Archiv - Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Aktivitäten vergangener Schuljahre

Im Archiv werden die News der vergangenen Schuljahre in chronologischer Reihenfolge verwahrt.
Ebenfalls findet man unter einigen Schuljahren alle Ausgaben von "Neu am Bay" als pdf-Dokument.


Bemerkenswert 2016-17!

Konzertbesuche der Klassenstufen 5 und 11

Sinfoniekonzert1

Konzertbesuch der Klassen 5 - Vom Klang der Instrumente


Wieder einmal hatte die gesamte 5. Jahrgangsstufe die Möglichkeit klassische Musik und professionelle Musiker hautnah zu erleben. Diesmal auf dem Programm: das Ballett „Pulcinella“ von Igor Strawinsky in konzertanter Fassung, also ohne Tanz.

Drei der Wuppertaler Sinfoniker hatten bereits am 20.06.2017 und 29.06.2017 im GymBay ihre Instrumente (Querflöte, Klarinette und Cello / Geige) vorgestellt. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Vom Klang der Instrumente“ konnten die SchülerInnen dann die unterschiedlichen Klänge „live“ erfahren und letztlich ihr Wissen über klassische Instrumente erweitern. Neben der unterschiedlichen Klangerzeugung wurden dann auch Ausschnitte aus „Pulcinella“ zum Besten gegeben, damit die SchülerInnen bereits vor dem Konzert eine Klangerwartung aufbauen konnten.

Im Konzert selbst überzeugte dann die Moderation von Gerald Hacke, der durch viele multimediale, kurzlebige und lehrreiche Erklärungen zwischen den unterschiedlichen Abschnitten des Stückes die Musik ergänzte. Dadurch wurde nicht nur die Geschichte von Pulcinella fassbarer, sondern auch die Kompositionstechnik Strawinskys. Der Komponist greift existierende Kompositionen aus dem Barock auf und bearbeitet sie kaum hörbar mit Tönen, die so im Barock verboten gewesen wären. Diese neoklassizistische Herangehensweise ist einer von vielen Gründen für seine spätere Berühmtheit.

Auch wenn nicht alle der 130 Schülerinnen restlos begeistert waren, bedanken wir uns für die professionelle Arbeit und das Engagement des Education Teams der Wuppertaler Sinfoniker. In den Nachbesprechungen in den 5. Klassen überwog die Begeisterung der Kinder, die durch die Sinfoniker für die Musik geweckt wurde.

Sinfoniekonzert2

Konzertbesuch der Jahrgangsstufe 11

„Wann machen wir wieder was anderes als diese komische Musik?“

(Schülerin über den Unterricht bei Herr Czinczoll)

Nach Wochen des musikalischen Expressionismus und Impressionismus tauchte diese Frage im 11er Grundkurs Musik auf. Diese Frage zeigt: Letztlich ist die klassische Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch 100 Jahre später noch fremd und unverständlich.

Zentrales Anliegen des Unterrichts in der 11 ist es gewohnte Pfade zu verlassen und musikalische Ansätze kennenzulernen, die nicht gemäß des Mainstreams konsumierbar sind, sondern gesellschaftliche Entwicklungen in der Musik hörbar werden lassen. Die zentralen Fragen von Politik, Gesellschaft und Naturwissenschaften, die die Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert prägen, beeinflussen auch die Musik.
In einem Gestaltungsprojekt konnten die 11er dabei impressionistische Gestaltungsmerkmale auf das Kinderlied „Bruder Jakob“ anwenden und somit die Stimmung des Fin des Siècle wiedergeben. Die Ergebnisse (Erläuterung und Präsentation) wurden bereits hier veröffentlicht.

Die Reihe mündete dann am Montag, den 10.07.2017, in einem Konzertbesuch in der Düsseldorfer Tonhalle. Die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Alexandre Bloch gaben ein Programm zum besten, was die Entwicklung im Bereich der Form, der Harmonik und Melodik der letzten 250 Jahre aufzeigt. Werke von Escaich, Mozart, Debussy und Schumann boten uns die Möglichkeit epocheübergreifende Klänge zu erleben. Dabei soll ein sinngemäßes Zitat eines Schülers über Mozart zeigen, welche Unterschiede zwischen Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und der Lust an Neuem bestehen.

„Also das 2. Stück das war ja vielleicht langweilig. Immer nur dasselbe, voll von Wiederholungen.“

(Schüler über das Konzert für Klavier und Orchester, KV 595 von Mozart)

Und genau das ist dann auch der Grund für Komponisten wirklich NEUE MUSIK zu schreiben, die so noch nie gehört wurde. Unterm Strich bleibt nach dieser Konzerterfahrung also nicht nur Erkenntnisgewinn, sondern auch eine sinnliche Konzerterfahrung, die vor allem durch das beseelte Dirigat des jungen Alexandre Bloch und das begeisternde Spiel der Symphoniker ermöglicht wurde.


Das Sommerkonzert


Sommerkonzert2017
Trotz fast schon hochsommerlicher Temperaturen war die Aula des GymBay am 20.06.2017 beim Sommerkonzert der Musikfachschaft voll besetzt. Die Chöre der Schule boten ein kurzweiliges thematisch auf Musical und Film bezogenes Programm. Unterstützt wurden die Chöre durch die Musicalband und einzelne schauspielerische Einlagen. Akustische Einspieler (Samples) stellten inhaltliche Bezüge zwischen den Stücken her und stellten das Thema immer wieder in den Mittelpunkt. So war zum Beispiel vor „Fly me to the moon“ der Countdown der US-amerikanischen Mission Apollo zu hören.

Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Ensembles stellte das Sommerkonzert mal wieder unter Beweis, dass neben anderen Fächern am GymBay vor allem der kulturelle Bereich stark vertreten ist. Dank der neuen Medien-AG unter der Leitung von Herr Müller haben Sie hier auch die Möglichkeit einen kleinen Einblick in das diesjährige Sommerkonzert zu haben.

Dieses Jahr war die Bläser-AG leider nicht beim Sommerkonzert dabei, wir hoffen aber, dass das im nächsten Jahr wieder anders aussieht. Für die Bläser-AG unter der Leitung von Thomas Kleinkauf werden weiterhin Anfänger und Fortgeschrittene gesucht, die ein Blechblasinstrument spielen. Der Probentermin wird zu Beginn des nächsten Schuljahres bekannt gegeben. Denn ob im Sommer oder Winter, die Bläser-AG ist und war am GymBay immer Bestandteil des kulturellen Lebens.

Text/ Bilder: M. Czinczoll


Besuch der Austauschschüler aus China

Chinabesuch1
Eine interessante Woche mit den Chinesen liegt hinter uns.

Durch zahlreiche Besuche in Barmen und Elberfeld konnte die Heimatstadt erkundet werden.

Durch ein umfangreiches Programm mit Besuchen in Köln, Düsseldorf und Schloss Burg sowie eine Trassen- Radtour zeigten den Schülern Einblicke in unsere Tradition und Kultur.

Chinabesuch2


Text/ Bilder: E. Ahlrichs


Besuch in der Müllverbrennungsanlage der AWG

Muell
Am Mittwoch, den 14. 6. 17 haben wir im Rahmen des Bio-Chemie-Kurses die Müllverbrennungsanlage der AWG besichtigt. Kaum waren wir dort angekommen, erzählte uns der Leiter der Führung etwas über die Anlage. Uns wurde die Anlage und der Weg vom Mülleimer zu Hause bis zur thermischen Verwertung dargelegt. Zu unserem Schutz mussten wir bei der Besichtigung der Anlage Helme tragen.

Wir konnten sehen, wie der Müll mit den Fahrzeugen der AWG ankam und in der Kipphalle abgeladen wurde. Im Müllbunker herrscht Unterdruck, um die unangenehmen Gerüche nur in der Kipphalle zu behalten. Die abgesaugte Luft wird dem Ofen zugeführt. Trotzdem roch man auf dem Gelände den Abfall. Jedoch war es beeindruckend, dass es nicht überall auf dem Gelände unangenehm roch. In der Kipphalle wird der Abfall homogenisiert und mit großen Kränen aufgeschichtet. Dies konnten wir aus der Schaltzentrale der Kranfahrer beobachten. Zuvor haben wir einen Abstecher auf das Dach gemacht, von dem aus man eine sensationelle Aussicht über die umliegende Gegend hat.

Der homogene Müll wird in den Brennkessel transportiert und dort über Walzen verbrannt. Die Kessel brennen rund um die Uhr und an allen Tagen des Jahres. Die Wärme wird zum Antrieb einer Turbine und somit zur Stromerzeugung genutzt, ein Teil wird als Fernwärme verteilt, zum Beispiel um das Freibad zu heizen. Die Verbrennungsgase werden mit Hilfe von elektrostatischen Filteranlagen von 99% des Staubes befreit. Die restlichen Giftstoffe werden mithilfe von einer vierstufigen Rauchgasreinigung unter anderem mit Kalk und Kohle gereinigt.

Wie dies passiert, wohin die Rauchgase verschwinden, was für ein Produkt dabei entsteht und wofür das verwendet wird, wurde uns ebenfalls erklärt.

Der Ausflug war für uns sehr informativ und lehrreich.



Text: Taya Kaldirim und Katrin Scherber
Bild: H. Schmidt


Deutscher Gründerpreis für Schüler

Gruenderpreis1

Gymbay belegt mit fiktiven Start-ups Plätze 2 bis 5 in Wuppertal

Wuppertal, 07.06.2017 - Knisternde Spannung lag in der Luft als die diesjährigen Preisträger des Deutschen Gründerpreises Schüler (DGPS) der Stadt Wuppertal im großen Saal des Sparkassen-turms bekanntgegeben werden sollten.
Von insgesamt 17 teilnehmenden Schülerteams hatten es sechs in die Siegerehrung geschafft, darunter alle vier Teams des Projektkurses Business English/ DGPS vom Gymbay!

Dieser großartige Erfolg reichte den ehrgeizigen Teams aber längst nicht: Nach ihrem sehr engagierten Arbeitseinsatz, reichlich geopferter Freizeit und manch durchgearbeiteter Nacht, um alle Aufgaben des Planspiels rechtzeitig hochladen zu können, war Platz 1 das Ziel – schon allein, um dem Dauerkonkurrenten Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium den begehrten Pokal der Stadtsparkasse Wuppertal wieder abzujagen!

Außerdem winkte bei Erreichen eines der vorderen Ränge in NRW die Chance auf die Teilnahme an sog. Future-Camps, attraktive Praktiumsplätze etc.
Beginnend bei Platz 5 stellten die Gymbay-Teams nacheinander ihre Unternehmensideen vor (ein Logistik-Projekt zum superschnellen Transport bestellter Waren, ein neuartiges Messgerät mit App für Diabetiker, ein Spezialrollator mit Zusatznutzen für Senioren und ein innovatives Gesundheitsarmband). Natürlich hatten alle gehofft, erst am Schluss aufgerufen zu werden – entsprechend lagen die Nerven blank.

Gruenderpreis2
Schließlich schaffte es das Team HomeDoc (Tobias Blöbaum, Fabian Dreifert, Nils Funke, Josha Schmitz, Lukas Sturm mit David Kang) mit seinem revolutionären Gesundheitsarmband mit implantiertem Nano-Chip, die beste Gymbay Platzierung zu erreichen – Platz 2 für unsere Schule!

Wir sind stolz auf euch, Jungs – wie auch auf alle anderen Preisträger!!

Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium erreichte übrigens Platz 1 mit einem Teststreifen zur Ermittlung der Genießbarkeit von Lebensmitteln. Wir gratulieren.

Eins ist klar: Im nächsten Jahr machen wir wieder einen Anlauf, um den Pokal des ersten Siegers ans Gymbay zurückzuholen!!

Text/ Bilder: für den Projektkurs Business English/ DGPS - Claudia Zetzsche


Theater AG - Herr der Diebe

Theater_Diebe
Premiere war am Freitag, den 23.Juni 2017 um 19.00 Uhr in der Aula. Eine weitere Aufführung fand eine Woche später statt.

Die Thater AG am Gymbay präsentierte das Theaterstück "Herr der Diebe" von Cornelia Funke in der Barbeitung von Wolfgang Adenberg. Dabei wirkten Schüler aus den Klassen 7-10 mit.



Text/ Bild: T. Potthast


Sommerkonzert - 20.06.2017, 19 Uhr in der Aula des GymBays

Sommerkonzert
Und wieder geht ein Jahr am GymBay zu Ende. Aber natürlich nicht ohne musikalische Untermalung. Das Sommerkonzert 2017 wurde ein "Best of" von Songs und Evergreens aus den letzten 60 Jahren Musical- und Filmgeschichte. Neben Hits wie "Rock around the clock", "Mamma Mia" oder "Fame" wurde durch die Chöre der Schule und die Musicalband vor allem Pop- und Rockmusik präsentiert, die hohe Ohrwurmqualität hatte.

Mit dabei waren 5er-Chor, 6er-Chor, 7-12er Chor, Musicalband und die Schulband.

Text/ Bild: M. Czinczoll


"Wer Chinesisch liest, wird klüger"

...Ni hao!...



Ab dem 7. Sept. bietet das Gymnasium Kothen eine Chinesisch-Sprach-AG an; dort werden die Grundlagen der chinesischen Hochsprache und die wichtigsten Merkmale der chinesischen Volksmentalität vermittelt.

Dazu sind auch Schüler des GYMBAY herzlich eingeladen. Der Anfängerkurs richtet sich an die Jahrgangsstufen 7-10 und findet jeweils donnerstags von 14.30-16.00 Uhr statt.

Der Kurs ist auf 2 Jahre angelegt und wird von Dozenten der China Forum - Galerie T in Kürten angeboten.
Infos unter www.chinaforum-t-galerie.com

Wer Interesse daran hat, melde sich bitte persönlich für weitere Informationen bei Fr. Ahlrichs oder Fr. Gößmann. Text: Amelie Werner
Bilder: E. Ahlrichs


Unser Ausflug nach Xanten

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Es fing damit an, dass wir, die Klassen 6c und d, uns für eineinhalb Stunden in einen Reisebus setzten. Unser Ziel: Der Archäologische Park und das Römer-Museum in Xanten.

Dort bekamen wir eine spannende Führung durch das Museum, in der wir eine Menge über die Römer und ihre Lebensweise lernten. Nach einer kleinen Pause ging es dann mit einer Rallye weiter, die Frau Ahlrichs für uns organisiert hatte. Wir besichtigten unter anderem verschiedene Gebäude, welche zum römischen Alltag gehörten, wie zum Beispiel das Amphitheater, den Hafentempel, die römische Herberge, und die Thermen, auch Bäderanlagen genannt. Die ganze Zeit über herrschte eine fröhliche Stimmung.

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Am Ende des Ausfluges konnten wir uns noch auf dem großen Hüpfkissen und dem Holzspielplatz vergnügen.

Der Ausflug machte uns insgesamt allen Spaß, da wir unseren Eltern und Freunden tolle Dinge erzählen konnten und es für die Kinder, die Latein gewählt hatten, interessant war, die Dinge, die sie im Unterricht gelernt hatten, einmal mit eigenen Augen zu sehen.

Text: Amelie Werner
Bilder: E. Ahlrichs


China-Schüleraustausch April 2017

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Am Sonntag, dem 02. April, haben wir, 21 Schüler und Schülerinnen (von 5 Wuppertaler Gymnasien), uns vormittags am Flughafen Düsseldorf gemeinsam eingecheckt. Nach knapp 10 Stunden Flug sind wir bei 6 Stunden Zeitverschiebung frühmorgens um 5 Uhr in Beijing gelandet. Sportlich begeistert sind wir direkt zu der Sportstätte der Olympischen Spiele 2008 im Norden der Stadt zum „Vogelnest“ gefahren. Am selben Tag war noch der Sommerpalast der kaiserlichen Familie an der Reihe, ein herrlicher Park mit wunderschönen Pagoden.

Am nächsten Tag standen wir schon auf dem riesigen Platz des himmlischen Friedens, auf den bis zu 1 Million Menschen passen, und besichtigten danach die Verbotene Stadt, die alte Kaiserstadt. Als Gegenpart dazu schlenderten wir danach durch die Hutongs, die engen Altstadtgassen Pekings mit ihrer gedrängten Bebauung. Am letzten Tag in Peking haben wir den Himmelstempel im Südosten besichtigt, eines der – unbekannteren – Wahrzeichen der Stadt. Der Nachmittag brachte dann noch eines der Highlights der Reise: die Chinesische Mauer 50 km nordlich-westlich von Peking in den umgebenden Bergen.

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Am Donnerstag sind wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug vier Stunden ins 1000 km weiter südlich liegende Wuhan gefahren. Dort lernten wir endlich unsere Gastfamilien kennen. Wir waren nämlich bei Schülern der der No.1 Middle School affiliated to Central China Normal University (mit immerhin 4000 Schülern!) untergebracht.

Nach einem ersten Eindruck von Wuhan – einem Besuch beim Provinzialmuseum und der Textile University, wo wir eine aufregende Fashion-Show miterleben durften, – verbrachten wir das Wochenende mit unseren Gastfamilien. Erstaunlicherweise mussten einige chinesische Schüler sogar am Wochenende in die Schule – Leistung über alles!
Im Laufe der Woche lernten wir in der Schule mehrmals nicht nur Chinesisches Malen, sondern auch Kung-Fu mit Schwertern und das Singen chinesischer Lieder kennen. Nach anfänglichem Stutzen hat es doch allen großen Spaß gemacht.

Zusammen mit unseren Austauschpartnern besuchten wir auch den Yellow Crane Tower, das Wahrzeichen Wuhans, und probierten dort auf der Essensmeile Hubuxiang sogar „fraglich“ aussehendes Fingerfood.
Einen ganzen Tag verbrachten wir in der Hubei University of Technology, wo uns Studenten begeistert ihre Abteilungen vorstellten. (Mit dieser Universität pflegt unsere Berg. Universität einen regelmäßigen Austausch!). Nach dem Besuch eines buddhistischen Tempels (Gui Yuan Temple) konnten wir dann am Freitag (in Deutschland Karfreitag!) mit den chinesischen Schülern einen ausgiebigen Einkaufsbummel in der City of Wuhan genießen, bei immerhin mittlerweile 25 Grad, also tollstem Sommerwetter, das für Wuhaner Verhältnisse noch Frühling bedeutet.

Nach 9 Tagen Wuhan (11 Mill. Einwohner) und vielen befremdlichen und nachhaltigen Eindrücken fiel uns der Abschied am Samstag doch schwer. Als wir dann aber nach 10 Stunden Flug am Ostersonntag um 5.30h die aufgehende Sonne am Düsseldorfer Flughafen wieder sahen, waren wir - zwar müde, aber - glücklich.
Es waren gigantische Eindrücke, die wir über Ostern zu verarbeiten und zu erzählen hatten.

Text/ Bilder: Lea Hohmann, Elisabeth Ahlrichs


ÜBERGABE der FCE-ZERTIFIKATE

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In diesem Schuljahr sind zwölf Schülerinnen und Schüler zur Prüfung angetreten, und alle haben sie bestanden. Sich freiwillig nicht ganz leichten Anforderungen zu stellen und damit für später ein international anerkanntes Zertifikat in den Händen zu halten, ist eine einmalige Erfahrung. Wir gratulieren herzlich:
Maxi Backhaus, Julius Federmann, Friedrich Jahns, Jil Klöpper, Mieke Krupp, Lukas Laub, Jakob Lehmann, Josha Schmitz, Luna Vassallo und Paul vom Hövel.

Ferner haben Max Reicherseder und Sidan Yildiz beim ersten Anlauf eine so hohe Punktzahl erreicht, dass sie damit auch das Zertifikat des Fortgeschrittenen-Kurses (CAE) erhielten. Auch ihnen gratulieren wir herzlich.

Text/ Bild: Elke Brackmann und Anne Bicks


Die Musikfahrt 2017

Musikfahrt17
Nach der letzten Musikfahrt nach Essen im letzten Jahr, war es kaum vorstellbar, dass die Musikfahrt 2017 genauso toll werden könnte. Doch genau dieses unwahrscheinliche Szenario ist eingetreten. Die Jugendherberge Glörsee am Rande des Sauerlandes toppte die guten Voraussetzungen in Essen. Das Team der Jugendherberge um den jungen Herbergsleiter David Emde ermöglichte allen Ensembles hervorragende Bedingungen. Dabei möchten wir hier das besonders leckere Essen hervorheben!

Die Chorklasse 6a, der 7-12er Chor und die Schulband hatten jeweils ihren Proberaum und konnten ungestört am Programm des Sommerkonzerts und dem 6er-Musical arbeiten. Dieses Jahr war darüber hinaus der Stimmbildner der Kurrende, Ricardo Navas, mit und vertiefte die stimmliche Vorbereitung auf das Musical. Dass das Wetter dieses Mal wieder so kaiserlich war wie letztes Jahr, ermöglichte neben den intensiven Proben auch eine positive Stimmung bei der Freizeitgestaltung rund um das Haus. Ob das Stockbrot am Lagerfeuer, das Fußballspielen auf dem Kunstrasenplatz oder das Spazierengehen am Seeufer – bei aller Anstrengung kommen wir alle mit einem beschwingten Gefühl nach Hause.

Text/ Bild: M. Czinczoll


Deutsch-französischer Schüleraustausch

gemeinsamer Ausflug

Berichte der französischen Gäste

Die Anreise

Zuerst trafen wir uns am morgen vor der Schule um 5 Uhr mit den Schülern, die Deutsch lernen. Dann haben wir den Bus von Renaison nach Freiburg genommen. Während der Reise waren wir sehr müde, und wir haben viele Süßigkeiten und Schokolade gegessen. Wir haben die Sonne aufgehen sehen. Wir haben zwei Pausen um 8 Uhr und 11 Uhr gemacht. Und dann hat der Bus in Freiburg angehalten und wir haben danach den Zug genommen. Unserer Zug war ein bisschen spät in Köln. Im letzten Zug waren wir gestresst und wir freuten uns. Zum Schluss trafen wir unsere Austauschpartner am Wuppertaler Bahnhof.

Ankunft

Unser Programm

Am Dienstag, den 2. Mai, sind wir nach Wuppertal mit dem Bus und dem Zug gefahren. Wir haben die Familie von unseren Austauschpartnern kennengelernt. Am nächsten Tag haben wir zusammen in der Mensa gefrühstückt und dann drei Stunden Unterricht erlebt. Am Nachmittag haben wir verschiedene Aktivitäten gehabt zum Beispiel Döner essen , Fußball spielen und bowlen... Wir waren am Donnerstag in Köln, hatten eine Führung durch die Stadt. Das war sehr interessant! Wir konnten auch ein wenig shoppen gehen und in einem typischen Restaurant essen. Der Kölner Dom war sehr groß und wunderbar. Wir sind ins WDR Studio gegangen. Die Führerin erklärte uns, wie es funktioniert. Am Freitag waren wir im Sparkassenturm und hatten eine Führung durch Wuppertal. Am Wochenende hatten wir mit den Austauchpartnern viel Spaß im Phantasialand, beim Kart fahren, im Zoo und bei der Party!!

Radio Wuppertal

Am Mittwoch, den 3. Mai, haben wir Radio Wuppertal besucht. Wir haben das Studio gesehen. Ein Mann hat uns alles erklärt und wir durften sogar selber etwas aufnehmen. Dabei haben wir auf Deutsch über Politik gesprochen. Das hat uns sehr gefallen. Diese "Aufnahme über die Präsidentschaftswahl in Frankreich" fand mit uns bei Radio Wuppertal statt.

Kölner Dom

Unser Ausflug nach Köln (1)

Wir, Franzosen und Deutsche, haben zusammen diesen Tag verbracht. Wir sind mit dem Zug nach Köln gefahren. Wir sind alle zum Dom gegangen und zwei Führerinen haben auf uns gewartet. Dann haben wir eine Besichtigung gemacht. Die Führerin hat uns die Geschichte von Köln erzählt.
Dann haben wir im Brauhaus namens "Schreckenskammer" gegessen. Danach hatten wir Freizeit. Manche gingen shoppen und andere tranken einen Kakao. Dann sind wir ins WDR Studio gegangen. Es war cool und interessant. Um 18 Uhr waren wir wieder zurück in Wuppertal.
Text: Chacha und Mämä

WDR-Studio

Unsere Reise nach Köln (2)

Als wir vom Bahnhof gekommen sind, haben wir sofort den Dom gesehen. Er ist sehr beeindruckend, sehr groß und wirklich schön. Wir sind in den Dom gegangen. Es gibt viele bunte Glasfenster. Dann haben wir die Stadt mit einer Führerin besucht. Das war interessant. Wir haben viel gelernt. Köln ist eine sehr große Stadt mit sehr vielen Denkmälern. Die Führerin hat uns viel darüber erklärt. Danach sind wir in ein Restaurant gegangen. Hierfür sind wir weit gelaufen. Nach der Mahlzeit sind wir zum Dom zurückgekommen um zu shoppen. Wir hatten nicht viel Zeit um Geschenke zu kaufen aber trotzdem war das super. Am Nachmittag sind wir ins Studio des WDR gegangen. Wir haben das spannend gefunden, weil das das erste Mal war, dass wir in ein Studio von innen gesehen haben. Zum Schluss haben wir die Bahn genommen, aber der Zug hatte Verspätung. Das war ein sehr interessanter und fesselnder Tag, obwohl es etwas regnerisch war.

WDR-Hörspielstudio

Beim WDR

Am Donnerstag haben wir Studios des WDR in Köln gesehen; das war sehr interessant. Wir haben ein neues Bild vom Fernsehen bekommen. So haben wir zum Beispiel das Studio von der Sportschau gesehen. Wir haben auch ein neues Konzept von einem Kino entdeckt. Es handelt sich dabei um ein "Kino" ohne Bild nur mit Stimme: ein Hörspiel.

Was gefällt mir an meimem Austauchpartner?

Mit meinem Austauchpartner habe ich viel erlebt. Zuerst kannte ich meinen Austauchpartner nicht sehr gut und später wurde er mein Freund. Da wir immer zusammen waren, wurden wir sehr schnell Freunde. Ich entdeckte eine neue Stadt und ein anderes Leben. Am Ende der Woche sprachen wir alle besser Deutsch. Wir lernten auch viele neue deutsche Spezialitäten kennen.

Leben in Deutschland

Wir wollen von den deutschen Gewohnheiten sprechen, denn wir haben viel darüber gelernt.
Sie sind ganz anders als in Frankreich. Zum Beispiel, zum Frühstück können wir Brötchen mit Wurst oder Marmelade essen. Dazu wird oft Mineralwasser getrunken. Die Bewohner von Wuppertal haben immer einen Regenschirm und eine Flasche Mineralwasser dabei. Für sie ist die Schwebebahn wie die U-Bahn für die Franzosen in Lyon. Deutsche gehen viel zu Fuß und fahren mit dem Bus. Kinder sind sehr autonom. Sie essen nicht viel, aber sie nehmen viele Mahlzeiten zu sich. Es ist cool, weil Kinder keine Schule am Nachmittag haben, deshalb können sie viele Aktivitäten machen.
Wenn die Sonne scheint, gehen die Bewohner von Deutschland nach draußen, vielleicht weil das nicht so oft ist.... :) Es ist manchmal ziemlich kompliziert für uns alles so zu machen wie die Deutschen es gewohnt sind, aber wir erleben eine coole und interessante Woche!
Text: Florine und Marie ... :)


Trassenpaten bepflanzen „ihre“ Trasse

Trassenpaten1
Am 3. Mai waren die Trassenpaten des GymBay wieder im Einsatz, um „ihren“ Kilometer der Nordbahntrasse zu verschönern. Als Unterstützung von Hadumod Bartölke von der Wuppertalbewegung, die sich zu ihrem Geburtstag Pflanzen für die Trasse gewünscht hatte, rückten Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klasse mit Schaufel, Spaten und Pflanzkelle bewaffnet an, um zahlreiche Gehölze ins Erdreich zu bringen.



Trassenpaten2
Dass dies so gut gelang, ist auch den Mitarbeitern des Wichernhauses zu verdanken, die das Gelände bestens vorbereitet hatten. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, erscheint der Trassenzugang an der Briller Straße nun doch sehr gepflegt und einladend. So funktioniert Engagement in Wuppertal: Hand in Hand!

Text: S. Schmolke
Bilder: Rolf Dellenbusch, Wuppertalbewegung


Cambridge Certificate Advanced 2017

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Cambridge Certificate Advanced: Fit fürs Studium im englischsprachigen Ausland – fließendes Englisch auch in anspruchsvollen Kontexten - dieses Zertifikat gilt ein Leben lang


Mit jeder neu gelernten Sprache erwerben wir eine neue Seele (tschechisches Sprichwort).

Alle Teilnehmer des CAE Kurses (Cambridge Advanced Certificate of English) haben die Prüfer aus England überzeugt und ihre Prüfungen äußerst erfolgreich bestanden. Sie verfügen damit jetzt über eine der wertvollsten, weltweit anerkannten Englischqualifikationen. Respekt vor soviel Ausdauer und Mut!

Die stolzen LehrerInnen freuten sich mit
Sebastian Bergmann, Yasmin El-Qoraichi, Benita Eckstein, Max Luca Luhn und Hannah Orendi > Herzlichen Glückwunsch!!

Text / Bilder: C. Zetzsche


Australienaustausch – Rückbesuch

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Ankunft
Am 28.11 war es wieder soweit. Das Wiedersehen mit den Australiern auf das wir drei Monate warten mussten. Um halb elf trafen wir uns am Bahnhof um die Australier herzlich zu begrüßen. Nachdem alle zuhause angekommen waren, um ihre Koffer auszupacken und sich nach der langen Reise auszuruhen, zeigten wir den Gastschülern die Innenstadt. Am Abend aßen wir alle bei Hans im Glück und feierten währenddessen noch den Geburtstag einer Austauschschülerin.

Ausflüge
Mit den Australiern haben wir jede Menge spannende Dinge unternommen. In der Schulzeit waren einige Ausflüge von den Lehrern organisiert worden, wie zum Beispiel eine Begrüßung durch Herrn Appenzeller während wir uns Bilder von der Zeit in Australien angeguckt haben oder die Aussicht auf Wuppertal vom Sparkassenturm und anschließend Bowling spielen. Natürlich haben wir auch in den Ferien Sachen gemacht. Darunter waren zum Beispiel einige Städte besuchen (Düsseldorf, Essen, Oberhausen) schwimmen in Gevelsberg, Übernachtungen, Schloss Burg, einige waren Skifahren oder Snowboarden, wohingegen manche Amsterdam oder London besuchten. Jedoch feierten wir alle in das neue Jahr hinein, indem wir auch gleichzeitig einen Geburtstag feierten.

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Weihnachten/Winter mit den Australiern
Obwohl die Austauschschüler Weihnachten auch in Australien feiern war die Weihnachtszeit in Deutschland für sie doch etwas Besonderes. Wir besuchten den besonders schön geschmückten Markt in Köln, bekamen eine Nachtwächterführung in Hattingen und während ihres Ausflugs nach Berlin hatten die Australier auch die Gelegenheit den Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt zu besichtigen. Die Feiertage an sich werden in Australien anders gefeiert als in Deutschland: für gewöhnlich liegt die Temperatur etwa bei 35 Grad und ein Ausflug an den Strand mit BBQ liegt somit nicht fern, wohingegen sich die Familien in Deutschland meistens einen gemütlichen Abend zu Hause machen. Trotzdem haben alle genossen, diese Weihnachten zusammen verbringen zu können.

Abschied
Am vorletzten Tag trafen wir uns alle noch einmal bei Hans im Glück und ließen den Abend hinterher noch bei einer Familie zuhause mit einem Rückblick auf sechs wunderbare Wochen ausklingen. Am nächsten Tag mussten wir uns dann eine halbe Stunde vor der Abfahrt des Zuges am Bahnhof einfinden um unsere Australier zu verabschieden. Nach den insgesamt drei Monaten sind wir uns alle ans Herz gewachsen und obwohl uns bewusst war, dass es kein Abschied für immer sein musste, war es ein sehr schwerer Abschied. Nachdem also ein paar Tränen vergossen und letzte Abschiedskärtchen ausgetauscht wurden kam schon der Moment in dem die Australier in den Zug steigen mussten.
Die Zeit, die wir in Brisbane und Wuppertal zusammen verbracht haben, war großartig; wir haben die andere Kultur kennengelernt, viele neue Erfahrungen gesammelt und Freunde fürs Leben gefunden. Wir hoffen alle auf ein baldiges Wiedersehen.

Text / Bilder: C. Heinrichs


Erste Impressionen aus China

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Nach einer langen Anreise gewannen wir erste gigantische Eindrücke von Peking, der Verbotenen Stadt, der Altstadt und dem Himmelstempel. Danach wartete die Chinesische Mauer außerhalb Pekings auf uns.



Text / Bilder: E. Ahlrichs


Deutsch-französischer Schüleraustausch

Gruppenbild
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen, die im Rahmen des deutsch-französischen Schüleraustauschs im März die Partnerschule in Renaison (Loire) besuchten, kehrten nach 8 Tagen mit vielen Eindrucken und mit Geschenken gefüllten Koffern nach Wuppertal zurück.

Auf den zahlreichen von frühlingshaften Temperaturen begleiteten Exkursionen erfuhren sie bei einem Rundgang in Lyon, was man unter der Kunst der Streetart versteht, bei einem 3-Gänge-Menü, wieso in dieser Stadt die Küche mit Recht ihren guten Ruf genießt, warum im Oberlauf der Loire ein Stausee - le lac de Villerest - das früher wilde, aber auch gefährliche Loiretal in seiner Struktur total verändert hat, bzw. dass Roanne ein einzigartiges Theater im italienischen Stil besitzt.

Lyon Bouchon
Die ganze Woche stand unter dem Oberthema „Medien“. In Lyon lernten die Schüler nicht nur, wie die ersten Filmkameras dank der Entdeckung der Brüder Lumière entstanden sind, sondern bei einem Workshop auch, wie der Zusammenschnitt von Filmsequenzen die Aussage des Films total verändern und dadurch der Film zu Propagandazwecken schnell missbraucht werden kann.

Streetart
Gemeinsam mit ihren französischen Partnerschülern gestalteten die Schüler in mehreren Gruppen im Collège eine Titelseite für eine Zeitung. Dabei ließen sie ihrer Fantasie freien Lauf, indem sie z.B. berichteten, dass Helene Fischer in die Saône gefallen sei, oder ein Dieb die wertvolle astronomische Uhr aus der Kathedrale von Lyon gestohlen und durch die Straßen der Altstadt abtransportiert habe.

Loire
Beim Abschied führten die Schüler vor, was sie beim Besuch der 15 km entfernten Stadt Roanne erarbeitet hatten. Die Präsentation konnte sogar mediengerecht gestaltet werden, denn unter anderem führten sie über den Bildschirm in der Eingangshalle einen selbstgedrehten und -geschnittenen Film vor, der viele lustige Effekte enthielt, die das begeisterte Publikum aus Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitung erheiterten.

Kamera Brüder Lumière
Die Deutschlehrerin, Madame Rizan, vom Collège, die das vielseitige Programm vorbereitet hatte, dankte in diesem Rahmen allen, die sich am Austausch beteiligt hatten. Ein wenig wehmütig war ihr dabei aber doch zumute, denn für sie war dieser Austausch wohl der letzte, der sprachlich so erfolgreich und intensiv durchgeführt werden konnte. Denn auf Grund der Reformen im französischen Schulsystem werden die Schüler kommender Schuljahre viel weniger Deutschkenntnisse besitzen, weil der Deutschunterricht von fünf auf zweieinhalb wöchentliche Unterrichtsstunden gekürzt wurde und Deutsch außerdem auch noch ein Schuljahr weniger unterrichtet wird.

Titelseite
Nebenbei bemerkt wurde auch der Nachhaltigkeit bei diesem Austausch in großem Umfang Rechnung getragen, denn an Stelle der An- und Abreise im Reisebus wurde in diesem Jahr vollständig die Eisenbahn dank ICE und TGV grenzüberschreitend als Verkehrsmittel genutzt, wodurch zwei Leerfahrten von etwa je 800 km entfielen. Der Dank gilt der ausnahmslos netten Schülergruppe, die hierfür mehrfaches Umsteigen in Kauf nahm, aber immer pünktlich am Zielort ankam.

Text / Bilder: A. Greven


5a, 5b, 5c - Spannender Leseabend

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17 Schüler der Klassen 5a-c trafen sich außerhalb der Schulzeit zur dunklen Freitagabendstunde und hörten und lasen griechische Sagen. Nachdem sich alle gemütlich auf Sitzkissen eingerichtet hatten, orientierten sich die SuS an einer riesigen Wandkarte, wo die Helden der Antike so gewirkt haben.

Dann ging es auf eine spannende Zeitreise - mit CD - in die Sagenwelt des Trojanischen Krieges und die Irrfahrt des Odysseus. Nach einer kleinen Stärkung mit Brötchen, Chips und Obst lasen sich die SuS selbst gegenseitig die Abenteuer des Heroen Herkules vor. Zu guter Letzt sahen sie einen Film über Dädalus und Ikarus, der in einem Gespräch über die Ansprüche heutiger Eltern an ihre Kinder mündete.
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Gegen 21.30 Uhr rundherum müde, aber glückliche Gesichter. Es hat allen großen Spaß gemacht.

Text/ Bilder: E. Ahlrichs


6c - Zu Besuch bei uns: Amnesty International

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Zum Abschluss unserer Unterrichtsreihe zum Thema „Menschen fliehen“ hatten sich die meisten Fragen geklärt: Aus welchen Ländern fliehen Menschen? Wie steht es um die Bedingungen im Land? Wie ergeht es Menschen auf der Flucht? Was passiert wenn sie hier in Deutschland ankommen? Wie unterstützt Amnesty Asylsuchende hier in Wuppertal?

Jetzt wollten wir, die Klasse 6c, einen Experten befragen der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt und sich für Menschen in der ganzen Welt einsetzt. Ein ehemaliger Schüler unserer Schule, zuletzt Lehrer an einer Wuppertaler Gesamtschule und seit 1984 aktiv in der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Herr Hans Willi Döpp, besuchte unsere Schule und kam mit uns ins Gespräch.

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Wir konnten all unsere Fragen zum Thema „Menschen auf der Flucht“ los werden. Was uns besonders überrascht hat war, dass manche Menschen die über die Grenze wollen ihre Organe verkaufen weil sie nicht genug Geld haben. Was uns auch besonders betroffen gemacht hat war, dass an einigen Grenzen sogar Minen verlegt wurden, um die Menschen daran zu hindern zu uns zu kommen. Viele Menschen kamen so ums Leben oder tragen schwere Verletzungen davon. Außerdem gibt es viele Minderjährige die ohne ihre Eltern fliehen müssen.

Wie können wir helfen bzw. Amnesty unterstützen? Auch wir können bei Amnesty (Amnesty International Wuppertal) mitmachen oder auch einfach Briefe schreiben „Urgent Action“ (Eilaktionen), um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. Schaut mal unter www.amnesty.de

Text: Pelin Su Erzurum, Leandra Kissling, Nisan Özmen, Mounia Mansour (Klasse 6c)
Bilder: B. Gößmann


Skifahrt 2017

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Die diesjährige Skifahrt hat für alle Schüler sehr früh begonnen. Es ging am Samstag, den 14.01. schon um 5:30 los. Alle Lehrer und Schüler trafen sich noch im Halbschlaf auf dem Obi-Parkplatz. Nachdem sich alle von den Eltern verabschiedet hatten und das viele – und schwere – Gepäck verstaut war, konnte es losgehen. Als dann alle im Bus aufeinandertrafen, war die Freude groß und die Party vorprogrammiert. Es lief Musik, alle hatten Spaß....doch irgendwann finden die Schüler zu fragen an: „Wie lange noch?“ oder auch „Wann sind wir endlich da?“

Dann bekamen wir die Nachricht, dass wir nicht rechtzeitig zum Abendessen im Hotel ankommen würden und deswegen das Abendessen bei McDonald’s stattfinden würde. Diese Nachricht löste pure Freude aus. Dann ging die Fahrt weiter und nach 16 Stunden kamen wir sehr müde im Ahrntal an und stürzten uns in unsere Betten.

Schon um 7:30 am nächsten Tag frühstückten wir und starteten danach in das große Abenteuer Skifahren. Wir fuhren mittels zweier Busse zum Skigebiet, wo wir unsere Ausrüstung bekamen. Danach ging es per Gondel auch direkt auf den Berg, wo die ersten Schüler merkten, dass es in so einem Skigebiet ganz schön kalt werden kann. Die ersten Minuten auf Skiern waren für die Anfänger ziemlich schwierig. Während die Profis schon die roten Pisten herunterbretterten, versuchten die so genannten „Gurken“ erst einmal sich einfach nur auf Skiern zu halten. Dies klappte nicht lange und sie fielen wie Dominosteine um.

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Jedoch gewannen wir mit etwas Zeit und Übung an Selbstvertrauen und Sicherheit. Die nächsten Tage steigerten sich unsere Skifähigkeiten um ein Vielfaches und alle wurden immer besser, sodass nachher alle Schüler sicher die Pisten herunterkamen, z.B. den Almboden, das Hühnerspiel oder die Talabfahrt. Manche Anfänger konnten sogar mit ihren (Ski-)Lehrern am Ende der Woche die roten Pisten heruntersausen.

Nach dem immer sehr leckeren Abendessen gab es jeden Abend ein anderes Programm, unter anderem eine sehr lustige Nachtwanderung durch den Schnee, einen Spieleabend, an dem die Lehrer zu verlieren lernten, und einen Diskoausflug, wo wir alle zusammen feierten, Apres Ski Hits sangen und viel tanzten.

Am letzten Tag auf dem Klausberg fuhren wir auf die Spitze (K2) und machten ein Gruppenfoto als Erinnerung an die Skifahrt. Am Abend folgte die Skitaufe.

Die Fahrt nach hause entpuppte sich zwar wegen eines Zwischenstopps in der Werkstatt als problematisch, dennoch kann man sagen, dass es eine sehr gelungene Skifahrt war, auf der wir alle viel Spaß hatten!

Text: Zenda, Gülay, Pauline und Jiline, 9a
Bilder: F. Wiebel, S. Schulz


SV-Fahrt 2017

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Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der Schülervertretung unserer Schule zu einem intensiven Arbeitswochenende.

Neben der Planung von Projekten standen im Selbstversorgerhaus der Naturfreunde Neuenkamp nahe Leichlingen gemeinsames Kochen und Freizeitaktivitäten auf dem Programm.

Text/ Bild: V. Henn


Weihnachtssingen in der Friedhofskirche

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Besinnliche Textbeiträge, stimmungsvolle Gemeindelieder, erhabene Bläserklänge und Chormusik verschiedenster Stilistik schafften es beim Jahresabschluss in der Friedhofskirche wieder einmal, eine weihnachtlich entspannte Atmosphäre zu kreieren.

Unter der Leitung der Fachschaften Musik und Religion wurde ein klangvolles musikalisches Programm dargeboten.

Dafür danken wir allen Zuschauern und Beteiligten.

Wir wünschen Allen ein frohes, glückliches und friedvolles Jahr 2017.

Die Fachschaften Religion und Musik

Text/ Bild: M. Czinczoll


56. Mathematik-Olympiade

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In der 1. Runde der Mathematik-Olympiade haben sich Lukas Loerzer, 5b, Tristan Janicki, 5 e, Alida Göhmann, 6b, Jette Lips 6e, Maximilian Ernst, 7 e und Max Reicherseder, EF von unserer Schule für die 2. Runde (Stadtrunde) qualifiziert. Alle 6 Schülerinnen und Schüler haben am 10.11.2016 am CDG ihr Bestes gegeben und sind am 13.12.2016, bei der Siegerehrung für ihre Leistungen ausgezeichnet worden.



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Besonders stolz sind wir auf Alida Göhmann, die sich mit ihrem 1. Platz in ihrer Jahrgangsstufe, für die 3. Runde (Landesrunde NRW) am 25.02.2017 in Steinhagen qualifiziert hat.

Text/ Bilder: E. Voigt


Tolle Leistungen beim Vorlesewettbewerb 2016

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In jedem Jahr schreibt der Börsenverein des deutschen Buchhandels den bundesweiten Vorlesewettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen aus. Am GymBay ist es gute Tradition, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Und so traten auch in diesem Jahr wieder alle unsere Klassensieger im schulinternen Vorlesewettbewerb gegeneinander an, um den Schulsieger des GymBay zu ermitteln.

Am Nikolaustag wurde von unseren Leseratten so manches tolle Jugendbuch gekonnt vorgestellt. Satirische, fantastische und märchenhafte, aber auch ernste Erzählungen wechselten sich ab und zogen die Zuhörer und die Jury in ihren Bann. Anschließend galt es, einen unbekannten Text überzeugend vorzutragen – in diesem Jahr den Anfang des in zweifacher Hinsicht fantastischen Romans „Stadt aus Sand“ vom Autorenteam D’Alò, Kaboré und Baccalario.

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Am Ende hatte Carolin Mondry (6c) die Nase vorn und wird das GymBay nun auf Stadtebene vertreten. Den zweiten Platz belegte Lena Schöddert (6a), den dritten Platz Leandra Kissling (6c). Alle Klassensieger freuten sich über ihre Urkunden und die attraktiven Buchpreise. Die drei Jahrgangsbesten erhielten neben ihren Siegerurkunden einen Büchergutschein und können sich nun mit neuem Lesestoff eindecken.

Wir gratulieren allen Klassensiegern herzlich zu ihrer großartigen Leistung und drücken Carolin die Daumen für die kommende Herausforderung!

Text/ Bilder: S. Schmolke und B. Koch-Dannert


Internationale Klasse im Wuppertaler Zoo

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Am Dienstag, dem 22.11.2016 hat ein Ausflug für die Internationale Klasse stattgefunden. Unter der Leitung von Frau Schmidt-Bertram und Herrn König sind die Schüler mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Das Ziel des Ausflugs war es, Wuppertal besser kennenzulernen. Und jeder Schüler hatte die Aufgabe, ein Tier vom Zoo auf Deutsch zu beschreiben.

Dank des guten Wetters haben die Schüler den Ausflug genossen und viel daraus gelernt.

Text: Lubna M. & Ubada M.
Bild: A. Schmidt-Bertram


Interkulturelles Treffen der besonderen Art

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Am GymBay laufen ja eigentlich das ganze Jahr über und regelmäßig interkulturelle Projekte: Um Ostern geht’s nach China, Israel oder England. Vorher vielleicht nach Frankreich und hinterher nach Italien, Indien oder Australien. Und zwischendurch haben wir unsere Freunde von irgendwo auf der Welt zu Gast bei uns in Wuppertal. Das Treffen am vergangenen Dienstag war aber eine ganz besondere Begegnung und etwas anders als beim klassischen Schüleraustausch: 10 Schülerinnen und Schüler der Brisbane State High School, unserer Partnerschule in Australien, die bis nach den Weihnachtsferien bei uns bleiben, waren zu Gast in der Internationalen Klasse: bei 15 Mädchen und Jungen aus Syrien, einem Jungen aus Afghanistan, einem Schüler aus Serbien und einer Schülerin aus Rumänien. Erste Gemeinsamkeit: alle lernen Deutsch!

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Für uns alle, SchülerInnen und Lehrerinnen, war es toll zu sehen, wie offen und neugierig die beiden Gruppen miteinander ins Gespräch kamen. Obwohl die sprachlichen Fähigkeiten noch begrenzt sind und alle bei Dialogen wie - „Hast du ein Haustier?“ – „Ja, ich habe ein Kaninchen.“ – „Wie heißt es?“ – lachen müssen, haben sich die Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern intensiv ausgetauscht: Was man an Deutschland mag, in welches Land man gerne einen Schüleraustausch machen würde, was man beruflich später machen wolle oder schlicht „Real Madrid oder FC Barcelona?“. Am Ende wurden Mailadressen und Telefonnummern ausgetauscht und einer der australischen Schüler sagte laut, was wir alle dachten: „Es war toll zu sehen, wie viele Gemeinsamkeiten wird haben!“

Text/ Bilder: A. Schmidt-Bertram


Schmuck wie auf dem Weihnachtsmarkt

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entdeckten die Lateinschüler des 9. Jahrgangs bei einem Besuch des Römisch-Germanischen Museums. Nach einer allgemeinen Führung durch die römische Geschichte der Siedlung AACC (s. Bild) bewunderten die Schüler das antike Fußbodenmosaik einer Villa, die eindrucksvollen Glaskeramiken und fanden schließlich die Vitrinen mit altem Schmuck, der auch heute noch reißenden Absatz finden würde.

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Danach ging es mit dem „Fahrstuhl in die Römerzeit“, nämlich unterhalb des heutigen Rathauses. Hier befindet sich der alte Abwasserkanal, der unmittelbar in den Rhein floss. Allerdings war dieser trocken und ohne Geruchsbelästigung komplett zu durchschreiten.

Mit vielen Eindrücken – auch einem abschließenden Bummel durch die Stadt – fuhren die Schüler schließlich wieder in die „Provinz“ zurück.

Text/ Bilder: E. Ahlrichs


GymBay feiert Reformationstag

Reformation
Vor 499 Jahre leitete Martin Luther mit seinen Thesen gegen den Ablass die Reformation ein. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 behandeln das Thema zurzeit im Religionsunterricht und was lag da näher, als den 31.10. entsprechend zu begehen?

Es gab Lieder zu singen, Thesen anzuschlagen (siehe Bild), Reformationsrätsel zu lösen, Lutherrosen auszumalen und natürlich gemeinsam zu essen und zu trinken.

Ein gelungener Auftakt zum Reformationsjubiläum im kommenden Jahr.

Text/ Bilder: R. Sobolewski


Italienaustausch 2016 - Conosci tu il paese dove fioriscono i limoni? . . .

Kennst du das Land wo die Zitronen blühn? . . .

Italien2016
Mit diesem Gedicht von Goethe sollte unsere Vorbereitung auf den Italienaustausch 2016 in die Toskana nach Lucca beginnen.

Am Donnerstag, den 29.9.2016 begann unsere Reise mitten in der Nacht. So kamen wir etwas erschöpft in Pisa an. Nachdem wir also in Lucca angekommen waren, bekamen wir erstmal eine kleine Führung durch die wunderschöne Altstadt von unseren Austauschpartnern. Danach ging es dann zu den jeweiligen Gastfamilien, die uns mit klassisch italienischem Essen empfingen.

Der Freitag startete mit einer Begrüßung in unserer Partnerschule in Lucca durch Lehrer und Schüler. Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus nach Pisa und besuchten die Sehenswürdigkeit, die diese Stadt bekannt gemacht hat, den schiefen Turm. Nachdem wir die klassischen Touristenfotos geschossen hatten, ging es in die Altstadt um Souvenirs zu kaufen. Anschließend freuten wir uns auf Pasta & Co.in unseren Gastfamilien nach dem Sightseeing Programm.

Unser Samstag startete für uns als SchülerInnen vom Gym Bay ungewohnt für diesen Wochentag, nämlich in der Schule. Dort hatten wir die Möglichkeit im Unterricht Fächer wie Kunstgeschichte, Französisch, Deutsch und Chemie besuchen zu dürfen. Den Abend haben wir dann alle zusammen verbracht mit Gesellschaftsspielen und vielen interessanten Gesprächen.

Italien2016
Am Sonntag war für uns tatsächlich die Möglichkeit endlich einmal auszuschlafen, um danach zum wunderschönen Strand von Viareggio zu fahren und dort zum einen Beachvolleyball zu spielen, den Ort in kleinen Gruppen erkunden zu können aber auch einfach um zu entspannen und den italienischen Sonnenschein zu genießen. Dabei ließen wir den Tag mit farbenfrohen Sonnenuntergang ausklingen.

Unser gemeinsamer Ausflug mit den Italienern stand dann am Montag an, welcher in die atemberaubende Landschaft Liguriens gehen sollte. Hierbei haben wir eine dreistündige Wanderung von Levanto nach Monterosso über Stock und Stein in prallem Sonnenschein, aber mit wunderschöner Aussicht auf das Mittelmeer unternommen. Nachdem wir dann an unserem Zielort ca. zwei Stunden am Strand verbrachten fuhren wir zu meinem persönlichen Highlight des Austauschs: Porto Venere, ein surreal schönes Fischerdorf mit malerischer Küste und türkisblauem Wasser. Nach einem doch sehr langen Tag waren wir froh in unseren Gastfamilien noch schnell etwas essen zu können um dann in einen geruhsamen Schlaf fallen zu können.

Am vorletzten Tag unserer Reise zog es uns nach Florenz. Zuerst gingen wir zum Dom, der auf Fotos einem Kartenhaus doch erstaunlich ähnlich sieht. An allen Sehenswürdigkeiten hörten wir kurze Vorträge, die von uns selbst vorbereitet wurden, wie auch an allen anderen Tagen, um einen Einblick in die Geschichte zu bekommen. Anschließend besuchten wir die Uffizien, ehemalige Arbeitsräume der Familie Medici, wo heutzutage mehrere Kunstausstellungen zur öffentlichen Schau ausgestellt sind. Danach hatten wir wieder ein wenig Zeit um in Kleingruppen die Stadt bei wie immer strahlendem Sonnenschein und 25 Grad zu erkunden. Am Ende des Tages war unsere deutsch / italienische Gruppe wieder vereint und alle zusammen ließen den Abend im Garten eines Austauschpartners ausklingen mit gutem italienischen Essen und Musik.

Der letzte Tag begann für alle von uns erneut früh in Lucca, wo wir zuerst mit einer Fahrradtour auf der Stadtmauer begannen, um uns dann in 2 kleinere Gruppen zu teilen, wobei die eine noch einmal die Zeit nutzte um Besorgungen vor dem Flug zu unternehmen, die andere bestieg eine der größten Sehenswürdigkeiten Luccas, den sog. Torre delle Ore von dem man einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt hatte. Daraufhin standen wieder zwei getrennte Programmpunkte an. So ging der Großteil in das Puccini Museum, welcher als die bekannteste Person aus Lucca gilt und der andere Teil wieder in die Schule. Doch dieses Mal nicht wie gewohnt als Schüler, sondern als Lehrer im Fach Deutsch für Einsteiger. Beide Gruppen waren nach diesem Programm hellauf begeistert und nahmen viele tolle Erfahrungen und Eindrücke mit. Am Abend stand dann auch leider schon die Abschiedsfeier an. Es wurde getanzt, gelacht und einfach die vorerst letzte gemeinsame Zeit genossen. Trotz der Tatsache, dass wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen mussten, haben wir noch bis tief in die Nacht getanzt und unsere gemeinsame Zeit gefeiert.

Nun stand der letzte Morgen an, früh mussten wir los und so trafen wir uns bei erstmaligem kalten Regenwetter am Busbahnhof Luccas um Abschied zu nehmen. Tränen flossen und so war es nicht verwunderlich, dass wir alle doch etwas betrübt mit der Aussicht auf ein noch trüberes Deutschland zurückflogen.
Gerade deswegen kann ich hoffentlich im Namen aller 24 deutschen Austauschpartner sagen, dass es ein einmaliger Einblick in die Toskana war mit wunderschönen Landschaften, tollen Persönlichkeiten und sehr vielen erstmal zu verarbeitenden Eindrücken, die ich so jederzeit wiederholen würde und jetzt schon, im Flieger sitzend, enormes Fernweh dorthin zurück verspüre und jedem den Italienaustausch nur wärmstens empfehlen kann, da es für alle von uns eine unfassbar tolle Zeit war.

. . . (Fortsetzung des Gedichtes)
Nel verde fogliame splendono arance d'oro
Un vento lieve spira dal cielo azzurro
Tranquillo è il mirto, sereno l'alloro Lo conosci tu?
Laggiù, laggiù
Vorrei con te, o mio amato, andare!

Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!
(J. W. von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre - Kapitel 34)

Text: Luna Vasallo (10)
Bilder: Birgit Gößmann u. Annika Enners


PGA-Professional trainiert die Schüler der Golf AG

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Die SuS der Golf-AG konnten auf dem Golfplatz Bergisch Land - bei bestem Wetter - viele neue Eindrücke sammeln und diesem tollen Sport etwas näher kommen.

Sie wurden von einem echten PGA-Professional trainiert und erlernten so das sogenannte "kurze Spiel" (Putten und Chippen). Aber auch der Umgang mit dem Driver wurde trainiert, um den Ball möglichst weit schlagen zu können.

Mit viel Spaß hatten alle immer das große Ziel vor Augen: Den Ball über den großen Teich schlagen.....

... natürlich, ohne dass es "platsch" macht

Text/ Bilder: S. Milazzo


DELF-Prüfungen erfolgreich absolviert!

Delf2016
Auch in diesem Jahr haben wieder viele Schülerinnen und Schüler an den DELF-Prüfungen des Institut Français teilgenommen. Alle 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den verschiedenen Niveaustufen haben die Prüfung erfolgreich absolviert. Von den insgesamt erreichbaren 100 Punkten erreichten sogar drei Schülerinnen und Schüler über 90 Punkte: Isabel Breitenborn (91,5 Punkte, A2), Vincent Boecker (91,5 Punkte, B1) und Fabian Dreifert (92 Punkte, B1). Acht weitere Schülerinnen und Schüler hatten mehr als 80 Punkte: Nabil Harcharras, Amélie Jülicher, Julia Aylin Kardas, Ariel Lutete, Sally Manh, Kaj Lotta Raffenberg, Julius Federmann und Jenny Hu.

In jedem Schuljahr werden in Form von AGs Vorbereitungskurse für die DELF-Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen angeboten.

Herzlichen Glückwunsch und bis hoffentlich zum nächsten Durchgang!

Text/ Bild:C. Heinrichs


2. Internationale Klasse am GymBay

Int. Klasse
Am 31. August wurden am Gymnasium Bayreuther Straße die Schülerinnen und Schüler der neuen Internationalen Klasse aufgenommen. Herr Appenzeller, Frau Schmidt-Bertram, Herr König und die Schülervertreter Milena, Max-Luca, Yasmin und Yasmina haben 18 Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Serbien und Rumänien begrüßt.

Unser Ziel ist es, ihnen schnell gute Deutschkenntnisse zu vermitteln, damit sie so schnell wie möglich in die regulären Klassen integriert werden können. Das Klassenlehrerteam Frau Schmidt-Bertram und Herr König freuen sich über die breite Unterstützung durch die GymBay-Schülerinnen und -Schülern sowie die Eltern. Wir wünschen unseren neuen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg am GymBay!

Text/ Bild: M. König/ A. Schmidt-Bertram


Australienaustausch 2016

Australien2016
Diesen Sommer war es wieder soweit. Wie jedes Jahr fand der sechswöchige Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Bayreuther Straße in Wuppertal und der Brisbane State High School statt. 10 SchülerInnen aus den Klassen 9 und 10 begaben sich auf die Reise zum anderen Ende der Welt.
Australien!

Am 9.Juli war es soweit - unser Abenteuer begann. Sieben SchülerInnen trafen sich morgens am DUS (Düsseldorfer Flughafen), für die anderen drei ging es in Begleitung von Frau Schmidt-Bertram und ihrem Mann in Frankfurt los. Nach ca. sieben Stunden gab es allerdings ein Zusammentreffen in Abu Dhabi, von wo es dann direkt weiter auf den Weg nach ,,Down Under“ ging. Ungefähr 13 Stunden später hatten wir nach einigen Filmmarathons, Langeweile und Rumsitzen unser Ziel erreicht: Brisbane. Am Flughafen wurden wir schon herzlich von unseren Gastfamilien empfangen, bei denen wir die nächsten 6 Wochen leben sollten.

Wir durften also 1,5 Monate das Leben in einer australischen Familie kennen lernen und einen Einblick in die Kultur bekommen. Für uns gab es diesen Sommer keine richtigen Ferien, wir mussten in Australien zur Schule gehen. So hatten wir die Chance, das Schulleben aus nächster Nähe zu erfahren und den Alltag an einer High-School zu erleben.
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Die BSHS unterscheidet sich sehr vom GymBay, was wir direkt an unserem ersten Schultag feststellen konnten. Die High-School hat mehr als 3000 Schüler, weshalb auch das Schulgelände riesig ist. Am Anfang mussten wir echt aufpassen, dass wir uns nicht verlaufen.

Sport und Musik wird in der Schule sehr groß geschrieben. Die Schule hat ihre eigene Hymne und jede Sportart, (wie zum Beispiel Hockey, Netball oder Football) hat ihre eigenen Mannschaften. Alle Schüler haben jeden Tag gleich viele Stunden. Der Unterricht beginnt um 08.00 Uhr und endet um 14:50 Uhr. Was etwas ungewohnt war, ist die Schuluniform, die an dieser Schule sowie in den meisten Schulen in Australien jeder Schüler und jede Schülerin tragen muss. Es war mal etwas Anderes. Einige haben es genossen, die anderen eher weniger. Genauso ungewohnt war es aber auch, dass jeder Schüler nur sechs Fächer hat. In der ersten Schulwoche sind wir mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht gegangen, bis wir dann ab der zweiten Woche unsere eigenen Fächer wählen konnten.

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Verteilt auf die 6 Wochen gab es immer wieder Ausflüge mit und ohne die Austauschpartner, so dass es nie langweilig wurde. So stand zum Beispiel der Australia Zoo, St Helena Island, Brisbane Wheel, Dreamworld, EKKA und ein gemeinsames Abendessen im Grill’d auf dem Plan. Auch alleine mit unseren Gastfamilien und Austauschpartnern hat jeder von uns Ausflüge gemacht. Manche waren bei einer Koala Sanctuary, am Meer, an der Sunshine oder Gold Coast. Für einige ging es sogar für ein paar Tage nach Sydney, was bestimmt ein Höhepunkt war. Zu einer Gewohnheit wurde auch das Abhängen und Schwimmen an der South Bank, welche direkt am Brisbane River ist, oder das gemeinsame Essen in der Innenstadt. Wir hatten also immer etwas zu tun, auch wenn es nur das Rugby-Spielen in einer der vielen Parks war. Die letzte Woche haben wir mit vielen gemeinsamen Abenden und einer Abschlussparty mit Lagerfeuer, Marshmallows und Stockbrot ausklingen lassen.

Alle waren traurig, als es dann am 20. August zum Flughafen ging und wir konnten es einfach nicht glauben, dass die 6 Wochen schon um waren. Auch wenn wir alle froh waren, wieder nach Hause zu fliegen, ging es doch letztendlich viel zu schnell um. Bevor wir zum Flughafen gefahren sind, haben sich noch alle zu einem Abschiedsessen an einer Eat-Street getroffen, wo auch die letzten Gruppenfotos gemacht wurden. Doch alles hatte irgendwann ein Ende. Schweren Herzens und mit ein paar Tränen hieß es dann Abschied nehmen. Wir alle haben in den sechs Wochen so viel gesehen und gelernt. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Erfahrungen fürs Leben gesammelt. Zudem sind wir alle ein Stück erwachsener und selbständiger geworden. Jeder von uns würde diesen Austausch weiterempfehlen und keiner bereut es, mitgemacht zu haben. Das war ein Abenteuer, was wir alle so schnell nicht vergessen werden, und eine Reise, an die wir uns noch das ganze Leben erinnern werden. Zum Glück kommt dieses Jahr im Winter noch der Gegenbesuch, so dass wir alle nochmal die Chance haben, uns wieder zu sehen und neue Dinge miteinander zu erleben.

Text: Mieke Krupp und Ecem Dogan
Bilder: A. Schmidt-Bertram


Besuch - Schülerinnen und Schüler aus Wuhan

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18 Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrer „Harry“ (Lei Yunbo) und Liu (Liu Yizhong) waren an drei Wuppertaler Schulen (Gymbay, Gymnasium Sedanstraße und Herderschule) zu Gast. Nachdem vor Ostern die deutschen Schülerinnen und Schüler in Wuhan waren, hatten sie jetzt die Gelegenheit, ihren Austauschpartnern Alltag und Kultur zu zeigen.

Die Gruppe wurde im Rathaus begrüßt und besuchte dann das Museum für Frühindustrialisierung sowie das Engelshaus.
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Zum weiteren Programm gehörten neben der Teilnahme am Unterricht noch Besuche in Köln und Düsseldorf auch eine Kanufahrt sowie eine Radtour über die Trasse mit anschließender bergischer Kaffeetafel.

Text/ Bilder: A. Schmidt-Bertram



Zuletzt aktualisiert am: 12.12.2017