Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal

Israelaustausch 2018: Absolut eine Reise wert!

Vom 02.10.2018

Israel ist ein Land voller Gegensätze. Ein Land, in dem die uralten Traditionen der noch immer existierenden Nomadenvölker auf den jungen Lifestyle der modernen Metropolen trifft. Beide dieser Seiten konnten wir während unseres einwöchigen Aufenthaltes in Israel kennenlernen.

Am 16. März ging es los - Nach gut viereinhalb Stunden Flug kamen wir sicher in Tel Aviv an, von wo aus wir noch etwa eine weitere Stunde mit dem Reisebus nach Beer Sheva gefahren sind. Dort wurden wir dann von unseren Gastgeschwistern herzlich empfangen und konnten zuhause auch den Rest der Familien kennenlernen und mit ihnen den Sabbatbeginn feiern. Die traditionelle jüdische Sabbatfeier beginnt am Freitagabend zu Hause mit dem Sabbatsegen (Kiddusch) und einem Festmahl. Am Samstag, dem Tag des Sabbats, war kein Programm geplant, weswegen wir in Kleingruppen unterschiedliche Dinge, wie zum Beispiel Kamelreiten, unternommen haben.

Am Sonntag, der in Israel der erste Werktag nach dem Wochenende ist, sind wir mit unseren Gastgeschwistern in die Schule gegangen und haben uns dort ihren Unterricht angesehen. Anschließend haben wir eine Ralley durch die Altstadt Beer Shevas gemacht, bei der wir viel gesehen und erlebt haben. An den darauffolgenden Tagen haben wir Tagesausflüge, sowohl nach Jerusalem, als auch nach Tel Aviv/Jaffa gemacht, bei denen wir die beeindruckenden, durch die Geschichte geprägten Städte gut kennenlernen konnten. Außerdem durften im Programm auch ein Besuch eines Nomadendorfes, das Erklimmen des eindrucksvollen Messada- Berges in der israelischen Wüste und ein Ausflug ans Tote Meer nicht fehlen.

Am Mittwoch wurden wir offiziell im Rathaus begrüßt, wo unter anderem auch eine Rede gehalten wurde, in der es um die bereits vergangenen Austauschprogramme zwischen Deutschland und Israel ging. Es war schön zu hören, wie sich durch diese die Beziehung der einst verfeindeten Länder mehr und mehr gestärkt hat.

Während des gesamten Aufenthaltes haben sich die Schüler untereinander, trotz der doch unterschiedlichen Kulturen, super verstanden und alle hatten viel Spaß. Umso trauriger waren dann alle als es hieß, die Koffer für die Rückreise müssten gepackt werden. Wir haben die tolle Zeit mit einer Abschlussfeier in der Schule beendet, bei der wir noch einmal alle zusammen etwas unternommen haben. Gegen Mitternacht wurden wir dann von einem Reisebus abgeholt und zum Flughafen gebracht, von wo aus der Flug nach Hause ohne Probleme verlief.

Wir alle konnten schöne Erinnerungen mitnehmen, die uns noch lange miteinander verbinden, doch schon bald konnten wir neue sammeln denn am 28. Juni war es endlich soweit. Dann konnten wir die Israelis hier in Wuppertal empfangen und ihnen Einblicke in unser Land und die dazugehörige Kultur verschaffen.

Text: Lina Schürmann und Karina Fromm EF



Die teilnehmenden Schülerinnen des GymBay mit ihrem Lehrer, Herrn Wiebel



Die eindrucksvolle Wüste Israels / Messada



Jerusalem, die Stadt der drei Religionen

Christian Weier