Besuch aus Indien
Vom 08.07.2011
Vorbemerkung: Nachdem im Mai 2010 der erste Besuch einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern, begleitet von zwei Lehrerinnen, von unserer Partnerschule Springdales, Neu-Delhi, Indien, dazu diente, unsere Schule, die Schulumgebung, Wuppertal, aber auch Düsseldorf und Solingen kennenzulernen, sind wir in diesem Jahr auf der Arbeitsebene angelangt: Im letzten Jahr haben wir nämlich gemeinsam beschlossen, dem Austausch Projektcharakter zu geben. Das Thema Wasser sollte unter unterschiedlichen Aspekten bearbeitet werden, da es gleichermaßen für Delhi wie für uns von herausragender Bedeutung für die zukünftige Entwicklung ist. Mai 2011 Am Abend des 25. Mai kamen unsere Gäste müde, aufgeregt und neugierig in Wuppertal an. Die folgenden Tage waren angefüllt von morgens früh bis abends spät. Nach einer Schulführung, einer Schwebebahnfahrt und einem Spaziergang durch das Briller Viertel und über die Hardt war Pause bis zum Empfang am Abend. Am Abend des 26. Mai zeigte der Begrüßungsempfang für unsere Gäste ein weiteres Mal, dass in unserer Schule nicht nur kooperativ gearbeitet wird, sondern das Feiern denselben Regeln folgt: Schülerinnen und Schüler aus den JS 6 (Chorklasse), 9, 10, 12 und 13 haben das Programm maßgeblich gestaltet und das Büffet vorbereitet, Eltern haben unsere Aula mit Blumen geschmückt - der Abend konnte gelingen! Natürlich hatten auch unsere indischen Gäste großen Anteil am Erfolg des Abends: Traditioneller indischer Tanz, Gesang und ein Vortrag unterhielten und informierten. Mit einem Bollywood-Tanz allerdings überraschten uns im Anschluss an die indischen Präsentationen drei unserer Schülerinnen! Selbstverständlich wurden auch Reden gehalten und Gastgeschenke ausgetauscht. Wer Feste feiert, kann auch feste arbeiten. Am nächsten Morgen ging es früh los Richtung Köln: Thema Hochwasserschutz. Anders als im letzten Jahr trafen sogar Wanderungen auf Zustimmung - vermutlich, weil wir sehr großes Glück mit dem Wetter hatten. Es wäre schade gewesen, wenn unser Wasserprojekt ins Wasser gefallen wäre! Insgesamt hat sich bestätigt, was schon im letzten Jahr zu beobachten war: Jugendliche aus unterschiedlichen Teile der Erde, aus unterschiedlichen Gesellschaftsformen, mit unterschiedlichen weltanschaulichen Hintergründen können erfolgreich und mit Vergnügen zusammen arbeiten, leben und Freizeit verbringen. Natürlich kann man einwenden, dass die Zeit eher kurz war und das Programm dicht gepackt - aber dennoch hat es diese Gruppe, genauso wie in Indien im letzte Oktober, ohne Mühe geschafft, auf der persönlichen Ebene gut miteinander auszukommen und mit den Freunden der jeweiligen Gastgeber in Kontakt zu treten und viel Spaß miteinander zu haben. Ich denke, der Besuch war ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Kontakt mit Springdales, Neu-Delhi auszubauen und unseren Schülerinnen und Schülern bereits während ihrer Schulzeit zu ermöglichen, was sie in späteren Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit tun müssen: über Kulturgrenzen hinweg international erfolgreich zu kooperieren. Der Erfolg des Austauschprogramms wäre so nicht möglich gewesen ohne die vielen guten Ideen und die zuverlässige Unterstützung von Eltern, Kolleginnen und Kollegen und unseren Sponsoren. Dafür ganz herzlichen Dank! Text und Fotos: G. Neveling




