt und beschädigt, doch alle Kinder haben gelernt, dass Vertrauen in einer Klassengemeinschaft wichtig ist und den Einzelnen sowie die Gruppe weiterbringt.

Maja Gerke




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Die Klasse 6a, Studentinnen der Universität Wuppertal und der Deutschlehrer der Klasse erlebte einen erlebnispädagogischen Tag am 02. September 2014 auf der Hardt.

Die Studentinnen hatten die Idee, die erlebnispädagogischen Tage zu machen, um die Klassengemeinschaft der Klasse zu stärken und damit alle Spaß haben. Die Kinder arbeiteten zusammen und lösten Rätsel, um den nächsten Hinweis zu bekommen. Es gab anfangs z.B. einen „Aktionskreis“, weil damit alle Kinder zuhören konnten und leise waren, oder ganz am Anfang des Tages auch einen „Klatschkreis“, damit morgens alle wach waren. Bei Partnervertrauensübungen nach den Rätseln musste einer den Anderen durch den Wald führen. Die Klassenaufgabe beim „Spinnennetz“ am Mittag war es, ein Mitglied der Klasse von einer Seite zur anderen Seite durch gespannte Seile zu heben. Zum Schluss gab es eine Stadtrallye, bei der die Kinder Sachen tauschen mussten.

Die Klasse 6a lernte zusammenzuhalten, sich zu vertrauen und Respekt voreinander zu haben.

Joel Jedamzik & Luisa Eul




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Am Mittwoch, den 03. September 2014 fuhren die Klasse 6a und drei Studentinnen namens Jennifer, Katherina und Miriam im Rahmen der erlebnispädagogischen Tage zum Arboretum in der Nähe von Burgholz. Dort musste die Klasse eine Waldrallye bestehen.

Die Kinder der Klasse 6a bekamen Bilder, mit denen sie den Wald durchqueren mussten. An einem bestimmten Punkt im Wald mussten sie sich abseilen, um an ihr Ziel zu gelangen. Anschließend ging die Klasse in Gruppen durch eine Höhle. Mit ihrem Klassentier, Barney, machten sie sich auf den Weg durch den Wald. Nach einer Stunde kamen sie an einem Platz an. Dort spielte die Klasse ein Spiel namens „Säureteich“.
Die erlebnispädagogischen Tage wurden veranstaltet, um die Klassengemeinschaft zu stärken.

Nach diesem Tag kehrte die Klasse 6a mit einer gestärkten Klassengemeinschaft zur Schule Bayreuther Straße zurück.

Stefan Tomic & Enie Geldmacher




Bilder: B. Jesinghaus-Eickelbaum


Erfolgreiche DELF-Absolventen

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Am Dienstag, den 02.09. 2014, übergab Herr Appenzeller den DELF-Absolventen die endgültigen Zertifikate. Er verwies auf die besondere Leistung, den Einsatz und die guten Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler.

Text/ Bild: Isolde Müller



Zuletzt aktualisiert am: 20.03.2016